DE895930C - Fernsprechstation mit Gebuehrenmelder - Google Patents

Fernsprechstation mit Gebuehrenmelder

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DE895930C
DE895930C DEM7227A DEM0007227A DE895930C DE 895930 C DE895930 C DE 895930C DE M7227 A DEM7227 A DE M7227A DE M0007227 A DEM0007227 A DE M0007227A DE 895930 C DE895930 C DE 895930C
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DE
Germany
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coin
telephone station
slot
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money
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Expired
Application number
DEM7227A
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English (en)
Inventor
Otto Moser
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Individual
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • Fernsprechstation mit Gebührenmelder Die, Erfindung betrifft cineFernsprechstation, mit einem nach dem Aufbau einer gebührenpflichtigen Verbindung vom Amt durch Stromstöße betätigten Gebührenmelder, dessen Ziffernrollen bei der Einzahlung :des Geldes um eine dem eingeworfenen Geldbetrag entsprechende Anzahl Schritte zurückgestellt werden. Sie ist gekennzeichnet durch Mittel, durch welche der Aufbau einer Verbindung zwangsläufig verhindert ist, solange die beim zuletztgeführten gebührenpflichtigen Gespräch verstellten Ziffernrollen des Gchührenmelders nicht durch Einzahlung des angezeigten Geldbetrages in ,die Nullage gebracht werden. Mit Vorteil enthält die Fernsprechstation, einen Schrittwähler, der durch die vom Amt herkommenden Stromstöße verstellt wird, wobei die Kontakte des Wählers so geschaltet sind, daß der Aufbau einer neuen Verbindun;g verhindert ist, solange der Wähler sich nicht in ,der Ruhelage befindet.
  • Nachfolgend: ist ein Ausführungsbeispiel .des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einer Münzkassiereinriehtung an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. z zeigt die Schaltungsanordnung der Teilnehmerstation gemäß der Erfindung; Fig. a zeigt eine prinzipielle konstruktive Ausführung des Erfindungsgegenstanides in der Ansicht; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Linie I-I der Fig. a, wobei die einzelnen Apparateteile nur schematisch dargestellt sind.
  • In Fi:g. r ist mit TA die bekannte Sehaltungsano.rdnung des Teilnehmerapparates, mit ZE die Zusatzeinrichtung für Gebührenmelder und Münzkassiereinrichtung, .mit Ltg die Leitung von Teilnehmer zum Amt und mit Ae die Amtsausrüstung für die Gebührenmeldung bezeichnet.
  • Es ist angenommen, der Teilnehmer an der Teilnehmerstation TA habe ein Gespräch beendigt, dessen Gebühr 7o Rp-. beträgt. Das -den Gesprächszähler im Amt betätigende Relais Z erhält über den c-Schaltarm des Vorwählers sieben Stromstöße entsprechend einer Gebühreneinheit von io Rp. Bei jedem Stromstoß wind über den Arbeitskontakt z eine Wechselspannung - an die Wicklung W i eines symmetrisch in die Teilnehmerleitung geschalteten TJbertragers gelegt, die in den Wicklungen W 2 und W 3 Spannungen induziert, .die in den beiden folgenden Stromkreisen zwei über die Teilnehmerleitung symmetrisch zur Erdz fließende Ströme zur Folge haben: i. Erde, Drossel Di, Kondensator C i, Trans@ormatorenwicklung W2, Kondensator C3, Wicklung GM I des Gebührenmelderschaltmagneten, Erde, und 2. Erde, Drossel D2, Kondensator C:2, Transformatorenwicklung W3, Kondensator C ¢, Wicklung GM II des GebÜhrenmelderschaftmagneten, Erde. Bei jedem Stromstoß schaltet :der Schaltmagnet GDYI des Gebührenmelders die im Gehäuse i (Fig. 2, 3) angeordnete Ziffernrolle 2 um