DE868102C - Einrichtung zum Schmieren der Fuehrungsbahn eines Doppelsteppstich-Naehmaschinengreifers - Google Patents

Einrichtung zum Schmieren der Fuehrungsbahn eines Doppelsteppstich-Naehmaschinengreifers

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DE868102C
DE868102C DES1892D DES0001892D DE868102C DE 868102 C DE868102 C DE 868102C DE S1892 D DES1892 D DE S1892D DE S0001892 D DES0001892 D DE S0001892D DE 868102 C DE868102 C DE 868102C
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DE
Germany
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oil
shaft
guide track
gripper
lubricating
Prior art date
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Expired
Application number
DES1892D
Other languages
English (en)
Inventor
L C Marsac
Wilbur Jay Peets
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices
    • D05B71/02Loop-taker lubricating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schmieren der Führungsbahn eines Doppelsteppstich-Nähmaschinengreifers Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schmieren der Führungsbahn eines Doppelsteppstich-Nähmaschinengreifers, dessen Welle in einer Lagerbuchse gelagert und mit einer längs verlaufenden Bohrung versehen ist, die durch Ölleitungsmittel in dem Greifer mit der Führungsbahn verbunden ist und welcher Öl unter Druck von einem Ölbehälter aus nur dann zugeführt wird, wenn die Maschine arbeitet.
  • Gemäß der Erfindung können von getrennten, in der Buchse vorgesehenen Kanälen, die dazu dienen, Öl der Lagerfläche der Welle und der in letzterer vorhandenen Bohrung von einem Ölbehälter zuzuleiten, der unterhalb der Ebene der Greiferwelle liegt, einer bzw. mehrere derselben Schmierungsaufgabe dienende Kanäle abgeschlossen «erden, wenn es erwünscht ist, zu verhindern, daß Öl der in der Welle vorgesehenen Bohrung zugeleitet wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. r eine senkrechte Schnittansicht durch die Stofftragplatte einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, wobei einige unterhalb der Stofftragplatte liegende Vorrichtungen in der Ansicht dargestellt sind; Fig. 2 ist eine in einem größeren Maßstabe gezeichnete Endansicht der Lagerbuchse für die Greif erwel 1e ; Fig. 3 ist eine in vergrößertem Maßstabe gezeichnete Seitenansicht des Greifers, der Greiferwelle und@einer Lagerbuchse für die Greiferwelle, wobei der von der Stofftragplatte hinabragende Lappen, in welchem die Buchse befestigt ist, im Schnitt dargestellt ist; Fig. 4 ist eine waagerechte Schnittansicht nach der Linie 4-4 der Fig. 2; Fig. 5 ist eine im vergrößerten Maßstabe dargestellte Schnittansicht der Filterpatrone und deren Haltevorrichtung., io bezeichnet die Stofftragplatte einer Maschine, die mit nach unten ragenden Seiten- und Endwandungen versehen ist, welche auf der Dichtungsscheibe i i aus elastischem Material aufruhen, die von der Ölschale 12 getragen wird. Die Stofftragplatte der Nähmaschine zusammen mit der Ölschale bilden einen öldichten Behälter, welcher die Antriebsvorrichtung der Maschine einschließt.
  • Von der Stofftragplatte io wird eine Zentrifugalpumpe 13 getragen; welche durch die übliche, aufrecht stehende Welle 14 angetrieben wird, deren oberes Ende wirksam mit der Nadelstangenantriebswelle (nicht dargestellt) verbunden ist. Die Welle 14 betätigt mittels der Zahnräder 15, 16 die Greiferwelle 17, die in den Lagerbuchsen 2o, 2i gelagert ist, welche von der Stofftragplatte getragen werden. An dem Ende der Welle 17 ist ein umlaufender Greifer i8 befestigt, welcher mit der Nadel i9 bei der Bildung von Doppelsteppstichen zusammenarbeitet.
  • Wie im besonderen aus Fig. 4 hervorgeht, ist die Lagerbuchse 2o mit einem Kanal 22 versehen, welcher mit der Zentrifugalpumpe 13 durch das Rohr 23 verbunden ist, so daß, wenn die Maschine arbeitet, Öl von dem Behälter A mittels der Zentrifugalpumpe 13 durch das Rohr 23 und den Kanal 22 hindurch unter Druck zugeführt wird. Der Kanal 22 steht mit einer inneren ringförmigen Nut 24 in Verbindung, welche in der Buchse 2o gebildet ist und Öl zu der Lagerfläche zwischen der Buchse 2o und der Welle 17 zuführt; die Welle 17 ist mit einer Schraubennut 25 versehen, die das Öl 41 den Behälter zurückführt. Die Buchse 2o ist ferner mit einem Kanal 26 versehen, der zur Aufnahme einer Schraube 27 mit Gewinde versehen ist. Der Kanal 26 ist unterhalb der Ebene der Welle 17 (Fig. 2) angeordnet und verbindet die ringförmige Nut 24 mit einer zweiten Ringnut 28, die mit Bezug auf die Welle 17 etwas exzentrisch ausgebildet ist, so daß ihr äußerer Umfang den Kanal 26 schneidet, aber nicht den Kanal 22.
