DE452365C - Schnurscheibenruecker - Google Patents

Schnurscheibenruecker

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DE452365C
DE452365C DEI27763D DEI0027763D DE452365C DE 452365 C DE452365 C DE 452365C DE I27763 D DEI27763 D DE I27763D DE I0027763 D DEI0027763 D DE I0027763D DE 452365 C DE452365 C DE 452365C
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DE
Germany
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cord
bracket
disc
vertebra
tooth
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Expired
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DEI27763D
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Individual
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Publication of DE452365C publication Critical patent/DE452365C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Schnurscheibenrücker. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum überleiten von Schnurtrieben von einer festen auf eine lose Schnurscheibe und umgekehrt.
  • Bei Riementrieben ist es bekannt, einen bogenförmigen, mit den Riemenscheiben gleichachsigen Schuh zu benutzen, der an einem um die Welle frei drehbaren und längs derselben verschiebbaren Arm " angeordnet und an der Außenseite mit einem keilförmigen Vorsprung versehen ist, welcher Schuh für gewöhnlich zwischen den beiden Riementrums liegt, aber wenn Riemenübertragung bewirkt werden soll, zwischen dem auflaufenden Riementrum und der riemenführenden Sclii--ibefestgeklemmt wird, so daß der Schuh mitgenommen wird, wodurch der keilförmige Vorsprung ein Verschieben des Riemens auf die andere Scheibe bewirkt.
  • Die vorliegende Erfindung stützt sich in der Hauptsache auf dasselbe Prinzip. Der Schnurübertrager ist hier aber ein schwingbares Organ und der dasselbe tragende Arm oder Bügel ist nur drehbar um die Welle, nicht aber auch auf derselben verschiebbar, indem der Schnurübertrager derart eingerichtet ist und betätigt wird, daß er bei jeder Betätigung selbsttätig umgelegt wird, so daß er nach jeder Überführung ohne weiteres sofort bereit ist; die Schnur wieder entgegengesetzt zu überführen.
  • Der Vorteil bei einer derartigen Schnurübertragungsanordnung ist, daß dieselbe sowohl beim Ein- als auch beim Ausrücken in dergleichen einfachen Weise bedient wird, indem nur eine Sperranordnung, die verhindert, daß die Anordnung fortwährend die Schnur abwechselnd selbsttätig ein- und ausrückt, ausgelöst wird.
  • Auf der Zeichnung veranschaulichen Abb. z die Schnurwechselanordnung in Unteransicht und Abb.2 ein Ausführungsbeispiel der Sperranordnung in Seitenansicht, teilweise in Schnitt.
  • In Abb. z ist A die Welle, M die feste und N die lose Schnurscheibe sowie S die Schnur. b ist ein um die Welle A drehbarer, die beiden Schnurscheiben umschließender Bügel, dessen mittlerer Teil -30 vor jeder Scheibe mit einer in die Rille der betreffenden Scheibe greifenden Bucht 32 versehen ist. Der mittlere Teil 30 des Bügels b trägt einen als Schnurwechselorgan dienenden Wirbel mit einem längeren Horn a. und zwei kurzen Hörnern ß und ist ferner mit zwei Drehzapfen y zur Lagerung am Bügel b' versehen. Der eine Zapfen y trägt außerhalb des Lagers eine viereckige, von einer Feder p betätigte Nuß ö. In der in Abb. z gezeigten Lage des Wirbels liegt die Nuß 8 mit einer Fläche gegen die Feder (p an, und das Horn a bildet mit der -Ebene der Riemenscheiben einen Winkel von 45°, während das nach linksgekehrte Horn ß sich gegen die Fußplatte des Wirbellagers stützt und hierdurch das weitere Drehen des Wirbels nach links verhindert. Nach rechts kann dagegen der Wirbel um go° gedreht werden, nämlich in die punktierte Lage. Die Feder p leistet in Verbindung mit der Nuß ö während der ersten Hälfte der Drehung des Wirbels aus der einen äußeren Lage in die andere Widerstand gegen diese Drehung, die wä$rend der letzten Hälfte durch dieselben Mittel beschleunigt wird.
  • Wenn der Bügel b mit dem Wirbel in der mit vollen Linien in Abb. z gezeichneten Lage gegen den auf der festen Scheibe M auflaufenden Schnurteil geführt wird, wird die Schnur allmählich längs der Seitenfläche a," des Horns a gegen die Drehachse des Wirbels gleiten und dann gegen das rechte Horn ß stoßen, wodurch der Wirbel um die Drehzapfen y nach rechts gedreht wird, bis er in die punktierte Lage gelangt. Gleichzeitig gleitet die Schnur über das erwähnte Horn in die rechte Bucht 32 des Bügels b und tritt hierdurch in die Rille der losen Scheibe N herab, in welcher danach der weitere auflaufende Schnurteil aufgenommen wird. Der Wirbel wird durch die Feder 9p in der punktierten Lage gehalten, und das Horn a ist dann bei der folgenden Auslösung der Sperranordnung bereit, unter den auf die lose Scheibe N auflaufenden Schnurteil zu greifen. Beim Eingreifen dieses Schnurteils mit der Seitenfläche an des Hornes a gleitet dieser Schnurteil nach links, wodurch der Wirbel durch die Zusammenwirkung der Schnur mit dem linken Horn ß nach links in die mit vollen Linien gezeichnete Lage wieder gedreht wird, so daß die Schnur auf die feste Scheibe 111 rückgeführt wird. Der Wirbel ist somit immer dazu bereit, die Schnur von der augenblicklich schnurführenden Scheibe auf die andere Scheibe zu führen, indem er jedesmal beim überführen der Schnur selbsttätig in die entgegengesetzte Außenlage gedreht wird.
