DE693479C - Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarnen - Google Patents

Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarnen

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DE693479C
DE693479C DE1936S0122690 DES0122690D DE693479C DE 693479 C DE693479 C DE 693479C DE 1936S0122690 DE1936S0122690 DE 1936S0122690 DE S0122690 D DES0122690 D DE S0122690D DE 693479 C DE693479 C DE 693479C
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thread
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hollow
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DE1936S0122690
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SARL AUGUSTIN F Ets
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • D02G3/343Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns using hollow spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarrien Die Erfindung betrifft eine Umspinnmaschine zum Herstellenvon Schlingengarnen, bei -der si=ch drehende Hohlspindeln mit auf ihnen sitzenden Spulen für den Schlingen-und den Bindefaden im Fadenlauf gleichachsig hinteneinandergelagert sind und bei der ein kegeliger Dorn vorgesehen ist, auf dessen Spitze mehrere Windungen des Schlin, genfadens aufgewunden werden, von wo sie auf den Seelenfaden abgleiten,umdortmittels eines Bindefadens festgelegt zu werden.
  • Bei keiner derbekanntenUmspinnmaschinen dieser Art mit senkrecht übereinander angeordneten Spindeln erfolgte die Fadenführung bisher von oben nach unten. Der besondere Nachteil dieser bekannten Maschinen besteht darin, daß, der Schlingenfaden um den Kernfaden erst herumgeschlungen wird, wenn dieser aus der die Schlingenfadenspule- tragenden Hohlspindel herausgetreten ist. Bei einer solchen Anordnung ist der Kernfaden bestrebt, den Schlingenfaden mitzunehmen, so daß dieser vom Dorn abgleitet und Stellen oder Bereiche- des Fadens ohne jeden Ziereffekt bleiben. Man kann bei den bekannten Maschinen den Schlingenfaden nicht zwingen, sich um den Dorn zu wickeln, ohne daß. man ihm eine hinreich=end starke Spannung, z. B. durch ein Belastungsgewicht des Flügelauges, verleiht. Diese Spannung zwingt jedoch zur Verwendung widerstandsfähigerer Fäden und zum Einhalten niedriger Geschwindigkeiten. Auch bei der Bindefadenspule der bekannten Maschinen mußte- man das Flügelauge belasten, um den Bindefaden so zu spannen, daß sich die Schlingen öffnen, wenn .er dein. Seelenfaden fest umschlingt. Ist aber die Spannung des Schlingenfadens zu hoch gewählt, so kann es vorkommen, daß sich der Seelenfaden auf den Dorn aufwickelt, der durch die Hohlspindel hindumchreicht. Der Seelenfaden gleitet dann nicht mehr widerstandslos am Dorn entlang, und die Folge davon ist, daß er leicht reißt.
  • Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der ortsfeste oder auf und *ab bewegbare kegelige Dorn über der dieSchlingenfadenspuletragenden Hohlspindel, jedoch unabhängig von dieser angeordnet ist und mit seiner Spitze so weit in die Hohlspindel der Schhngenfadenspule hineinragt, daß die Schlingen durch den über die obere Spindelöffnung zugeleiteten Schlingenfaden an der Eintrittsstelle um den Seelenfaden gebildet werden, der von einer oben gelagerten Lieferspule durch sämtliche Hohlspindeln hindurch nach einer unteren Abzugvorri.chtung wandert.
  • Der technische Fortschritt besteht in einer beträchtlichen Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit von bisher etwa i ooo bis 1500 Umdrehungen auf 3ooo bis q.ooo Umdrehungen in der Minute, ja sogar 5ooo Umdrehur;-gen in der Minute mit Flügelaugen, deren Gewicht zwischen 3 und q. g schwankt.
  • Man kann also ohne Belastung der Flügelaugen arbeiten und infolgedessen empfindliche Garne verwenden, wie Vorgespinste von Wolle oder Baumwolle. Beschleunigungsveränderungen bleiben bei der nunmehr möglichen Gewichtsverringerung der Flügelaugen ohne Schaden für den Schlingenfaden. Der ablaufende Bindefaden erhält infolge der erhöhten Geschwindigkeit die notwendige Spannung, um die Schlingen ohne Zuhilfenahme einer Bremsung des Flügelauges hervortreten zu lassen.
  • Vorteilhaft ist es weiter, daß die Bindung in der Höhe des oberen Randes der die Bindfadenspule tragenden Hohlspindel in waagerechter Ebene erfolgt und nicht in schräger Ebene wie bei den bekannten Maschinen. Das äußere Aussehen der auf Umspinnmaschinen nach der Erfindung hergestellten Schlingengarne gewinnt wesentlich infolge der Gleichmäßigkeit im. Aufbau des Fadens.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung sind nachstehende Ausführungsformen der Umspinnmaschine nach der Erfindung beschrieben und schematisch dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der allgemeinen Anordnung und der Bauart der wesentlichen Maschinenteile, in der die Spulen und Spindeln im Schnitt gezeigt sind.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer Aufwickelvorrichtung für den Zierfaden als Ersatz eines Haspels.
  • Fig. 3 und q. sind aufrechte Schnittansichten von zwei verschiedenen Anordnungen des kegeligen Dornes.
  • In der Zeichnung ist mit i die Seelenfader%-spule bezeichnet, die auf einer senkrechten oder waagerechten Spindel eines Aufsteckgatters im oberen Teil der Umspinnmaschine angeordnet ist. Mit 2 ist der kegelige Dorn bezeichnet, der in einem Querbalken 3 einstellbar befestigt ist und dessen nach unten gerichtete Spitze mehr oder weniger in die die Schlingenfadenspule 5 tragende Hohlspindel q. hineinragt. Die Hohlspindel q. ist auf dem oberen Spindelbalken 6 drehbar gelagert. Sie trägt einen Wirtel7, der seinen Antrieb mittels einer -Schnur 9 o. dgl. von einer Antriebsscheibe oder -trommel 8 aus erhält.
  • Auf dem Wirtel7 liegt die Schlingenfadenr spule 5 auf und ist mit diesem durch einen Mitnehmer i o verbunden, so daß. sie an den Drehungen des Wirt.els 7 teilnehmen muß. Über der Spule 5 befindet sich das den ablaufenden Schlingenfaden führende Flügelauge 1 i.