einen der Gebühreneinheit von io Rp. entsprechenden Schritt, total also um sieben. Schritte, vorwärts. Im Fenster 3 .des Gehäuses i ist die Gebühr von 70 Rp, ersichtlich. Der Schaltmagnet GM schaltet auch den Schaltarm gm vorwärts, so d;aß nach dem ersten Stromstoß der Impulskontakt. i des Nummernschalters überbrückt und. :die Teilnehmerstation für die Herstellung weiterer Verbindungen: gesperrt ist. Die Teilnehmerstation ist mit einer Münzkassiereinrichtung ausgerüstet. Zu diesem Zweck weist das Apparategehäuse i vier Einwu.rfschlitze für io Rp., 2o Rp., 5o Rp-. und i-Franken-Geldstücke auf. Diese Einwurfschlitze sind normalerweise geschlossen. Um nun die angezeigte .Gebühr von 70 Rp. beispielsweise in einem 2o- und einem 5o-Rp.-Stück einwerfen zu können, muß der EinstellknoPf 4 z. B. so weit gedreht werden, bis sein Zeiger 5 auf die 2o-.Pp.-Öffnung zeigt. D.ad'urch wird der Verschlußschieber 6, mittels der Zahnräder 7 und 8 seitlich verschoben und ein Impulsschalter 9, der für die Münziimpulsabgabe dient, mittels des Zahnrades io um zwei Schritte gedreht. Wind nun eine 2,o,Rp.-Münze eingeworfen, so, bewirkt das durch den Münzprüfkanal i i und den Kanal z2 in die Kasse fallende Geldstück die Betätigung dies schematisch dargestellten Auslöseorgan.s 14. Letzteres .gibt den .Ablauf des. Münzimpuls:gebers 9, frei. Sein Impulskontakt mi wind zweimal .betätigt, wobei folgender Stromkreis für den MünzwählerschaltmagnetMW zustande kommt: Erde, Kontakt mi, Schaltmagnet MW, Transformatorwicklung W3; Kontakt t2, Batterie B, Erde.
  • Der Schaltmagnet MW bewirkt .die Rückschaltung des Schaltarmes gm und der Ziffernrolle 2 um zwei .Schritte. Im Fenster 3 ist nun der restlich geschuldete Betrag von 5o Rp. abzulesen. Der Schaltarm gm ist vom siebenten auf den fünften Schritt rückwärts geschaltet worden. Der Impulskontakt i ist aber immer noch überbrückt. Um die restlichen 5o Rp. einzahlen zu können, rnuß der Zeiger 5 des Einstellknopfes 4 auf die 5o-Rp.-Einwurföffnung zeigen. Der Schieber 6 gibt dann diese Öffnung frei, und der Miinzimpulsgeber 9 wird um fünf Schritte gedreht. Nach dem Einwurf der Münze wird .der Ablauf ,des Impulsgebers 9 in beschriebener Weise freigegeben und der Schaltmagnet @M'W fünfmal erregt. Der Schaltarm gm und die Ziffernrolle 2, werden nun um die restlichen fünf Schritte rückwärts geschaltet. Der Schaltarm gm ist wieder in .der gezeichneten Ruhestellung und gibt die Wahl frei. Im Fenster 3 gibt die Ziffernrolle den Betrag von o Rp. an. Um zu verhindern, daß während eines Gespräches Münzen eingeworfen und der Kontakt mi betätigt werden, ist das Relais, TI angeordnet. Dieses wird nach dem Zustandekommen einer Verbindung erregt über: Erde, Batterie im Schnurstromkreis des Amtes, Schaltarm b des Vorwählers, Kontakt t2, Transformatorenwicklung W3, Kontakt mi, Relais h, Kontakt i, Mikrophon, M, TransformatoTwicklung TW, Gabelkontakt GU, Transformatorwicklung W2, - Kontakt t i, Schaftarm a des Vorwählers, Schnurstromkreis im Amt, Erde.
  • Das T-Relas schaltet nasch dem Aufprüfen des Vorwählerschaltarmes c,die Teilnehmerleitung zum Schnurstromkreis durch. Der Kondensator C 5 verhindert die Erregung des Relais V,durch Wechselstrom. Das Relais V bewirkt nun in nicht dargestellter Art und Weise die mechanische Verriegelung des Münzimpulsgebers 9. Ferner können Vorkehrungen getroffen sein, die eine Einstellung des Drehknopfes 4 verhindern, wenn der Gebührenmelier den Betrag Null anzeigt. Dies kann z. B. mechanisch, wie angedeutet, mittels der Nockenscheibei5, die mit der Ziffernrolle: starr verbunden ist, und dem Stift 16, den eine Feder