DE826237C - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

Info

Publication number
DE826237C
DE826237C DEU531A DEU0000531A DE826237C DE 826237 C DE826237 C DE 826237C DE U531 A DEU531 A DE U531A DE U0000531 A DEU0000531 A DE U0000531A DE 826237 C DE826237 C DE 826237C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lubricant
sewing machine
workpiece support
support arm
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU531A
Other languages
English (en)
Inventor
George Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Special Machine Co
Original Assignee
Union Special Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Special Machine Co filed Critical Union Special Machine Co
Application granted granted Critical
Publication of DE826237C publication Critical patent/DE826237C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf mit diesen vereinigte oder kombinierte, neue und verbesserte Vorrichtungen und Einrichtungen zur Sicherung einer richtigen und angemessenen Schrnierung der beweglichen Teile des Nähniaschinenmechanismus. Vor allem betrifft die Erfindung neue und verbesserte Einrichtutigen, die, einer Nähmaschine einverleibt oder mit dieser vereinigt oder kombiniert, eine angemessene Schinierung des Werkstücktragarrnes und des in diesern untergebrachten Mechanismus sowie auch des Autriebsmechatiismus hierfür gewährleisten. Bei der Schmierung von Nähmaschinen ist es stets schwierig gewesen, eine angemessene Schmierung des Werkstücktragarmes und des zugehörigen Mechanismus vorzunehmen. Im allgemeinen hat man eine Spritzschmierung für diesenMechanismus vorgesehen, während sich in der Praxis ein derartiges Verspritzen des Schmiermittels häufig als ungeeignet erwiesen hat. Die Erfindung sieht daher vor allem neue und verbesserte Vorrichtungen oder Einrichtungen vor, die eine gründliche Schmierung des Mechanismus des Werkstücktragarmes und der zugehörigen beweglichen Teile dadurch gewährleisten, daß die bewegten Teile des Mechanismus mit einem Schmiermittel versorgt werden, das unmittelbar von einem Schmiermittelvorratsbehälter zugeführt wird, der in dem Rahmen der Maschine liegt und der ununterbrochen oder in zeitlichen Ab- ständen mit 01 oder einem ande'ren Schmiermittel gespeist wird, und zwar vorzugsweise ohne bewußte Bemühungen der Näherin. Der Schmiermittelbehälter, von dem aus gemäß der Erfindung 01 über geeignet angeordnete Leitungen dein Antriebsinechanismus imWerkstücktragarm zugeleitet wird, kann von an sich bekannter Ausführung sein.
  • Einer der Zwecke der Erfindung ist da:her, den unmittelbaren und sicheren Fluß von 01 oder eines anderen flüssigen Schmiermittels aus einem zentral angeordneten Schmiermittelvorratsbehälter nach den beweglichen Teilen im Werkstücktragarm der Nähmaschine vorzusehen und dadurch eine Zufallsschmierung dieser beweglichen Teile auszuscheiden, wie sie bei der bisher allgemein verwendeten Spritzschmierung auftritt.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, eine besondere Olpumpe und Pumpeinrichtungen vorzusehen, durch die Öl oder ein anderes flüssiges Schmiermittel aus einem Sumpf angesaugt und einem zentralen Schmiermittelvorratsbehälter im Rahmen der Maschine zugeführt wird, von wo aus das Schmiermittel durch sein Eigengewicht, also durch Gefälle über geeignet angeordnete Leitungen nach den Stellen der Nähmaschine fließt, an denen es'auf eine angemessene Schmierung des im Werkstücktragarm untergebrachten Mechanismus und seiner Antriebsmittel ankommt.
  • In Verbindung mit vorstehendem besteht ein weiterer Zweck der Erfindung darin, eine angemessene Abgabe von Schmiermitteln an den besagten Mechanismus sicherzustellen, ohne das Schmiermittel übermäßig zu beanspruchen.
  • Die vorstehenden und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele nachstehend näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Hinteransicht der Nähmaschine, bei der zur Erzielung ein-er besseren Übersicht einige Teile weggebrochen sind.
