DE370577C - Verfahren zur Verhuetung des Verdampfens von Fluessigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Verhuetung des Verdampfens von Fluessigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u. dgl.

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DE370577C
DE370577C DEST35396D DEST035396D DE370577C DE 370577 C DE370577 C DE 370577C DE ST35396 D DEST35396 D DE ST35396D DE ST035396 D DEST035396 D DE ST035396D DE 370577 C DE370577 C DE 370577C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
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    • B65D90/42Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of particular materials for covering surface of liquids

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Description

  • Verfahren zurVerhütung desVerdampfens von Flüssigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u.dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhütung des Verdampfens aufgespeicherter Flüssigkeiten, insbesondere flüchtiger Kohlemwasserstoffe, wie Benzin, die in belüfteten Behältern aufgespeichert sind, oder aber der flüchtigen Bestandteile von Rohpetroleum oder sonstigen Kohlenwasserstoffölen, die in ähnlicher Weise aufgespeichert sind-Diese Öle, wie Benzin oder Rohpetroleum werden häufig in Lagerbehältern von großem Durchmesser mit Belüftungsvorrichtung aufgespeichert. Der ungefüllte Raum .dieser Behälter erreicht häufig eine überraschend hohe Temperatur, trotz künstlicher Kühlung durch Überspritzen von Wasser über die Behälterdecke. Der Verlust der aufgespeicherten Stoffe ist :dann verhältnismäßig sehr groß, da die verdunsteten Bestandteile gerade die wertvollen flüchtigen sind, so daß eine große Wertverminderung eintritt.
  • Gemäß der Erfindung wird das Verdampfen dieser Flüssigkeiten fast vollständig verhindert, mindestens sehr -beträchtlich vermindert, und "zwar dadurch, daß auf der Oberfläche der lagernden feuergefährlichen Flüssigkeit eine Schaumschicht gebildet wird, die als Grundbestandteil einen in der aufgespeicherten Flüssigkeit .unlöslichen und mit ihr nicht vermischbaren Stoff enthält. Der zu verwendende Schaum ist vorteilhaft ein solcher, der stetige Beschaffenheit hat, ob.-gleich auch anderer Schaum benutzt werden kann, aus dem sich der Grundbestandteil an Luft oder Gas leicht löst; in diesem Falle muß dann ständig frischer Schaum nachgespeist werden, sobald die Schaumdecke auf der Oberfläche der Flüssigkeit zerreißt, damit eine :dauernde Mindesttiefe von Schaum auf dieser Oberfläche erhalten bleibt.
  • Es ist bereits bekannt, eine solche unstetige Schaumschicht auf der entzündbaren Oberfläche einer feuergefährlichen Flüssigkeit vorübergehend aufzubringen, z. B. beim Löschen eines Feuers oder bei Feuergefahr. In diesen Fällen vergeht der Schaum rasch wieder; dies ist sogar erwünscht, weil sobald wie möglich der Schaum wieder beseitigt sein soll. Man hat in diesen Fällen nicht gewollt und entsprechend auch nicht erwartet, daß :der Schaum die Verdampfung der Flüssigkeit dauernd verhindert. Dies ist aber gerade das von der vorliegenden Erfindung gelöste Problem.
  • Zur Ausführung der Erfindung können die benutzten Schäume entweder von unstetiger. oder stetiger Beschaffenheit sein. Gegebenenfalls ist es nötig, der Schaumschicht an der Oberfläche der aufbewahrten Flüssigkeit ständig zusätzlichen Schaum :zuzuführen, um demjenigen Teil der Schaumschicht zu ersetzen, der unter Abgäbe der in ihm enthaltenen Luft- oder Gasteilchen niedergebrochen ist. Handelt es sich um Benzin oder ein anderes Kohlenwasserstofföl mit flüchtigen Bestan:lteilen, so kann ein für die Schatunschicht geeigneter Schaum dadurch gebildet werden, (laß als Grundbestandteil eine Flüssigkeit geno:ninen wird, die dadurch entsteht, daß eine genügende Menge Gelatine, etwa 2 bis d. Prozent, vorteilhaft unter Zusatz eines schaunibildenden Mittels, in Wasser gelöst wird. Als schaumbildendes Mittel kann Salz einer Mineralölsulf4-)säure benutzt werden. Ferner kann eine geringe Menge eines geeigneten Konservierungsmittels, beispielsweise 1(1" Prozent Quecksilberchlorid oder i Prozent Borax zti-,jesetzt werden. Diese Flüssigkeit wird durch un-i durch gepeitscht oder geschlagen, urn Luft oder ein sonstiges Gas zur Bildung eines feinkörnigen Schaumes einzuschlagen. Eine geeignete Vorrichtung hierfür wird später 1,eschrieben. Es ist zuweilen wünschenswert, zur schaumbildenden Flüssigkeit Glyzerin, etwa io Prozent, als Mittel zuzufügen, das geeignet erscheint, die Stetigkeit und Zähigkeit des Schaumes zu vergrößern und sein Erstarrungsbestreben zu vermindern.
