DE383740C - Kugelspiel - Google Patents

Kugelspiel

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DE383740C
DE383740C DEK83232D DEK0083232D DE383740C DE 383740 C DE383740 C DE 383740C DE K83232 D DEK83232 D DE K83232D DE K0083232 D DEK0083232 D DE K0083232D DE 383740 C DE383740 C DE 383740C
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balls
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ball
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channels
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DEK83232D
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RUDOLF KOELPIN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 17. OKTOBER 1923
(K 83232 IX/77 cj
Es sind bereits Kugelschußspiele bekannt geworden, bei denen von der einen Seite des Spielbrettes heranrollende Kugeln von anderen Serien her durch Schleudern oder Schießvorrichtungen beschossen werden.
Bei dem Erfindungsgegenstand sind die Ablaufbahn für die heranrollenden Kugeln sowie die Vorrichtungen zum Schleudern und zum Wiederheranbringen der Kugeln in besonderer Weise ausgebildet.
Das Auslösen der einzelnen auf der Ablaufbahn herunterrollenden Kugeln geschieht gleichzeitig beim Aufziehen der Schußvorrichtungen. Die Einzelheiten des besagten Spiels gehen aus der nachfolgenden Beschreibung sowie aus der Zeichnung hervor, und zwar zeigt
Abb. ι das auf einen Tisch aufgestellte Spiel, teils in Aufsicht, teils im Horizontalschnitt,
Abb. 2 das Spiel in Seitenansicht, ebenfalls teilweise geschnitten und
Abb. 3 einen Querschnitt durch das Spiel gemäß Schnittlinie A-B nach Abb. i.
Zu dem Spiel gehört zunächst der mittlere Ablauf kanal 1. An diesen Kanal sind beiderseits die Schußkanäle 2 und die Auffangkanäle 3 angesetzt, die entsprechenden Kanälen wechselseitig gegenüberstehen. Am Anfang des Ablaufkanals 1 ist ein in einem Gehäuse untergebrachtes Paternoster werk 4 angeordnet. Die äußeren Enden der Kanäle 3 zeigen nach unten durchgehende Bohrungen, welche wiederum in Rücklaufrinnen S münden, die zu dem Sammelbehälter 6 führen. In die Schußkanäle 2 sind die Federbolzen 7 eingesetzt, welche entgegen der Wirkung hintersetzter Federn an Griffen 8 so weit zurückgezogen werden können, bis die Abzughebel 9, wie Abb. 3 zeigt, die Bolzen 7 in der gespannten Stellung festhalten. Vorn an den Bolzen 7 sind kleine Zubringerkästen 10 mittels eines Stiftes befestigt, welcher in oberen Schlitzen der Schußkanäle 2 gleitet. Der Zweck dieser Zubringerkästen wird später erläutert. An den Bolzen 7 sind nun außerdem über Führungsrollen laufende Drähte 11 o. dgl. befestigt, welche alle zu einem Hebel 12 führen, der wiederum frei drehbar auf eine Welle 13 geschoben ist. Auf dieser Welle sitzt gegen Drehung gesichert ein Klinkenrad 14, in das wiederum eine Klinke 15 eingreift,
die an dem Klinkenrad 12 angebracht ist. Außerdem sitzt auf der Welle 13 die Rolle, über welche das Paternosterwerk 4 läuft. Auch ist das Ende der Welle 13 mit einer Kurbel 16 versehen. Neben den früher erwähnten Zubringerkästen 10 sind oben auf den Kanälen 3 die Kugeleinwurf kästen 17 angeordnet, welche nach den Zubringerkästen hin sich etwas verengen und hier seitlich auch eine öffnung zeigen. 18 soll ein Einfallkasten bedeuten, in den die in dem Kanal 1 herunterlaufenden Kugeln einfallen können, während 19 die Tischplatte darstellt, auf welche das Spiel aufgesetzt wird. Mit dem beschriebenen Apparat wird nun wie folgt gespielt: An jedem der vier Schußkanäle 2 stellt sich ein Spieler auf. Er erhält eine gleiche Anzahl Kugeln von bestimmter Farbe. Ebenso viele Kugeln werden von dem Spielleiter oder von ao einem der gleichzeitig als Spielleiter dienenden Spieler in das Paternosterwerk 4 gefüllt. Bei Spielbeginn dreht nun der Spielleiter mittels der Kurbel 16 das Paternosterwerk so" weit herum, bis eine Kugel von einer bestimmten Farbe in den Ablaufkanal 