  • Unter der Hohlspindel q. und gleichachsig zu ihr ist auf dem unteren Spindelbalken 12 eine weitere, der oberen Hohlspindel q. gleichende Hohlspindel 13 gelagert, die mit Unterbrechungen oder dauernd umlaufen kann, und zwar sowohl in beliebigem Drehsinn als auch mit beliebigen Geschwindigkeiten gegenüber der Hohlspindel q.. Auf der Hohlspindel i3 ist die Bindefadenspule 14. mit ihrem Flügel 15 angeordnet. Unter der Hohlspindel 13 im unteren Teil des Gestells befindet sich eine Führungsschiene 16 und unter dieser ein Haspel 17, der mit regelbarer Geschwindigkeit umläuft und das ankommende Schlingengarn aufwindet.
  • Dieser Haspel könnte gemäß Fig. 2 durch eine-Welle mit geriffeltem Zylinder 18 ersetzt werden, an dem Hülsen i9 anliegen, auf die der Schlingenfaden in Kreuz- oder Parallelwicklung in an sich bekannter Weise aufgewickelt wird. Die Haspel 17 können ebenso wie auch die Zylinder 18 mit unterbrochenem Antrieb gedreht werden oder mit Differentialgeschwindigkeit, um den Ziereindruck der Fäden in an sich bekannter Weise zu ändern. Zu demselben Zweck können dem kegeligen Dorn 2 wie auch den Spindelbalk en 6 und 12 durch unrunde Scheiben, durch Hebel oder durch irgendwelche anderen geeigneten Mittel Auf- und Abwärtsbewegung erteilt werden.
  • Entsprechend dem beschriebenen Ausführungsbeispiel arbeitet die Umspinnmaschine nach der Erfindung wie folgt: Der von der Lieferspule i konunende Seelenfaden tritt, nachdem er durch einen Fadenführer hindurch und über mit Tuch belegte Spannschienen hinweggelaufen ist, zunächst in die obere Hohlspindel q. ein. Der von der umlaufenden Spule 5 durch das Flügelauge i i hindurchkommende Schlingenfaden gleitet über das obere Ende der oberen Hohlspindel q. und windet sich auf den in die Hohlspindel q. hineinragenden kegeligen Dorn 2 auf, von den die Windungen regelmäßig auf den Seelenfaden abgleiten, um auf diesem mittels des Bindefadens vor dem Eintritt des halbfertigen Schlingengarnes in die untere Hohlspisidel 13 festgelegt zu werden.
  • Die Schlingenfadenspule 5 nimmt bei ihrer Drehbewegung den Flügel i i durch den kreisenden Schlangenfaden mit, der auf diese Weise an der Spitze des kegeligen Dornes z bei jeder Umdrehung des Flügels eine Schlinge bildet. Infolge des stetig fortschreitenden Abziehens des Seelenfadens durch den Haspel 17 werden die in Höhe des oberen Endes der Hohlspindel 4 gebildeten Schlingen mitgenommen. Dabei legen sie sich gleichmäßig tun den Seelenfaden. Der so mit Schlingen versehene Seelenfaden kommt nach Durchlaufen der oberen Hohl.spindel4 an die obere Mündung der unteren Hohlspindel 13, die die Bindefadenspule 14 trägt. Der durch das Flügelauge 15 zugeführte Bindefaden windet sich um das von der oberen Schlingen,-fadenspule 4 herkommende halbfertig, Schlingengarn in stets gleicher Höhenlage, nämlich der des .oberen Ringrandes der unteren Hohlspindel 13, herum, wodurch .es möglich wird; die Schlingen genau am oberen Ende der Hohlspindel i 3 in einer waagerechten Ebene gleichmäßig einzubinden und festzulegen. Das Festlegen erfolgt unter größerer oder geringer-er Spannung je nach der Umlaufgeschwindigkeit der .Hohlspindel 13, die sich vorzugsweise im entgegengesetzten Sinne zur oberen Hohlspindel 4 dreht.
  • Dank des Umstandes, daß die Bildung der Schlingen in stets gleicher Höhenlage, . nämlich der des oberen Ringrandes der Hohlspindel 4 erfolgt, und des weiteren Umstandes, daß das Festlegen der Schlingen in der stets gleichen Höhenlage des oberen Ringrandes der Hohlspindel 13 erfolgt, wird jedes Verstrecken des durch die obere Höhlspindel 4 kommenden Schlingenfadens vermieden. Gerade dieses Verstredeen hat sich bei den bekannten Maschinen nachteilig ausgewirkt und große Unregelmäßigkeiten im Zierfaden verursacht.
  • Je nach der Art des herzustellenden Schlingengarnes lassen sich gegebenenfalls mehrere Spindelreihen übereinander anordnen.
  • Um besondere Ziergarne zu erzielen, wie Noppemfäden, Sch lingenfäden mit Unfierbrechungen, Fäden mit Innregelmäßigen Effekten u. dgl., kann man natürlich. alle möglichen Kombinationen anwenden hinsichtlich des Ganges der wesentlichen Maschinenteile, z. B. untierhalochene, verlangsamte oder beschleunigte Drehbewegungen der Spiadeln,oider,desiHasp!els oder besondere Heb- und Senkhewegungen der Spindeln sowie des kegeligen Dornes.
  • Man kann weiter zu dem gleichen Zweck dem kegeligenDorn 2 in an sich bekannter Weise eine Umlaufbewegung in beliebigem Drehsinne erteilen, gegebenen£allls unter gleich-, zeitiger Heb- und Senkbewegung. Auf diese Weise läßt sich die Größe der Schlingen im Verhältnis zu dem wachsenden oder abnehmenden Durchm-ess@er der Spitze des kegeligen Dornes 2 .gegenüber dem oberen Rande der Hohlspindel 4 verändern. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist der kegelige Dom-2, der sich gleichachsig oberhalb der Schlingenfadenspule 4 dreht, durch ein Metallrohr 2' . mit einer Spitze am unteren Ende und einem Loch 2 0 in der Rohrwand unmittelbar über der- Spitze ersetzt.
  • Auf dem Rohr 2' ist ein Wirtel 21 befestigt, der durch eine Antriebsscheibe, 22 und einen Seil- oder Riementrieb 23 oder. durch irgendwelche anderen Mittel eine stetige oder Ünterbrochene Drehbewegung in beliebigem Dreh,-sinn erhält. Nach Fi,g.3 tritt der von seiner Lieferspule z ankommende Seelenfaden in das Rohr 2' ein und durch das Loch 2o wieder aus, um dann axial die Hohlspindel 4 zu durchlaufen.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4'ist die Seelenfadenspule in gleicher Weise auf dem als Hohlkörper ausgebildeten kegeligen Dorn 2' angeordnet wie die Schlingenfadem spule 5 und wie die Bindefädenspule 14 auf ihren entsprechenden 1-lohlspindeln4 und 13. Der Seelenfaden wird ebenfalls durch einen auf der Seelenfadenspule i befindlichen Flügel 24 hindurchgeführt.
  • Vermöge dieser Anordnung erhält man im Seelenfaden einen Draht unterhalb der Dornspitz,, so daß dem herzustellenden Schlingen:-faden ein unterschiedlicher Effel@t gegeben werden kann.