  • Der feinkörnige Schaute, der von der vorbeschriebenen Flüssigkeit gebildet wird, ,wird in dem Aufbewahrungsbehälter über die Oberfläche cles Benzins o. dgl. gebracht, um eine Sehaumscliiclit von etwa 25 bis 150 nim Tiefe zu bilden. Entsprechend der Schnelligkeit, mit der der Schaum bricht, ist frischer Schaum von gleichem Charakter zuzuführen, um die Tiefe der Schaumschicht im wesentlichen gleich zu halten, Die Grundflüssigkeit desjenigen Schaumteiles, der niederbricht, sinkt, da sie sich nicht mit der aufgespeicherten Flüssigkeit mischt und ein höheres spezifisches Gewicht hat, auf den Boden des Behälters und kann von dort abgezogen werden, um wieder zu Schaum geschlagen zu werden. Die Zuführung frischen Schaumes zu der Oberflächenschicht kann ständig oder absatzweise erfolgen. Man kann also ständig eine solche Menge zuführen, claß sich die Schaumschicht erfahrungsgemäß in der gewünschten Tiefe erhält: es kann aber auch nur von Zeit zu Zeit Schaum zugeführt werden, sobald die Tiefe der Schaumschicht ein vorbestimmtes Mindestmaß, beispielsweise ; 5 min, erreicht hat. Im allgemeinen ist Luft das ohne weiteres zur Verfügung stehende und auch zur Schaumbildung geeignete Gas. In manchen Fällen, insbesondere aber, wenn es sich um leichtentzündliche Flüssigkeiten handelt, kann auch statt der Luft ein nichtbrennendes Gas, bzw. ein die Verbrennung nicht aufrecht erhaltendes Gas, wie Kohlensäure oder Stickstoff, verwendet werden. Vorzugsweise wird ein Schaum benutzt, der stetige Beschaffenheit hat, d. h. ein solcher Schaum, er für längere Zeit nicht nieclerbricht. Solcher Schaum kann fließend sein, d. h. er behält seinen fließenden Zustand während seiner ganzen Lebensdauer: er kann aber auch so sein, daß er bei gewöhnlicher Lufttemperatur erstarrt bzw. eine zusammenhängende feste Decke bildet. Ein stetiger, fließend bleibender Schaum ist in allen Arten von Lagerbehältern mit Erfolg brauchbar, besonders aber in solchen, deren Decken durch Pfosten oder Säulen im Inneren des Lagerbehälters getragen werden. Ein stetiger Schaum, der -dauernd den erstarrten Zustand zeigt, eignet sich mehr für solche Behälter, in denen keine Pfosten oder sonstigen Bauteile sind, die die Schaumschicht durchbrechen. Ein solcher Schaum ist für jede Art von Behältern geeignet, besonders aber, wenn, was leicht möglich ist, die Oberfläche der aufbewahrten Flüssigkeit auf dein gleichen Flüssigkeitsspiegel gehalten wird, in#iein für Benzin, Rohpetroleum u. dgl. am Boden des Lagerbehälters Wasser in dem Maße zugeführt wird, wie aufbewahrte Flüssigkeit entnommen wird.
