AT145320B - Verfahren zur Überführung von flüssigen Wurmmitteln in haltbare Trockenpräparate. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von flüssigen Wurmmitteln in haltbare Trockenpräparate.

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  Verfahren zur   Überführung   von flüssigen Wurmmitteln in haltbare   Trockenpräparate.   



   Bekanntlich lassen sich in der Human-und Veterinärmedizin gebräuchliche flüssige Wurmmittel als solche nicht anwenden, da sie einerseits auf Schleimhäuten ein ausserordentlich starkes Brennen hervorrufen und widerlieb schmecken, wie beispielsweise Askaridol und Tetrachlorkohlenstoff. Anderseits sind sie wegen ihrer Flüchtigkeit schlecht dosierbar ; dies ist z. B. bei Tetrachlorkohlenstoff der Fall. 



  Man ist daher darauf angewiesen, diese Mittel in Gelatinekapseln zu verabfolgen. Diese Arzneiform ist indessen infolge Einwirkung des flüssigen Mittels auf die Kapselwand nicht unbegrenzt haltbar. Um ein allmähliches Durchsickern des Mittels durch die Kapselwand, was besonders bei Sommerwärme zu befÜrchten ist, zu verhindern, muss man die Kapselwand ziemlich dick wählen, was wiederum eine Beeinträchtigung einer prompten Auflösung der Kapsel und. daher einer sicheren Wirkung im Darmtrakt bedeutet. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese Missstände dadurch beseitigen kann, dass man die erwählten   Wurmmittel an Kieselsäure oder Silikate adsorbiert, wodurch man Trockenpräparate erhält. Die Adsorbate   lassen sich nun in verschiedener Weise verwenden. Z. B. kann man das Tetrachlorkohlenstoffadsorbat in Gelatinekapseln einfüllen, wodurch man praktisch unbegrenzt haltbare Präparate erzielt. Askaridol gibt mit den gleichen Adsorbentien ein Trockenpulver, welches bequem auf Dragees verarbeitet werden kann. 



   Als Wurmmittel können ausser den oben erwähnten Tetrachlorkohlenstoff und Askaridol alle   bekannten flüssigen, wurmtötend wirkenden   Produkte verwandt werden, z. B.   Trichloräthylen,   Tetrachloräthan, Butylidenchlorid, Chenopodiumöl und Cymol. Wirksame Adsorptionsmittel der Kieselsäuregruppe sind beispielsweise Calcium-, Magnesium-Aluminiumsilikate, freie Kieselsäure sowie Gemische derselben, sowie die unter den Namen Bleicherden, Californischen Erden und Tonen, Amerikanischen Mineralien, wie Bentonit u. a. bekannten Mischsilikaten. 



   Es war aus den deutschen Patentschriften Nr. 323908, Nr. 258189 und Nr. 229141 bekannt, dass man Kieselsäure und Silikate als Adsorptionsmittel für flüssige Stoffe, u. a. auch für Arzneistoffe, verwenden kann. Es war aber anderseits aus   dem "Archiv für wissenschaftliche   und praktische Tierheilkunde", Band 55, Seite 349, auch bekannt, dass die Wirkung von oleum chenopodii durch Adsorption an Kohle sehr leidet oder gänzlich erlischt. Es musste daher angenommen werden, dass die parasiticide Wirkung von Wurmmitteln bei Adsorption verloren gehen würde. Überraschenderweise haben Versuche gezeigt, dass die an Kieselsäure oder Silikate adsorbierten Wurmmittel eine   vorzügliche Wirk-   samkeit besitzen. 



   Den nach dem beschriebenen Verfahren erhältlichen Wurmmitteln können Hilfsstoffe, wie Pflanzenpulver usw., zugesetzt werden. 



   Beispiele :
1. 1 kg Askaridol wird mit 0'9 kg Bentonit und   0'7 kg Kieselsäure   homogen vermischt. Das Trockenpulver kann mit den   üblichen   Hilfsmitteln Talcum, Milchzucker usw. auf Dragees verarbeitet werden. 



   2. 1 kg Tetrachlorkohlenstoff wird mit 1 kg Kieselsäure innig gemischt und das erhaltene   Troeken-   pulver in Gelatinekapseln gefüllt. 

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