DE810761C - Strassensperrgeraet - Google Patents

Strassensperrgeraet

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DE810761C
DE810761C DEP45187A DEP0045187A DE810761C DE 810761 C DE810761 C DE 810761C DE P45187 A DEP45187 A DE P45187A DE P0045187 A DEP0045187 A DE P0045187A DE 810761 C DE810761 C DE 810761C
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DE
Germany
Prior art keywords
scissors
supports
locking device
nuremberg
locking
Prior art date
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Expired
Application number
DEP45187A
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English (en)
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ARDELTWERKE GmbH
Original Assignee
ARDELTWERKE GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/02Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions free-standing; portable, e.g. for guarding open manholes ; Portable signs or signals specially adapted for fitting to portable barriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Zum Absperren von Straßen, Baustellen o. dgl. sind bisher latten- oder bretterförmige Straßensperrgeräte bekannt, die über stirnseitige Aufhängemittel, wie beispielsweise Ösen, Haken o. dgl., in entweder aus Holz oder aus Rohren bestehende Ständergestelle eingehängt werden. Dabei sind sowohl die entsprechend gemusterten Sperrbretter selbst oder auch ihre Aufhängeständer noch zur Aufnahme von Warnschildern eingerichtet. Die bekannten Sperrgeräte sind deswegen unvorteilhaft, weil ihr Transport erheblichen Raum beansprucht und insbesondere Sperrbretter oder Sperrlatten der verschiedensten Längen mitgeführt werden müssen, um Straßen- oder Bauplätze entsprechender Abmessungen absperren oder einfrieden zu können. Schließlich ist die Verwendung von Holz als Werkstoff für die Sperrgeräte unvorteilhaft, da diese Sperren beim Anfahren entweder zerstört werden oder abfallen.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Straßensperrgerät, dessen größter Vorzug eine ungewöhnliche Anpassungsfähigkeit bei geringstem Raumbedarf darstellt. Hinzu kommt noch, daß die Handhabung dieses Gerätes besonders einfach ist und das Gerät selbst in bezug auf Markierungsfähigkeit in jeder Beziehung den Anforderungen genügt. Schließlich folgt aus der Verwendung von Metall als Werkstoff zur Herstellung des Gerätes und dessen eigener Nachgiebigkeit der besondere Vorteil, daß die Sperre beim Anfahren nicht zerstört wird, vielmehr federnd nachgibt und alsdann wieder in ihre Ausgangsstellung zurückschwenkt.
  • Die vorstehend gekennzeichneten Eigenschaften besitzt ein Sperrgerät, dessen sperrendes Element aus einer Nürnberger Schere besteht. Die Vorzüge, die die bekannte Nürnberger Schere aus ihrem Aufbau heraus äußert, werden, und darin besteht die Erfindung, in besonders augenfälliger Weise ausgenutzt, wenn man die Nürnberger Schere in Verbindung mit an sich bekannten Aufhängeständern als Straßensperre verwendet oder schlechthin zum Absperren und Einfrieden von Gelände. Dabei geschieht das Aufhängen der Schere in oder an den Ständern so, daß die Schere am Ständer auch gewinkelt werden kann, d. h. also, daß man beliebig viele Scherenglieder den vorhergehenden gegenüber beispielsweise rechtwinklig oder sonstyvie abstellt.
  • In der Zeichnung ist das Straßensperrgerät nach dieser Erfindung an einigen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i in Frontansicht das an zwei Tragständern aufgehängte Sperrgerät, Abb. 2 das Sperrgerät in gleicher Stellung und zusammengeschoben; Abb. 3 und 4 zeigen das Gerät in seiner Verwendung.
  • Das Straßensperrgerät nach der Erfindung besteht aus der Nürnberger Schere i, die an zwei Tragständern 2,3 aufgehängt ist. Der Aufbau einer Nürnberger Schere ist bekannt. Im vorliegenden Falle sind die Scherenglieder 4 aus Blech gestanzte und entsprechend geprägte Teile. Es ist zweckmäßig, an den Schwenkpunkten 5 sogenannte Schlußlichtkatzenaugen als besonders augenfällige Markierung anzubringen.
  • Wesentlich an dem Straßensperrgerät nach der Erfindung ist noch dessen Aufhängung an den Tragständern 2, 3. Sie geschieht durch eine Kulisse 6, die in zwei ortsfesten Distanzscheiben 7, 8 schwenkbar eingehängt ist und in der sich der Endzapfen 9 des einen Scherengliedes führt. Wird die Schere auseinandergezogen, dann wandert der Zapfen 9 in der Kulisse 6 nach oben. Solche Kulissen können in beliebiger Anzahl in die Schere eingebaut sein, beispielsweise nach sechs, acht oder zehn Gliedern, so daß es dann möglich ist, die Scherenglieder gegeneinander abzuwinkeln, um nun, wie es Abb. i zeigt, beispielsweise einen Kraftwagen einzufrieden.
  • Abb.2 zeigt, daß die Schere io im zusammengefalteten Zustand nur kleinsten Raum einnimmt, so daß ihr Transport zur Bestimmungsstelle einfach und ohne Schwierigkeiten geschehen kann.
  • Die Stützen des Straßensperrgerätes nach der Erfindung können in an sich bekannter Weise zur Aufnahme von Warnschildern dienen, indem entweder diese Schilder, wie das Abb. 3 und 4 zeigen, mit ihren rohrförmigen Stützen teleskopartig in die Grundstütze eingesetzt oder indem die Schilder an die Stütze angehängt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung einer einfachen Nürnberger Schere als Straßensperrgerät beschränkt und auch nicht auf die bauliche Ausgestaltung dieser Schere selbst, vielmehr besteht sie schlechthin in der Anwendung von an Tragstützen gehaltenen Nürnberger Scheren als Absperrgerät für Straßen oder Gelände jedweder Art.

Claims (3)

  1. PATENTAVSl'YCC:;Z: i. Sperrgerät zum Absperren von Straßen, Gelände, Plätzen o. dgl., gekennzeichnet durch eine Nürnberger Schere zwischen zwei oder mehreren Tragstützen.
  2. 2. Sperrgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Befestigung an den Stützen über eine Kulisse erfolgt, die in zwei Abstandsscheiben der Stützen drehbar lagert und in der sich der Endbolzen eines der Scherenglieder beim Ausziehen und Zusammenklappen der Schere höhenverstellen kann.
  3. 3. Sperrgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nürnberger Schere mehrere Aufhängekulissen nach Anspruch 2 eingebaut sind.
DEP45187A 1949-06-08 1949-06-08 Strassensperrgeraet Expired DE810761C (de)

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DEP45187A DE810761C (de) 1949-06-08 1949-06-08 Strassensperrgeraet

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3145766A (en) * 1961-05-04 1964-08-25 Gator Trailers Corp Collapsible barricade
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