Claims (1)

  1. PATRNTANSI'ROCFl: Umspinnmaschine zum Herstellen von Sehlingengarnen, bei der sich drehende Hohlspindeln mit auf ihnen sitzenden Spulen für den Schlingen- und den Bindefaden im Fadenlauf gleichachsig hintereinandergelagert sind und bei der ein kegeliger Dorn vorgesehen ist, auf dessen Spitze' mehrere Windungen des Schlingenfadens aufgewunden werden, von wo sie auf den Seelenfaden abgleiten, um dort mittels eines Bindefadens, festgelegt zu wemden,dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste oder auf und ab bewegbare kegelige Dorn (2) über der die Schlingenfadenspule (5) tragenden Hohlspindel (4), jedoch unabhängig von .dieser angeordnet ist und mit seiner Spitze so weit in die Hohlspindel (4) der Schlingenfadenspule (5) hineinragt, daß, die Schlingen durch den über die oher`e Spindelöffnung zugeleiteten Schlingenfaden an der Eintrittsstelle um den Seelenfaden gebildet werden, der von einer oben gelagerten Lieferspule (i) durch' sämtliche Hohlspindeln hindurch nach einer unteren Abzugsvorrichtung (17) wandert.
DE1936S0122690 1935-12-02 1936-05-16 Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarnen Expired DE693479C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008918A1 (de) * 1978-08-31 1980-03-19 Textured Yarn Co. Inc. Herstellung von Effektgarn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008918A1 (de) * 1978-08-31 1980-03-19 Textured Yarn Co. Inc. Herstellung von Effektgarn
US4250701A (en) 1978-08-31 1981-02-17 Techniservice Division, Textured Yarn Co., Inc. Apparatus and method for making loop chenille type yarn

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