-
Nähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere
auf mit diesen vereinigte oder kombinierte, neue und verbesserte Vorrichtungen und
Einrichtungen zur Sicherung einer richtigen und angemessenen Schrnierung der beweglichen
Teile des Nähniaschinenmechanismus. Vor allem betrifft die Erfindung neue und verbesserte
Einrichtutigen, die, einer Nähmaschine einverleibt oder mit dieser vereinigt oder
kombiniert, eine angemessene Schinierung des Werkstücktragarrnes und des in diesern
untergebrachten Mechanismus sowie auch des Autriebsmechatiismus hierfür gewährleisten.
Bei der Schmierung von Nähmaschinen ist es stets schwierig gewesen, eine angemessene
Schmierung des Werkstücktragarmes und des zugehörigen Mechanismus vorzunehmen. Im
allgemeinen hat man eine Spritzschmierung für diesenMechanismus vorgesehen, während
sich in der Praxis ein derartiges Verspritzen des Schmiermittels häufig als ungeeignet
erwiesen hat. Die Erfindung sieht daher vor allem neue und verbesserte Vorrichtungen
oder Einrichtungen vor, die eine gründliche Schmierung des Mechanismus des Werkstücktragarmes
und der zugehörigen beweglichen Teile dadurch gewährleisten,
daß
die bewegten Teile des Mechanismus mit einem Schmiermittel versorgt werden, das
unmittelbar von einem Schmiermittelvorratsbehälter zugeführt wird, der in dem Rahmen
der Maschine liegt und der ununterbrochen oder in zeitlichen Ab-
ständen mit
01 oder einem ande'ren Schmiermittel gespeist wird, und zwar vorzugsweise
ohne bewußte Bemühungen der Näherin. Der Schmiermittelbehälter, von dem aus gemäß
der Erfindung 01 über geeignet angeordnete Leitungen dein Antriebsinechanismus
imWerkstücktragarm zugeleitet wird, kann von an sich bekannter Ausführung sein.
-
Einer der Zwecke der Erfindung ist da:her, den unmittelbaren und sicheren
Fluß von 01 oder eines anderen flüssigen Schmiermittels aus einem zentral
angeordneten Schmiermittelvorratsbehälter nach den beweglichen Teilen im Werkstücktragarm
der Nähmaschine vorzusehen und dadurch eine Zufallsschmierung dieser beweglichen
Teile auszuscheiden, wie sie bei der bisher allgemein verwendeten Spritzschmierung
auftritt.
-
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, eine besondere Olpumpe und Pumpeinrichtungen
vorzusehen, durch die Öl oder ein anderes flüssiges Schmiermittel aus einem
Sumpf angesaugt und einem zentralen Schmiermittelvorratsbehälter im Rahmen der Maschine
zugeführt wird, von wo aus das Schmiermittel durch sein Eigengewicht, also durch
Gefälle über geeignet angeordnete Leitungen nach den Stellen der Nähmaschine fließt,
an denen es'auf eine angemessene Schmierung des im Werkstücktragarm untergebrachten
Mechanismus und seiner Antriebsmittel ankommt.
-
In Verbindung mit vorstehendem besteht ein weiterer Zweck der Erfindung
darin, eine angemessene Abgabe von Schmiermitteln an den besagten Mechanismus sicherzustellen,
ohne das Schmiermittel übermäßig zu beanspruchen.
-
Die vorstehenden und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung
sind an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele nachstehend
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Hinteransicht der Nähmaschine,
bei der zur Erzielung ein-er besseren Übersicht einige Teile weggebrochen sind.
-
Fig. 2 eine Vorderansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, wobei
ebenfalls aus Gründen der besseren Übersicht einige Te - ile weg-ebrochen
sind und nur ein Teil der den Mechanismus des Werkstücktragarmes speisenden Olleitung
dargestellt ist, Fig. 3 einen Teilgrundriß des rechten Endes der Nähmaschine
der Fig. 2, wobei zur Erhöhung der Übersicht einige Deckplatt#en Nveggebrochen sind,
Fig.4 einen senkrechtenSchiiitt durch denWerkstücktragarm der Nähmaschine, wobei
ein Teil des in diesem Arm befindlichen Mechanismus in Ansieht dargestellt ist.
