AT145883B - Aus Motor, Getriebe und Treibachse bestehendes Antriebsaggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor oder Vorderradantrieb. - Google Patents

Aus Motor, Getriebe und Treibachse bestehendes Antriebsaggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor oder Vorderradantrieb.

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AT145883B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus Motor, Getriebe und   Treibachse   bestehendes Antriebsaggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit   Heckmotor   oder Vorderradantrieb. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein aus Motor, Getriebe und Treibachse bestehendes Antriebsaggregat von Kraftfahrzeugen mit Heckmotor oder Vorderradantrieb. Bei diesem Aggregat erfolgt in bekannter Weise der Antrieb und der Abtrieb des Getriebes auf der gleichen Seite durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete Wellen. Bei dieser Art von Getrieben nun wird der Erfindung gemäss die Anordnung derart getroffen, dass die innere, insbesondere die antreibende Welle auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite über die die Verschieberäder tragende äussere, insbesondere abtreibende Hohlwelle verlängert ist. Auf dieser Verlängerung sitzen lose drehbar je eines der Zahnräder der beiden geräuschlosen, wechselweise mit der inneren Welle kuppelbaren Zahnradpaare.

   Das eine vorzugsweise das der Hohlwelle benachbarte dieser beiden Zahnräder ist hiebei zur Verbindung der inneren mit der äusseren Welle gleichzeitig auch mit der letzteren kuppelbar. 



   Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, dass die Baulänge und die Bauhöhe des ganzen Aggregats verhältnismässig gering werden, dadurch spart man auch an Herstellungskosten, Materialkosten und an Gewicht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Getriebes im Längsschnitt (Fig. 1) und Querschnitt (Fig. 2) nach Linie 2-2 der Fig. 1 dargestellt. 



   In dem gemeinsamen Getriebegehäuse, welches z. B. vorn an einen Heckmotor angeflanscht wird, ist in der Kammer a das Schwungrad mit der Motorkupplung, in der Kammer b das Hinterachsgetriebe und in der Kammer c das Wechselgetriebe angeordnet. Der Antrieb erfolgt vom Motor bzw. von der Motorkupplung aus über die durch das gesamte Aggregat sich erstreckende Innenwelle   d,   während zum Antrieb vom Getriebe die konzentrisch zur Antriebswelle angeordnete Hohlwelle e dient, welche über die Schnecke f und das Schneckenrad   g-gegebenenfalls   unter Vermittlung eines Differentialgetriebesdie Achswellen der insbesondere unabhängig abgefederten Räder antreibt.

   Mit der Vorgelegewelle h steht die innere Welle d durch zwei Paare dauernd in Eingriff befindlicher Zahnräder i,    & und !, M   in Verbindung, von denen die Räder i und   1 lose   auf der Welle d gelagert sind und durch eine Wechselkupplung n wechselweise mit der Antriebswelle d gekuppelt werden können. Die Wechselkupplung ist hiebei als Klauenkupplung ausgebildet und kann Klauen besitzen, deren Stirnflächen in Umfangsrichtung derart   abgeschrägt   sind, dass ein Eingriff der zu kuppelnden Teile erst bei gleicher oder ungefähr gleicher Drehzahl möglich ist. Zur Schaltung dient z.

   B. in bekannter Weise ein aus zwei federnd miteinander verbundenen Hebeln bestehender   Kniehebel-oder Schnappmechanismus o, welcher   ein   Überschalten   der Wechselkupplung nur aus der einen in die andere Endstellung gestattet. 



   Auf der Hohlwelle e sind ferner die Verschieberäder p,   q verschiebbar   aufgekeilt, welche mit den   Zahnrädern 1',   s auf der Vorgelegewelle in Eingriff gebracht werden können. Das Zahnrad p kann ferner mit dem Zahnrad   I   gekuppelt werden. 



   Sowohl das Zahnradpaar i, k wie auch das Zahnradpaar 1, m kann hiebei als Vorgelege für die   Verschieberäder   dienen. Zweckmässig erfolgt jedoch die Schaltung derart, dass die Wechselkupplung n nur zwischen dem direkten Gang und der geräuschlosen Übersetzung geschaltet wird. Demnach würden sich beim Ausführungsbeispiel folgende Schaltungen ergeben : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   2. Gang   : , m, !,   m,   h, ',   p, e. 



   3. Gang : d, n,   !,   p, e (direkter Gang). 



   4. Gang : d, n, i, k, m, l, p, e   (Schnellgang).   



   Die Zahnräder i und   I   sind jeweils beiderseits ihrer Zahnflanken unmittelbar im Gehäuse gelagert, so dass sich ein ruhiger Lauf der Zahnräder ergibt. Wie ersichtlich, ist zwischen der   Innenwelle a und   der Hohlwelle e über die Gesamtlänge der Welle ein Spiel vorgesehen. Während die Hohlwelle insgesamt dreifach im Gehäuse gelagert ist, u. zw. einerseits zu beiden Seiten der Schnecke fund anderseits mittelbar im Zahnrad   !,   ist die antreibende Innenwelle lediglich an einem Ende, u. zw. im Zahnrad i im Gehäuse, am andern Ende dagegen im Schwungrad gelagert. Hiedurch können kleine Montageungenauigkeiten bei der Anflanschung des Getriebes an den Motor ohne weiteres ausgeglichen werden. Zur axialen Festlegung der Innenwelle ist ein federnder Stützkörper t vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aus Motor, Getriebe und Treibachse bestehendes Antriebsaggregat von Kraftfahrzeugen mit Heckmotor, bei welchem der Antrieb und der Abtrieb des Getriebes auf der gleichen Seite durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete Wellen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die innere-insbesondere antreibende - Welle auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite über die die Verschieberäder tragende äussere-insbesonders abtreibende-Hohlwelle verlängert ist und auf dieser Verlängerung lose drehbar je eines der Zahnräder der beiden geräuschlosen, wechselweise mit der inneren Welle kuppelbaren Zahnradpaare sitzen, wobei das eine, vorzugsweise das der Hohlwelle benachbarte, dieser beiden Zahnräder zur Verbindung der inneren mit der äusseren Welle gleichzeitig auch mit'der letzteren kuppelbar ist. EMI2.2
AT145883D 1933-07-20 1934-07-17 Aus Motor, Getriebe und Treibachse bestehendes Antriebsaggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor oder Vorderradantrieb. AT145883B (de)

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