DE418192C - Mechanische Schiessscheibe mit beweglichen Zielen - Google Patents
Mechanische Schiessscheibe mit beweglichen ZielenInfo
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- DE418192C DE418192C DEB108792D DEB0108792D DE418192C DE 418192 C DE418192 C DE 418192C DE B108792 D DEB108792 D DE B108792D DE B0108792 D DEB0108792 D DE B0108792D DE 418192 C DE418192 C DE 418192C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
- F41J7/06—Bobbing targets, i.e. targets intermittently or unexpectedly appearing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
- F41J7/04—Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Mechanische Schießscheibe mit beweglichen Zielen. Die Erfindung betrifft eine Scheibe, die es Jägern und Sportschützen ermöglicht, in der Wohnung Übungsschießen auf befristete und bewegliche Ziele ohne große Kosten für 1@Iunition usw. und Zeitverlust vorzunehmen.
- Bereits bekannt sind Scheiben mit von Hand beweglichen Zielen und feststehende Scheiben mit elektrischen Kontakten für automatische Schußanzeigevorrichtung. Von diesen bekannten Scheiben unterscheidet sich die vorliegende durch mechanisch-automatisch bewegliche und befristete Ziele, die durch eignes Azbeitsvermögen einer als Kraftsammler wirkenden Kugel in Tätigkeit gesetzt werden. Sie hat also keine empfindlichen, zum Versagen neigende elektrischen Kontakte o. dgl., welche die Scheibe verteuern würden und außerdem ihre Wirkung komplizieren.
- Die Scheibe besteht aus einer Platte, auf deren Vorderseite verschiedene Ziele teils als einfache Gebilde, teils als drehbare oder bewegliche Figuren angebracht sind. Auf der Rückseite befinden sich die Vorrichtungen zur Betätigung der automatischen Bewegung. Diese Vorrichtungen sind mit Schnüren (oder Kettchen) durch verschiedene Durchbohrungen der Platte mit den Zielen auf der Vorderseite verbunden. Die Erfindung ist schematisch beispielsweise in den Abb. i bis 12 dargestellt. Abb. i ist eine vordere Ansicht. Abb.2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B; d5 sind Kulissen, die die Zielscheibe d in den Ruhestellungen rechts und links verdecken. Abb.3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D. Abb. q, 5, 8 bis 12 stellen Einzelheiten dar. Abb. 6 ist eine Ansicht des Zieles c nach dem Aufklappen der Deckklappe cl. Abb. 7 ist die Rückseite der Scheibe. Auf der Rückseite sind die Laufrinnen ft, i,1, o, r und s fest angebracht. Zwischen 1 und o ist ein Hebeln, der am unteren Ende eine Nase besitzt, um Punkt n drehbar angebracht. NI ist eine Haltefeder für diesen Hebel. Durch den Wirbel n- kann der Hebeln gesperrt werden. Mit der Rinne r fest verbunden ist die Auffangebegrenzung g4. Zwischen den Rinnen o und r befindet sich ein um Punkt g3 schwenkbarer ungleicharmiger Hebel g1, der am kürzeren Ende einen Auffangelöffel g2 und am anderen Ende eine Nase besitzt, die in die Nase des Hebels n eingreift. C3 ist ein an der Platte befestigter Sperrblock, der den Hebel g1 sperren kann. U1 bis U4 sind um die Punkte u5 bis u8 drehbare Hebel, von denen einerseits u1 und uz, anderseits itz und u4 zusammen arbeiten. Zwischen den Hebeln u° und u3 befindet sich ein Fallschacht t, in dessen Inneres die Hebel u2 und u3 teilweise hineinragen. An den äußeren Enden der Hebel u1 und u4 sind Schnüre d7 (oder Kettchen) angebracht, die durch entsprechende Löcher d6 der Platte zu den auf der Vorderseite gelagerten Hebeln d3 führen. Mit diesen Hebeln arbeiten die gleichfalls auf der Vorderseite angebrachten Sperrhebel d2 zusammen. Diese Hebel d2 halten die Zielscheibe d in den Anfangsstellungen auf der teilweise geraden, teilweise geneigten Bahn dl, d4, d4, dl fest. Vor diesen Hebeln sind Kulissen d5 fest angebracht, die den. Mechanismus vor Schüssen und die Zielscheibe d in den Ruhestellungen vor Sicht schützen. An g1 ist eine Schnur (oder Kettchen) p angebracht, die durch eine Durchbohrung p1 mit der Klappe cl verbunden ist. Die Klappe cl verdeckt in der Ruhestellung das Ziel c. Die schiefen Laufrinnen h, i, L, o, r und s haben einen Querschnitt, der etwas geringer ist als der der laufenden Kugel, so daß diese nicht senkrecht unter dem Schwerpunkt, sondern in der Nähe der Horizontalachs unterstützt wird. Dadurch wirkt die Kugel selbst als Schwungmasse, während die Fortbewegung nur mit einer kleineren Übersetzung - also beabsichtigt langsamer und ruhiger -(Abb. 9 und io) erfolgt. In gleicher Weise läuft die Rollscheibe d (Abb. i i und 12) auf einer schwächeren Mittelachse. Je nach der Länge und Neigung der Rinnen kann dabei der Lauf der Schwungmasse beliebig beschleunigt oder verzögert werden. Selbstverständlich kann die Scheibe auch derartig eingerichtet werden, daß die Rinnen abnehmbar und verstellbar sind, wodurch im weitesten Maße die Ablaufzeit geändert werden kann.
