DE669702C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile

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Publication number
DE669702C
DE669702C DEF81546D DEF0081546D DE669702C DE 669702 C DE669702 C DE 669702C DE F81546 D DEF81546 D DE F81546D DE F0081546 D DEF0081546 D DE F0081546D DE 669702 C DE669702 C DE 669702C
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DE
Germany
Prior art keywords
stranding
revolving
elements
point
wire ropes
Prior art date
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Expired
Application number
DEF81546D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Hunkel
Hans Thiemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Publication date
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Publication of DE669702C publication Critical patent/DE669702C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/08General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the take-up reel rotates about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the rope or cable on the take-up reel in fixed position and the supply reels are fixed in position
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B2401/00Aspects related to the problem to be solved or advantage
    • D07B2401/20Aspects related to the problem to be solved or advantage related to ropes or cables
    • D07B2401/2015Killing or avoiding twist

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile In Drahtseilen, die auf die übliche alte Art und Weise hergestellt sind, besitzt jedes V erseilelement zwei verschiedene Spannungen, eine Verdrehungsspannung, dadurch entstanden, daß das Verseilelement beim Verseilen um seine Achse ;gedreht wird, und eine Verbiegungsspannung, hervorgerufen durch das Umeinanderbiegen der Verseilelemente zum Seilgefüge. Von diesen Spannungen läßt sich die Biegungsspannung ausgleichen durch eine der an sich bekannten Vorformvorrichtungen, die an jeder Verseilmaschine :angebracht werden können. Die Verdrehungsspannungen hat man bisher bei Korbverseilmaschinen durch Rückdrehung der Verseilkorbhüspel vermieden. Entsprechend wäre es bei Verseilmaschinen, bei denen im Gegensatz zu Korbverseilmaschinen die Vorratsbiäspel ortsfest ,gelagert sind und die Aufwic'kelvorrichtu:ng für das fertige Seil umläuft, erforderlich, die Lagerrahmen der Vorratshaspel zu drehen. Diese einfache Cbertragung der Rückdrehung auf die andere Verseilmaschinengattung bedeutet aber keinen Vorteil, da es auch hierbei noch erforderlich wäre, die Verseilelemente vor dem Verseilen auf die Vorratshaspel umzuspulen.
  • Um unmittelbar ohne Umspulen der von der Dr:ahtzieherei gelieferten Drahtringe drehspannungsfreie Deahtseile herstellen zu können, erteilt man nach der Erfindung in einer Verseihnaschine der zuletzt beschriebenen Art, bei der die Verseilelemente von den. ortsfest gelagerten Vorratsliäsp,eln tangential ablaufen und durch die umlaufende A.ufwickelvorrichtung verseilt. werden, jedem der Verseilelemente vor der Verseilstelle mittels einer hierzu geeigneten Vorrichtung, die ortsfest gelagert ist und um die Achse des Verseilelementes umläuft, um seine Achse :eine Drehbewegung, die nach Größe und Richtung der Drehbewegung der umlaufenden Aufwickelvorrichtung gleich ist. Durch diese Drehvorrichtung erhält also jedes Verseilelement, trotzdem es von einem ortsfest gelagerten Vorratshaspel abläuft, schon vor der Verseilstelle die gleiche Drehbewegung zum Raume, wie sie auch durch die oben beschriebene einfache Übertragung der Rückdrehung zu erreichen wäre. Es entsteht daher ebenfalls ein drehspannungsfreies Seil.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eine Verseilmaschine für das Verfahren nach der Erfindung. Es bezeichnen r bis 7 die ortsfest gelagerten Vorratshaspel für die Verseilelemente 8 bis 14. Die Aufwickeltrommel enthält in dem um4,ufenden Rahmen 16 die Aufwickeltrommel 15 für das fertige Seil 17-Mit 18 ist das Verseilkaliber biezeichn seit, das zweckmäßig mit der Hohlnabe z9 des Rahmens der Aufwickelvorrichtung mechanisch verbunden ist. 2o bis 26 sind die nach der Erfindung vor der Vexseilstelle angeordneten Drehvorrichtungen. Der Deutlichkeit wegen ist die Drehvorrichtung zo im Schnittdargestellt, so daß ,die Einzelteile., erkennbar sind. Sie besteht aus der Rolle-27,' die in dem um die Achse des Verseilelernentes'? drehbar gelagerten Rahmen z8 derart exz@eri# tris.ch gelagert ist, daß ihr Umfang die Richtung des Verseilelementes berührt. Das Verseilelement ist durch die Hohlnaben z9 und 3o des Rahmens 28 hindurchgeführt und im Innern desselben zwecks kraftschlüssiger Verbindung mit der Rolle 27 ein oder mehrmals um diese geschlungen. Der Antrieb der Drehvorrichtungen geschieht durch Zahnräder, von denen -der Deutlichkeit wegen das der Vorrichtung 2 2 mit 3 i bezeichnet ist.
