<Desc/Clms Page number 1>
Registrierzähler für Telephongespr chstaxen.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
einen Zehntelfranken. Nach zehn Impulsen ist die Zähltrommel. 82 um zehn Zahlen weitergerückt, und das Triebrädchen 24 nimmt die Franken-Zähltrommel 25 um eine Einheit mit. Auf dem ersten Zählwerk 22, 25 kann man also den Betrag der Taxe für dieses erste Gespräch ablesen und dieser Betrag stimmt mit demjenigen auf dem Zähler der-Abonnentenkontrolle in der Zentrale überein.
Bei weiteren Gesprächen summiert das erste Zählwerk 22,25 den Betrag der zu bezahlenden Taxe, bis Franken 10'-erreicht sind. In diesem Augenblick. stösst der Stift 27 des Zahnrades 26, das durch das Zahnrad 23 bei der Registrierung des oder der Gespräche mitgedreht wurde, gegen den Hebel 32 und drückt ihn in den Haken 33. Dadurch wird der Eingriff des Sperrhebels 17 in das Sperrad 14 ausgelöst, und die Feder 29 stellt das Rad 26 zurück, bis der Stift 21 an den Einhängehebel 28 anschlägt und den Hebel 32 aus dem Haken 33 aushängt, so dass das Sperrad 14 neuerdings durch den Sperrhebel 17 blockiert wird. Die Zähltrommeln 15 und 16 sind während des Rückganges des Rades 26 um so viele Einheiten weitergerückt worden, als sich die Zähltrommeln 22 und 25 zurückgedreht haben und zwar mittels der Räder 10, 9,7, 8, 11, 12.
Will man nach jedem Gespräch den Betrag der Taxe kennen, ohne eine Subtraktion durchführen zu müssen, so braucht man nur auf den Knopf 19 zu drücken, der gleich wirkt wie der Hebel 32 und den Sperrhebel 17 aus dem Rad 14 löst. Die Zurückstellung des ersten Zählwerks auf Null kann aber auch automatisch geschehen, sowohl
EMI2.1
der Hörergabel montierten Zapfen 41 eingreift. Bei aufgelegtem Hörer hemmt die Sperrklinke 17"dauernd das Rad 14" zufolge des Zuges der Feder 18". Der Betrag der Gesprächstaxe bleibt demnach so lange auf dem ersten Zählwerk 22, 25, bis man den Hörer zu einem neuen Gespräch abhebt.
In diesem Augenblick dreht der Zapfen 41 den Hebel 40 nach oben ; die Sperrklinke 17"macht diese Drehung durch Eingreifen der am Hebel 40 befestigten Feder 39 in eine Vertiefung des Armes 38 des Winkelhebels 32", 38 mit, bis das Ende des Hebels 32"im Haken 33"verklinkt ist. Der Hebel 40 dreht sich noch weiter nach oben, aber der Hebel 32"ist inzwischen an den Stift 37 zur Anlage gekommen und dadurch sein Arm 38 von der Feder 39 frei geworden.
Ist dann das erste Zählwerk 22,25 in seine Ruhestellung zurückgekehrt, also die Taxe des vorhergehenden Gespräches auf dem Summiel'zählwerk 15, 16 registriert, so gibt der Haken 33"den Hebel 32"frei, und die Sperrklinke 17"arretiert das Rad 14"wieder. Wird nach Beendigung des Gespräches der Hörer wieder aufgelegt, so greift die Feder 39 wieder in den Hebelarm 38 ein, d. h. sie kuppelt den Hebel 32", 38 wieder mit dem Hebel 40.
