AT144963B - Verfahren zur Herstellung schäumender Getränke und ähnlicher Erfrischungsspeisen und Patrone zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung schäumender Getränke und ähnlicher Erfrischungsspeisen und Patrone zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung schäumender Getränke und ähnlicher Erfrisehungsspeisen und Patrone zur Durchführung des Verfahrens. Die Herstellung schäumender Getränke und ähnlicher Erfrischungsspeisen unter Verwendung fester Kohlensäure, welche in losen Stücken in die mit Kohlensäure zu sättigende Flüssigkeit eingebracht wird, hat den Nachteil, dass oftmals Stückchen fester Kohlensäure in der Flüssigkeit schwebend erhalten bleiben, die beim Genuss der Flüssigkeit zur Reizung der Schleimhäute Anlass geben. Soll in dieser bekannten Art ein schäumendes Getränk hergestellt werden, so muss ferner der Hersteller besondere wärmeisolierende Behälter zur Verwahrung der festen Kohlensäure besitzen, um die Kohlensäure bis zum Zeitpunkt der Herstellung des schäumenden Getränkes od. dgl. in festem Zustande zu erhalten und vor vorzeitigem Übergang in gasförmigen Zustand zu bewahren. Dies ist umständlich, und es kann insbesondere Haushalten nicht zugemutet werden, sich besondere Behälter für diesen Zweck anzuschaffen. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft ein Verfahren, durch welches es jedermann in einfacher Weise ermöglicht wird, schäumende Getränke u. dgl. unter Verwendung fester Kohlensäure zu bereiten, die ohne Gefahr unangenehmer Gaumenreizungen genossen werden können. Die Erfindung besteht darin, dass die feste Kohlensäure innerhalb einer in der mit Kohlensäure zu sättigenden Flüssigkeit leicht lösbaren bzw. leicht zerstörbaren Umhüllung in die Flüssigkeit eingebracht wird. Die feste Kohlensäure wird in Mengen, die zur Sättigung eines bestimmten Flüssigkeitsquantums bzw. einer Erfrischungsspeise erforderlich sind, in einer Oblatenkapsel eingeschlossen, die mit einer Umhüllung aus gesponnenem Zucker, Gummizucker oder einem andern in der zu sättigenden Flüssigkeit leicht lösbaren Material umgeben ist. Diese Hülle, welche hinreichende Festigkeit hat, um dem Gasdrucke der eingeschlossenen Kohlensäure zu widerstehen, erhält die Kohlensäure im festen Zustande. Wird die Patrone z. B. in Wasser, Mineralwasser od. dgl. geworfen, so löst sich die äussere Hülle in dem Wasser od. dgl. auf, die Oblatenhülle wird durch den Gasdruck der Kohlensäure teilweise gesprengt und es findet eine verhältnismässig langsame Verdampfung der festen Kohlensäure und allmähliche Sättigung der Flüssigkeit u. dgl. mit Kohlensäuregas statt. Die die feste Kohlensäure enthaltende Oblatenkapsel kann auch in eine Lösung von Schiessbaumwolle, Chlorzinkzellulose od. dgl. getaucht sein, wodurch die Oblatenkapsel sich mit einem Überzug umgibt, der, wenn die Patrone in Flüssigkeit gebracht wird, leicht mit einem Löffel od. dgl. zerstört werden kann. Um dem zu bereitenden Getränk gleichzeitig auch den gewünschten Geschmack zu geben, kann dem Material der Hülle der Patrone geschmackbeeinflussende Substanz beigemengt sein, wie Salze für synthetisches Mineralwasser, aromatische Substanzen, Süssstoffe od. dgl. Solche geschmackbeeinflussende Substanzen können aber auch statt in der Hülle direkt der in der Kapsel eingeschlossenen festen Kohlensäure beigemengt sein. Die feste Kohlensäure kann auch in einer Kapsel aus Metall, Galalith od. dgl., gegebenenfalls vermengt mit geschmackbeeinflussenden Substanzen, untergebracht sein, deren Öffnung mit einer Hülle aus in der zu sättigenden Flüssigkeit u. dgl. leicht lösbarem Material verschlossen ist, z. B. einer Hülle aus Gummizucker. Es kann aber die Öffnung der Kapsel auch mit einer Hülle aus leicht zerstörbarem Material verschlossen sein, z. B. mit einem Häutchen aus Gelatine od. dgl. Die Kapsel kann auch beispielsweise aus zwei Kugelhälften bestehen, die an der Stossfuge mit einem Ring aus lösbarem oder leicht zerstörbarem Material verschlossen sind. <Desc/Clms Page number 2> Es kann aber auch eine z. B. durch Verschraubung verschlossene Kapsel zur Aufnahme der festen Kohlensäure verwendet werden, die Lochungen aufweist und die entweder mit einer Hülle aus leicht löslichem Material, wie Zucker, Gummizucker, eingeschlossen ist oder die durch Tauchen in eine Lösung von Schiessbaumwolle u. dgl. mit einer leicht zerstörbaren Hülle umgeben ist, welche Hülle die Verdampfung der eingeschlossenen festen Kohlensäure während der Aufbewahrung der Kapsel verhindert und unmittelbar vor Einbringung der Kapsel in die Flüssigkeit u. dgl. entfernt oder in der Flüssigkeit mechanisch zerstört werden kann. Die Kapsel kann auch aus porösem Ton bestehen und mit einer Hülle aus leicht lösbarem oder leicht zerstörbarem Material umgeben sein. Es können aber auch die Poren der Kapsel aus porösem Ton durch Einlegen in gesponnenen Zucker oder in eine konzentrierte Zucker-, Salz-od. dgl. Lösung verschlossen werden, um die eingeschlossene feste Kohlensäure während der Aufbewahrung der Patrone am Verdampfen zu verhindern.' PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung schäumender Getränke und ähnlicher Erfrischungsspeisen mittels fester Kohlensäure, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Kohlensäure innerhalb einer in der mit Kohlensäure zu sättigenden Flüssigkeit leicht löslichen bzw. leicht zerstörbaren Umhüllung in die Flüssigkeit eingebracht wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb der Umhüllung eingeschlossenen festen Kohlensäure geschmackbeeinflussende Substanzen, wie Süssstoffe, Salze oder aromaische Stoffe, beigemengt sind.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der löslichen, die Kohlensäure um- schliessenden Umhüllung geschmackbeeinflussende Substanzen beigefügt sind.4. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer Oblatenhülse vorgesehen ist, welche mit einer Umhüllung aus gesponnenem Zucker, Gummizucker od. dgl. leicht löslichen Substanzen umgeben ist.5. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer Oblatenhülse vorgesehen ist, welche durch Tauchen in Lösung von Schiessbaumwolle, Chlorzinkzellulose od. dgl. mit einer leicht zerstörbaren Hülle umgeben wurde.6. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer Kapsel vorgesehen ist, deren Öffnung durch eine Umhüllung aus leicht löslichem bzw. leicht zerstörbarem Material verschlossen ist.7. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer mehrteiligen Kapsel vorgesehen ist, die an den Passstellen der Kapselteile durch einen Überzug, Ring od. dgl. aus leicht löslichem oder leicht zerstörbarem Material verschlossen ist.8. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer mit Lochungen versehenen Kapsel vorgesehen ist, die mit einem löslichen oder leicht zerstörbaren Überzug umgeben ist.9. Patrone zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass feste Kohlensäure innerhalb einer Kapsel aus porösem Ton vorgesehen ist, deren Poren mit einem leicht löslichen Mittel ausgefüllt sind oder die mit einem leicht löslichen oder leicht zerstörbaren Überzug umgeben ist.
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