Die Figur zeigt ferner etwas schematisch einen der Olvorratsbebälter im oberen Tel
1 des Nähmaschinengehäuses und die zugehörigen Ölleitungen; Fig._# zeigteine
Draufsicht auf denWerkstücktragarm nach Abnahme gewisser Deckplatten, damit der
in dem Arm befindliche Mechanismus sichtbar ist, Fig. 6 eine Draufsicht auf
die Deckplatten des Werkstücktragarmes, Fig. 7 eine Seitenansicht dieser
Deck-platte, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Ölverteilungsplatte, die in dem
#,#'erkstücktragarrn unter dessen Deckplatte liegt und dazu dient, den beweglichen
Teilen des Werkstücktragarmes Scbmiermittel zuzuleiten, Fig. 9 eine'Seitenansicht
der Ölverteilungsplatte der Fig. g.
-
Die Erfindung ist an einer Tragarmnähmaschine mit Armabwärtsvorschuh
bekannter Art veranschau-1 icht.
-
Die in der Zeichnung dar-estellte Nähmaschine bcsitzt ein Giehäuse
ii, welches einen nach unten gerichteten hohlen- Teil 12 und einen Werkstücktragarm
13 umfaßt. Die Antriebskraft wird der Maschine durch eine mit einem Handrad
kombiniürte Riemenscheibe 14 zugeführt, 'die fest auf einer Hauptantriebswelle i
_5 si itzt, die sich längs Z> des oberen Teiles des -Nfaschinengehäuses erstreckt.
Die Antriebskraft kann beispielsweise von einem nicht dargestellten elektrischen
Vorgelege abgeleitet werden, das einen Elektroinotor, eine mit diesem vereinigte
Kupplung und andere nötige Mittel umfaßt. Dieses Vorgelege kann irgendeine bekannte
Bauweise haben. Die Konstruktion kann einen Fußtritt 16 umfassen. der, wenn er verschwenkt
wird, sowohl das Anlassen und _\nhalten der Nälirnaschine als auch das Pumpen des
Öles aus dein Hauptölsurnpf nach den auf einein höheren Niveau liegenden Ölvorratsbehältern
bewirkt. von denen aus die Verteilung des Oles auf die beweglichen Teile
der Maschine iii bekannter Weise erfolgt.
-
Eine Drückerstange 18, die an ihrem unteren Ende einen Drückerfuß
ig (Fig. 2) trägt, sitzt in senkrechter Richtung hin und her bewegbar in dem Nadelkopf,
wie dies bei Nähmaschinen allgemein 1)ekannt ist. Die Drückerstarige 18 wird durch
eine Federeinrichtung 20 beliebiger Bauweise nach unten gedrückt. Die Nadeln 21
werden von einer Na#d,e,Istange22 getragen. die in senkrechter Richtung hin und
her bewegbar und bei Nähmaschinen hekannterweise in den Nadelkopf angeordnet ist.
-
In der Nähe der Drückerstange ig und des Drückerfußes ig sind Fadienkontrollmittel
vorgesehen, die ein C-förmilles Glied 23 urnfassen, das an dem unteren Ende
einer in #erikrechter Richtung gleitfähigen Stange 2-1 angebracht ist, die in Lagern
25 gelagert ist, die von der Stirndeckplatte 27 des Nadelkopfes getragen
werden. Das untere Ende des Gliedes 23 ist mit dein vorderen Abschriitt des
Drückerfußes ig \-erl)iiiideii. Die Stange 24 trägt an ihrein oberen Fri,de ein
gabelförmiges Glied 28, dessen gegal>eltes freies Ende die Drückerstange
i,, umfaßt und längs dieser gleitet, dadurch die Drehung der Stange 24 verhindernd.
Zwischen den Enden der Stange 24 ist ein Block 29 befestigt, der einen seitlichen
Ansatz besitzt, der in Antriebsverbindung mit nicht dar-"estellten Fadenführun->-
und -kontrolleinrichtun-
-en steht. D;e##e (lis C-förrnig Glied
23 umfassenden FadenkontrolltnIttel wirken als Taster, der die Länge des
abzuzichenden Fadens in Abhängigkeit von der St#irke des zu bearbeitenden Stoffes
bringt.
