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Warnsignaleinrichtung für Eisenbahnschranken.
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das Antriebsglied A weiter, bis der Schlagbaum geschlossen ist, wobei der Kontakt k geschlossen bleibt, bis behufs Öffnen des Schlagbaumes die Drehrichtung des Organs W wieder umgekehrt wird (Pfeil- richtung Fig. 1).
Gleich mit Beginn der Umkehrung der Drehrichtung wird das Antriebsglied A nun in dieser
Richtung wieder mitgenommen, bis es auf einen Anschlag trifft und öffnet den Kontakt k (Fig. 1), welcher nun bis zum Beginn einer neuerlichen Schliessbewegung geöffnet bleibt.
In den Fig. 3-7 ist eine Sperreinrichtung schematisch dargestellt, welche bei der Umkehr der
Drehbewegung des Organs W nach erfolgtem Schlagbaumschliessen die Mitnahme des Antriebs- gliedes A oder des Kontaktes k selbst so lange verhindert, bis der Schlagbaum geöffnet ist. Sie besteht aus einem Sperrelement E, welches von der Schlagbaumstelleinrichtung oder vom Schlagbaum selbst verstellt wird und mit Beginn des Schlagbaumschliessens auf das Kontaktantriebsglied A einwirkt.
In Fig. 3 ist ebenso wie in Fig. 1 der Schlagbaum und der Kontakt k geöffnet. Durch Drehung des Organs W entgegen der Pfeilrichtung, wird, wie schon beschrieben, der Kontakt k geschlossen, worauf das Antriebsglied A, durch den Kontakt in der Weiterbewegung behindert, stehen bleibt und sich das Organ W allein bis in die Stellung Fig. 4 (wie Fig. 2) weiterdreht und sodann die Kupplung des Schlagbaumes an das Organ W bewirkt, so dass nun auch dieser der Bewegung folgen muss.
Mit Beginn des Schlagbaumschliessens wird aber auch das Sperrelement E verdreht und stellt sich hinter das Antriebsglied A (Fig. 6), so dass dieses bei der Umkehr der Drehbewegung des Organs W (Fig. 5) diesem nicht gleich zu folgen vermag, da es daran durch das Sperrelement E gehindert wird, bis der Schlagbaum geöffnet ist, da erst dann das Sperrelement B das Antriebsglied A wieder freigibt (Fig. 7). In dem Moment der Freigabe des Antriebsgliedes A folgt dieses aber sogleich der weiteren
Rückdrehung des Organs W und öffnet unverzüglich den Kontakt k, worauf wieder das Organ W die weitere Rückdrehung, während welcher der Kontakt k geöffnet bleibt, allein vollführt, bis die
Anfangsstellung Fig. 3 wieder erreicht ist.
Die Fig. 8 und 9 zeigen als Ausführungsbeispiel anstatt einer Reibungskupplung für den Antrieb des Kontaktes k die Anwendung von Daumenmitnehmern.
Das Organ W könnte also mit einer Anzahl von Daumen d (Zapfen) versehen sein, welche bei der einen Drehrichtung des Organes W, das Kontaktantriebsglied A, welches in diesem Falle mit dem
Kontakt k federnd verbunden sein kann, in der einen und bei der entgegengesetzten Drehrichtung des Organs W in der andern Bewegungsrichtung umstellen, wobei auch der Kontakt k umgestellt wird.
Nach erfolgter Umstellung des Kontaktes kund Weiterdrehung des Organs W hebt jeder folgende Daumen das federnde Antriebsglied A ohne weitere Mitnahme des Kontaktes aus, welches hinter dem jeweiligen Daumen wieder zurückschnellt, so dass bei einer Umkehrung der Bewegungs- richtung des Organs W der nächstgelegene Daumen sogleich wieder an dem Kontaktantriebsglied A angreifen und dieses samt den Kontakt k umstellen kann, sofern der Kontakt k nicht durch das Sperr- element E festgehalten ist.
