DE411246C - Lager, insbesondere fuer Naehmaschinen - Google Patents

Lager, insbesondere fuer Naehmaschinen

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DE411246C
DE411246C DES65215D DES0065215D DE411246C DE 411246 C DE411246 C DE 411246C DE S65215 D DES65215 D DE S65215D DE S0065215 D DES0065215 D DE S0065215D DE 411246 C DE411246 C DE 411246C
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DE
Germany
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oil
groove
bearing
sewing machines
shaft
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DES65215D
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Singer Co
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Singer Co
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices
    • D05B71/02Loop-taker lubricating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Lager, insbesondere für Nähmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstschmierendes Lager, das im besonderen für eine schnellaufende Welle, wie beispielsweise die untere oder Greiferwelle einer Nähmaschine, geeignet ist. Bei Nähmaschinen mit umlaufenden Greifern führt der Greifer gewöhnlich für eine jede Auf- und Abbe-,vegung der Nadel eine Mehrzahl von Umdrehungen aus, d. h., daß bei einer Nähmaschine, die beispielsweise 4ooo Stiche pro Minute herstellt, die Greiferwelle 8ooo Umdrehungen pro Minute bei einer 2 : i Maschine oder 12 ooo Umdrehungen in der Minute bei einer 3 : i Maschine ausführt. Das Problem der Lagerschmierung ist daher äußerst wichtig, wenn ein ruhiger Gang und eine befriedigende Lebensdauer des Lagers erreicht werden sollen.
  • Das Lager gemäß der Frfindung ist als zylindrische Buchse ausgebildet, in der eine i5lumlaufeinrichtung vorhanden ist und die in eine zylindrische Ausnehmung des Maschinengestelles eingesetzt werden kann. Die Buchse besitzt einen äußeren oder Gehäuseteil und einen inneren oder Kernteil, der teleskopartig passend in den äußeren Teil eingesetzt ist. Der Kernteil ist auf der Oberseite seiner Außenfläche mit einer längs verlaufenden Ölaufnahme- und Verteilungsnut und auf der Unterseite seiner Außenfläche mit einer längs verlaufenden Ölbehälternut versehen; die genannten beiden Nuten werden vorzugsweise durch eine Mehrzahl von in der Umfangsrichtung verlaufenden Nuten in der äußeren Fläche des Kernteiles miteinander verbunden. Das t)1 wird von der Ölbehälternut zu der Welle durch einen Kapillarschlitz geführt, der durch die Wand des Kernteiles geschnitten ist, die die ölbehälternut von der innneren oder Lagerfläche der Buchse trennt. Letztere ist an ihren Enden mit inneren in der Umfangsrichtung verlaufenden Nuten versehen, die mit der ölbehälternut in Verbindung stehen und dazu dienen, das Öl aufzufangen, welches von derWelle an den Enden des Lagers abgeschleudert wird, und um es zu der Ölbehälternut zurückzuführen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Längsschnitt durch das an einer Nähmaschine angebrachte Wellenlager.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht, AU- 3 eine Draufsicht des Gehäuseteiles des Lagers; Abb.4 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 5 eine Draufsicht des Kernteiles; Abb. 6 ist ein wagerechter Schnitt durch den Kernteil nach der Linie 6-6 der Abb. 4.: Abb. ; ist eine Draufsicht von unten auf den Kernteil, und Abb. 8 ist ein Ouerschnitt durch den Gehäuseteil und den Kernteil.
  • Bei der vorzugsweise zur Anwendung gelangenden dargestellten Ausführungsform der Erfindung bezeichnet i einen Teil des Nähmaschinenfußes, der mit einem Lageransatz. 2 und mit der Stichplatte 3 versehen ist, die für den Durchgang der Nadel 4. durchbohrt ist, welche mit dein umlaufenden Greifer 5 zwecks Herstellung der Stiche zusammenarbeitet. Der Greifer 5 wird von einer Greiferwelle 6 getragen, die in einer Lagerbohrung ; einer in dem Ansatz 2 sitzenden Lagerbuchse gelagert ist.
  • Die Lagerbuchse besitzt einen äußeren oder Gehäuseteil 8 und einen inneren oder Kernteil 9, der teleskopartig genau passend in den Gehäuseteil, wie beispielsweise durch einen leichten eintreibenden Schlag, eingesetzt ist.