  • Fig. 2 eine Vorderansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, wobei ebenfalls aus Gründen der besseren Übersicht einige Te - ile weg-ebrochen sind und nur ein Teil der den Mechanismus des Werkstücktragarmes speisenden Olleitung dargestellt ist, Fig. 3 einen Teilgrundriß des rechten Endes der Nähmaschine der Fig. 2, wobei zur Erhöhung der Übersicht einige Deckplatt#en Nveggebrochen sind, Fig.4 einen senkrechtenSchiiitt durch denWerkstücktragarm der Nähmaschine, wobei ein Teil des in diesem Arm befindlichen Mechanismus in Ansieht dargestellt ist. Die Figur zeigt ferner etwas schematisch einen der Olvorratsbebälter im oberen Tel 1 des Nähmaschinengehäuses und die zugehörigen Ölleitungen; Fig._# zeigteine Draufsicht auf denWerkstücktragarm nach Abnahme gewisser Deckplatten, damit der in dem Arm befindliche Mechanismus sichtbar ist, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Deckplatten des Werkstücktragarmes, Fig. 7 eine Seitenansicht dieser Deck-platte, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Ölverteilungsplatte, die in dem #,#'erkstücktragarrn unter dessen Deckplatte liegt und dazu dient, den beweglichen Teilen des Werkstücktragarmes Scbmiermittel zuzuleiten, Fig. 9 eine'Seitenansicht der Ölverteilungsplatte der Fig. g.
  • Die Erfindung ist an einer Tragarmnähmaschine mit Armabwärtsvorschuh bekannter Art veranschau-1 icht.
  • Die in der Zeichnung dar-estellte Nähmaschine bcsitzt ein Giehäuse ii, welches einen nach unten gerichteten hohlen- Teil 12 und einen Werkstücktragarm 13 umfaßt. Die Antriebskraft wird der Maschine durch eine mit einem Handrad kombiniürte Riemenscheibe 14 zugeführt, 'die fest auf einer Hauptantriebswelle i _5 si itzt, die sich längs Z> des oberen Teiles des -Nfaschinengehäuses erstreckt. Die Antriebskraft kann beispielsweise von einem nicht dargestellten elektrischen Vorgelege abgeleitet werden, das einen Elektroinotor, eine mit diesem vereinigte Kupplung und andere nötige Mittel umfaßt. Dieses Vorgelege kann irgendeine bekannte Bauweise haben. Die Konstruktion kann einen Fußtritt 16 umfassen. der, wenn er verschwenkt wird, sowohl das Anlassen und _\nhalten der Nälirnaschine als auch das Pumpen des Öles aus dein Hauptölsurnpf nach den auf einein höheren Niveau liegenden Ölvorratsbehältern bewirkt. von denen aus die Verteilung des Oles auf die beweglichen Teile der Maschine iii bekannter Weise erfolgt.
  • Eine Drückerstange 18, die an ihrem unteren Ende einen Drückerfuß ig (Fig. 2) trägt, sitzt in senkrechter Richtung hin und her bewegbar in dem Nadelkopf, wie dies bei Nähmaschinen allgemein 1)ekannt ist. Die Drückerstarige 18 wird durch eine Federeinrichtung 20 beliebiger Bauweise nach unten gedrückt. Die Nadeln 21 werden von einer Na#d,e,Istange22 getragen. die in senkrechter Richtung hin und her bewegbar und bei Nähmaschinen hekannterweise in den Nadelkopf angeordnet ist.
  • In der Nähe der Drückerstange ig und des Drückerfußes ig sind Fadienkontrollmittel vorgesehen, die ein C-förmilles Glied 23 urnfassen, das an dem unteren Ende einer in #erikrechter Richtung gleitfähigen Stange 2-1 angebracht ist, die in Lagern 25 gelagert ist, die von der Stirndeckplatte 27 des Nadelkopfes getragen werden. Das untere Ende des Gliedes 23 ist mit dein vorderen Abschriitt des Drückerfußes ig \-erl)iiiideii. Die Stange 24 trägt an ihrein oberen Fri,de ein gabelförmiges Glied 28, dessen gegal>eltes freies Ende die Drückerstange i,, umfaßt und längs dieser gleitet, dadurch die Drehung der Stange 24 verhindernd. Zwischen den Enden der Stange 24 ist ein Block 29 befestigt, der einen seitlichen Ansatz besitzt, der in Antriebsverbindung mit nicht dar-"estellten Fadenführun->- und -kontrolleinrichtun- -en steht. D;e##e (lis C-förrnig Glied 23 umfassenden FadenkontrolltnIttel wirken als Taster, der die Länge des abzuzichenden Fadens in Abhängigkeit von der St#irke des zu bearbeitenden Stoffes bringt.
