AT143797B - Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachadern für Fernmeldekabel. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachadern für Fernmeldekabel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachadern für Fernmeldekabel. Das Verfahren nach dem Patente Nr. 135291 zur Herstellung von Mehrfachadern für Fernmelde- kabel besteht darin, dass die zu verseilenden Adern von Trommeln, deren Rahmen im Raum feststehen, abgezogen, durch eine Verseilseheibe geführt, durch deren Drehen in abwechselnder Richtung mitein- ander verseiltund schliesslich mit einer im Raum feststehenden Vorrichtung zur Aufwieklung oder beliebigen Weiterverarbeitung abgezogen werden. Zur Ausübung dieses Verfahrens genügt an sich eine im Gegensatz zu den sonst für die Herstellung von Mehrfachadern benutzten Verseilmaschinen sehr einfache Vorrichtung, die nur aus einem die Vorratstrommeln enthaltenden und im Raum feststehenden Verseilgestell, einer oder mehreren abwechselnd in verschiedenen Richtungen drehbaren Verseilscheiben und aus einer im Raum feststehenden Abzugsvorrichtung besteht. Die hin und her gehende Verseilseheibe bildet den einzigen um die Verseilachse umlaufenden Teil der Vorrichtung, während bei den bisher benutzten Verseilmaschinen die schweren Verseilkörbe mit den in ihnen befindlichen und ihr Gewicht entsprechend dem Ablauf der Adern ständig ändernden Vorratstrommeln umlaufen müssen. Die Erfindung besteht in einer Verbesserung der einfachen zur Ausführung des Verseilverfahrens nach dem Stammpatent dienenden Vorrichtung. Die hin und her gehende Verseilscheibe ist erfindungsgemäss an dem einen Ende eines rohr-oder stangenförmigen in der Verseilachse liegenden Führungskörpers angeordnet, dessen anderes Ende an dem die Vorratstrommeln tragenden Gestell befestigt ist. Dieser also zugleich als Tragorgan für die Verseilscheibe dienende Führungskörper dient als Auflageführung der Adern vor der Verseilscheibe, was insbesondere bei der Anwendung sehr grosser, durch eine entsprechend grosse Verdrehung der Scheibe bewirkter Verseilwinkel wichtig ist. Das Verfahren gemäss dem Stammpatent ist zwar auch ohne Führungskörper für die Mehrfachadern durchführbar, ohne dass sich die dabei aneinanderreibenden Adern zerstören. Der erfindungsgemäss angeordnete Führungskörper bewirkt durch seine Trennung der Adern eine Verminderung der Reibungskräfte und ermöglicht infolgedessen eine beträchtliche Erhöhung der Verseilgeschwindigkeit. Der Führungskörper ist in dem Bereich, in dem die Adern auf ihm zur Auflage kommen, zweckmässig poliert, um dadurch die Reibung noch weiter zu vermindern. Zum selben Zweck kann man ferner den Führungskörper oder wenigstens den Teil, in dessen Bereich die Adern auf ihm zur Auflage kommen, mit der Verseilseheibe bewegen, so dass nur die unvermeidliche Reibung durch die Bewegung der Adern längs der Verseilachse übrigbleibt. Der Antrieb der Verseilseheibe kann entweder von dem die Vorratstrommeln tragenden Gestell aus mittels einer Welle erfolgen, die durch eine Längsbohrung des Führungskörpers geführt ist. oder auch von andern Stellen der gesamten Verseilvorrichtung aus. Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die im Raum feststehenden Rahmen , 2,. ?, für die jeweils eine Einfachader oder schon Mehrfachadern enthaltenden Trommeln/', 2', :'sind an einem Gestell 5 befestigt, das seinerseits auf einer Grundplatte 6 befestigt ist oder mit ihr aus einem Stück besteht. An dem Gestell 5 ist der erfindungsgemäss vorgesehene rohr- oder stangenförmige Führungskörper 7 mit seinem einen Ende befestigt, während das andere Ende die hin und her gehende Verseilscheibe 8 trägt. Der Führungskörper 7 kann ganz oder teilweise mit dem Gestell 5 aus einem Stück hergestellt sein. Der Antrieb der Verseilscheibe erfolgt beispielsweise durch einen Elektromotor 9 mit hin und her schwingendem Anker <Desc/Clms Page number 2> über einen Riemen oder Seilzug 10. Statt dieser Antriebsvorrichtung kann aber auch jede andere Vorrichtung verwendet werden, die der Verseilscheibe eine hin und her gehende Bewegung erteilt. Falls der Antrieb der Verseilscheibe 8 durch eine Längsbohrung des Führungskörpers 7 hindurch erfolgen soll, empfiehlt es sich, die Antriebsvorrichtung an dem Gestell 5 zu befestigen, beispielsweise in Höhe der Verseilaehse anzuflanschen. Die von den Vorratstrommeln 1', 2', 3', 4'ablaufenden Adern 21, 22,23, 24 sind zum Teil auf dem Führungskörper 7 aufliegend gezeichnet. Sie treten dann durch die Verseilscheibe 8 und den Kalibernippel 11 hindurch und werden zweckmässig unmittelbar danach von einem Spinner 12 aus mit einem Faden oder Band umwickelt, um die durch die Hin-und Herbewegung der Verseilscheibe 8 hergestellte Verseilung zu sichern. Der Kalibernippel 11 und der um die Verseilachse umlaufende Spinner 12 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemeinsam an einem Bock 13 befestigt, der auf der Grundplatte 6 steht. Die fertigen Mehrfachadern werden auf einer Aufwickeltrommel 14 aufgewickelt, die gegenüber der Verseilachse feststeht und über einen Bock 15 auf der Grundplatte 6 gelagert ist. Die Antriebsvorrichtung für die Aufwickeltrommel 14 und die gegebenenfalls vorhandenen mit ihr gekuppelten Antriebsvorrichtungen für die Vorratstrommeln 1', 2', 3', 4'sind der Übersichtlichkeit wegen nicht mit dargestellt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Herstellung von Mehrfachadern für Fernmeldekabel nach Patent Nr. 135291, dadurch gekennzeichnet, dass die hin und her gehende Verseilscheibe an dem einen Ende eines rohr-oder stangenförmigen, in der Verseilachse liegenden Führungskörpers angeordnet ist, dessen anderes Ende an dem die Vorratstrommeln tragenden Gestell befestigt ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper in dem Bereich, in dem die zu verseilenden Adern auf ihm zur Auflage kommen, poliert ist und/oder mit der Verseilscheibe bewegt wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Verseilseheibe EMI2.1 körpers geführten Welle erfolgt.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Antrieb der Verseilscheibe mittels eines Elektromotors mit hin und her schwingendem Anker.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper ganz oder teilweise mit dem die Vorratstrommeln tragenden Gestell aus einem Stück hergestellt ist. EMI2.2
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