DE848859C - Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl. - Google Patents

Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl.

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Publication number
DE848859C
DE848859C DEP5268A DEP0005268A DE848859C DE 848859 C DE848859 C DE 848859C DE P5268 A DEP5268 A DE P5268A DE P0005268 A DEP0005268 A DE P0005268A DE 848859 C DE848859 C DE 848859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garage
tent
trailer
caravan
car
Prior art date
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Expired
Application number
DEP5268A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Paulsen
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Individual
Original Assignee
Individual
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/02Tents combined or specially associated with other devices
    • E04H15/06Tents at least partially supported by vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl.
    Vitiv gt-(tl.Ru zahl von Wagenbesitzern ist durch
    den \I<iiigel all Garagen in sehr vielen Fällen ge-
    zwtitigc#ti, ihren \\'agen itn Freien abzustellen, was
    finit Scli:icle#n durch \Vitterungseinfliisse verbunden
    ist.
    l#;s sind schon mehrere Ausführungsformen be-
    kannt, t@ eiche als Behelfsgaragen bezeichnet werden
    kiitittvit. sei e: null eitle \\'ellblechhütte, sei es ein
    ortsfestes l'lii#rzelt, sei es ein passend zugearbeiteter
    Ilezug oder ähnliches; alle; trägt jedoch den
    Stvntpel (1e; Provisorischen uiid macht bei schlech-
    teni \\'uttrr clic \-erwcn<lung dieser I,--inrichtungen
    häulig schwierig oder sogar unmiiglich.
    I )iesc#ni ltltelstand soll durch die nachstehende
    Erlincltttt- abgeholfen werden.
    Sie lest< Ist in einer l,'altg;irage, welche man, etwa
    (1e11 Faltbooten entsprechend, mit Steckverbindttn-
    geti lciclit auf- und Flieder abbauen kann.
    l@.rlinclungsgemäl.i ist die Faltgarage aus zwei
    gleiclieii "Feilen zusammengesetzt, von denen jeder
    aus ciiiriit kreissegmentf<irmigelt Kerbstück mit
    m@ltreren radial gericlitcteti Halterungen bestellt,
    welche je eine radial verlaufende Strebe aufnehmen.
    Ani Ende Gier letzteren sind Vertbindungshülsen
    angeordnet, durch welche die radial verlaufenden
    Streiten miteinander verbunden werden. Die so
    hergestellten Seitenteile «-erden durch Querstäbe
    miteinander verbunden, deren Ende ebenfalls in die
    \'erltinduttr@rülsen eingeschoben werden.
    Die Aufstellung erfolgt für jede Seite getrennt.
    Anschließend schielst nian beide Teile gegen den
    Wagen und stellt eine mittlere Verbindung von
    außen her. Uni einen Diebstahl des Wagens oder
    der Garage oder Iseider nach
    auszu-
    schließen, werden nach dem Unterschieben des
    Magens Garage und Wagen miteinander durch
    13asküle. Scheren oder 1)oplselspreizen, welche
    durch 1landhebel und -;chloll miteinander verriegelt
    werden, verbunden.
    Die "feile sind so gearbeitet und ltrmessen, daß
    sie infolge der Stronilinienforin Wind sind Wetter
    wenig Angriffsfläche bieten und firn zusammen-
    gefalteten Zustand so klein sind, dafl sie leicht ini
    Fahrzeug verstaut werden kiinnen.
    Aus der vorgenannten Formgebung entsteht nun als zweite Verwendungsart ein geräumiges Zelt, welches jederzeit und- ohne große Mühe von Atttoniol>ilisten aufgestellt werden kann. Die Aufstellung kann sowohl als großes Zelt in zusammengefügtem Zustand erfolgen als auch in getrenntem Zustand jede Hälfte für sich als Zwei-Iann-Zelt. Hierdurch ergeben sich folgende Vorteile.
  • Die Anschaffung ist stückweise möglich. Man kann sich also im Sommer eine halbe Garage als Zwei-Mann-Zelt anschaffen und schafft im Winter die andere Hälfte an.
  • Ein weiterer Verwendungszweck ist der Aufbau einer halben Faltgarage auf einem Zweiradanhänger, der in zusammengeklapptem Zustand nur etwa i m lang und vielleicht 1/z bis 3/a m Bauhöhe besitzt, so daß dieser Anhänger mit normaler Reisegesch«-indigkeit am PKW gefahren werden kann.
  • Der gleiche Anhänger stellt in aufgeklapptem Zustand einen schönen großen, geräumigen, etwa 1,8 X 2,25 bis 2,5 m großen Wohnwagen dar.
  • Es ist also nur notwendig, einen entsprechenden Zweiradanhänger anzuschaffen, und schon besitzt man Zelt, Wohnwagenanhänger und Zeltgarage.
  • Will man darüber hinaus einen Wohnwagen noch entsprechend komfortabler gestalten, so wird ein zusammenklappbarer Vierradanhänger verwendet, welcher den Aufbau der gesamten Faltgarage auf den dann zu vier Rädern ausgeklappten Hänger gestattet, so daß ein etwa 1,8 X 4,5 bis 5 m großer Wohnwagenanhänger entsteht, dessen Bequemlichkeit und Geräumigkeit kaum etwas zu wünschen übrig läßt. Da dieser Anhänger dann ein dem Personenwagen angepaßter windschlüpfiger Fahrkörper ist, wird auch eine Reise mit aufgeklapptem Wohnanhängerwagen noch eine erträgliche ReisegeschwindIgkeit erlauben.
  • Die Zeichnung stellt einige Anwendungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung bei abgenommener Plane schematisch dar, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht der Garage, Abb. 2 eine Seitenansicht der Garage, Abb. 3 eine Ansicht bei Aufteilung der Garage in zwei Zelte, Abb. 4 eine Ansicht bei Verwendung der Garage als großer Wohn- und Schlafraum auf einem zusammenklappbaren vierrädrigen Anhänger, Abb. 5 eine Ansicht bei Verwendung der Garage als kleiner `'Wohn- und Schlafraum auf einem zusammenklappbaren zweirädrigen Anhänger.
  • An einem kreissegmentförmigen Kernstück 1 "ind mehrere radial gerichtete Halterungen 2 angeordnet, welche je eine radial verlaufende Strebe 3 aufnehmen. An ihrem Ende sind Verbindungshülsen 4 angeordnet, durch welche die tangential verlaufenden Streben 5 sowie die Querstäbe 6 miteinander verbunden werden. Die Faltgarage kann in ganzer Größe auf einen vierrädrigen zusammenklappbaren Anhänger 7 oder in halber Größe auf einen zweirädrigen mit Sporn 8 versehenen zusammenklappbaren .Anhänger 9 gestellt werden. Die Anwendungsweise der erfindungsgemäßen Faltgarage ist folgende: Zuerst werden zwei einander zugeordnete kreissegmentförmige Kernstücke i auf den Boden gestellt und mit einem Querstab 6 durch Hineinstecken in die entsprechenden Hülsen miteinander verbunden. Darauf werden die auf dem Erdboden liegenden radialen Streben 3 angesetzt und an ihren Enden mittels der Verbindungshülsen durch einen weiteren @Querstah 6 miteinander verbunden.
  • In gleicher Weise werden sämtliche übrigen radial und tangential verlaufenden Streben 3 und mit Querstäben 6 zu einem vollständigen Zeltgerüst zusammengefügt, über welches anschließend eine Zeltplane gespannt wird.
  • Nachdem der erste Teil der Faltgarage aufgebaut worden ist, wird der zweite Teil in gleicher `'eise aufgerichtet, jedoch ohne zunächst den vorderen unteren Querstab einzusetzen. Anschließend fährt der Kraftwagen in den ersten Teil hinein, worauf der zweite Teil gegen den ersten geschoben wird; ehe sich beide berühren, wird der vordere untere Querstab eingesetzt, welcher bei früherem Einbau von `'Wagenrädern blockiert worden wäre. Darauf wird der zweite Teil dicht an den ersten herangeschaben und in an sich bekannter Weise mit ihm verbunden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenlegbarkeit und Teilung eine leicht transportable und handliche Garage entsteht, die durch geeignete Vorrichtungen eine feste Verbindung mit dem Wagen erhalten kann.
  2. 2. Garage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei gleichen Teilen zusammengesetzt ist, von denen jeder aus einem lcreissegmentförmigen Kernstück (i) mit mehreren radial gerichteten Halterungen (2) besteht, welche je eine radial verlaufende Strebe (3) aufnehmen, an deren Enden Verbindungshülsen (4) angeordnet sind, die die Enden der Verbindungsstreben (5) und der Querstäbe (6) aufnehmen.
  3. 3. Garage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Garage und Wagen durch hintereinandergekoppelte Basküle, Scheren oder Doppelspreizen, welche durch Handhebel und Schloß miteinander verriegelt werden, verbunden sind.
  4. 4. Garage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet. daß sie in geteiltem Zustand als Zwei-Mann-Zelt. in vereinigtem Zustand als Vier- bis Fünf-Mann-Zelt verwendet werden kann.
  5. 5. Garage nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Aufsetzen derselben auf einen zusammenklappbaren Plattenformanhänger, der eine feste Plattform besitzt, diese als Wohn- und Schlafwagenanhänger verwendet werden kann.
DEP5268A 1951-03-21 1951-03-21 Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl. Expired DE848859C (de)