  • In der Nälie des inneren Endes der Hauptantriebswelle 15 ist ein Exzenter 30 befestigt, der mit dem Exzenterbügelteil der Kurbelstange 31 (Fi-. 2) zusatrirnenwirkt. Diese Kurbelstange ist an ihrem unteren Ende. wie in Fij-. 4 und 5 dargestellt, in geeigneter Weise mit einer Stoffn schieberstange 32 und den zugehörigen Mitteln verbunden. Die Welle 15 trägt ferner einen zweiten Exzenter 3-1, der mit dem Exzenterbügelteil einer Kurbelstange oder eines Lenkers 35 zusammenwirkt, der durch geeignete, in Fig. 4 veranschaulichte und nachstehend beschriebene Verbin,dungen dazu dient, die Schwin-Nvelle 36, die. an ihrem äußeren Ende einen Greifer 42 oder mehrere solcher Greifer (Fig. r) trägt, in axialer Richtung hin und her zu bewegen. Den Greifern wird hierdurch ihre Nadelausweichhewegung erteilt. Das Ende der Welle 15 trägt einen Kugelzapfen 39, der mit einer Kurbelstange oder einem Verbundlenker 40 zusammenwirkt, dessen unteres Ende mit der Schwingwelle 36 durch einen Kurbelarrn 41 verbunden ist. Die Schwing#.velle 36 wird auf diese Weise in Schwingungen versetzt, wodurch den Greifern 42 Bewegungen zum Ergreifen und Abwerfen der Fadenschleife erteilt werden. Dieser Antrieb ])raucht zurn Verständnis des Erfindungsgegenstandes nicht näher beschrieben zu werden.
  • Das verbesserte Schmiersystem umfaßt eine doppelt wirkende, init vier Ventilen versehene, hin und her geliende Pumpe (Fig. i), die durch Schrauben auf eiiic-ii Teil des Nähmaschinengehäuses ii befestigt ist. Die Pumpe 44 hat eine Mehrzahl Einlaßöff nungen, voll denen eine durch ein Rohr 45 mit dem 1 latiptstinipf 46 (Fig. i und 4) im Gehäuse i i der Nähmaschine verbunden ist. Das untere Ende des 1Zohres,4,5 ist zweckmäßig mit einem Filter 47 versehen, damit nur sauberes 01 im Umlauf versetzt wird. Die andere Einlaßöff nung der Pumpe 44 ist durch eine Leitung 48 mit einem nicht dargestellten Sumpf am hinteren Ende des Nadelkopfteiles des Nähmaschinengehäuses verbunden.
  • Eine Auslaßöffnung der Pumpe 44 ist durch ein Rohr 49 mit einern vorzugsweise aus Kunststoff (-,der ans eineni anderen durchsichtigen Werkstoff bestehenden Dom _#o verbunden, während eine zweite Auslaßöffnung 51 mit einem zweiten durchsichtigen Dom 52 in Verbindung steht. Der Dom 50 liegt unmittelbar über dein Vorratsbehälter 52, der an dem Hauptrahmen i i unter der Deckplatte 53 (Fig. 2) befestigt ist, die ihrerseits durch Schrauben o. dgl. an dem 'Maschinengehäuse befestigt wird.
