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Sehmiereinrichtung für Nähmaschinen.
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Die Erfindung betrifft die Aufgabe, eine angemessene Schmierung der Lagerflächen der Lager- muffen 7, 9 und ? 5 für die zunehmenden Erfordernisse einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten.
Gemäss der Erfindung wird die Innenfläche des Kopfes 2, in dem sich die Nadel-und Fadenauf- nehmervorrichtung befinden, teilweise mit einem das Schmiermittel aufsaugenden und weiterleitenden Material ausgekleidet, das eine sehr wesentliche Menge von Schmiermittel festzuhalten vermag und letzteres zu den Abgabestellen des Schmiermittels an die Lagermuffe 7 und 9 weiterleitet.
Das gewählte aufsaugende und weiterleitende Material weist in der Querrichtung angeordnete und verwebte
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das Schmiermittel hat ; die verwebten Fäden befinden sich in Berührung mit dem Material 25 und sind vorzugsweise in letzteres eingebettet, wobei dieses Material 25 eine verhältnismässig geringe Leitfähig- keit für das Schmiermittel hat, aber in der Lage ist, eine sehr wesentliche Menge von Schmiermittel aufzusaugen und festzuhalten. Ein bevorzugtes aufsaugendes Material 25 weist verfilzte Wollfasern auf, in die die Baumwollfäden 24 eingebettet sind.
Die Auskleidung 24, 25 wird durch Schrauben 26 an der Innenfläche der Stirnwand des Maschinenarmkopfes befestigt. Die Auskleidung weist vorzugsweise einen umgefalteten oder doppelten unteren Endteil 27 auf,'der von der Bodenwand 28 des Masehinenarmkopfes 2 unterstützt wird ; diese Bodenwand ist mit einer Aussparung 29 versehen, die einen zum Sammeln des Schmiermittels dienenden Rium darstellt, über den der doppelte Teil 27 der Auskleidung hängt. Dieser doppelt ausgebildete Teil 27 der Auskleidung ist durchbohrt, so dass die Nadelstange 12 dicht umfasst wird, und ausserdem mit einer Ausnehmung versehen, um das obere Ende der Büchse 13 zu umfassen, wobei letztere als Verankerung für den Auskleidungsteil 27 dient.
Ein seitlicher Ansatz 30 an dem oberen Ende der Auskleidung wird von einer Blechplatte 31 getragen, die so gebogen ist, dass sie eine die Auskleidung unterstÜtzende Leiste 32 bildet ; die genannte Platte 31 wird durch die obere der Schrauben 26 festgehalten.
Jegliches Schmiermittel, das von der Antriebsvorrichtung innerhalb des Kopfes 2 und gegen die Auskleidung 24 abgeschleudert wird, wird von den verfilzten Wollfasern 25 aufgenommen und durch die verwebten Baumwollfäden 24 zu der Stelle geführt, an der das Schmiermittel von neuem an die Antriebsvorrichtung abgegeben wird. Da die Wollfasern 25 eine beträchtliche Menge von Schmiermittel aufzunehmen vermögen und letzteres festhalten, bis es durch die Baumwollfäden entsprechend dem Betrage der Abgabe des Schmiermittels an die Antriebsvorrichtung weitergeführt wird, so kann die Maschine für eine wesentliche Zeitdauer arbeiten, ohne dass eine besondere Aufmerksamkeit für die Schmierung der Teile notwendig ist, die von der Auskleidung mit Schmiermitteln versorgt werden.
Ferner wird das überschüssige Schmiermittel von der Ausnehmung 29 gesammelt und von letzterer an das untere
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In den Behälter 29 tritt eine das Schmiermittel leitende Schnur 33 ein, die sich bis zu einem Verteilungskissen 34 erstreckt, das durch Schrauben 85 an der Innenfläche der hinteren Wand des Masehinenarmkopfes 2 befestigt ist.
Die Lagermuffe 7 ist in demjenigen Teil der Wand, die der vorderen oder ausgekleideten Wand des Kopfes 2 zugekehrt liegt, mit einer segmentartigen Öffnung 36 versehen, deren gerade Seite 37 in der Bewegungsrichtung der Lagermuffe 7 an der Auskleidung,'24, 25 vorbei die hintere Wand der Öffnung bildet ; es ist hiebei zu bemerken, dass der Kurbelzapfen 6 mit Bezug auf die Darstellung der Fig. 1 in der Uhrzeigerrichtung umläuft. Die Lagermuffe 7 kommt während ihrer Umlaufbewegung mit dem Auskleidungsteil 30 in Berührung, und die hintere Wand 37 der Öffnung 36 dient dazu, Schmiermittel von der Auskleidung während einer jeden Umlaufbewegung des Kurbelzapfens abzukratzen.
De s abgestrichen Schmiermittel tritt in die Öffnung 36 hinein, so dass Schmiermittel während des Arbeitens der Maschine regelmässig auf die Lagerfläche der Muffe 7 geleitet wird.
Die Lagermuffe 9 ist in ihrer Bodenwand mit einer Öffnung 38 versehen, die zu der Lagerfläche der Muffe führt. Bei jedem Niedergang der Nadelstange kommt der durchlöchert Teil der Lagermuffe 9 in Berührung mit dem unteren Endteil 27 der Auskleidung und gräbt sich teilweise in diesen Auskleidungteil 27 hinein, wodurch von der gesättigten Auskleidung genügend Schmiermittel aufgenommen wird, um es der Lsgerfläche der Muffe 9 zuzuführen. Das Ineingrifftreten der Lagermuffe 9 mit dem Auskleidungsteil 27 hat zur Folge, dass letzterer niedergedrückt oder abgebogen wird und in die Ausnehmung 29 des Maschinenarmkopfes hineintaucht, wodurch die Auskleidung mit Schmiermittel gesättigt gehalten wird.
Das Zusammendrücken des Auskleidungsteiles 27 dient dazu, freie Teilchen des Schmiermittels herauszudrücken, die von der Nadelstange aufgenommen werden. Da der Auskleidungsteil 27, der die Nadelstange umgibt, ständig das überschüssige Schmiermittel abwischt, so verbleibt auf der Nadelstange genügend Schmiermittel, um die Lagerfläche der Büchse. 13 in angemessener Menge mit Schmiermittel zu versehen, ohne dass letzteres an dem unteren Ende der Büchse entweicht.
Die Lagermuffe 15 ist in ihrer hinteren Wand mit einer segmentartigen Öffnung 39 ähnlich der Öffnung 36 der Lagermuffe 7 versehen ; diese Öffnung 39 dient dazu, Schmiermittel von dem Kissen 34 abzukratzen.
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Jede der Lagerflächen der drei Muffen 7,9 und 15 wird daher ständig und angemessen mit Schmiermittel versehen, das wiederholt benutzt werden kann, wenn es durch die Antriebsvorrichtung innerhalb des Maschinenarmkopfes abgeschleudert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nähmaschine, von der ein Teil des Masehinengestells mit einem Textilmaterial od. dgl. ausgekleidet ist, welches in nächster Nähe der Bewegungsbahn einer innerhalb des Gestells untergebrachten Antriebsvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung Fäden eines das Schmiermittel leitenden Materials aufweist, die im wesentlichen über ihre ganze Länge in ein das Schmiermittel aufsaugendes Material eingebettet sind.