-
In der Nälie des inneren Endes der Hauptantriebswelle 15 ist ein Exzenter
30 befestigt, der mit dem Exzenterbügelteil der Kurbelstange 31 (Fi-. 2)
zusatrirnenwirkt. Diese Kurbelstange ist an ihrem unteren Ende. wie in Fij-. 4 und
5 dargestellt, in geeigneter Weise mit einer Stoffn schieberstange
32 und den zugehörigen Mitteln verbunden. Die Welle 15 trägt ferner einen
zweiten Exzenter 3-1, der mit dem Exzenterbügelteil einer Kurbelstange oder
eines Lenkers 35 zusammenwirkt, der durch geeignete, in Fig. 4 veranschaulichte
und nachstehend beschriebene Verbin,dungen dazu dient, die Schwin-Nvelle
36, die. an ihrem äußeren Ende einen Greifer 42 oder mehrere solcher Greifer
(Fig. r) trägt, in axialer Richtung hin und her zu bewegen. Den Greifern wird hierdurch
ihre Nadelausweichhewegung erteilt. Das Ende der Welle 15 trägt einen Kugelzapfen
39, der mit einer Kurbelstange oder einem Verbundlenker 40 zusammenwirkt,
dessen unteres Ende mit der Schwingwelle 36 durch einen Kurbelarrn 41 verbunden
ist. Die Schwing#.velle 36 wird auf diese Weise in Schwingungen versetzt,
wodurch den Greifern 42 Bewegungen zum Ergreifen und Abwerfen der Fadenschleife
erteilt werden. Dieser Antrieb ])raucht zurn Verständnis des Erfindungsgegenstandes
nicht näher beschrieben zu werden.
-
Das verbesserte Schmiersystem umfaßt eine doppelt wirkende, init vier
Ventilen versehene, hin und her geliende Pumpe (Fig. i), die durch Schrauben auf
eiiic-ii Teil des Nähmaschinengehäuses ii befestigt ist. Die Pumpe 44 hat eine Mehrzahl
Einlaßöff nungen, voll denen eine durch ein Rohr 45 mit dem 1 latiptstinipf
46 (Fig. i und 4) im Gehäuse i i der Nähmaschine verbunden ist. Das untere Ende
des 1Zohres,4,5 ist zweckmäßig mit einem Filter 47 versehen, damit nur sauberes
01 im Umlauf versetzt wird. Die andere Einlaßöff nung der Pumpe 44 ist durch
eine Leitung 48 mit einem nicht dargestellten Sumpf am hinteren Ende des Nadelkopfteiles
des Nähmaschinengehäuses verbunden.
-
Eine Auslaßöffnung der Pumpe 44 ist durch ein Rohr 49 mit einern vorzugsweise
aus Kunststoff (-,der ans eineni anderen durchsichtigen Werkstoff bestehenden Dom
_#o verbunden, während eine zweite Auslaßöffnung 51 mit einem zweiten durchsichtigen
Dom 52 in Verbindung steht. Der Dom 50
liegt unmittelbar über dein
Vorratsbehälter 52, der an dem Hauptrahmen i i unter der Deckplatte
53
(Fig. 2) befestigt ist, die ihrerseits durch Schrauben o. dgl. an dem 'Maschinengehäuse
befestigt wird.
-
Der nicht dargestellte Kolben der Pumpe 44 (Fig. i) wird von dem inneren
En-de einer Stange 54 getragen, die an ihrein äußeren Ende durch einen Lenker
55 tnit dem Scheitel eitles L-förmigen Hebels 56 in Verbindung stellt.
Dieser Hebel sitzt bei 57 schwenkbar all dein Maschinengehäuse. Der Arm
58 des Hel>els 56 ragt über die Riemenscheibe 14 hinaus, und sein
äußeres Ende ist durch eine Kette 59 o. dgl. mit dem Fußtritt 16 verbunden.
Die Anordnung ist derart, daß, wenn der Fußtritt heruntergedrückt wind, um die
Näh-
maschine in Betrieb zu setzen, die den hin und her beweglichen Kolben
der Pumpe 44 tragende Stange 54 entgegen der Wirkung der Feder 6o nach links (Fig.
i) bewegt wird. Die Feder wird hierbei zwisc#Iien dem verstärkten Kopf 61 am En-de
der Stange r4 und einer mit ein-er Lagerbüchse kombinierten Stopfbüchse
62 zusammengepreßt, die in die Pumpe 44 derart eingeschraubt ist, daß sie
ein im wesentlichen öldichtes Gleitlager für die Stange 54 bildet. Durch die Hinundherbewegung
des nicht dargestellten Kolbens der Pumpe 44 wird 01 oder ein anderes Schmiermittel
abwechselnd aus den beiden Sümpfen, von denen nur der Sumpf 46 dargestellt ist,
angesaugt und über die Leitungen 49 und 51 den Domen 50 und 52 ZU-geführt.
