DE468848C - Steuerung fuer Absperrschieber - Google Patents

Steuerung fuer Absperrschieber

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DE468848C
DE468848C DEI26699D DEI0026699D DE468848C DE 468848 C DE468848 C DE 468848C DE I26699 D DEI26699 D DE I26699D DE I0026699 D DEI0026699 D DE I0026699D DE 468848 C DE468848 C DE 468848C
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DE
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coupling
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coupling sleeve
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DEI26699D
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KARL ISRAEL
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/50Mechanical actuating means with screw-spindle or internally threaded actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 24. NOVEMBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 468 KLASSE 47g GRUPPE
Karl Israel in Nürnberg · Steuerung für Absperrschieber Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1925 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für Absperrschieber, deren Spindel hur in der Schieberschlußstellung drehbar.' beim Heben und Senken jedoch durch eine Kupplungsmuffe gegen Drehung gesichert ist. Von den bekannten Steuerungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Kupplungsklauen an der Muffe schräge Anläufe haben, die nach Lösen der Klauenkupplung ein weiteres Herunterdrükken der Kupplungsmuffe bewirken, wodurch letztere nunmehr vermittels derselben Klauen, die vorher die Spindel mit dem Gehäuse kuppelU'ii, mit der Spindelmutter gekuppelt wird.
Kupplungsmuffen mit schrägen Nasen sind allerdings an sich bekannt. Die schrägen Nasen der einen Kupplungshälfte werden jedoch gegen entsprechende Ausnehmungen der an-, deren Kupplungshälfte durch Federkraft gepreßt, so daß keine feste, sondern nur eine kraftschlüssige · Kupplung vorhanden ist, welche sich ohne weiteres-ausrückt, wenn die Beanspruchungen, denen die Kupplung ausgesetzt ist, die Federkraft überschreiten. Demgegenüber dienen die schrägen Anläufe der Kupplungsmuffe beim Erfindungsgegenstand nicht zur Herstellung der Kupplung, sondern lediglich zum Ein- und Ausrücken derselben, so daß die den bekannten Kupplungen dieser Art eigentümlichen Nachteile beim Erfindungsgegenstand nicht auftreten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen
Abb. i. 2 und 3 die Kupplungsmuffe in j zwei gegeneinander um 900 versetzten Axialschnitten bzw. in Aufsicht und j Abb. 4, 5, 6 und 7 den Eingriff der Steuerungsorgane des Absperrschiebers bei verj schiedenen Stellungen der Kupplungsmuffe.
Die Schieberspindel 1 ist mit ihrem Gewindeende in der Schieberbrücke geführt, und in der Kappe 2 dieser- Brücke sitzt drehbar die Spindelmutter 4 mit dem auf ihr festgekeilten Händrad 3. Von der Brückenkappe 2 wird die becherförmige, unter Einwirkung einer Feder 5 stehende Kupplungsmuffe 6 aufgenommen, welche an zwei diametral einander gegenüberliegenden Stellen zwei Kupplungszähne trägt, die aus einem den Becherrand überragenden abgeschrägten Teil 7 und aus einem unterhalb des Becherrandes sitzenden prismatischen Teil 8 bej stehen. Mit der Spindel 1 steht die Kupplungsmuffe 6 durch einen Federkeil 9 in Verbindung, der an ihr befestigt ist und in eine Achsennut 10 der Spindel r eingreift. Die Kupplungszähne 7,8 der Kupplungs- muffe 6 kommen abwechselnd mit Aussparungen 11 der Brückenkappe 2 und mit Aussparunnen 12 des Spindelmutterbundes in Eingriff; ;
Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist folgende:
Kurz vor vollendeter Abwärtsbewegung der Spindel 1 setzt sich die obere Begrenzung der Spindellängsnut 10 auf den mit der Kupplungsmuffe 6 fest verbundenen Federkeil 9
i'Abb. 4). Bei der weiteren Abwärtsbewegung der Spindel ι wird infolgedessen der Federkeil (j mitsamt der Kupplungsmuffe fi abwärts bewegt, und der prismatische Teil S der beiden Kupplungszähne tritt aus den beiden Aussparungen 11 der Kappe 2 heraus. Dadurch wird die Kupplungsmuffe 6 und mit ihr die Spindel ι drehbar. Die Abwärtsbewegung der Spindel ι ist also vollendet (Abb. 5).
ίο Bei der Weite.rdneh.ung des Handrades 3 dreht sich die Spindel 1 mitsamt der Kupplungsmuffe 6, und der abgeschrägte Teil 7 der beiden Kupplungszähne gleitet auf der einen Kante der Aussparungen 11 entsprechend Abb. 6, so daß die Kupplungsmuffe 6 unter Zusammendrücken der Feder 5 weiter abwärts bewegt wird und der prismatische Teil 8 der- Kupplungszähne in die Aussparungen 12 der Spindelmutter 4 eintritt. Die Spindelmutter 4 ist nunmehr mit der Spindel ι fest gekuppelt. Diese Kupplung ist nicht erforderlich zum Schließen des Schiebers, sondern nur zum Öffnen, desselben.
Beim Öffnen des Schiebers wird die Spindel ι mitsamt der mit ihr gekuppelten Spindelmutter 4 in entgegengesetzter Richtung durch das Handrad 3 gedreht, d. h; die abgeschrägten Teile 7 der beiden Kupplungszähne gleiten wieder an der Begrenzung der Aussparungen 11 entlang und können in diese Aussparungen durch die Spannung der Feder 5 eintreten, wobei naturgemäß die prismatischen Teile 8 die Aussparungen 12 der Mutter 4 verlassen.
Damit ist die Kupplung zwischen der Spindel ι und der Spindelmutter 4 aufgehoben, und die Kupplungsmuffe 6 schiebt sich unter der Einwirkung" der Feder 5 weiter nach oben, so daß auch der prismatische Teil 8 der Kupplungszähne in die Aussparungen 11 j der Kappe 2 eintreten. Hierdurch ist wiederum die Kupplung zwischen der Kupplungsmuffe 6 und der Kappe 2 und damit auch mit der Spindel r hergestellt, so daß diese sich nicht mehr drehen kann. Bei der Weiterdrehung des Handrades 3 wird also die Spindel 1 gehoben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuerung für Absperrschieber, deren Spindel nur in der Schieberschlußstellung drehbar, beim Heben und Senken jedoch durch eine Kupplungsmuffe gegen Dre-• hung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsklauen der Muffe (6) schräge Anläufe (7) haben, die nach Lösen der Klauenkupplung ein weiteres Herunterdrücken der Kupplungsmuffe (6) bewirken, wodurch letztere nunmehr vermittels derselben Klauen, die vorher die Spindel (1) mit dem Gehäuse (2) kuppelten, mit der Spindelmutter (4) gekuppelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI26699D 1925-02-21 1925-02-21 Steuerung fuer Absperrschieber Expired DE468848C (de)

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DE (1) DE468848C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084095B (de) * 1956-10-22 1960-06-23 Sparklets Ltd Betaetigungsvorrichtung fuer Spindelantriebe von Armaturen

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