  • Der nicht dargestellte Kolben der Pumpe 44 (Fig. i) wird von dem inneren En-de einer Stange 54 getragen, die an ihrein äußeren Ende durch einen Lenker 55 tnit dem Scheitel eitles L-förmigen Hebels 56 in Verbindung stellt. Dieser Hebel sitzt bei 57 schwenkbar all dein Maschinengehäuse. Der Arm 58 des Hel>els 56 ragt über die Riemenscheibe 14 hinaus, und sein äußeres Ende ist durch eine Kette 59 o. dgl. mit dem Fußtritt 16 verbunden. Die Anordnung ist derart, daß, wenn der Fußtritt heruntergedrückt wind, um die Näh- maschine in Betrieb zu setzen, die den hin und her beweglichen Kolben der Pumpe 44 tragende Stange 54 entgegen der Wirkung der Feder 6o nach links (Fig. i) bewegt wird. Die Feder wird hierbei zwisc#Iien dem verstärkten Kopf 61 am En-de der Stange r4 und einer mit ein-er Lagerbüchse kombinierten Stopfbüchse 62 zusammengepreßt, die in die Pumpe 44 derart eingeschraubt ist, daß sie ein im wesentlichen öldichtes Gleitlager für die Stange 54 bildet. Durch die Hinundherbewegung des nicht dargestellten Kolbens der Pumpe 44 wird 01 oder ein anderes Schmiermittel abwechselnd aus den beiden Sümpfen, von denen nur der Sumpf 46 dargestellt ist, angesaugt und über die Leitungen 49 und 51 den Domen 50 und 52 ZU-geführt. Von dem Dom 5o aus fließt das 01 oder sonstige Schmiermittel durch Öffnungen 64 der Deckplatte 53 in den Vorratsbehälter 53a und wird von diesem aus, wie rfächstehend ausführlicher be- schrieben, auf die schmierbedürftigen Teile der Maschine verteilt. Der Vorratsbehälter 53a wird von Quergliedern 66 des Gehäuses li getragen, ,die auch als Träger für die die Hauptantriebswelle 15 umgebende Lagerbüchse 67 dienen.
  • Ein unterer, in eine Öffnung 69 des Quergliedes 66 passender Ansatz 68 des Vorratsbehälters 53a ist mit einem Kanal 70 versehen, durch den 01 von dem Vorratsbehälter 5311 nach der Lagerbüchse 67 fließt, um dieses Lager der Hauptantriebswclle i5 zu schmieren. Der Kanal 7o kann in einer Packung oder einer mit saugfähigem Werkstoff ausgefüllten Kammer 71 endigen, die 01 zurückhält und es nach Bedarf an die Lagerhüchse 67 der Welle abgibt.
  • Der Vorratsb-ehälter 53 a ist ferner mit sich nach unten erstreckenden, mit Docht gefüllten Ölrohren 73, 74 und 75 versehen, die inder Nähe der oberen Enden der Kurbelstangen 31, 35 und 40 endigen und auf diese Weise den Lagerflächen der Exzenter 30 und 34 und Odem Kugelbolzen 39 Öl zuführen.
  • Der Vorratsbehälter 53 a Weist ferner an seiner Oberkante eine Nut 76 auf, die als Überlauf dient und durch die überschüssigcs 01 nach dem Sumpf 46 zurückfließt. Ein viertes Ölrohr 78 (Fig. 3 und 4) erstreckt sich nach unten und führt 01 dem in den Werkstücktragarm 13 angeordneten Mitteln zu.
  • Fig. 4 und 5 zeigen den Werkstückstragarm und die darin angeordneten Stichbildewerkzeuge, die den Stoffschieber 37 und die zugehörigen Antriebsmittel umfassen, die gemäß der Erfindung von dem zentralen Vorratsbehälter 5311 durch ein Ölverteilungsrohr 78 und die mit diesem in Verbindung stehenden Leitungen in der nachstehend beschriebenen Weise geschmiert wird. Die Stoffschieberstange 32 der Nähmaschine liegt waagerecht über der Greiferschwingwelle 36 in der Höhlung des Werkstücktragarmes 13 und wird an einer Zwischenstelle unmittelbar neben dem Lager 79 der Schwingwelle 36 durch ein Paar Lenk-er 83 getragen. Diese Lenker sind an ihrem unteren Ende schwenkbar mit dem vorderen Ende ,eines Flebels 84 verbunden, der leicht gekrümmt ist und auf einer Wülle 85 ruht, die sich quer zum Werkstücktragarm erstreckt und mit ihren Enden in Lageraugun 86 auf gegenüberliegenden Seit,-ii des \\"erkstücktragarmes gelagert ist (Fig. _5). Das hintere Ende des Hebels 84 weist eine bindung 87 mit der Kurbelstange 31 auf, der','n oberes, den Exzenter 30 tragende Ende in Fig. 2 dargestellt ist. Durch die beschriebenen Mittel werden der Stofischieberstange 32 Aufundabbeweg' lt. die diese Stange durch hier nicht zlungen ertel 1 dargestellte #Mittel auf den Stoffschiebe1737 überträgt.