- Die Vorrichtungen der Scheibe werden durch einen Schuß (oder Schlag) auf die mit einer Eule/ bezeichneten Stelle in Tätigkeit gesetzt. Nach einer bestimmten Zeit wird durch den Mechanismus die das Ziel verdeckende Klappe cl aufgehoben und dadurch das Ziel c sichtbar und kann beschossen werden. Bei einem Treffer bleibt die Klappe geöffnet stehen. Bei einem Fehlschuß fällt die Deckklappe nach einer bestimmten Frist wieder zu und verdeckt das Ziel wieder. Nach einer weiteren bestimmten Zeit wird das Ziel d zum Ablauf gebracht und erscheint sichtbar auf der Bahn d4-d4. Bei einem Treffer wird die Zielscheibe d gegen die Rückwand gedrückt und bleibt stehen. Bei einem Fehlschuß verschwindet sie hinter einer der beiden Kulissen dä.
- Der Vorgang auf der Rückseite ist dabei folgender: Durch einen Schuß auf die Eule/ (Vorderseite) wird infolge der Prellwirkung die Kugel k aus der Ruhrast bei ä in die Rinne h geworfen und rollt unter Zeitverbrauch die geneigten Laufrinnen lt, i und L nacheinander ab, löst durch Fallen auf den Winkelhebeln den längeren und schwereren Hebelarm q1, welcher durch Eigengewicht nach unten fällt, und zieht dabei durch den Faden p die auf der Vorderseite drehbar angebrachte Deckklappe cl auf und macht dadurch das Ziel c sichtbar, rollt dann auf der Rinne o weiter, bis sie am Ende in der Fangvorrichtung q= (q4) mit ihrem Eigengewicht den kürzeren Hebelarm q-' schwerer macht, nach unten zieht und dadurch die Deckklappe cl (Vorderansicht) zum Wiederverdecken des Zieles c freigibt, wodurch dieses wieder verschwindet. Der längere Hebelarm kommt hierdurch wieder in seine Anfangsstellung zurück, während die bewegende Kugel durch die Ausbuchtung der Auffangebegrenzung q1 zur Weiterarbeit freigegeben wird. Sie rollt über die geneigten Rinnen r und s in den Fallschacht t, dreht beim Fall durch diesen die hineinragenden Hebelenden u2 und u3 ein Stück mit abwärts und zieht durch Übertragung dieser Bewegung auf die Hebel u1 und u4 die an deren Enden befestigten Fäden d7 an; durch die Löcher d6 wird der Zug auf die Haltehebel d? und d3 übertragen, wodurch die Rollscheibe d zum Ablauf auf der Bahn dl, d4, d,4 dl gebracht wird. Bei einem Treffer auf Ziel c fällt der Fallblock c3 vor den Hebel q1 und verriegelt ihn. Dadurch bleibt die Deckklappe cl auf der Vorderseite offen stehen und zeigt den Treffer an. Durch den Wirbel n2 kann der Mechanismus des Zieles c nach Belieben ausgeschaltet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Schießscheibe mit beweglichen Zielen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rollkörper (Kugel ) über geneigte Rinnen von besonderem Querschnitt vermittels Hebelsystemen und Auffangevorrichtungen Ziele zur Bewegung freigibt sowie befristet erscheinen und verschwinden läßt, wobei ein Treffer automatisch angezeigt wird. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den festen Laufrinnen (L und o) sich ein um Punkt (n) schwenkbarer Winkelhebel (rn) befindet, dessen oberer Arm die Laufverbindung zwischen den beiden genannten Rinnen herstellt und dessen anderer Arm eine Nase trägt und mit einem Hebel (q) zusammen arbeitet. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den festen Laufrinnen (o und r) sich ein um Punkt (q3) schwenkbarer doppelarmiger Hebel befindet, der auf der einen Seite mit der Nase des Winkelhebels (in) zusammen arbeitet, auf der anderen Seite einen Löffel trägt, der mit der Begrenzungsvorrichtung (q4) zusammen arbeitet. q.. Ausführungsform nach Anspruch i, z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rinnen (o und Y) sich eine verschieden gewölbte Begrenzungsvorrichtung befindet, die mit dem Hebel (q) zusammen arbeitet und so ausgebildet ist, daß das Auslöseorgan (I0) im oberen Teil aufgenommen, im mittleren Teil festgehalten und im unteren Teil freigegeben wird. 5. Ausführungsform nach Anspruch i, 2, 3 und ¢, dadurch gekennzeichnet, daß das auslösende Organ (K) die Auslösung an mit Zielen gekuppelte Hebel (q) derart bewirkt, daß das Auslöseorgan erst das Ziel in Sicht bringt und nach Durchlauf einer Zwischenstrecke (o) mittels Gegenhebel die Sicht- aufhebt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB108792D DE418192C (de) | Mechanische Schiessscheibe mit beweglichen Zielen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB108792D DE418192C (de) | Mechanische Schiessscheibe mit beweglichen Zielen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418192C true DE418192C (de) | 1926-01-14 |
Family
ID=6992280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB108792D Expired DE418192C (de) | Mechanische Schiessscheibe mit beweglichen Zielen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418192C (de) |
-
0
- DE DEB108792D patent/DE418192C/de not_active Expired
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