AT157553B - Rückmeldeeinrichtung für Alarmgeräte steuernde Fernsteueranlagen unter Verwendung von synchronlaufenden Kontaktwählern. - Google Patents

Rückmeldeeinrichtung für Alarmgeräte steuernde Fernsteueranlagen unter Verwendung von synchronlaufenden Kontaktwählern.

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AT157553B
AT157553B AT157553DA AT157553B AT 157553 B AT157553 B AT 157553B AT 157553D A AT157553D A AT 157553DA AT 157553 B AT157553 B AT 157553B
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Description


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  Rückmeldeeinrichtung   itir   Alarmgeräte steuernde Fernsteueranlagen unter Verwendung von 
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   Die Erfindung betrifft eine   Rückmeldeeinrichtung   für Alarmgeräte, wie Sirenen, Glocken, Lichtsignale steuernde Fernsteueranlagen. Gemäss der Erfindung ist ein mit einem Kontaktwähler der Geberstelle zusammenarbeitender zweiter Kontaktwähler in einer Zentralstelle angeordnet, dessen 
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 man derart vorgehen, dass die Steuerung der Wählerstromkreiszweige des zweiten Kontaktwählers von den Alarmgeräten unter Verwendung des Telephonnetzes und von, von diesem ausgehenden, zu den einzelnen Alarmgeräten führenden Zuleitungen bewirkt wird. Die beiden Kontaktwähler können einerseits durch eine Steuerleitung und anderseits durch eine Erdleitung miteinander verbunden werden, wobei die Verbindung der Wählerstromkreiszweige des zweiten Kontaktwählers mit dem Telephonnetz in bekannter Weise mittels einer Phantomsehaltung erfolgt.

   Weiterhin kann den in den Wählerstromkreiszweigen liegenden, für die Rückmeldung der Steuervorgänge bestimmten Wahlrelais des Kontaktwählers der Geberstelle je ein, vom Steuergerät des Gebers gesteuerter Haltestromkreiszweig zugeordnet sein. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Rückmeldeeinrichtung für eine Sirenen 
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 unter Verwendung des Telephonnetzes erfolgt. Hiebei sind alle nicht unbedingt für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile weggelassen. 



   Die Fernsteueranlage enthält in der Geberstelle 1 ein Gebergerät G, eine Synchronmotoranordnung   SI   und einen   Kontaktwähler Ti, in   der Telephonzentrale 1I ein Zwischensteuergerät Z, eine Synchronmotoranordnung S2 und einen Kontaktwähler   K2'sowie   in den Empfangsstellen   III   ein Telephon T, ein Empfängergerät E und einen von diesem gesteuerten Schalter el. 



   Die Synchronmotoranordnung S1 weist einen   Synchronmotor s ein   Relais ra mit einem Ruhekontakt fla, einen vom Gebergerät G gesteuerten Arbeitskontakt   gl   und einen vom Kontaktwähler   K1   
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   Der Kontaktwähler   Xi   enthält einen beim Verlassen seiner Anfangsstellung den Nullstellkontakt nl schliessenden Kontaktarm k1, mit diesem zusammenarbeitende Wählerstromkreis- 
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 Kontakt g2 und eine Meldelampe m1. Der Kontaktwähler K1 ist einerseits über eine Gleiehstromquelle E2 mit dem Leiter   11   der Steuerleitung   ,   und anderseits über die Wählerstromkreiszweige   Zi   mit der Erdleitung verbunden. 



   Das Zentralsteuergerät Z steuert einen Schalter z, durch den die Telephonleitung l3, 14 von der Zentralenleitung   15, 16 abgeschaltet   und mit der Steuerleitung l1, l2 verbunden werden kann. 



   Die Synchronmotoranordnung S2 entspricht im wesentlichen der Anordnung   S'i   der Geberstelle, sie besitzt also einen Synchronmotor s2, ein Relais rb mit einem Arbeitskontakt rlb und einen Nullstellkontakt n2. Die Speisung des Synchronmotors s2 und des Relais rb erfolgt von der an der Geberstelle I vorgesehenen Wechselstromquelle EI über den Leiter   ! i   und die Erdleitung. 



   Der Kontaktwähler K2 weist zwei Kontaktreihen   ka, k3   und zwei mit diesen zusammenarbeitende Kontaktarme   k4,     k.   auf. Die Kontakte der beiden Kontaktreihen   ,   k3 sind in entsprechender Weise 

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 mit der Telephonleitung l3, l4 und anderseits mit der Erdleitung verbunden ist. 



   Da die dargestellte RÜckmeldeeinrichtung mit Strömen verschiedener Art, u. zw. die Synchronanordnungen mit Wechsel-und die Kontaktwähler mit Gleichstrom betrieben werden, sind dort, wo es notwendig ist, für die Sperrung des Gleichstromes Kondensatoren Cl und für die Sperrung des Wechselstromes Drosselspulen c2 vorgesehen. Es sei hiebei gleich erwähnt, dass natürlich an Stelle des Gleichstromes auch ein Wechselstrom treten kann, der jedoch dann eine von den andern   Wechselströmen   verschiedene Frequenz besitzen muss. 