  • Z, Der Stoffsrhieberstange 32 werden ferner "vaagerechte Hinund'herbewegungen oder Vorschub-1)e%##egungcii dadurch übermittelt, daß ihr hinteres Ende mit einem Schwingglied 88 verbunden ist, (las schwingbar um eine Querwülle 89 ist, deren Endün in Lageraugen go der' Seitenwand des Werkstücktragarines gelagert sind. Die Steuerung des Schwinggliedes 88 erfolgt durch ein Schwinggliedgi, dessen aufwärts gerichteter Arnig2 Mit dem ScliNN-in""-11,ed 88 Juch eine Schubstange 93 in Verb;ridung steht. Der Schwingarrn 92 ist Mit einem kreisbogenförmigen Schlitz 95 versehen, der konzentrisch zu dem vorderen Zapfen 96 der Schubstange 93 liegt, und der hintere Zapfen 97 dieser Schubstange ist längs dieses Schlitzes verschiebbar, wodurch die Vorschubbewegung der Stoffschieberstang>,e 32 und damit die Länge der von der Nähmaschine herstellbaren Stiche einstellbar ist.
  • Die Scl)#vill,','welle36 wird dadurch in Schwiniluil,ren vers-etzt, daß der Kurbelarm 41 (Fig. 2) an '# b Seinein hiiitei-,-,n Ende mit der Schubstange -lo in Verbindung steht, deren oberes Ende einschließ-Z, lich düs Kugelbol > Dens 39 in Fi-. 2 dargestellt ist. Die Schwingwelle 36 wird ferner in axialer Richtung in den Lagern 79 und 1 16 durch einen im nachstehenden näher beschriebenen, Mechanismus hin und her bewegt. Auf diese Weise werden den Greifern 42 (Fig. _s) die erforderlichen Bewe,ungen zum Erfassen und Abstreifen der Fadenschleife und die Nadelausweichbtwegungen erteilt; die Greifür liegert in der -Nähe des Stoffschiebers 37 und sind mit der Schwingwelle 36 durch geeignete -.Mittel verbunden.
  • Die axiale Hinundherbewegung der Schwing-welle 36 in den Lagern 79 und 1 16 wird von dem Schwingglied gi durch eine Schuhstange ioi abgeleitet, die an ihrem einen Ende mit der besagten Welle durch einen Kugelzapfen 102 verbunden ist und, an ihrem anderen: Ende eine ähnliche Verbindung mit einem herabhängenden Arm 104 des Schwinggliedes gi besitzt. Das Schwingglied gi sitzt schwingbar auf einer Querwelle io6, deren End##,n durch nicht dargestelFte Stellschrauberi in Lageraugen io- auf gegenüberliegend2n Seiten des \\'erkstücktragartnes des Mascbinengehäuses festgestellt sind (Fig. 5). Der Schwingarin io4 weist
    einen Längsschlitz io8 auf, 1:iii<"; dem der Kugel-
    zapfen 103 zwecks Einstolliiii,# des #\xialschubes
    1 36 v# rstellhar ist. 1 )as Schwi
    der Schwingwelle ri
    glied gi wird von cluin Fxzenter 34 der Haupt-
    antriebswelle 1 5 2) gesieti,#rt, und zwar
    mittels der Karbelstailge o(1,ur dus 1-eiikers3-5, der
    mit dem waagerecht.#ii Arin 1 '() (Fi-- 4 und 5) des
    Schwinggliedes durch ein jog in
    Verbindung steht.
