Fig. 2 zeigt Anordnung der aus einzelnen von-,einander unabhängigen,
Bahnen i, 2, 3, 3',. q.;Und 5 bestehenden Laufbahn. Nimmt das gebogene Ende der
Laufbahn 2 die gestrichelt in Fig. 2 dargestellte Stellung ein, dann läuft die bei
i durch die öffnung 26 eingeworfene Kugel von der Bahn 2 über die Bahn 3' und q.
nach der Bahn 5. Befindet sich dagegen das Ende der Laufbahn 2 meiner Stellung,
welche der in vollen Linien dargestellten Linie entspricht, dann läuft die Kugel
von der Bahn 2 über die Bahn 3 nach der Bahn 3' und von hier über :die Bahn ¢ nach
der Bahn 5. Es wird also durch Zuschalten der Laufbahn 3 die ,gesamte Wegstrecke
um diesen Betrag vergrößert. Die bei 5 angelangte Kugel kehrt, nachdem sie das Zie18
erreicht hat, über die Bahn g und die Bahn 2 in den Sammelkasten 23 zurück. Auf
der Bahn 2 streift die
Kugel beim Einwerfen eine bei i o angelenkte
Zähl- und Sperrklappe, welche an den Gelenken 12 und 14 einen Zählhebel 13
und . Sperrhebel 15 aufweist. Der Zählhebel i,' greift in ein Sperrad 17.
ein. Das Sperrad i.:. ist mit einer Sperrklinke ig und einem Stift, 18 versehen.
Nachdem eine bestimmte An,-zahl Kugeln auf die Laufbahn 2 eingeworfen sind, legt
sich der Stift 18 gegen die Feder 15, welche am Hebel 16 befestigt
ist.- Liegt aber der Stift 16 an der Feder r 5 an, dann läßt sich die Klappe
i i von einer zurücklaufenden Kugel nicht mehr um den Punkt io drehen, d. h. die
Kugel kommt nicht mehr in den Sammelkasten 23 zurück. Erst durch einen Zug am Griff
2 r wird über das Gestänge 2o der Hebel 16 nach links bewegt und somit die Feder
15 vom Stift 16 entfernt. Hierdurch wird die Kugel wieder freigegeben,
und zwar so lange, bis eine der Zähnezahl des Sperrades 17 entsprechende
Anzahl Kugeln wieder die Laufbahn 2 durchlaufen haben. Die Zugstange 2o mit Griff
2 i läßt sich erst nach Einwurf einer Münze in den Schlitz 22 (Fig. i) zurückziehen.
Durch in der Zeichnung nicht dargestellte Federn werden die Hebel 13 und 16 in die
Stellung gemäß Fig. 2 zurückgeführt.
Fig. 3 stellt eine Ausführung dar, bei welcher die Vergrößerung der
Kugellaufbahn durch Verschieben der bogenförmigen Teilbahn 3 in die Stellung 3'
oder eine Zwischenstellung bewirkt wird. Auch bei dieser Ausführungsform wird die
Klappe i i durch die Kugel ähnlich in Fig. 2 umgelegt. Die Laufflächen sind zweclanäßig
so angeordnet, daß bei Fehlwürfen die Kugel, gleichgültig, an welcher Stelle sie
sich befindet, immer wieder in den Sammelkasten läuft, vorausgesetzt, daß die Sperrklappe
i r den Rückweg nicht verriegelt hat. Über der Bahn 5 ist als Abschluß nach außen
eine .durchsichtige Platte 25 vorhanden, so daß die Kugelziele, wie z. B. Kegel
6 oder Öffnungen 8, von außen nicht zugänglich sind. Das Aufstellen umgeworfener
Kegel erfolgt dann durch besonderen Hebel 24, welcher nach außen führt. Außer der
Abdeckplatte 25 können auch die Seitenwände durchsichtig gestaltet werden, so daß
der Lauf der Kugel jederzeit verfolgt werden kann. An Stelle der Kugeln können auch
andere Rotationskörper, z. B. Diabolo oder Scheiben, die Laufbahnen durcheilen,
welche dann dem betreffenden Rotationskörper angepaßt sein müssen. Ferner kann auch
eine Vorrichtung vorgesehen werden, welche eine bestimmte,. vom Spieler aufzuwendende
Kraft aufspeichert und dann plötzlich zum Abschuß der Rotationskörper über die Laufbahnen