   Bei Einleitung eines Alarmes an einem bestimmten Empfangsorte   III,   muss in der Geberstelle   I   das Gebergerät G in Tätigkeit gesetzt werden. Ein von diesem ausgehender Strom wirkt dann auf das Zentralsteuergerät Z ein, das den Schalter z derart beeinflusst, dass die Telephonleitung   lao 14   von der zentralen Leitung l5, l6 abgeschaltet und mit der Steuerleitung l1, l2 verbunden wird. Der vom Gebergerät G alsdann ausgesandte Steuerstrom bringt somit das gewählte Empfangsgerät E zur Erregung, wobei der in dem einen Wählerstromkreiszweig des Kontaktwählers K2 liegende Kontakt Cl geschlossen wird. 
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   Kurz nachdem die Synehronmotoren   Si, s ; ;   ihre Anfangsstellungen verlassen haben, werden die Nullstellkontakte n1, n2 geschlossen. Bei jeder   Synehronmotoranordnung   S1, S2 werden dann über die Nullstellkontakte n1, n2 zwei Stromkreise, u. zw. einer über den Synchronmotor Si bzw.   S2   und einer über das Relais ra bzw. rb geschlossen. Es werden demnach die Relais ra und rb erregt und ihre Kontakte r1a, r1b umgeschaltet, Dadurch werden aber die Synchronmotoren   SI'82 nicht   entregt, da ja deren 
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 wähler   Kl, K2   ihre   Nullstellkontakte 111'112   wieder unterbrechen, werden die Synchronmotoren   si, 82   zur Ruhe kommen. Die Relais ra, rb bleiben jedoch über ihren   Kontakt rla bzw. rlb   noch weiter erregt. 



  Sobald aber der Kontakt   gl   vom Gebergerät G unterbrochen wird, erfolgt auch eine Entregung der Relais   ra, rb.   Die Synchronmotorenanordnung   SI'S2   nimmt dann wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein. 



   Beim Bestreichen der Kontaktarme k1, k4, k5 der Kontakte der Kontaktwähler K1, K2 werden 
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 Relais w weiter erregt bleiben, u. zw. über den Stromkreis +,   W,   w1, g2 -. Durch den geschlossenen Arbeitskontakt   M's   wird die Meldelampe m1 aufleuchten und den vom Gebergerät G nach der Empfangsstelle E übermittelten Selialtvorgang zur Anzeige bringen. 



   Am Ende des Steuervorganges wird nicht nur vom Gebergerät G der Kontakt   gi, sondern auch   der Kontakt g2 geöffnet. Der Stromkreis für das Relais w wird dann unterbrochen, so dass das Relais w 
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 Der   1rfeldevorgang   ist damit beendet und alle Teile der   Riickmeldeeinriehtung   nehmen wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein. 



   Bei der dargestellten Schaltanordnung wird für die Rückmeldung die Erde benutzt. Auf diese kann auch verzichtet werden, wenn hiefür der zweite Leiter der Steuerleitung verwendet wird. Natür- 
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 Leitung geführten Steuer- und Meldeströme nicht gegenseitig stören, was ja leicht dadurch erreicht werden kann, dass diese von unterschiedlicher Art sind. Es sei noch erwähnt, dass selbstverständlich die Rückmeldung über beide Leiter der Steuerleitung in einer Phantomschaltung und Erde erfolgen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rückmeldeeinrichtung für Alarmgeräte steuernde Fernsteueranlagen unter Verwendung von synehronlaufenden Kontaktwählern, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Kontaktwähler der Geberstelle zusammenarbeitender zweiter Kontaktwähler in einer Zentralstelle angeordnet ist, dessen Wählerstromkreiszweige von den entfernt gelegenen Alarmgeräten gesteuert werden.

Claims (1)

  1. 2. Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, bei der für die Übertragung der Impulse ein Telephonnetz verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Wählerstromkreiszweige des zweiten Kontaktwählers von den Alarmgeräten durch das Telephonnetz und von, von diesem ausgehenden, zu den einzelnen Alarmgeräten führenden Zuleitungen erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch 2, bei der die Verbindung der Wählerstromkreis- zweige des zweiten Kontaktwählers mit dem Telephonnetz mittels einer Phantomsehaltung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kontaktwähler zwei Kontaktreihen aufweist, deren Kontakte in entsprechender Weise mit den ihnen zugeordneten Telephonleitungen und deren zugehörigen Kontaktarme in Phantomschaltung mit dem einen Leiter der Steuerleitung verbunden sind.
    4. Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontakt- wähler einerseits durch eine Steuerleitung und anderseits durch eine Erdleitung miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung der Wählerstromkreiszweige des zweiten Kontaktwählers mit der Erd- leitung über das Telephonnetz und den zu den Alarmgeräten führenden Zuleitungen erfolgt.
    5. Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den in den Wähler- stromkreiszweigen liegenden, für die Rückmeldung der Steuervorgänge bestimmten Wahlrelais des Kontaktwählers der Geberstelle je ein, vom Steuergerät des Gebers gesteuerter Haltestromkreiszweig zugeordnet ist.
    6. Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die von Synchronmotoren angetriebenen Kontaktwähler von einer in der Geberstelle befindlichen Weehselstromquelle gespeist und vom Steuer- gerät des Gebers gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisung des den zweiten Kontakt- wähler antreibenden Synchronmotor über die Steuer-und Erdleitung erfolgt. EMI3.1
AT157553D 1937-02-25 1938-01-08 Rückmeldeeinrichtung für Alarmgeräte steuernde Fernsteueranlagen unter Verwendung von synchronlaufenden Kontaktwählern. AT157553B (de)

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