  • Die Welle 17 ist mit einer längs verlaufenden Bohrung 3o. und einem radialen Kanal 3 i versehen, welcher mit der Ringnut 28 in der Buchse 2o in Verbindung.steht. Das Ende der Welle 17, auf der der Greifer 18 befestigt ist, ist mit einer Schraube 32 (Fig. 5) versehen, welche das offene Ende der in der Welle 17 vorhandenen längs verlaufenden Bohrung 3o abschließt. Von der Schraube wird ein Rohr 33 getragen, das sich in die Bohrung 3o hinein erstreckt und mit Fasermaterial 34 gefüllt ist, das durch eine metallene Rippe 34 (Fig. 5) zusammengehalten wird. Dieses Rohr und das Fasermaterial bilden in Wirklichkeit eine Filterpatrone zum Filtrieren des durch das Rohr hindurchgehenden Öls; diese Patrone kann leicht entfernt, gereinigt und wieder, angebracht werden oder, wenn es erwünscht ist, kann ein neues Filter an Stelle des alten eingesetzt werden. Die Rippe 34' weist zwei Drähte auf, die umeinander herum zusammengewunden sind und zwischen sich die Fasern des Fasermaterials halten; die Rippe wirkt somit dahin, die Fasern getrennt voneinander zu halten und verhindert, daß letztere in dem Rohr zu dicht festgepackt werden. Die Rippe hält ferner das Filtermaterial in seiner vorher bestimmten Form und ermöglicht, daß. dieses Material leicht und genau in das Rohr eingeführt werden kann.
  • Die Schraube 321 ist mit einem radialen Kanal 36 versehen, welcher das durch das Filter 34 hindurchgehende Öl zu einer ringförmigen Kammer 37 leitet, welche zwischen der Schraube 32 und der Greiferwelle 17 gebildet ist. Das Öl wird von der Kammer 37 durch einen radialen Kanal 38 und durch eine Umfangsnut 38' in der Welle 17 zu dem Kanal 39 geleitet, der in dem Korb des Greifers 18 gebildet ist. Diese Kanäle 39 sind im wesentlichen um i8o° voneinander entfernt angebracht, und die äußeren Enden sind mit der Führungsbahn 40 verbunden, die in dem Greiferkorb durch die Nuten 41 gebildet ist. In der Führungsbahn 40 ist die Lagerrippe 42 des üblichen, ortsfesten Spulengehäuses 43 gelagert. Es ist zu bemerken, daß das Spulengehäuse mit einem Lappen 14 versehen ist, welcher mit einem Zurückhaltefinger zusammenarbeitet, der an einem ortsfesten Teil der Maschine befestigt ist, um die Drehung des Spulengehäüses mit dem umlaufenden Greifer zu verhindern.
  • Infolge des durch die Pumpe 13 hergestellten Druckes kann etwas Öl von dem Ende der Lagerbuchse 2o neben der Nabe 45 des Greifers 18 entweichen. Um Öl, welches von diesem Ende der Buchse entweichen kann, in den Ölbehälter zurückzuführen, ist die Bohrung in der Nabe 45 des Greifers i8 nach außen erweitert, um eine konisch gestaltete Öffnung 46 zu bilden. Wenn die Maschine arbeitet, wird das Öl durch Zentrifugalkraft an die Wand der konischen Öffnung 46 geworfen, und infolge deren Schrägfläche klettert das Öl der Wand nach dem größeren Durchmesser der Öffnung hin und wird schließlich in die ringförmige Nut 47 abgeworfen, welche in dem nach unten ragenden Lappen 2ö (Fig. 3) gebildet ist. Das Öl, welches in die Nut 47 abgeworfen wird, wird in den Behälter durch die schräg verlaufende Leitung 48 zurückgeführt.