Von dem Dom 5o aus fließt das 01 oder sonstige Schmiermittel durch Öffnungen
64 der Deckplatte 53 in den Vorratsbehälter 53a und wird von diesem aus,
wie rfächstehend ausführlicher be-
schrieben, auf die schmierbedürftigen Teile
der Maschine verteilt. Der Vorratsbehälter 53a wird von Quergliedern 66 des
Gehäuses li getragen, ,die auch als Träger für die die Hauptantriebswelle
15 umgebende Lagerbüchse 67 dienen.
-
Ein unterer, in eine Öffnung 69 des Quergliedes 66 passender
Ansatz 68 des Vorratsbehälters 53a ist mit einem Kanal 70 versehen,
durch den 01 von dem Vorratsbehälter 5311 nach der Lagerbüchse
67 fließt, um dieses Lager der Hauptantriebswclle i5 zu schmieren. Der Kanal
7o kann in einer Packung oder einer mit saugfähigem Werkstoff ausgefüllten Kammer
71 endigen, die 01
zurückhält und es nach Bedarf an die Lagerhüchse
67 der Welle abgibt.
-
Der Vorratsb-ehälter 53 a ist ferner mit sich nach unten erstreckenden,
mit Docht gefüllten Ölrohren 73, 74 und 75 versehen, die inder Nähe
der oberen Enden der Kurbelstangen 31, 35 und 40 endigen und auf diese Weise
den Lagerflächen der Exzenter 30 und 34 und Odem Kugelbolzen 39 Öl
zuführen.
-
Der Vorratsbehälter 53 a Weist ferner an seiner Oberkante eine
Nut 76 auf, die als Überlauf dient und durch die überschüssigcs
01 nach dem Sumpf 46 zurückfließt. Ein viertes Ölrohr 78
(Fig.
3 und 4) erstreckt sich nach unten und führt 01 dem in den Werkstücktragarm
13 angeordneten Mitteln zu.
-
Fig. 4 und 5 zeigen den Werkstückstragarm und die darin angeordneten
Stichbildewerkzeuge, die den Stoffschieber 37 und die zugehörigen Antriebsmittel
umfassen, die gemäß der Erfindung von dem zentralen Vorratsbehälter 5311 durch ein
Ölverteilungsrohr 78 und die mit diesem in Verbindung stehenden Leitungen
in der nachstehend beschriebenen Weise geschmiert wird. Die Stoffschieberstange
32 der Nähmaschine liegt waagerecht über der Greiferschwingwelle
36 in der Höhlung des Werkstücktragarmes 13 und wird an einer Zwischenstelle
unmittelbar neben dem
Lager 79 der Schwingwelle
36 durch ein Paar Lenk-er 83 getragen. Diese Lenker sind an ihrem
unteren Ende schwenkbar mit dem vorderen Ende ,eines Flebels 84 verbunden, der leicht
gekrümmt ist und auf einer Wülle 85 ruht, die sich quer zum Werkstücktragarm
erstreckt und mit ihren Enden in Lageraugun 86 auf gegenüberliegenden Seit,-ii
des \\"erkstücktragarmes gelagert ist (Fig. _5). Das
hintere Ende des Hebels
84 weist eine bindung 87 mit der Kurbelstange 31 auf, der','n oberes,
den Exzenter 30 tragende Ende in Fig. 2 dargestellt ist. Durch die beschriebenen
Mittel werden der Stofischieberstange 32 Aufundabbeweg' lt. die diese Stange
durch hier nicht zlungen ertel 1
dargestellte #Mittel auf den Stoffschiebe1737
überträgt.
-
Z,
Der Stoffsrhieberstange 32 werden ferner "vaagerechte
Hinund'herbewegungen oder Vorschub-1)e%##egungcii dadurch übermittelt, daß ihr hinteres
Ende mit einem Schwingglied 88 verbunden ist, (las schwingbar um eine Querwülle
89 ist, deren Endün in Lageraugen go der' Seitenwand des Werkstücktragarines
gelagert sind. Die Steuerung des Schwinggliedes 88 erfolgt durch ein Schwinggliedgi,
dessen aufwärts gerichteter Arnig2 Mit dem ScliNN-in""-11,ed 88 Juch eine
Schubstange 93 in Verb;ridung steht. Der Schwingarrn 92 ist Mit einem kreisbogenförmigen
Schlitz 95 versehen, der konzentrisch zu dem vorderen Zapfen 96 der
Schubstange 93 liegt, und der hintere Zapfen 97
dieser Schubstange
ist längs dieses Schlitzes verschiebbar, wodurch die Vorschubbewegung der Stoffschieberstang>,e
32 und damit die Länge der von der Nähmaschine herstellbaren Stiche einstellbar
ist.