  • Der Grundbestandteil für die Herstellun t eines stetigen Schauirres muß sorgfältig hergestellt werden, um seine Stetigkeit zu sichern und bei Temperaturwechseln Ausdehnung una Zusani.menzithung zu verhüten und die Gefahr der Zerstörung des Schaumes durch Verdampfung seines flüssigen Bestandteiles auf ein Mindestmaß zu bringen. Der Bestandteil an Wasser in dem flüssigen Schaum soll daher 5 bis 15 Prozent betragen und ist vorteilhaft innerhalb der Grenzen von 6 bis i2 Prozent zu halten. Zur Herstellung einer geeigneten Flüssigkeit sind 5 bis io Prozent Leim zusammen mit Glukose oder Glvzerin oder beidem zuzusetzen. Der vereinigte Bestandteil dieser beiden Zusätze bewegt sich in den Grenzen von d.o bis 81 Prozent. Die sohaumbildende Kraft der Flüssigkeit wird stark erhöht durch Zusatz geringer -Mengen, 0,5 bis 1,5 Prozent, von schaumbildenden Mitteln, wie beispielsweise Saponin, Seifenrindenextrakt und Salze von Sulfoverbindungen, die sich aus der Behandlung von Mineralölen mit rauchender Schwefelsäure ergeben. Die Stetigkeit des Schaumes wird ferner dadurch wesentlich erhöht, daß der Flüssigkeit eine geringe Menge eines Rea-,y e ns 1,1 zugesetzt wird, das die Kraft hat, die Gelatine zu ersetzen, beispielsweise Eisenvitriol. Die 'Menge des zugesetzten Eisenvitrioles kann o,i bis 2 Prozent betragen. Wenn der gebildete Schaum stets fließend sein soll, so soll der Bestandteil an Eisenvitriol nicht mehr als 0,5 Prozent betragen. Mit Mengen Tiber o,5 Prozent erstarrt der Schaum und verliert seinen fließenden Charakter; er nimmt hierbei in beträchtlichem Maße ein ähnliches Aussehen wie Schwammgummi an. Ferner wird eine geringe Menge eines Konservierungsmittels zugesetzt, beispielsweise o,i Prozent Quecksilberchlorid oder etwa i Prozent Borax. Die Glu kose in der Grundflüssigkeit könnte auch durch Blackjackmelasse ersetzt werden.
  • Bei der Herstellung des Schaumes wird der Leim, das schaumbilidende Mittel und das Konservierungsmittel in dem größeren Bestandteil Wasser aufgelöst.
  • Die Glukose und das Glyzerin oder ein Gemisch beider wird getrennt hergestellt. Das Setzmittel wird vorteilhaft ebenfalls in einer kleinen Wassermenge getrennt aufgelöst. Dann werden diese Lösungen gemischt und gut durcheinander gerührt sowie rasch durch ein Peitsch- oder Schlagwerk -geschickt, das den Schaum bildet. In der Regel ist es wünschenswert, diese Schlagvorrichtung so zu erwärmen, .daß die Schaumflüssigkeit während der Schaumbildung auf einer Temperatur.von etwa 26 bis 33° gehalten wird. Ist der Bestandteil des Setzmittels ein solcher, daß kein fließender Schaum gebildet wird, so muß naturgemäß der Schaum unmittelbar nach seiner Herstellung über die Oberfläche der zu schützenden Flüssigkeit verteilt werden, deren Verdampfung verhindert werden soll, ehe seine Erstarrung eintritt.
  • Zur Herstellung des Schaumes ,gemäß der Erfindung hat sich gezeigt, daß man die größte Stetigkeit erhält, wenn man 5o bis 70 Prozent Glukose, 1o bis 25 Prozent Glyzerin, 3 bis 7,5 Prozent Leim, ein geeignetes Setzmittel, wie Eisenvitriol, ein Schaumbildungsmittel- und einen geringen Bestandteil eines Konservierungsmittels nimmt. Im folgenden seinen einige Beispiele für Schaumflüssigkeiten gegeben: Beispiel i.
  • Glukose 6o,o Prozent, Glyzerin 25,o Prozent, Leim 6,5 Prozent, Wasser 7,2 Prozent, Seife von Mineralölsulfosäure i,o Prozent, Eisenvitriol o,2 Prozent, Quecksilberchlorid o,i Prozent.
  • Wird hierin der Bestandteil' an Eisenvitriol gesteigert, etwa auf 1,5 bis 2 Prozent, so wird der Schaum nicht fließend.