Die Fig. 4 stellt dieselbe Einrichtung wie die Fig. 3 dar, jedoch in Anwendung an einem Wandtelephon. Hier erfolgt die Steuerung vom Aufhängehebel des Hörers aus. Ist der Hörer eingehängt, so hält der Zapfen 41'die Sperrklinke 17111 im Sperrad 14'" mittels der Zugfeder 18'" und der Feder 39'fest. Wird der Hörer abgehoben, so bewirkt eine Feder 42 ein Verschwenken des Hebelwerke entgegen dem
EMI2.2
das schon stattgefunden hat, bleibt ablesbar auf dem ersten Zählwerk 22, 25, um erst ausgelöscht und auf das Summierzählwerk 15, 16 übertragen zu werden, wenn man den Hörer zu einem neuen Gespräch abhängt.
Will man jegliche mechanische Verbindung mit dem Telephonapparat des Abonnenten ausschalten oder will man das nächste Gespräch jeweils erst nach einer gewissen Zwischenzeit freigeben, z. B. in einem öffentlichen Lokal, so wird man zu der in Fig. 2 (bei Gesprächsende) veranschaulichten Ausführung greifen. Man liesst dann den Betrag auf dem ersten Zählwerk ab, um dafür der Person, die telephoniert hat, Rechnung stellen zu können.
Sobald der Griff 19'gehoben wird, gibt der Sperrhebel. 27'das Sperrad 24'frei, indem ein Stift 43 den Hebel 17'mitnimmt, und lässt so das erste Zählwerk auf Null zurückspringen, während gleichzeitig der ausgelöscht Betrag auf dem Summierzählwerk summiert wird. Ist der Griff 19'gehoben, so schliesst der Stift 36 die beiden Kontaktfedern 35 aneinander und damit den Stromkreis des Impulskontaktes des Nummernsenders des automatischen Telephons. Es ist durch diese Vorrichtung unmöglich gemacht, eine telephonische Verbindung zu erhalten, ohne sich vorher an die Person gewendet zu haben, die den Kontrollzähler überwacht.
Soll die Zuschlagtaxe, auf die der Inhaber des Telephons ein Anrecht hat, auch gleich hinzugezählt werden, so kann das erste Zählwerk so ausgeführt werden, dass es immer von einer Grundstellung, von beispielsweise einem Zehntelfranken, ausgeht, ohne auf Null zurückzuspringen.
Für Ferngespräche, bei denen die Zuschlagstaxe z. B. die doppelte ist, genügt es, das kleine Fenster der ersten Zähltrommel um eine Einheit zu verschieben, so dass die der Ausgangsanzeige z. B. 0-20 Franken beträgt.
Die Reihenfolge der verschiedenen Manipulationen spielt bei dem in Fig. 1 dargestellten Apparat, von dem die Fig. 2,3 und 4 ja bloss Varianten darstellen, keine Rolle. In keinem Falle führt die Unterlassung des Auslöschen auf dem ersten Zählwerk zu einer Fehlangabe auf dem Summenzählwerk 15, 16 ; denn nach jeder vollständigen Umdrehung der Zähltrommel 25 überträgt der Hebel 32 selbsttätig die
<Desc/Clms Page number 3>
Einstellung der Zähltrommeln auf die Zähltrommeln 15, 16. Im Falle einer Abwesenheit des Abonnenten ist es möglich, das erste Zählwerk auf Null zurückzustellen und den Hebel 17, der in das Sperrad 14 eingreift, zu verriegeln, um so die während der Abwesenheit allfällig vorgekommenen Gespräche kontrollieren zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierzähler für Telephongesprächstaxen, der durch die gleichen Stromimpulse betrieben wird wie der Zähler der Abonnentenkontrolle in der Telephonzentrale, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Zählwerk (22, 25) den Betrag der Taxen der einzelnen Gespräche bis zur Erreichung seiner Kapazität summiert und eine Feder (29) spannt, die sieh dann durch Auslösung eines in ein Sperrad (14) eingreifenden Hebels (17) entspannt und das erste Zählwerk auf Null zurückstellt, wobei sich der entsprechend Wert über ein zwischengeschaltetes Differential-, z. B. Planetenradgetriebe auf einem zweiten Zählwerk (15, 16) summiert.