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DEP5268A DE848859C (de) 1951-03-21 1951-03-21 Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl.

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DE848859C true DE848859C (de) 1952-09-08

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DEP5268A Expired DE848859C (de) 1951-03-21 1951-03-21 Garage, Zelt, Wohnwagen od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE848859C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019681B (de) * 1956-05-17 1957-11-21 Deutsche Bundesbahn Umspurradsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
DE1021157B (de) * 1955-05-12 1957-12-19 Eugen Hornickel Zelt, insbesondere stromlinienfoermiges Zelt
DE1127737B (de) * 1954-08-19 1962-04-12 Georg Knobel Mehrzweckgehaeuse, das auswahlweise als Garage dienen kann oder als Anhaenger eines Kraftfahrzeuges verwendbar ist
US5641192A (en) * 1995-03-31 1997-06-24 Smith; Duane Aerodynamic lightweight flexible flatbed top
US6488329B1 (en) 2000-09-08 2002-12-03 Duane M. Smith Flatbed top

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127737B (de) * 1954-08-19 1962-04-12 Georg Knobel Mehrzweckgehaeuse, das auswahlweise als Garage dienen kann oder als Anhaenger eines Kraftfahrzeuges verwendbar ist
DE1021157B (de) * 1955-05-12 1957-12-19 Eugen Hornickel Zelt, insbesondere stromlinienfoermiges Zelt
DE1019681B (de) * 1956-05-17 1957-11-21 Deutsche Bundesbahn Umspurradsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
US5641192A (en) * 1995-03-31 1997-06-24 Smith; Duane Aerodynamic lightweight flexible flatbed top
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