DE614408C - Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide

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DE614408C
DE614408C DEV29105D DEV0029105D DE614408C DE 614408 C DE614408 C DE 614408C DE V29105 D DEV29105 D DE V29105D DE V0029105 D DEV0029105 D DE V0029105D DE 614408 C DE614408 C DE 614408C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H57/00Guides for filamentary materials; Supports therefor
    • B65H57/28Reciprocating or oscillating guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, gewöhnliche Spulenspinnm.aschinen für die Herstellung von Kunstseide nach dem Naßspinnverfahren, also Spulenspinnmaschinen mit waagerecht angeordneten Spulenhaltern, so einzurichten, daß der frisch gesponnene nasse Kunstseidefaden einen Drall erhält.
  • Erreicht wird dieses Ziel durch eine Vorrichtung, die aus einem mit der Fadenführerwelle bzw. -stange verbundenen, die Aufwickelspule für den frisch gesponnenen Faden umgebenden Tragkörper für einen an sich bei Zwirnmaschinen bekannten, auf Rollen laufenden frei :drehbaren Ring besteht, der mit einer Öse oder einem Röllchen zur Führung des Fadens versehen ist. Die Anbringung der Vorrichtung nach der Erfindung an bereits bestehende Spinnmaschinen mit waagerecht liegenden Spulenhaltern erfordert keine baulichen Veränderungen der Spinnmaschine; denn der Tragkörper für den Spulring ist mit einem Halter ausgestattet, der es ermöglicht, die Vorrichtung wie einen gewöhnlichen Fadenführer mit :der Fadenführerwelle bzw. -stange zu verbinden.
  • Nach der Erfindung werden also die üblichen Fadenführer an Kunstseidespinnmaschinen mit waagerecht angeordneten Spulenhaltern durch den Spulring ersetzt. Der hierdurch bedingte technische Fortschritt besteht darin, daß sich mit Hilfe .dieses Spulringes auf einer Spulenspinnmaschine der bezeichneten Art gezwirnte Kunstseide gewinnen läßt. Wechselnde Fadenspannungen durch das Changieren des auf die Spule auflaufenden Fadens, wie sie beim gewöhnlichen Spulenspinnen stets auftreten und nicht selten die Ursache von Titerwellen im Faden und Zebrabildungen in .der angefärbten Kunstseide sind, werden durch den nachgiebigen Spulring praktisch vollständig ausgeglichen. Man ist demnach an keine Gespinstlänge gebunden. Auf eine Konoidierung kann beim Gebrauch des Spulringes nach -der Erfindung verzichtet werden. Die Anbringung des Spulringes an bereits bestehende Spulenspinnmaschinen mit waagerecht angeordneten Spulenhaltern hat, wie gesagt, keinerlei bauliche Eingriffe in die Maschinen zur Folge.
  • Die Abb. i und z der Zeichnung zeigen in zwei verschiedenen Ansichten ein Ausführungsbeispiel ,der Vorrichtung nach der Erfindung, während die Abb. 3 und q. nur den Spulring mit seinem Tragkörper wiedergeben.
  • Der von der Spinndüse i kommende Faden 2 wird durch die Rolle 3 schlupffrei abgezogen. Da diese Rolle im vorliegenden Fall als Stufenrolle ausgebildet ist, erhält der Faden hier eine Verstreckung. Sodann wird der Faden über das Röllchen q., das in der Verlängerung der Spinnspulenachse :angeordnet ist, .dem -Röllchen 5 eines frei um die Spinnspule 6 drehbaren Ringes i zugeleitet und schließlich an die Spinnspule 6 abgegeben. Der Ring 7 läuft, wie die Abb. 3 und q. erkennen lassen, auf den drei Röllchen 8, 9 und io .des gleichfalls kin.gfo.rm aufweisenden Halters i i. Der auf der Changierwelle i2 (Abb. i und 2) sitzende Arm 13 trägt nicht nur den Halter i i, sondern an einem Ausleger 14 auch noch das Röllchen 4.
  • Die Röllchen 8, 9 und io bestehen beispielsweise aus säurefester Bronze und sind finit säurefesten Stahlachsen versehen. Für den Ring 7, .der möglichst leicht gehalten ist, ist als Baustoff Aluminium gewählt.
  • Das Ansatzstück 15 .dient nur zum Anspinnen. Es hat Zylinderform, die auf den Durchmesser -der Spinnspule konisch überleitet.
  • Beim Anspinnen stellt man die Vorrichtung so ein, daß sich das Röllchen 5 vor dem zylindrischen Teil des Ansatzstückes 15 befindet. Der von der Abzugsrolle angelieferte Faden wird zunächst nur um das Röllchen 5 herumgelegt und auf den zylindrischen Teil des Ansatzstückes auflaufen gelassen. Sodann wird der Faden zwischen .dem Röllchen 5 und der Abzugsrolle 3 vorsichtig nach vorn gezogen und auch noch um das Röllchen 4 herumgelegt. Daraufhin läßt man den Ring 7 in normaler Weise changieren. Der Faden wickelt sich nunmehr auf die Spule auf.
  • Das Röllchen 4 kann man natürlich auch fest anordnen. Ist der Ring leicht und läuft er mit nur geringer Reibung, so kann er jede durch die Changierbe-wegung hervorgerufene Längenänderung .des Fadens mit Leichtigkeit ausgleichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide bei Kunstseidespinnmaschinen mit waagerecht liegenden Spulenhaltern, gekennzeichnet durch einen mit der Fadenführerwelle bzw. -stange verbundenen, .die Aufwickelspule für den frisch gesponnenen Faden umgebenden Tragkörper für einen auf Rollen laufenden frei drehbaren Ring, der mit einer Öse oder einem Röllchen zur Führung des Fadens versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragkörper des Ringes oder dessen Halter ein den Faden umlenkendes Organ (4) angeordnet ist.
DEV29105D 1933-01-25 1933-01-25 Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide Expired DE614408C (de)

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