AT155550B - Verfahren zur Herstellung von drallfreiem Stacheldraht. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von drallfreiem Stacheldraht.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von drallfreie Stacheldraht. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> ablaufen, bis zu der genannten Führungsvorrichtung die beschriebene gleichförmige Drehbewegung erhält, wird der Stahldraht auf dem Abschnitt der Stacheldrahtmasehine zwischen dem Vorratshaspel und der Führungsvorrichtung in fortlaufendem Arbeitsgange bleibend verdrebt, was durch entsprechenden Antrieb der Führungsvorrichtung geschieht. Der Stahldraht muss hiebei je eine volle bleibende Querschnittsverdrehung auf eine Länge, die der Schlaglänge der fertigen Stacheldrahtlitze entspricht, erhalten. An Hand der Fig. 2 ist die Erfindung noch weiter an dem Beispiel einer Staeheldrahtmasehine erläutert, deren Drahtvorratshäspel starr im Raume gelagert sind, und bei der sieh die Aufwickeltrommel für den fertigen Staeheldraht in einem umlaufenden Rahmen dreht. Mit 1 und 2 sind wieder die Stahldrähte für die Stacheldrahtlitze bezeichnet, mit. 3 und 4 die Führungsvorrichtungen nach der Erfindung, mittels der sie verdreht werden, und mit 6 die fertige Stacheldrahtlitze mit den Staehelbüseheln 5. 7 und 8 sind die Vorratshäspel, von denen die Stahl- EMI2.1 gelagert ist, dass sie mit ihrem Umfang die gemeinsame Mittellinie der Hohlnabe 14 und 15 berührt. Im Inneren des Rahmens ist der Stahldraht ein-oder mehrmals um die Rolle 12 herumgeschlungen. Bis vor die Staeheleinsetzvorriehtung werden die Stahldrähte in den Führungen 16 und 17 durch den Steg 18 voneinander getrennt geführt. Damit die Stahldrähte die für die zwanglose Verdrillung zur Stacheldrahtlitze erfindungsgemäss erforderliche Drehbewegung von einer Umdrehung je Schlaglänge erhalten, müssen sie auf dem Wege von den Vorratshäspeln 7 und 8, von denen sie noch ohne Verdrehung ablaufen, bis zu den Führungsvorriehtungen 3 und 4 auf eine Länge, die in der fertigen Staeheldrahtlitze einem Litzensehlag entspricht, je eine volle bleibende Verdrehung erhalten. Hiezu ist mehr als eine Umdrehung der Führungsvorrichtungen 3 und 4 je Litzenschlaglänge erforderlich, da die Litzendrähte mit Rücksicht auf das Einsetzen der Staehelbüsehel in der Staeheldrahtmasehine ruckweise vorbewegt werden, dadurch den Rollen der Führungsvorriehtungen nicht immer straff anliegen und infolgedessen stark schlüpfen. Um wieviel sich die Führungsvorrichtungen rascher drehen müssen, als dem Litzenschlag entspricht, muss jeweils durch Versuch ermittelt werden. Der fertige Stacheldraht wird auf der Aufwickeltrommel 79 aufgewickelt, deren Lagerrahmen 20 mittels des Zahnrades 21 im Drehsinne und mit der Drehzahl der Verdrillung angetrieben wird. Der Antrieb der Aufwickeltrommel erfolgt mittels der Zahnräder 22, 28 und 24 durch die Hohlwelle des Zahnrades 21 hindurch. Die beschriebene Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Drahtvorratshäspel für die Stahldrähte im Raume feststehend gelagert sind. Die Herstellung kann daher von den üblichen Stahldrahtringen ausgehend erfolgen. Für eine Stacheldrahtmaschine, bei der die Drahtvorratshäspel in einem umlaufenden Rahmen gelagert sind und bei der die Lagerung der Aufwickeltrommel im Raume feststeht, gelten die Ausführungen sinngemäss. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von drallfreiem Stahlstacheldraht, bei welchem zwei Stahldrähte zu einer Litze verdrillt und mit Stachelbüscheln versehen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der Stahldrähte vor der Verdrillung zur Litze mittels einer um seine Achse umlaufenden Führungsvorrichtung eine Drehbewegung erteilt wird, die nach Grösse und Richtung der Drehbewegung gleich ist, die die verdrillte Litze bis zur Aufwickeltrommel ausführt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Stahldrähte durch die Führungsvorrichtung zwischen dieser und dem Drahtvorratshaspel je Litzensehlaglänge einmal bleibend im Drehsinne der Verdrillung um seine Achse verdreht wird.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus zwei im Raume feststehend gelagerten Vorratshäspel für die Stahldrähte und einer in einem umlaufenden Rahmen gelagerten Trommel zum Aufwickeln des fertigen Stahlstacheldrahtes, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Zusammenlaufen der Stahldrähte für jeden derselben ein drehbares und im Drehsinne der Verdrillung der Litze angetriebenes Führungselement (z. B. Rolle oder gerilltes Walzenpaar) angeordnet ist.4. Verfahren zur Herstellung von drallfreie Stahlstacheldraht nach den Ansprüchen 1 und 2, mit der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtungen mit einer Drehgeschwindigkeit angetrieben werden, die grösser ist als die Verdrillungsgeschwil1l1igkeit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155550X | 1936-06-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT155550B true AT155550B (de) | 1939-02-10 |
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ID=5677073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT155550D AT155550B (de) | 1936-06-16 | 1937-04-17 | Verfahren zur Herstellung von drallfreiem Stacheldraht. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT155550B (de) |
-
1937
- 1937-04-17 AT AT155550D patent/AT155550B/de active
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