DE463597C - Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren Fangbecher - Google Patents
Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren FangbecherInfo
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/3286—Type of games
- G07F17/3297—Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes
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Description
Es sind Spielautomaten bekannt, bei denen durch Betätigung eines Auswurfnebels eine
Kugel hochgeschleudert wird und mittels eines einstellbaren Fangbechers aufzufangen ist.
Gelingt das Auffangen der über Hindernisse fallenden Kugel, so hat dies die Ausgabe eines
Gewinnes zur Folge.
Bei dem Geschicklichkeitsspielautomaten nach der Erfindung ist in gleicher Weise die
ίο zum Auswurf gelangende Kugel zunächst durch einen einstellbaren Becher aufzufangen.
Gelingt das Auffangen, so rollt die Kugel auf einen Schleuderhebel für den zweiten Vorgang
des Spiels. Eine mit dem einstellbaren Fangbecher zusammenhängende, der Kugel Schußrichtung
gebende Schußrinne ist auf das Ziel einzustellen, welches entweder durch die Einschußöffnung
einer senkrecht angeordneten Kugelfangrinne gebildet wird oder aus einer kleinen Zielscheibe besteht. Durch Betätigung
des Schleuderhebels wird die Kugel durch die Schußrinne gegen das Ziel geschleudert, was
bei einem Treffer in bekannter Weise die Auslösung einer oder mehrerer Geldmünzen zur
Folge hat.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist der Erfindungsgegenstand durch die Abb. 1
und 2 veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht des Spielautomaten und
Abb. 2 eine Rückansicht der inneren Einrichtung.
Nach Einwurf eines Geldstückes in die Einwurfsöft'nung
2 läuft die aus der oberen Rinne 13 kommende Kugel 12 auf die nach beiden
Seiten leicht abgeschrägte Rampe 14 und rollt von da auf den Ablauf steg 15 öder 16. Die
Kugel 12 fällt dann zwischen den beiden Ablaufstegen durch. Das Einstellen des Fangbechers
zum Auffangen der Kugel 12 wird in bekannter Weise durch Betätigung des
Knopfes 4 bewirkt, welcher durch den Hebel 5, die Hubstange 6 und die auf dem Lager 7
schwenkbar angeordnete, von der Zugfeder 31 abgefederte Transportstange 8 sowie durch
den aus dem Führungsschlitz 10 herausragenden Schieber 9 mit dem Fangbecher 11 zusammenhängt.
Zum Auffangen der Kugel 12 ist Geschicklichkeit erforderlich, da die Kugel
beim Abrollen von dem Ablauf steg 15 etwas nach rechts und vom Ablauf steg 16 etwas
nach links fällt. Die im Fangfoeoher 11 auf ge- -■
fangene Kugel 12 fällt durch eine in dem Fangbecher 11 vorgesehene Öffnung auf den
bei 34 schwenkbar angeordneten, rillenförmig ausgebildeten Schleuderhebel 35 und rollt auf
letzterem bis an das in die Kuigelschußrimne
36 ragende Hebelende. Von da aus soll die Kugel 12 durch Betätigung des Knopfes 17
in die Einschußöffnung 39 der Kugelfangrinne 40 geschleudert werden. Hierfür wird die
durch die Hubstange 38 mit dem einstellbaren Fangbecher 1 r im Zusammenhang stehende,
kreisförmig gebogene Kugelschußrinne 37 durch Betätigung des Knopfes 4 in die aus der
Abb. ι ersichtliche, durch unterbrochene Linien dargestellte und für den Treffer notwendige
Lage gebracht. Da für diesen Kugel-
Claims (1)
- abschuß die Rinne 37 unter gleichzeitigem Zielen genau eingestellt werden muß, so gehört auch zu diesem Vorgang des Spiels Geschicklichkeit des Spielers. Zum Abschuß der Kugel 12 wird der Knopf 17 mit der Nokkenscheibe 18 gedreht und durch den mittels Zugfeder 33 abgefederten, am. Schraubenbolzen 34 befestigten Hebel 32 der Schleuderhebel 35 abwärts gestellt und dadurch gespannt.Die durch einen Treffer in die Einschußöffnung 39 gebrachte Kugel 12 fällt innerhalb der Kugelfangrinne 40 auf den Auslöser 41. Letzterer steht durch den bei 42 gelagerten Hebel 43 durch die Hubstange 44 und -durch den Arm 45 mit dem Sperrhebel 46 so im Zusammenhang, daß bei Betätigung des Auslösers 41 der Sperrhebel 46 zur Auslösung gebracht wird. Bei dieser Auslösung wird die Zahnscheibe 47 freigegeben und durch die aus der Münzbahn 49 rollenden Geldstücke in Umdrehung gebracht, wobei eine oder mehrere Geldmünzen als Gewinn in den freiliegenden Münzteller 50 fallen. Bei einem Fehlschuß fällt die Kugel 12 auf einen der beiden Rücklaufstege 30 und rollt dann durch die Bohrung 29 in die Zuführungsrinne 28 bis vor den Hebel ^y.Das zu einem neuen Spiel in die an dem Kasten 1 befindliche Einwurf öffnung12 eingeworfene Geldstück rollt intinerhalb der Münzlaufrinne 25 bis auf den Auslöser 26, wobei durch den Hebel 27 die innerhalb der Zuführungsrinne 28 aufgehaltene Kugel 12 freigegeben wird und dann in den Auswurfschacht abrollt. Gleichzeitig fällt das Geldstück von dem Auslöser 26 durch den Verbindungsschlitz 48 in die vordere Münzbahn 49. Die Zubringivng der Kugel 12 zur oberen Austrittsbohrung 13 wird durch Betätigung des Knopfes 17 bewirkt, welcher durch die Nokkenscheibe 18 und den durch dde Zugfeder 19 abgefederten, bei 21 schwenkbar gelagerten Auswurfshebel 20 mit dem die Kugel hochwerfenden Schlagende 23 des Hebels 20 zusammenhängt. Durch den Gummiwulst 22 wird der Schlag abgedämpft und begrenzt.An Stelle der Einschußöffnung 39 mit Kugelf anigrinne 40 kann auch eine kleine Schießscheibe angeordnet werden, mit der der Auslöser 41 in Verbindung zu bringen ist.Pa τ ε ν τ λ nsi'uuch:Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren Fangbecher, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangbecher (11) durch eine Hubstange (38) mit einer kreisförmig gebogenen Kugelschußrdnne (37) Gelenkverbindung hat, mittels deren die Kugelschußrinne so einstellbar ist, daß durch sie die in dem Becher (11) aufgefangene Kugel (12) in •die Einschußöffnung (39) der Kugelfamgrinne (40) geschleudert werden kann vermittels eines Schleuderhebels (35), der über den Gelenkbolzen (34) mit dem abgefederten Hebel (32) verbunden ist, welcher mittels der durch einen Knopf (17) drehbaren Nockenscheibe (18) zwecks Abschusses der Kugel (12) betätigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16498D DE463597C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren Fangbecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16498D DE463597C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren Fangbecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463597C true DE463597C (de) | 1928-07-31 |
Family
ID=7624063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ16498D Expired DE463597C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Geschicklichkeitsspielautomat mit einem durch einen Knopf einstellbaren Fangbecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE463597C (de) |
-
1926
- 1926-12-18 DE DEZ16498D patent/DE463597C/de not_active Expired
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