freigibt. Zweckmäßig ist dabei die Kraftspeichereinrichtung so gestaltet, daß, wie
aus Fig.4 ersichtlich, vom Spieler ein mit einem Handgriff 28 versehener Hebel 29
absatzweise .. niedergedrückt werden kann und so, je nachn;dei4i das Maß der Hebelbewegung
eine bey'stiz@imte Abschußenergie freigibt, und zwar @-aatech einen gegebenenfalls
am Hebel 2cj selbst angebrachten Auslöser. Hierdurch wird es möglich, eine ganz
in sich geschlossene Vorrichtung zu schaffen, welche erheblichen Aufwand an Körperkraft
zur Bedienung erfordert und dabei auch noch der Leistungsfähigkeit des Spielers
in erhöhtem Maße angepaßt werden kann, einmal durch Vergrößerung der Laufbahn und
das andere Mal durch das absatzweise Auslösen des Spannhebels 28 in jeder beliebigen
Stellung. In den Fig. 5, 6 und 7 ist ein solcher Vorgang an Handeines Ausführungsbeispieles
näher dargestellt, und zwar zeigt Fig.5, wie der Hebel 29 durch Drehung um das Gelenk
3o eine Scheibe 3 i bewegt, welche wiederum eine Drehung des Hebels 33 um die Achse
32 hervorruft. Der Hebel 33 schiebt hierbei die Spannvorrichtung 34 und mit dieser
den Teil 35 nach links, da durch einen Rieg:e146, 47 der Tei134 und 35 lösbar sind.
Diese Verbindung erfolgt dadurch, daß die im Tei134 durch die Öffnungen 45 in die
Nuten 44 eingreifenden Kugeln durch den Schieber 47 nach außen geschoben werden,
so daß eine allseitige Bewegung der Teile 34 und 35 nicht mehr @erfolgen kann. Wird
der Schieber 47 entgegen der Feder 48 bewegt, so erfolgt die Freigabe der Kugeln
aus der Nut 44, und der Teil 35 kann sich unter dem Einfluß der Federspannung gegenüber
dem Teil 34 verschieben, ohne daß der Teil 34 dadurch. in Mitleidenschaft gezogen
wird. Der Teil 35 kann, wie aus Fig. 5 ersichtlich, -mit einem Bund 43 versehen
sein, an welchem sich zu beiden Seiten je eine Feder anschließt, die wiederum
gegen je ein Widerlager, welche gleichzeitig als Führung für den Teil 35 dienen,
anliegen. Diese Führungen sind mit 36 und 37 bezeichnet und unterhalb: des Laufbahnendes
angeordnet. Mit dem Teil 35 ist eine Abschußplatte verbunden, welche den
Stoß auf die Kugel weiterleitet. Diese Platte 39 kann mit einem Gelenk an dem Teil
35 angeschlossen sein, so daß durch geeignete Verstellung der Kugel ein Schlag
in verschiedenen Richtungen gegeben werden kann. Diese Verstellung der Schlagrichtung
erfolgt vorteilhafterweise ebenfalls durch den Griff 28, so daß sowohl das Spannen
der Feder, das Feststellen des SpanäliebeIs, das Auslösen des Abschusses als auch
die Einstellung der Schlagrichtung mit einem Handgriff mit einer Hand bedient werden
kann. Die ganze Abschußeinrich.tung am Ende oder Anfang der Laufbahn 38 und an der
tiefsten Stelle der untersten Laufbahn ist
ebenfalls nach außen
abgeschlossen, jedoch zweckmäßigerweise nach oben mittels durchsichtiger Platten,
damit die Lage der Kugel sowie die Stellung der Abschußplatte genau verfolgt werden
kann. Damit der Abschuß selbst ebenfalls geräuschlos erfolgt, ist zweckmäßigerweise
eine der Federn; z. B. 4.2, als Zug- und Druck- und die andere Feder als Druckfeder
41 ausgebildet. Beim Spannen der Abschußeinrichtung drückt dann der Teil 3 5 über
den Bund ¢3 auf die Feder 4. i und übt ,aber gleichzeitig auch einen Zug auf die
bei 43 und 37 befestigte Feder ¢2 aus. Beim Auslösen schlägt nun der Bund q.3 nicht
hart auf, sondern wird von der Feder ¢2 aufgefangen und fast geräuschlos abgedämpft.