  • Der Teil 8 hat die Gestalt einer einfachen Muffe, die an ihrer oberen Seite mit einem Ölloch i o versehen ist, welches mit einem Ölzuleitungskanal i i in dein Maschinengestell in Übereinstimmung gebracht werden kann.
  • Der Teil 9 ist von hohler zylindrischer Gestalt und besitzt die innere Lagerfläche 7, an deren Enden die inneren in der Umfangsrichtung verlaufenden und zum Auffangen des Öls dienenden Nuten 12, 12 vorgesehen sind, die durch die Öffnungen 13, 13 mit der Ölbehälternut 14. in Verbindung stehen, die in der Längsrichtung des Teiles 9 verläuft. Die Nut 14 wird vorzugsweise mit einem Streifen aus Filz 15 oder einem anderen ölaufsaugenden Material gefüllt und ist von der Lagerbohrung 7 durch eine verhältnismäßig dünne Wand 16 (Abb. 8) getrennt, in die ein feiner Kapillarsclilitz 17 eingeschnitten ist, der sich in der Längsrichtung der Nut 14 in deren Mitte erstreckt.
  • Der Teil 9 besitzt gegenüber der Nut 14 eine längs verlaufende Ölaufnahme- und Verteilungsnut 18, die mit der Nut 14. durch in der Umfangsrichtung verlaufende Nuten i9 verbunden ist.
  • Eine Schraube 2o (Abb. i) dient dazu, die Teile 8 und 9 in der zusammengesetzten Lage festzuhalten. Die Bobrungen 21 an den äußersten Enden des Lagerteiles q werden vorzugsweise etwas größer als die Welle hergestellt, so daß sie letztere nicht berühren.
  • Das Schmiermittel wird dem Lager durch den Kanal i i zugeführt, worauf es sich von selbst längs über die obere längs verlaufende Nut 18 verteilt und in den in der Umfangsrichtung verlaufenden ölzuführungsnuten i9 abwärts fließt und schnell und gleichmäßig den aufsaugenden Streifen 1 5 in der Ölbehälternut 14 sättigt. Beim Arbeiten der Maschine wird das Schmiermittel durch den Kapillarschlitz 17 aufwärts gezogen und gleichmäßig als dünne Schicht zwischen Welle und Lagerwandungen verteilt. Sobald das Öl zu den Enden des Lagers gelangt, wird es durch die Welle in die inneren Ölaufnahmenuten 12 geschleudert, die es zu der Nut 14 zurückführen, ohne daß ein Entweichen des Öls durch die Öffnungen 21 eintritt.
  • Das Lager nach der Erfindung arbeitet lange Zeit hindurch, ohne daß eine Ergänzung der Ölzuführung notwendig ist, ist von einfacher Bauart und kann leicht an der Maschine angebracht werden. Es bildet ein einheitliches Ganzes, welches in derselben Weise wie eine gewöhnliche Lagerbuchse von der Maschine entfernt und in sie eingesetzt werden kann, und ist dennoch ein selbstschmierendes Lager. Das Öl führt wiederholt einen Kreislauf von dem Zuführungsbehälter zu und zwischen den Lagerflächen und zurück zur Zuleitung aus, Die Muffe 8 kann auch fortgelassen werden, wenn der Kernteil 9 unmittelbar in eine buchsenartige Ausnehmung des Maschinengestells eingesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lager, insbesondere für Nähmaschinen, gekennzeichnet durch eine zylindrische Buchse (9), die auf ihrer Außenfläche finit einer längs verlaufenden Ölaufnalimenut (18) versehen ist, die durch in der Umfangsrichtung verlaufende Nuten (i 9) mit einer ölbehälternut (14) verbunden ist, welche der Ölaufnahmenut (18) gegenüber angeordnet und durch einen Kapillarschlitz (17) mit der inneren Lagerbohrung (7) der Buchse verbunden ist, von der das aus den Enden des Lagers austretende Öl zu der Ölbehälternut (14) zurückkehrt.
DES65215D 1924-02-29 1924-02-29 Lager, insbesondere fuer Naehmaschinen Expired DE411246C (de)

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DES65215D DE411246C (de) 1924-02-29 1924-02-29 Lager, insbesondere fuer Naehmaschinen

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DE411246C true DE411246C (de) 1925-03-25

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DE (1) DE411246C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095639B (de) * 1956-02-22 1960-12-22 Kochs Adler Ag Gleitlager zur Lagerung der Antriebswellen in Naehmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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