    Das Schmierinittelrolir 7S (Fl#(". 4) erstreckt sich
    von dem Vorratsbehält#u1- 53" aus nach tiuten tind
    endet in der Nähe eiii(,s 1 12, der in
    der SeitenNvand des '1'CileS 12
    des i i ist. Hin
    Schmiermittelkanal 113 erstreckt sich von dem
    Trog 112 aUS naCh "MICH 111i(1 #tV1M in
    mit einem al)\\##ir-ts -vrichtut##ii ()lk-aii2il 1 14 des,
    Werkstücktragarnics 13; (Ii(-#T endet in der
    Lagerbüchse 1 16 (Ici- tIle 36. Auf diese
    Weise #vIrd las La-er i ifi Zwischen
    den Enden des Ölkai ial# i i-i z\\#-i"t seitlich <2iii Öl-
    karial 117 al), in dviii vin Stück Rohr t 18
    liegt, das in eine i2o hinein-
    ragt, die in der
    121 S iiii(1 o) ausgebildet
    ist; die liu,-t iiiitcrIi2 illb der
    Deckplatte 122 (Ic#; (Fig. 6
    und 7) und ist zti#,#iiiiiiiuli init dur hesagten Deck-
    platte an dem Werl#stück-tragarin durch eine Reilie
    Schrauben o. d-I. die durch aus-erichtut','
    mit Gewinde versehune 123 #"reifell.
    Öl, das in die Kammer 12(-) abgegeben worden ist,
    wird durch Öffnun-,L#n ##in (Ivi- Kammer, und
    zwar durch aus -ebildete Dochte, die
    durch die besagten Kainnier('#tiiiiiiigen #,ezo,#eii sind,
    weitergeleitet. Die 1)()clit(, #iii1 "o angeordnet, (laG
    der in dem Werkstücktra-arm licI-LInde zu #,chrnie-
    rende \\;*tl (Ics li-utrielx!.#, d##i-
    Nähmaschine in dein i)ocht untian- \fischt. Eine
    Garnlänge 125 bildet u;iie Gariischlinge 1.26, durch
    die dem vorderen o0 (Icr den Vor-
    schub des #)ewirkenden Schub-
    stange 93 01 durch (Ii(# Schiiiieri#H'min- 127 del-
    Schubstange 7tigeführt x\ ird ( Uig. Das Garn-
    stück 12,5 erstreckt sich f#L,riier durch eine zweite
    Öffnung der Platte 121 in Forrn einer Schliii(fe 129,
    die 01 durch die Sch111101-i#Ii11t1119 130 an da#,
    Schwingglied 88 abgibt. da-# der Stoffschieber-
    stange 32 die Hiiiiiiidlici-l)e\\e"tiii,- erteilt. Ferner
    geht das Garnstück 125 (Itirch dritte Öffnung
    der Platte 121 in FOrn' ei",- Sclll""'e 131, (ler(#ll
    unteres Ende dem Stützlag ,e r 8 3 des (las i\iiliebeii
    des Stoffscliiel>cr,# Hebels 94 01 durch
    131' 1)ic Scilli"c"c 131
    des Garnstück-es j2#. stullt fli-ii,-r z\\-iscli#,ii Ihren
    Enden mit einem liocht 132 ill der 2111
    inliu
    der Seite der StoffschiU1),urst#IM'## 32 durch Ri
    132a befestigt ist Und (las voil dur Sc"Ilill#l'e 131 ab-
    genommene Öl den 1 33 und 134 dei
    Lenker 83 zufÜhrt.
    Ein zweites Ganistück 135 ')iIdet (-ine Sclilin#12
    136, die dein liiiitercii 1-a-er (1#,u Stotischieber-
    stange 32 Öl durch (I!e 138
    (Fig. #) zilführt. Das Garnstück bildet ferner eine Schlinge 139, die bis auf das Stützlager 85 des dem Anheben des Stoffschlübers dienenden Hebels 84 herabreicht und die diese-,-n Stützlag,#r 01 durch die Öffnung 140 zuführt. Schließlich bildet das Garnstück 135 eine Schlinge i-Ii, die mit dem herabhänglenden Ende 142 eitler Ciarnschlinge 143 in B#erührung stellt, die in einer mit eines Quergliedes des Werkstücktragarnles 13 liegt, wodurch dem 1-ager 79 der Schwingwelle 36 01 durch die Schnlieröffnung j-14 zugeführt wird.