  • Beispiel e. (fließender Schaum).
  • Ghikose 70 Prozent, Glyzerin i i Prozent, Leim 7,5 Prozent, Wasser 9,3 Prozent, SchaumbildungsmIttel i Prozent, Borax i Prozent, Eisenvitriol o,2 Prozent. Beispiel 3. (stetig fließender Schaum).
  • Glyzerin 65,57 Prozent, Leim 6,5 Prozent, Wasser 7 Prozent, Eisenvitriol 0,43 Prozent, Kalziumchlorid 2o Prozent, Sulfoseife 0,5 Prozent.
  • In diesem Beispiel ist ein hygroskopisches Salz, nämlich Kalziumchlorid, der Flüssigkeit zugefügt, um Wasserverlust zu vermeiden. Die Anwendung des Kalziumchlorides oder eines entsprechenden ihygros.kopischen Salzes ist im allgemeinen in Luft von gewöhnlicher Feuchtigkeit nicht nötig-, sie ist aber dann angezeigt, wenn Öle in besonders trokhenen Gegenden, aufgespeichert werden.
  • Bei der Herstellung von festbleibendem, nicht fließendem Schaum wird zweckmäßig der Anteil an Schaum über die angegebenen Grenzen vermehrt, obgleich dies für gewöhnlich nicht notwendig oder wünschenswert ist. Die folgenden Beispiele zeigen die Zusammensetzung einer Schaumflüssigkeit mit einem großen Gehalt an Gelatine.
  • B eispiel ¢. (nicht fließender Schaum).
  • Leim 18 Prozent, Glyzerin 7,3 Prozent, tF-isenvitriol 0,73 Prozent, Quecksilberchlorid 0,07 Prozent, Wasser zum Anrühren 72,7 Prozent, Natriumsulfonat 1,2 Prozent.
  • Dieser Schaum ist nicht fließend und hat ein dem Sahwamm"-,ummi ähnliches Aussehen.
  • Beispiel s.
  • Glukose 4.8 Prozent, Kornstärke 9,5 Prozent. Leim 3 Prozent, Borax i Prozent, Wasser 8,7 Prozent, Glyzerin 22,5 Prozent, Kalziumchlorid 5,3 Prozent, Natriumsulfonat i Prozent, Eisenvitriol i Prozent.
  • Zur Herstellung dieses Schaumes wird das Eisenvitriol in etwa der Hälfte des Wassers aufgelöst, und die übrigen Bestandteile werden mit dem Rest des Wassers gemischt. Kurz vor dem Schaumschlagen werden beide Lösungen miteinander vermischt. An Stelle der Kornstärke können auch andere stärkehaltige Stoffe, beispielsweise Mehl, benutz: werden. Das Ergebnis ist ein fließender Schaum, der auch noch bei Temperaturen gut fließt, bei denen der Schaum nach Beispiel i nur noch wenig fließend ist.
  • Wenn einer :dieser Schäume auf die Oberfläche von Benzin oder Rohöl gebracht wird, so verhindert er oder vermindert doch in sehr weitem Maße die Verdunstung der flüchtigere Bestandteile. Ein mehr oder weniger starkes Durchdringen der Schaumschicht durch die Dämpfe der aufgespeicherten Flüssigkeit schadet nichts und vermindert die Dauer der das Verdampfen hindernden Wirkung nicht #nerklich.
  • Der benutzte Schaum hat vorzugsweise feinkörnige Beschaffenheit, indem die Luft oder ein anderes Gas in sehr fein zerteiltem Zustande darin enthalten ist. Um solchen Schaum zu erhalten, eignet sich vorteilhaft die Vorrichtung nach Abb. i und 2 der Zeichnung.
