AT158052B - Doppelrahmenanordnung für nachteffektfreie Peilung. - Google Patents

Doppelrahmenanordnung für nachteffektfreie Peilung.

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AT158052B
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  Doppelrahmenanordnung für naehteffektfreie Peilung. 



   Zur Beseitigung der durch Nachteffekt hervorgerufenen   Peilfehler   benutzt   man   bekanntlich
Doppelrahmenanordnungen, in denen zwei Rahmen auf einer gemeinsamen Basis befestigt und so gegeneinander geschaltet sind, dass in der Minimumstellung die abnormal polarisiert einfallenden Wellen kompensiert sind. Die Richtwirkung beruht auf dem Laufzeitunterschied zwischen beiden Rahmen, der bei senkrecht zur Senderichtung stehender Rahmenbasis Null ist, so dass in dieser Stellung die Senderrichtung an einem Minimum der Empfangslautstärke erkannt wird. 



   Es ist aber schwierig, beide Rahmen elektrisch vollkommen gleichwertig aufzubauen und so eine genaue Kompensation der störenden Spannungen zu erreichen. Zudem müssen Mittel vorgesehen werden, die eine Empfangswirkung der Rahmenzuleitungen beseitigen. Das zuerst Erwähnte bezieht sich insbesondere auf die Beseitigung des störenden Hochantenneneffektes. Für diesen Zweck ist bei Anordnungen, die nur einen Rahmen, also keinen Doppelrahmen haben, eine Symmetrieschaltung bekannt, in der ein Differentialkondensator parallel zu diesem einzigen Rahmen geschaltet ist und mit seiner mittleren Belegung an Erde liegt. Durch Abgleichen der   beiden Rahmenhälften   auf gleichen elektrischen Wert wird die störende   Hoehantennenwirkung   kompensiert.

   Dieses Verfahren ist in der Weise auf Doppelrahmenanordnungen übertragen worden, dass jeder einzelne Rahmen mit einem Differentialkondensator versehen und die beiden Rahmen jeder für sich im abgeschalteten Zustand auf Symmetrie abgeglichen werden. Als Nachteil dieses Verfahrens hat sich jedoch gezeigt, dass ein so   abgeglichener   Doppelrahmen kein ideales Peildiagramm mit zwei scharfen Nullstellen hat, sondern ein Diagramm mit nun einer scharfen Nullstelle. Die andere ist unscharf. Man erhält also ein einseitiges Diagramm. Es ist festgestellt, dass diese eine scharfe Nullstelle nicht genügt, Fehlpeilungen zu verhüten. 



   Zur Beseitigung dieses Nachteiles wird gemäss der Erfindung die ungerichtet Differenzspannung, welche sich aus ungleichen Kapazitäten der Rahmen gegen Erde ergibt, durch Symmetrierung des gesamten Stromkreises unterdrückt. 



   Die Zeichnung ist das Schaltbild eines Beispiels der neuen Anordnung. 



   Die beiden Rahmen   1,   2 liegen   gegeneinandergeschaltet   gemeinsam in einem Stromkreise und sind so gleich wie möglich gebaut. Der Symmetrieabgleich zur Beseitigung des Hoehantenneneffekts erfolgt für beide Rahmen gemeinsam durch einen Differentialkondensator 3, dessen mitlere Belegung über einen Abschirmkasten 7 an Erde liegt. Die Anpassung an den Eingang des Empfangsgerätes   E   geschieht über einen Transformator   4,   dessen Wicklungen durch ein Blech 5 in bekannter Weise elektrostatisch abgeschirmt sind. Zur Beseitigung der Empfangswirkung der Rahmenzuleitungen und der Transformatorspulen sind diese Zuleitungen und Spulen in einem Abschirmrohr 6 und dem Abschirmkasten 7 enthalten. Das Rohr 6 liegt über den Kasten 7 an Erde.

   Die Abstimmung der Doppelrahmenanordnung geschieht im Eingangskreise des Empfangsgerätes E mittels des Kondensators 8. 



   Das Peildiagramm des so aufgebauten Doppelrahmen entspricht, wie Versuche ergeben haben, genau dem theoretisch zu erwartenden Erfolge. Es hat zwei scharfe Nullstellen, welche die Richtung des Senders fehlerlos ergeben. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Doppelrahmenanordnung für nachteffektfreie Peilung, bei der beide Einzelrahmen in einem Stromkreis liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die sieh aus ungleichen Kapazitäten der Rahmen gegen Erde ergebende ungerichtete Differenzspannung durch Symmetrierung des gesamten Stromkreises unterdrückt wird. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Doppelrahmenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Rahmen als Ganzes mittels eines Differentialkondensators abgleiehbar sind, dessen mittlere Belegung an Erde liegt.
    3. Doppelrahmenanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassung des Doppelrahmens an den Empfängereingangskreis mittels eines elektrostatisch abgeschirmten Transformators erfolgt.
    4. Doppelrahmenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenzuleitungen, Anpassungstransformatoren und Abgleichmittel abgeschirmt sind. EMI2.1
AT158052D 1937-03-04 1938-02-24 Doppelrahmenanordnung für nachteffektfreie Peilung. AT158052B (de)

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