  • Cberschüssiges 01 entweicht aus der Kammer 120 durch die CTI)erlauföffnungen 44a (Fig. 4 und 8) und, fließt in den Sumpf 46 des Würkstücktragarmes 13.
  • Ein Teil des den Exzentern 30 und 34 an der Hauptantriel)s\%-elle 1,9 zugeführten überschüssigen Öles fließt an den entsprechenden Schubstangen herunter und schiniert die Verbindungen an den unteren Enden dieser Stangen. Ferner wird überschüssiges ('pI, das von den Exzentern abgeschleudert wird, all den Scitenwänden des Gehäuses ii herunterlaufen, %vo es auf das Ablenkorgan 145 (Fig. 4 und 5) trifft, weiches das 01 nach Stellen leitet, die einer Schmierung bedürfen. Alle schmierungsbedürftigen Stellen des Werkstücktragarmes und der Antriebsmittel für die in diesem angeordneten Teil werden in der vorstehend beschriebenen Weise laufend geschmiert und sind gleichzeitig gegen den Eintritt von Staub, Flocken oder anderen störenden Substanzen gesichert.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; es können vielmehr zahlreiche Änderungen in der l',auweise und Anordnung der vorgeschriebenen Teile vorg,-nommen -,%,erden, ohne daß man sich von dein Wesen der Erfindung entfernt. So ist z. B. die Erfindung auch auf andere Näh- maschinen als die dargestellte Tragarmnähmaschine mit Armabwärtsvorschub und insbesondere auch auf Nähmaschinen anwendbar, bei denen das Werkstück in anderer Weise als durch einen Tragarm der dargestellten Art getragen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit in einem freitragenden Werkstücktragarm angeordneten Stichbildewerkzeu-en, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnlierung der in dem Werkstücktragarm angeordneten beweglichen Maschinenteile von einem oberhalb des \##'erkstücktragarmes angeordneten Schmiermittelvorratsbehälter aus durch nach den zu schmierenden Stellen füh- rende direkte Schilliermittelleitung erfolgt.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Werkliegende Schmiermittelvorratsbehälter eine in (lern Werkstücktragarrn oder in dessen Nähe liegende Schmiermittelverteilungskammer speist, von der aus das Schmiermittel den einzelnen zu schmierenden Maschinenteilen zugeführt wird. 3. Nähmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schmiermittelvert,eilungskammer nach den zu schmierenden Maschinentell-n-desWerkstücktragarines führenden Leitungen ganz oder teilweise aus Dochten bestehen. 4. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelverteilungskammer im oberen Teil des Werkstücktragarmes angeordnet ist und aus Garnstücken bestehende Schmiermittelleitungen die Verbindung zwischen 'der Verteilungskammer und den zu schmierenden Maschincriteilen des WerkstückIragarmes herstellen. 5. Nähmaschine nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die SchmiermittelverW1ungskaminer in einer unterhalb der Deckplatte (122) des Werkstücktragarmes angeordneten, sich vorzugsweise in der Längsrichtung dieses Armes -.rstreckenden Schmiermittelverteilungsplatte (121) ausgebildet ist. 6. Nährraschine nach Anspruch i bis 5, Jadurch gekennzeichnet, daß die sich längs des Werkstücktragarnles erstreckende Schmiermittelvertellungskammer mit mehreren, je von ein--m dochtartig.-ii Schmiermittelleiter durchsetzten Öffnungen oberhalb der zu schmierenden Maschin-enteile des Werkstücktragarrnes ver-#;ehen ist-7. Nähmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bodenöffnungen der Schnlizrirtittelverteilungskamirter von ein und demselben dochtartigen Schmiermittelleiter schlingenförmig durchsetzt sind. 8. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch all den bewegten Maschinenteilen des Werkstücktragartnes befestigte, nach schtnierbedürftigen, Stellen im Werkstücktragarm führende Dochte, die bei der Bewegung der sie tragende Maschinenteile mit den durch die Öffnungen der Schmiermittelverteilungskammer ragenden dochtartigen Schmiermittelleitern in Berührung kommen. g. Nähmaschine nach Anspruch i bis 8, da-4urch gekennzeichnet daß die Schmiermittelverteilungskammer mit Überläufen versehen ist, und daß (las durch diese Überläufe und von den a.eschmierten Maschinenteilen des Werkstücktragarm-,s abtropfende 01 in einen Olsumpf gelangt, von dem aus es dem Schmierrnittelvorratshchälter laufend wieder zugeführt wird. io. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelverteilungskamin,er des Werkstücktragarmes in einer Abzweigung einer von dem Schmiermittelvorratsbehälter nach einem Lager einer Schwingwelle des Werkstücktragarmes führenden direkten Schmiermittelleitung liegt. i i. Nähmaschine nach Anspruch i, bei der die Bewegungen der im Werkstücktragarm angeordnet(-n Stichbildewerkzeuge von einer im oberen Teil des Maschinengehäuses gelagerten Hauptantriebswelle durch Maschinenteile abgeleitet werden, die sich durch einen hohlen, nach unten gerichteten, den Werkstücktragarm tragenden Gehäuseteil erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermittelvorratsbehälter oberhalb des hohlen, nach unten. gerichteten Gehäuseteiles und oberhalb der Hauptantriebswelle angeordnet und mit Verteilungsleitungen versehen ist, die den sich durch den hohlen, nach unten gericht-eten Gehäuseteil erstreckenden Antriebsverbindungen und den im Werkstücktragarm angeordneten Maschinenteilen Schmiermittel zuführen.
DEU531A 1944-10-31 1950-09-16 Naehmaschine Expired DE826237C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US826237XA 1944-10-31 1944-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE826237C true DE826237C (de) 1951-12-27

Family

ID=22172324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU531A Expired DE826237C (de) 1944-10-31 1950-09-16 Naehmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE826237C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034958B (de) * 1955-06-16 1958-07-24 Anker Werke Ag Schmiereinrichtung fuer Naehmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034958B (de) * 1955-06-16 1958-07-24 Anker Werke Ag Schmiereinrichtung fuer Naehmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE826237C (de) Naehmaschine
DE688658C (de) Umlaufschmierung fuer Naehmaschinen
DE826234C (de) Schmiereinrichtung an Naehmaschinen
DE826236C (de) Naehmaschine
DE2541109C3 (de) Stoff-Zuschneidemaschine mit einer Schmiereinrichtung
DE826235C (de) Naehmaschine
DE827442C (de) Naehmaschine
DE825337C (de) Naehmaschine
DE701163C (de) Naehmaschine mit einer in einer geschlossenen Schmiermittelkammer vorgesehenen, durch eine Welle angetiebenen Vorrichtung
DE677619C (de) Umlaufdruckschmierung
DE2229005B2 (de) Nähmaschine
DE483963C (de) Schmiereinrichtung fuer Naehmaschinen
DE2202683A1 (de) Schmiersystem fuer Naehmaschinen
DE527382C (de) Schmiervorrichtung fuer Naehmaschinen mit Abstreichdocht
DE600134C (de) Zentralschmierung fuer schnellaufende Naehmaschinen
DE1485377A1 (de) Doppelkettenstich-Zickzacknaehmaschine
DE874394C (de) UEberwendlichnaehmaschine
DE494043C (de) Naehmaschine mit hohlem Gestell, dessen Grundplattenhohlraum ein Schmieroelbad enthaelt
DE666087C (de) Kettenwirkmaschine
DE822760C (de) Naehmaschine
DE1485194B1 (de) UEberwendlichnaehmaschine
DE856828C (de) Nadelstangen-Antriebseinrichtung
DE667869C (de) Tragarmnaehmaschine und Antriebsrad fuer die Tragarmnaehmaschine
DE890447C (de) Naehmaschine
DE649853C (de) Naehmaschine mit innerhalb des Kopfes angeordneter Schmiervorrichtung