  • Die schaumbildende Flüssigkeit nach einem (ler Beispiele wird durch ein Rohr io in einen Zylinder über einer Filtereinlage 12 gepumpt, die aus geeignetem porösem keramischen Stefte besteht. Die Luft oder (las Gas wird durch (las Rohr 13 unterhalb der porösen Einlage 12 eingeführt, welche die Luft in fein zerteiltem Zustand über der Einlage austreten läßt. Der auf diese Weise gebildete, verhältnismäßig rohe Schaum steigt in dein Zylinder i i empor, in dem eine Anzahl durchbrochener Platten td. vorgesehen sind, die radial einwärts von der Zvlinderwanfl vorstehen. Zwischen diesen Platten werden die gelochten Sternbleche 15 in Umdrehung gesetzt, die an der senkrechten umlaufenden Welle 16 sitzen. Durch die sich drehenden Bleche wird der Schaum geschlagen und erhält die gewünschte feinkörnige Beschaffenheit. Der Schaum tritt aus dein "Zylinder i i durch (las Rohr 17 in einen geeigneten Behälter 18, aus <lein er unmittelbar in den Lagerbehälter gepumpt wird, wenn es sich tim nicht fließenden Schaum handelt, oder in Kesselwagen zur Beförderung, wenn es sich um fließenden Schaum handelt.

Claims (7)

  1. PATr#_X T-AN- SPRf-C11E: i. \-erfahren zur Verhütung des Verdanipfens von Flüssigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u. dgl., die in nicht vollständig gefüllten, gegebenenfalls gelüfteten Behältern aufbewahrt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Q'herfläche der aufgespeicherten Flüssigkeit ständig mit einem stetigen oder unstetigen Schaum bedeckt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein stetiger Schaum gebildet wird, der in seinem flüssigen Zustand 5 bis 15 Prozent Wasser, 5 bis io Prozent Leini und .4o bis 81 Prozent Glukose oder Blackjackmelasse mit oder ohne Glyzerin unter Zusatz von o,5 bis 1,5 Prozent eines geeigneten Schaumbildungsmittels, vorzugsweise Salzen von -Mineralölsulfoverbin(1lingen, sowie o,i bis 2 Prozent Eisenvitriol enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil an Eisenvitriol nicht größer ist als o,5 Prozent, zur Bildung eines fließenden Schaumes.
  4. 4. Für das Verfahren nach Anspruch i eine Schaumflüssigkeit, die bei aufgespeichertem Benzin oder Rohpetroleum dessen Verdampfung verhindert, dadurch gekeni1zeichn#-t, claß sie 55 bis 70 Prozent Glokus.e oder Blackjackmelasse; io bis 25 Prozent Glyzerin, 6 bis 7.5 Prozent Leini und weniger als o,5 Prozent Eisenvitriol unter Zusatz einer Seife von Mineralülsulfosätire enthält. ;. Schaumfl'ässigkeit für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile folgende sind: Glukose 6o Prozent, Glyzerin 25 Prozent, Leim 6,5 Prozent, Wasser 7,2 Prozent, Seife einer -lineralölsulfosäure i Prozent, Eisenvitriol o,2 Prozent, Quecksilberchlorid oder ein anderes Konservierungsmittel o,1 Prozent. 6. Schaumflüssigkeit für das Verfahren. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Bestandteile folgende sind: Glukose 48 Prozent, stärkehaltiges -Mittel 9.
  5. 5 Prozent, Glyzerin 22,5 Prozent, Leiin 3 Prozent, Borax i Prozent, Wasser 8,7 Prozent, N atriumsulfonat i Prozent.
  6. Eisenvitriol i Prozent, Quecksilberchlorid 5,3 Prozent.
  7. 7. Verfahren zur Bildung eines Schauines für (las Verfahren nach Anspruch i, bei dem ein Gas in fein verteilter Form in die Schaumflüssigkeit eingepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas am Boden der nach aufwärts steigenden Flüssigkeitssäule eingeführt wird, die während ihres Aufwärtssteigens geschlagen wird. B. Vorrichtung zur Ausführung -des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Zylinder zur Aufnahme der Flüssigkeitssäule eine poröse Einlage (12) unter der Eintrittsstelle (der Schaumflüssigkeit angeordnet ist und darüber ein Schlagwerk mit -zwischen feststehenden durchbrochenen radialen Platten umlaufenden Schlagflügeln. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumflüssigkeit wäliren:l des Schaum-bildungsvorganges erwärmt wird.
DEST35396D 1920-04-12 1922-02-03 Verfahren zur Verhuetung des Verdampfens von Fluessigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u. dgl. Expired DE370577C (de)

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