gegen die Nockenscheibe drückt, erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernsprechstation mit einem nach dem Aufbau einer gebührenpflichtigen Verbindung vom Amt durch Stromstöße betätigten Gebührenmelder, dessen Ziffernrollen bei der Einzahlung des Geldes um eine dem eingeworfenen Geldbetrag entsprechende Anzahl Schritte zurückgestellt werdien, dadurch ;gekennzelichnet, daß Mittel vorhanden sind, durch welche der Aufbau einer Verbindung zwangsläufig verhindert ist, solange die beim zuletzt geführten gebührenpflichtigen Gespräch verstellten Ziffernrollen des Gebührenmelders nicht durch Einzahlung .des angezeigten Geldbetrages in die Nullage gebracht werden.
  2. 2. Fernsprechstation nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß .die Fernsprechstation einen Schrittwähler enthält, der durch die vom. Amt herkommenden Stromstöße verstellt wind, wobei die Kontakte des Wählers so geschaltet sind, dali. der Aufbau einer neuen Verbindung verhindert ist, solange der Wähler sich nicht in der Ruhelage befindet.
  3. 3. Fernsprechstation nach Anspruch i, bei der für jede Münzsorte ein Einwurf schlitz vo#rhandien ist, :dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Schlitzöffnungen ein Absperrschieber (6) mit einem einzigen Schlitz angeordnet ist, der mittels eines Drehknopfes (4) derart verstellt werden kann, daß sein Schlitz wahlweise mit den Münzeinwurfschlitzen in Übereinstimmung gebracht werden kann, wodurch jeiweils :das Einwerfen nur eines Münzstückes eines bestimmten Wertes ermöglicht wird.
  4. 4. Fernsprechstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (4) gleichzeitig zum Einstellen eines Münzimpulsgieberrs (9) dient, .der jeweils beim Einwerfen eines Münz.stückes eine dem Wert des eingeworfenen Münzstückes entsprechende Anzahl von Stromstößen erzeugt, durch die die den einzuzahlenden Betrag anzeigende Ziffernrolle schrittweise zurückgestellt wird.
  5. 5. Fernsprechstation nach An-sp.ruch 4, gegekennzeichnet durch eine Anordnung, die den Einstellknopf des Münzimpulsgebers sperrt, wenn sich die die Gebühr anzeigende Ziffernrolle in der Nullage :befindet, -so daß ein Einwerfen von Münzstücken verhindert wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 548 675, 616 827, 634 537 D.r.-Ing. M ü 1 1 e r, Ludwig, Friedrich: »Die Gesprächszählung in der Fernsprechtechnik«, Teil II, Abb. 57.
DEM7227A 1946-02-01 1950-10-17 Fernsprechstation mit Gebuehrenmelder Expired DE895930C (de)

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CH895930X 1946-02-01

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ID=4546214

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DEM7227A Expired DE895930C (de) 1946-02-01 1950-10-17 Fernsprechstation mit Gebuehrenmelder

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE616827C (de) *
DE548675C (de) * 1930-08-14 1932-04-16 Zwietusch E & Co Gmbh Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Verbindung mit Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Gebuehrenabstufung und Zeitbegrenzung
DE634537C (de) * 1933-11-23 1936-08-29 Favag Fabrik Elek Scher App A Gebuehrenmelder an Fernsprechteilnehmerstellen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE616827C (de) *
DE548675C (de) * 1930-08-14 1932-04-16 Zwietusch E & Co Gmbh Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Verbindung mit Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Gebuehrenabstufung und Zeitbegrenzung
DE634537C (de) * 1933-11-23 1936-08-29 Favag Fabrik Elek Scher App A Gebuehrenmelder an Fernsprechteilnehmerstellen

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