1 herunterrollt. Es darf dann nur derjenige Spieler auf die herunterlaufende Kugel schießen, welcher eine Kugel gleicher Farbe hat. Trifft er die Kugel, sobald sie vor die Mündung seines Schußkanals kommt, so laufen beide Kugeln in den Ablaufkanal herunter. Der Spieler ist dann berechtigt, die beiden in den Einfallkanälen 18 rollenden Kugeln herauszunehmen, um sie von neuem zu verschießen. Verfehlt er aber die Kugel, so fliegt die geschossene Kugel in den gegenüberstehenden Kanal 3 und läuft von diesem durch die Rücklaufrinne 5 in den Sammelbehälter 6, um aus diesem dann wieder in das Paternosterwerk gelegt zu werden. Hierbei muß der Spieler aber irgendeinen Betrag entrichten. Es können auch j zweckmäßig die Kugeln aus der Rinne 5 un- j mittelbar in das Paternosterwerk laufen. j Zieht nun der Spieler, welcher geschossen hat, an dem Handgriff 8, um seine Schußvorrichtung wieder zu spannen, so wird vermittels j des an der Schußvorrichtung angebrachten Drahtes 11 der Hebel 12 entgegen der Wirkung einer hintersetzten Feder herumgezogen, ■ wobei dann auch das Paternosterwerk 4 um so viel weiter gedreht wird, daß wiederum die nächste Kugel in den Ablaufkanal herunterrollen kann. So kommen dann die einzelnen Spieler nacheinander an die Reihe. Die be- . schriebene Benutzung des Spielapparates kann ; natürlich auch nach allen anderen möglichen Spielregeln stattfinden, ohne daß hierdurch der Erfindungsgedanke an sich geändert wird. Es sei an dieser Stelle nur noch das Einbringen der Kugel in die Kanäle 2 geschildert. Wenn nämlich die Spieler ihre Schußvorrichtungen durch Zug an dem Federbolzen 7 spannen, so wird gleichzeitig der betreffende j Zubringerkasten 10 mit zurückgezogen, bis in der Endstellung ein seitlich am Kasten angebrachtes Loch dem entsprechenden Loch des Einwurfkastens 17 gegenübersteht. In diesem Augenblick läuft eine Kugel aus dem Kasten 17 in den Kasten 10. Sobald dann durch Ziehen an dem Abzug 9 der Bolzen 7 vorschnellt, fliegt auch der Kasten 10 vor, bis er mit einer unteren Öffnung über einen Schlitz oben im Kanal 2 gelangt. In diesem Augenblick fällt die in dem Kasten 10 befindliche Kugel vor den Bolzen 7, so daß der vorschnellende Bolzen dann die Kugel in den Kanal 2 weitersioßen kann. Die beschriebene Ladevorrichtung kann in Fortfall kommen, indem man einfach die Kugel vor den Federbolzen 7 legt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kugelspiel, bei dem von der einen Seite des Spielbrettes heranrollende Kugeln von anderen Seiten her durch Schleuder- oder Schießvorrichtungen beschossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln in einem Ablauf kanal (_i) zum Herabrollen gebracht werden und wobei an den Ablaufkanal beiderseits Kugelschußkanäle (2) angeschlossen sind, in welche Kugeln eingebracht und durch eine Abschußvorrichtung beliebiger Art derart vorgeschleudert werden können, daß sie die herabrollenden Kugeln treffen, so daß dann die beiden zusammen in den Ablaufkanal herunterrollen, während die fehlgegangenen Kugeln in einem Auffangkanal (3) und von diesem durch eine Rückführungsrinne (5) in einen Sammelbehälter (6) zurücklaufen, aus dem die Kugeln dann wiederum in den Abfallkanal (1) zum Herabrollen gebracht werden können.
  2. 2. Kugelspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Paternosterwerk (4) die Kugeln in den Abfallkanal (1) hinauf gehoben werden, welches beim Aufziehen der einzelnen Schußvorrichtungen unter Vermittlung von no Seilschnüren (ii), Hebelgestänge u.dgl. derart langsam mitgedreht wird, daß jeweils eine Kugel von dem Paternosterwerk in den Abfallkanal gehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK83232D 1922-09-02 1922-09-02 Kugelspiel Expired DE383740C (de)

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DE383740C true DE383740C (de) 1923-10-17

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