In Fig. 8 wird nun ein Sperrelement E durch einen Hebel h, welcher auf der sich mit dem Schlag- baum drehenden Schlagbaumachse a festsitzt, gesteuert, während das Organ W auf der Schlagbaum- achse lose drehbar aufgesetzt gedacht ist. Solange also der Schlagbaum in der offenen Lage ist, wird die Verstellung des Kontaktes k nicht behindert. Verdreht sich aber der Hebel h nach Kupplung des
Schlagbaumes gemeinsam mit dem Organ W in der Pfeilrichtung, so stellt sich das Sperrelement JE vor den Kontakt k und hält ihn in der gezeichneten Lage fest.
Bei der Umkehr der Bewegungsrichtung des Organs W (entgegen der Pfeilrichtung) wird durch die Daumen d wohl das federnde Antriebs- glied A mitgenommen, während der Kontakt vorerst, durch das Sperrelement E gehalten, in der gezeichneten Lage verbleibt, bis der Schlagbaum geöffnet und der Kontakt k wieder freigegeben ist (Stellung Fig. 8). Im Moment der Freigabe des Kontaktes k jedoch stellt der nächstliegende Daumen das Antriebsglied samt dem Kontakt k um, und im weiteren Verlaufe der Rückdrehung des Organs W entgegen der Pfeilrichtung wird wieder das federnde Antriebsglied A allein von jedem durchgleitenden
Daumen ausgehoben und schnellt hinter ihm wieder zurück, so dass eine neuerliche Umkehr der Bewegungsrichtung des Organs W sogleich wieder eine Umstellung des Kontaktes k hervorruft.
Die Fig. 9 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel wie Fig. 8, nur wird in diesem Falle während des Sehlagbaumschliessens und-offnens nicht der Kontakt k festgehalten, sondern das Kontaktantriebs- glied A durch den Hebel h an der Schlagbaumachse aus dem Bereich der Daumen d herausgehoben, so dass diese an das Antriebsglied A erst wieder angreifen und den Kontakt k umstellen können, wenn der Schlagbaum geöffnet ist.
Die Anordnung könnte natürlich auch so getroffen sein, dass, solange der Schlagbaum noch offen ist, während der Drehung des Organs W in der Pfeilrichtung jeder Daumen d den Kontakt k nur kurzweilig schliesst und erst mit Beginn der Schliessbewegung des Schlagbaumes durch das Sperr- element E ein Dauerschluss oder eine Dauerunterbrechung des Kontaktes k hervorgerufen wird.
Wie schon erwähnt, ist in der Zeichnung Arbeitsstromschaltung angenommen. Es könnte aber auch Ruhestromschaltung verwendet werden, in welchem Falle der Kontakt k so angeordnet sein müsste, dass er bei der in den Fig. 1 und 3 gezeichneten Lage des Antriebsgliedes A geschlossen und in jener Fig. 2 und 4-9 geöffnet ist.
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Der Schliessweg des Kontaktes k kann zumindest bei den Ausführungsbeispielen Fig. 1-7 im Verhältnis zu dem ihn steuernden Drahtzugweg so gross gewählt sein, dass der Kontakt in den Anfangslagen Fig. 1 und 3 gegen Längenänderungen des Transmissionsmittels (z. B. des Drahtzuges) unempfindlich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Warnsignaleinriehtung für Eisenbahnschranken, gekennzeichnet durch einen Kontakt (k), dessen Antriebsglied (A) vermittels einer Gleitkupplung, Reibungskupplung oder vermittels Daumenmitnehmer od. dgl. mit einem schon vor Beginn des Schlagbaumschliessens bewegten Organ (W oder D) des Schranken derart in Verbindung steht, dass jeweils zu Beginn einer Bewegung dieses Organs der Kontakt (k) in die eine seiner beiden Lagen und bei Umkehrung der Bewegungsrichtung dieses Organs, mit Beginn der umgekehrten Bewegung, in die andere Kontaktlage umgestellt wird und in dieser jeweiligen Lage verbleibt, bis eine neuerliehe Umkehr der Bewegungsrichtung eintritt.