  • Die Arbeitsweise der Schmiervorrichtung ist folgende: Wenn die Maschine arbeitet, so treibt die aufrecht stehende Welle 14 mittels ihrer wirksamen Verbindung mit der angetriebenen Nadelstangenwelle (nicht dargestellt) das Laufrad der Zentr ifugalpumpe 13 an, wodurch Öl von dem Behälter A durch das Rohr 23 und den in der Buchse 2o vorhandenen Kanal 22 hindurch zu der Ringnut 24 gedrückt wird. Einiges des der Nut 2@4 zugeleiteten Öls wird zum Schmieren der Lagerfläche zwischen der Greiferwelle 17 und der Lagerbuchse 2o benutzt, und der verbleibende Teil des Öls wird durch den Kanal 26, die Ringnut 28 und den radialen Kanal 31 hindurch zu der längs verlaufenden Bohrung 30 in der Greiferwelle 17 geführt. Das Öl, das in der längs verlaufenden Bohrung 30 unter Druck steht, gelangt durch das Fasermaterial 34 in der entfernbaren Filterpatrone 33 sowie durch den radialen Kanal 36 hindurch in die ringförmige Kammer 37, von wo es durch die radialen Kanäle 38 und die Ringnut 38' zu den Kanälen 39 geführt wird; das Öl wird von den äußeren Enden der Kanäle 39 zu der Führungsbahn 4o durch die Nuten .4r geführt. Es ist zu bemerken, daß die Zentrifugalkraft das Öl in diesen Nuten dz hält, wobei diese Nuten auf die Führungsbahn 40 zu nach außen etwas geneigt verlaufen.
  • Es ist zu beachten, daß der Ölbehälter unterhalb der `Felle 17 liegt und daß das Öl der Führungsbahn in dem umlaufenden Greifer unter Druck zugeführt wird und nur dann, wenn die Maschine arbeitet. Der Druck des der längs verlaufenden Bohrung in der Welle 17 zugeleiteten Öls ändert sich mit der Geschwindigkeit der Maschine, da die Zentrifugalpumpe 13 unmittelbar mit der Antriebsvorrichtung der Maschine verbunden ist. Hieraus geht hervor, daß eine größere Menge von Schmiermittel durch das Filtermaterial 34 hindurchgedrückt und der Führungsbahn 40 zugeleitet wird, wenn die Maschine mit hohen Geschwindigkeiten arbeitet, als der Führungsbahn zugeleitet wird, wenn die Maschine mit niedrigeren Geschwindigkeiten arbeitet.
  • Infolge der Natur des zu nähenden Materials ist es manchmal erwünscht, die Maschine arbeiten zu lassen, ohne daß Schmiermittel der Führungsbahn des Greifers zugeleitet wird. Die Ölzufuhr kann dadurch abgestellt werden, daß man die Schraube 27 dreht, bis sie den Kanal abdeckt, oder die Schraube 27 kann entfernt werden, um die Zuleitung des Öls zu der Greiferführungsbahn zu unterbrechen, worauf das Öl durch den Kanal 26 hindurch in den Behälter zurück entweicht. Wenn die Schraube entfernt wird, so wird der Öldruck in dem Kanal 26 verringert, und infolge der durch den radialen Kanal 31 in der Welle 17 herbeigeführten Zentrifugalkraft, die größer als der verringerte Druck in dem Kanal 26 ist, wird das Öl nicht bis in die längs verlaufende Bohrung 3o der Welle 17 gedrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schmieren der Führungsbahn eines Doppelsteppstich-Nähmaschinengreifers mit einer Greiferwelle, welche in einer Lagerbuchse gelagert und mit einer Längsbohrung versehen ist, die mit der Führungsbahn durch eine in dem Greifer vorgesehene Ölführungsleitung verbunden ist und der Öl unter Druck aus einem Ölbehälter zugeführt wird, und bei der getrennte Leitungen in der Buchse dazu dienen, Öl aus dem Vorratsbehälter zur Lagerfläche zwischen die Welle und die Buchse und zur Bohrung in der Welle zu fördern, dadurch gekennzeichnet, da3 eine Einrichtung (27) vorgesehen ist, um eine Leitung (28) zu schließen, wenn es gewünscht wird, zu verhindern, daß Öl der Bohrung (30) in der Welle zugeführt wird.
DES1892D 1940-02-07 1940-02-07 Einrichtung zum Schmieren der Fuehrungsbahn eines Doppelsteppstich-Naehmaschinengreifers Expired DE868102C (de)

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DE (1) DE868102C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965284C (de) * 1954-07-20 1957-06-06 Karlsruhe Augsburg Iweka Schmiersystem fuer Industrie-Naehmaschinen

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