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Absperr- und Leiteinrichtung für Strassen, Baustellen, Ausstellungen usw.
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undwelche mit einer die Strahlen nach unten ablenkenden Abschirmung 10 versehen sind. Die Stromzuführung erfolgt durch ein elektrisches Kabel, das an einem Trägerkabel entlanggeführt ist. Die Trägerkabel können aber auch selbst als elektrische Leitungskabel ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von horizontal angeordneten Längs- und Stablampen, welche nach oben und nach vorne abgeschirmt oder mit einem transparenten Kunststoffmantel umkleidet sind.
Bei der dritten Ausführungsform der Einrichtung gemäss Fig. 3 wird die Aufgabe der Träger von den Flächenstücken 8 selbst übernommen, so dass die in Fig. 1 und 2 verwendeten Kabel wegfallen. Um dies zu ermöglichen,-sind die Enden der trapezförmigen Flächenstücke 8 mit Schlaufen 8" versehen, welche scharnierartig ineinander greifen und durch welche die als Vertikalverstrebungen dienenden Vertikalstäbe 2, die aus Holz oder Kunststoff bestehen, hindurchgesteckt sind. Auf diese Weise entsteht eine gelenkartige Verbindung zwischen den Flächenstücken 8, bei welcher die Vertikalstrebe 2 die Gelenkachse zwischen je zwei nebeneinander gereihten Flächen bildet. Die vorstehenden Enden der Vertikalstreben 2 sind mit Sicherungssplinten gegen Herausfallen aus den Schlaufen 8" versehen.
Die in die Endschlaufen 8"
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Gebildes eingeführten Vertikalstrebenkabel 11 versehen, welche die Befestigung des Leitgebildes an zwei Pfosten, wie in Fig. 1 dargestellt, ermöglichen.
Bei der vierten Ausführungsform der Einrichtung gemäss den Fig. 4-7 übernehmen wieder die Flächenstücke 8 die Aufgabe der Träger. Ihre Verbindung erfolgt durch die Vertikalstreben 2, welche zu diesem Zweck aus zwei Längshälften 2 a und 2 b (Fig. 5) zusammengesetzt sind. Die beiden aus Holz oder Kunststoff bestehenden Strebenhälften weisen auf ihrer Flachseite eine Längsauskehlung 12 (Fig. 7) auf. Anderseits sind die Enden der Flächenstücke 8 mit stabförmigen Endwulsten 13 (Fig. 6) versehen. Die Verbin-
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Flachseiten aneinander gelegten Strebenhälften 2 a, 2 b wird durch auf die Vertikalstrebenenden aufgesteckten Fassungshülsen 14 erreicht.
An den an den Enden vorgesehenen Vertikalstreben 2 des kettengliedartigen Leitgebildes greifen Befestigungskabel 15 an, mit welchen das kettengliedartige Gebilde an Pfosten wie in Fig. 1 festlegbar ist.
Die fünfte Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 8 weist wiederum als Träger dienende Flächenstücke 8 auf, deren Enden mit stabförmigen Endwulsten 13 versehen sind. Zur Verbindung der Flächenstücke 8 miteinander dienen wiederum Stäbe 2, welche die Vertikalverstrebungen bilden und ebenfalls
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gesetzt, welche jedoch keine Längsauskehlungen aufweisen. Die Endwulste der Flächenstücke 8 sind vielmehr dadurch festgehalten, dass die Enden der Flächenstücke 8 durch die Trennfuge 16 der beiden einander anliegenden Stabhälften 2 a, 2 b hindurchgreifen und die Endwulste 13, wechselseitig einander gegenüberliegend, den Mündungen der Trennfuge 16 des Stabes 2 anliegen. Für die Montage der Einrichtung dienen in gleicher Weise wie in Fig. 4 an den Endstäben 2 befestigte Kabel 15.
Die Flächenstücke 8 wie auch die Oberfläche der Verstrebungen 2 können ganz oder teilweise aus Kunst- stoffmasse bestehen, welche Leuchtfarbstoff enthält. Sie können aber auch mit einem Lichtstrahlen reflektierenden Belag versehen sein.
Die beschriebene Einrichtung nimmt in zusammengerolltem Zustand sehr wenig Platz ein und das Leitgebilde, in welchem die zugehörigen flexiblen Flächenstücke zwischen je zwei Pfosten unmittelbar nebeneinander freihängend, kettengliedartig aneinandergereiht sind, ergibt bei Tag und bei Nacht eine ausgezeichnete optische Wirkung. Jede zwischen zwei Pfosten angeordnete Flächengruppe ist aufrollbar.
Die Einrichtung ist dank ihres geringen Gesamtgewichtes und der Zusammenrollbarkeit leicht transportabel.
Die Vertikalstreben bilden dabei zwischen je zwei nebeneinander gereihten flexiblen Flächen die Gelenkachse.