AT145165B - Klemmschaltwerk für den Antrieb von Ein- oder Mehrbalggasmesser-Zählwerken. - Google Patents

Klemmschaltwerk für den Antrieb von Ein- oder Mehrbalggasmesser-Zählwerken.

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AT145165B
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  Klemmschaltwerk für den Antrieb von Ein-oder Mehrbalggasmesser-Zählwerken. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Klemmschaltwerk für den Antrieb des Zählwerkes von Gasmessern mit einem oder mehreren   Bälgen,   das bekanntlich die Aufgabe hat, die hin-und hergehende Bewegung des Messgliedes bzw. eines der Messglieder in eine Drehbewegung der Zählwerkswelle umzusetzen. Für diesen Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, auf der Zählwerkswelle eine Trommel und Klemmbacken anzuordnen, die die Trommel umfassen und durch Zugstangen mit dem Messglied so verbunden sind, dass es bei Bewegung der Zugstangen in der einen Richtung auf die Trommel gepresst wird und diese dreht, bei Bewegung der Zugstangen in entgegengesetzter Richtung jedoch sich zurückdreht, ohne hiebei die Trommel mitzunehmen. 



   Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist der die aus den beiden Klemmbacken gebildete Zange öffnende und   schliessende   Spannbügel mit jeder der beiden Klemmbacken durch ein Gelenk verbunden. 



  Gemäss der Erfindung wird eines der beiden Gelenke dadurch erspart, dass ein am Spannbügel angesetzter Zahn in eine nach aussen offene Zahnlücke der einen Klemmbacke eingreift. 



   In der Zeichnung ist ein   Klemmschaltwerk   gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Die auf der Zählwerkswelle angeordnete Trommel 15 wird von zwei Klemmbacken 9 und 10 umfasst, die bei 13 miteinander gelenkig verbunden sind. Am andern Ende der Backe 10 ist bei 8 ein bogenförmiger Spannbügel 6 angelenkt, der auf der andern Seite bei 12 mit der Zugstange 4 gelenkig verbunden ist. Der andere Endpunkt der Zugstange 4 ist mit dem Messglied verbunden. An den Bügel 6 ist in der Nähe des Gelenkes 8 ein Zahn 14 angesetzt, der in eine entsprechende Lücke 16 in der Backe 9 eingreift. Der Bügel 6 ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass die Verbindungslinien der Mittelpunkte der Gelenke 12 und 8 mit dem Mittelpunkt M der Trommel 15 miteinander einen stumpfen Winkel einschliessen. Zwischen dem Bügel 6 und der Backe 9 ist eine Feder 7 eingelegt, die die Teile unter der erforderlichen Spannung hält. 



   Von den bekannten Einrichtungen, bei welchen die der Backe 9 entsprechende Backe und der Spannbügel durch ein Gelenk verbunden sind, unterscheidet sich die erfindungsgemässe Einrichtung dadurch, dass die Bewegung des Bügels 6 auf die Backe 9 mittels der   Verzahnung 14, 16   übertragen wird. Hiedurch wird erreicht, dass die Backe 9 sich frei um das Gelenk 13 bewegen kann, also in einem Falle fest an der Trommel 15 anliegt, im andern Falle diese sicher freigibt. Bei der bekannten Einrichtung kann diese freie Beweglichkeit dieser Backe nur erreicht werden, wenn die Gelenke des Klemmschaltwerkes mit verhältnismässig grossem Spiel versehen werden, wodurch aber die Genauigkeit der Übertragung der Bewegung des Messgliedes auf das Zählwerk und damit die Genauigkeit der Gasmesseranzeige in unzulässiger Weise beeinträchtigt wird. 



   Die Kupplung des Bügels 6 und der Backe 9 mittels der Verzahnung 14, 16 hat in Verbindung mit der Ausbildung des Bügels derart, dass die Verbindungslinien der Mittelpunkte der Gelenke 12 und 8 mit dem Mittelpunkt M der Trommel 15 einen stumpfen Winkel einschliessen, den weiteren Vorteil, dass bei Abnutzung der Backen 9 und 10 oder der Trommel 15 bei gleichbleibendem Hub des das Zählwerk antreibenden Messgliedes die Trommel einen grösseren Winkelweg zurücklegt. Das Zählwerk liefert also eine Mehranzeige, die zum Ausgleich der durch längeren Gebrauch der übrigen Messerteile, insbesondere des sich dehnenden Balgs bzw. der Bälge, hervorgerufenen Minderanzeige dient.

   Diese Vergrösserung des Drehwinkels der Trommel 15 kommt dadurch zustande, dass der Punkt   12,   an den die 

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 Zugstange 4 angreift, sich bei Abnutzung der Backen oder der Trommel auf dem Kreisbogen R um den Mittelpunkt von 8 dem Mittelpunkt M nähert, wodurch bei gleichbleibendem Hub H des Messgliedes die 
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 über den Bügel 6 und den Zahn 14 auf die aus den Backen 9 und 10 gebildete Zange ausgeübt wird und die Zange schliesst, an einem Hebelarm angreift, der etwa gleich der Entfernung zwischen den Mittelpunkten der Gelenke 12 und 8 und damit bedeutend grösser ist als bei der bekannten Einrichtung, bei welcher die Feder zwischen dem Bügel 6 und der Backe 10 in unmittelbarer Nähe des Mittelpunktes von 8 angeordnet ist.

   Die Feder kann also bei der   erfindungsgemässen   Anordnung bedeutend schwächer gewählt werden, ohne dass dadurch ihre Wirkung beeinträchtigt wird. Ferner wird durch diese Federanordnung das Klemmwerk beim Leerlauf nicht hinterhergezogen, sondern durch die Feder vorgeschoben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klemmschaltwerk für den Antrieb von Einbalg-oder Mehrbalggasmesser-Zählwerken mit zwei, eine Trommel auf der Zählwerkswelle zangenartig umfassenden gelenkig verbundenen Klemmbacken, die mittels eines federbelasteten Spannbügels zusammengezogen werden, der an der mit dem Messglied bzw. einem der Messglieder verbundenen Zugstange und an der einen Klemmbacke angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein winklig am Spannbügel   (6)   angesetzter Zahn   (14)   in eine nach aussen offene Zahnlücke   (16)   der nicht am Bügel angelenkten Klemmbacke   (9)   eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinien der Mittelpunkte des Gelenkes (12) zwischen dem Bügel (6) und der Zugstange (4) und des Gelenkes (8) zwischen dem Bügel (6) und der Klemmbacke (10) mit dem Mittelpunkt (M) der Trommel (15) miteinander einen stumpfen Winkel bilden.
    3. Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannfeder (7) zwischen dem Bügel (6) und der Backe (9) derart angeordnet ist, dass sie auf das mit der Stange (4) verbundene Ende des Bügels (6) einwirkt. EMI2.2
AT145165D 1934-04-26 1934-09-12 Klemmschaltwerk für den Antrieb von Ein- oder Mehrbalggasmesser-Zählwerken. AT145165B (de)

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