-
Die Scl)#vill,','welle36 wird dadurch in Schwiniluil,ren vers-etzt,
daß der Kurbelarm 41 (Fig. 2) an '# b
Seinein hiiitei-,-,n Ende mit
der Schubstange -lo in Verbindung steht, deren oberes Ende einschließ-Z, lich
düs Kugelbol > Dens 39 in Fi-. 2 dargestellt ist. Die Schwingwelle
36 wird ferner in axialer Richtung in den Lagern 79 und 1 16 durch
einen im nachstehenden näher beschriebenen, Mechanismus hin und her bewegt. Auf
diese Weise werden den Greifern 42 (Fig. _s) die erforderlichen Bewe,ungen zum Erfassen
und Abstreifen der Fadenschleife und die Nadelausweichbtwegungen erteilt; die Greifür
liegert in der -Nähe des Stoffschiebers 37
und sind mit der Schwingwelle
36 durch geeignete -.Mittel verbunden.
-
Die axiale Hinundherbewegung der Schwing-
welle 36 in den Lagern
79 und 1 16 wird von dem Schwingglied gi durch eine Schuhstange ioi abgeleitet,
die an ihrem einen Ende mit der besagten Welle durch einen Kugelzapfen 102 verbunden
ist und, an ihrem anderen: Ende eine ähnliche Verbindung mit einem herabhängenden
Arm 104 des Schwinggliedes gi besitzt. Das Schwingglied gi sitzt schwingbar auf
einer Querwelle io6, deren End##,n durch nicht dargestelFte Stellschrauberi in Lageraugen
io- auf gegenüberliegend2n Seiten des \\'erkstücktragartnes des Mascbinengehäuses
festgestellt sind (Fig.
5). Der Schwingarin io4 weist
| einen Längsschlitz io8 auf, 1:iii<"; dem der Kugel- |
| zapfen 103 zwecks Einstolliiii,# des #\xialschubes |
| 1 36 v# rstellhar ist. 1 )as Schwi |
| der Schwingwelle ri |
| glied gi wird von cluin Fxzenter 34 der Haupt- |
| antriebswelle 1 5 2) gesieti,#rt, und zwar |
| mittels der Karbelstailge o(1,ur dus 1-eiikers3-5, der |
| mit dem waagerecht.#ii Arin 1 '() (Fi-- 4 und
5) des |
| Schwinggliedes durch ein jog in |
| Verbindung steht. |
| Das Schmierinittelrolir 7S (Fl#(". 4) erstreckt sich |
| von dem Vorratsbehält#u1- 53" aus nach tiuten tind |
| endet in der Nähe eiii(,s 1 12, der in |
| der SeitenNvand des '1'CileS 12 |
| des i i ist. Hin |
| Schmiermittelkanal 113 erstreckt sich von dem |
| Trog 112 aUS naCh "MICH 111i(1 #tV1M in |
| mit einem al)\\##ir-ts -vrichtut##ii ()lk-aii2il 1 14 des, |
| Werkstücktragarnics 13; (Ii(-#T endet in der |
| Lagerbüchse 1 16 (Ici- tIle 36. Auf diese |
| Weise #vIrd las La-er i ifi Zwischen |
| den Enden des Ölkai ial# i i-i z\\#-i"t seitlich <2iii
Öl- |
| karial 117 al), in dviii vin Stück Rohr t 18 |
| liegt, das in eine i2o hinein- |
| ragt, die in der |
| 121 S iiii(1 o) ausgebildet |
| ist; die liu,-t iiiitcrIi2 illb der |
| Deckplatte 122 (Ic#; (Fig. 6 |
| und 7) und ist zti#,#iiiiiiiuli init dur hesagten Deck- |
| platte an dem Werl#stück-tragarin durch eine Reilie |
| Schrauben o. d-I. die durch aus-erichtut',' |
| mit Gewinde versehune 123 #"reifell. |
| Öl, das in die Kammer 12(-) abgegeben worden ist, |
| wird durch Öffnun-,L#n ##in (Ivi- Kammer, und |
| zwar durch aus -ebildete Dochte, die |
| durch die besagten Kainnier('#tiiiiiiigen #,ezo,#eii sind, |
| weitergeleitet. Die 1)()clit(, #iii1 "o angeordnet,
(laG |
| der in dem Werkstücktra-arm licI-LInde zu #,chrnie- |
| rende \\;*tl (Ics li-utrielx!.#, d##i- |
| Nähmaschine in dein i)ocht untian- \fischt. Eine |