  • Der Bügel b mit dem Schnurwechselorgan wird für gewöhnlich im Zwischenraum zwischen den beiden Schnurteilen, ohne dieselben zu berühren, festgehalten, ist aber durch sein Eigengewicht oder mittels Gegengewichts dazu geneigt, sich sofort nach Auslösen zwischen den Schnurscheiben und dem auflaufenden Teil der Schnur zu bewegen, wodurch die Schnurüberführung bewirkt wird. Da der Bügel b beim Drehen mit der Scheibe zusammen eine gewisse Umdrehungsgeschwindigkeit erhält, ist er nach der Schnurüberführung durch die lebendige Kraft dazu geneigt, sich wieder gegen den auflaufenden Schnurteil zu bewegen, und hierdurch konnte sofort ein Rückführen der Schnur auf die bisher schnurführende Scheibe bewirkt werden. Die Sperranordnung, welche der. Bügel zwischen den beiden Schnurteilen festhält, muß deshalb derart ausgebildet sein, daß sie nach jeder Umdrehung des Bügels denselben in dieser Zwischenlage anhält, gleichgültig, ob die Anordnung in die Schließlage rückgekehrt oder ob sie noch ausgelöst ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen kombinierten Anhalt-, Schließ- und Auslösungsanordnung ist in Abb.2 veranschaulicht, in welcher ein federbetätigter Anker 40 in seiner Normallage mit einem unteren Zahn 41 unterhalb einer Rippe 42 an einem der Arme b (Abb. i) greift und hierdurch die ganze Schnurwechselanordnung in der Normallage hält.
  • Wenn der Anker durch einen Zug an einer Schnur 43 unter Spannen der Ankerfelder um seine Welle 44 in die in Abb.2 mit punktierten Linien gezeigte Lage gedreht wird, wird die Rippe 4a freigegeben, wodurch die Schnurwechselanordnüng ausgelöst wird und mit dem Arm b ihre Umdrehung um die Welle A unter Ausführung des gewünschten Schnurwechsels macht. Wenn der Arm b sich seiner Ausgangslage nähert, ist der Anker 4o höchstwahrscheinlich noch nicht in seine Normallage zurückgekehrt, - weil die Person, welche durch einen Zug an der Schnur 43 den Schnurwechsel bewerkstelligt, nicht schnell genug die Schnur losläßt. Ist aber der Anker nicht in seine Normallage zurückgekehrt, wird der obere Zahn 45 am Anker bis auf weiteres einen Anschlag für die Rippe 42 bilden (vgl. die punktierte Stellung des Armes b mit der Rippe 42). Erst wenn die Schnur losgelassen wird und der Anker in seine Normallage zurückkehrt, wird die Rippe 42 an dem Zahn 45 vorbeipassieren, wird aber gleich darauf gegen den unteren Zahn 41 stoßen, welcher dann in seiner Normallage ist und deshalb bis auf weiteres wieder die Schnurwechselanordnung in der Normallage hält.
  • Die Schnurwechselanordnung nach Abb. i ist, mit der Auslösungs- und Sperranordnung nach Abb. 2 versehen, völlig selbsttätig wirkend, d. h. sie wirkt, .`venn sie ausgelöst wird, und zwar immer in der rechten Weise.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnurscheibenrücker mit einem die feste und die lose Schnurscheibe umschließenden, um die Welle frei drehbaren und mit einer Überleitvorrichtung versehenen Bügel, dadurch gekennzeichnet, daß die überleitvorrichtung durch einen am Mittelstück des Bügels vorgesehenen Wirbel gebildet wird, der mit einem längeren und zwei kurzen Hörnern (a bzw. ß) versehen ist und zwei Außenlagen einnehmen kann, und dessen längeres Horn (a), wenn der Bügel zwischen den Scheiben und dem auflaufenden Teil der Schnur (S) bewegt wird, die Schnur seitwärts über die Umdrehungsachse des Wirbels hin führt, wodurch die Schnur gegen das eine der kürzeren Hörner stößt und unter gleichzeitigem Eingreifen in die Rille der anderen Scheibe den Wirbel in die entgegengesetzte Außenlage dreht, in welcher das Horn (a) wieder zum Auffangen des auflaufenden Teils der Schnur bereitsteht.
  2. 2. Schnurscheibenrücker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Bügel (b) fest verbundener Anschlag (42) in der Ruhestellung des Bügels gegen den einen Zahn (41) eines federbetätigten und beispielsweise von Hand auslösbaren Ankers (4o) anliegt, während ein zweiter Ankerzahn (45) bis zum Zurückkehren des Zahnes (41) in seine Normallage einen weiteren Anschlag für den Teil (42) bildet.
DEI27763D Schnurscheibenruecker Expired DE452365C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151952B (de) * 1960-12-02 1963-07-25 Philips Nv Einrichtung in einem Ton- und/oder Bildaufzeichnungs- und/oder -wiedergabe-geraet mit einem Riemenantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1151952B (de) * 1960-12-02 1963-07-25 Philips Nv Einrichtung in einem Ton- und/oder Bildaufzeichnungs- und/oder -wiedergabe-geraet mit einem Riemenantrieb

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