| Garnlänge 125 bildet u;iie Gariischlinge 1.26, durch |
| die dem vorderen o0 (Icr den Vor- |
| schub des #)ewirkenden Schub- |
| stange 93 01 durch (Ii(# Schiiiieri#H'min-
127 del- |
| Schubstange 7tigeführt x\ ird ( Uig. Das Garn- |
| stück 12,5 erstreckt sich f#L,riier durch eine zweite |
| Öffnung der Platte 121 in Forrn einer Schliii(fe 129, |
| die 01 durch die Sch111101-i#Ii11t1119 130 an
da#, |
| Schwingglied 88 abgibt. da-# der Stoffschieber- |
| stange 32 die Hiiiiiiidlici-l)e\\e"tiii,- erteilt. Ferner |
| geht das Garnstück 125 (Itirch dritte Öffnung |
| der Platte 121 in FOrn' ei",- Sclll""'e 131,
(ler(#ll |
| unteres Ende dem Stützlag ,e r 8 3 des (las i\iiliebeii |
| des Stoffscliiel>cr,# Hebels 94 01 durch |
| 131' 1)ic Scilli"c"c 131 |
| des Garnstück-es j2#. stullt fli-ii,-r z\\-iscli#,ii Ihren |
| Enden mit einem liocht 132 ill der
2111 |
| inliu |
| der Seite der StoffschiU1),urst#IM'## 32 durch
Ri |
| 132a befestigt ist Und (las voil dur Sc"Ilill#l'e
131 ab- |
| genommene Öl den 1 33 und 134 dei |
| Lenker 83 zufÜhrt. |
| Ein zweites Ganistück 135 ')iIdet (-ine Sclilin#12 |
| 136, die dein liiiitercii 1-a-er (1#,u Stotischieber- |
| stange 32 Öl durch (I!e 138 |
(Fig. #) zilführt. Das Garnstück bildet ferner eine Schlinge
139, die bis auf das Stützlager
85 des dem Anheben des Stoffschlübers
dienenden Hebels 84 herabreicht und die diese-,-n Stützlag,#r
01 durch die
Öffnung 140 zuführt. Schließlich bildet das Garnstück
135 eine Schlinge i-Ii,
die mit dem herabhänglenden Ende 142 eitler Ciarnschlinge 143 in B#erührung stellt,
die in einer mit eines Quergliedes des Werkstücktragarnles 13 liegt, wodurch dem
1-ager
79 der Schwingwelle
36 01 durch die Schnlieröffnung j-14 zugeführt
wird.
-
Cberschüssiges 01 entweicht aus der Kammer 120 durch die CTI)erlauföffnungen
44a (Fig. 4 und 8) und, fließt in den Sumpf 46 des Würkstücktragarmes
13.
-
Ein Teil des den Exzentern 30 und 34 an der Hauptantriel)s\%-elle
1,9 zugeführten überschüssigen Öles fließt an den entsprechenden Schubstangen herunter
und schiniert die Verbindungen an den unteren Enden dieser Stangen. Ferner wird
überschüssiges ('pI, das von den Exzentern abgeschleudert wird, all den Scitenwänden
des Gehäuses ii herunterlaufen, %vo es auf das Ablenkorgan 145 (Fig. 4 und
5) trifft, weiches das 01 nach Stellen leitet, die einer Schmierung
bedürfen. Alle schmierungsbedürftigen Stellen des Werkstücktragarmes und der Antriebsmittel
für die in diesem angeordneten Teil werden in der vorstehend beschriebenen Weise
laufend geschmiert und sind gleichzeitig gegen den Eintritt von Staub, Flocken oder
anderen störenden Substanzen gesichert.
-
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte und
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; es können vielmehr zahlreiche Änderungen
in der l',auweise und Anordnung der vorgeschriebenen Teile vorg,-nommen -,%,erden,
ohne daß man sich von dein Wesen der Erfindung entfernt. So ist z. B. die Erfindung
auch auf andere Näh-
maschinen als die dargestellte Tragarmnähmaschine mit
Armabwärtsvorschub und insbesondere auch auf Nähmaschinen anwendbar, bei denen das
Werkstück in anderer Weise als durch einen Tragarm der dargestellten Art getragen
wird.