  • Die Drehvorrichtungen für die Verseilelemente können .an Stelle einzelner Rollen auch gerillte Walzenpaare besitzen, zwischen denen die Verseilel:emente hindurchlaufen. Um den Schlupf der Vexseilelemente in den Drehvorrichtungen auszugleichen, kann es zweckmäßig sein, diese mit entsprechend grö; ßerer Drehgeschwindigkeit :anzutreiben, als der Verseilun,g entspricht.
  • Durch die Drehvorrichtungen werden bei dem Verfahren nach der Erfindung die noch ohne Drehbewegung von den Vorratshäspeln ablaufenden Verseilelemente zwangsläufig mit bleibender Formänderung verdreht, und zwar um je eine volle Umdrehuing,auf eine Länge, die im fertigen Seil der Schlaglänge: entspricht. In dem nach der Erfindung hergestellten Seil liegen daher die Verseilelemente in bleibend verdrehtem Zus@ta;nde vor. Durch diese Vorformung, die durch Beanspruchung oberhalb der Elastizitästsgrenze entsteht, werden gleichzeitig Spannungen und Ungleichmäßigkeiten .ausgelöscht, mit denen die Verseilelemente, ;etwa von ihrer Herstellung her, behaftet gewesen shid.
  • Das beschriebene Verfahren gestattet auch, Drahtseile herzustellen, die- sowohl drehspannungsfrei wie biegun:gsspannungsfrei sind. Zu diesem Zweck -ist es erforderlich, vor der Verseilstelle ortsfest an sich bekannte Biegevorrichtungen einzubauen, die die Verseilelemente über die ElastizitÄtsgrenze hinaus abbiegen und ihnen dadurch die Hohlschraubenform geben, die sie im fertigen Seil einnehmen. So kann man beispielsweise für ,jedes Verseilelement ;eine ,äus Rollen be-@tshende Biegevorrichtung oder kurz vor der Verseilstelle für sämtliche Verseilelemente gemeinsam eine pilzförmige Abbiegevorrichtumg anbringen.. Unter Umständen ;genü,gt es auch, die Verseilelemente dem Verseilkaliber in einem so großen Winkel zuzuführen, daß sie an der Einlaufkante des Verseilkalibers stark gebogen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile, bei dem die Verseilelemente von ortsfest gelagerten Vorratshäspeln tangential abgezogen werden und durch :die umlaufende Aufwickelvorrichtung für das fertige Seil verseilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Verseilelement vor der Verseilstelle durch eine ortsfest ;gelagerte und um seine Achse umlaufende Vorrichtung eine Drehbiewegung erteilt wird, die nach Größe und Richtung,der D,rehbewegung der umlaufenden Aufwickelvorrichtung gleich ist.
  2. 2. Verseilmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, bestehend ,aus ortsfest gelagerten Vorratshäspeln für die Verseilelemente und einer umlaufenden Aufwickelvorrichtung für das fertige Seil, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Verseilstelle für jedes V @ers:.-ilelement eine ortsfest gelagerte und um die Achse des Verseilelementes umlau'ende Vorrichtung angeordnet ist, die das Verseilelement in eine Drehung versetzt, die nach Größe und Richtung der Drehbewegung der umlaufenden Aufwickelvorrichtung gleich ist.
  3. 3. Verseilmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer den die Drehung der Verseilelemente bewirkenden Vorrichtungen zwischen diesen und der Verseilstelle für jedes Verseilelement eine ,an sich bekannte, die Vorformung in die Hohlschraubenform bewirkende Vorbiegevorrichtung angeordnet ist.
DEF81546D 1936-08-03 1936-08-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile Expired DE669702C (de)

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DEF81546D DE669702C (de) 1936-08-03 1936-08-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE824464X 1936-08-03
DEF81546D DE669702C (de) 1936-08-03 1936-08-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile

Publications (1)

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DE669702C true DE669702C (de) 1939-01-16

Family

ID=25949390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF81546D Expired DE669702C (de) 1936-08-03 1936-08-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung drehspannungsfreier Drahtseile

Country Status (1)

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DE (1) DE669702C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3388543A (en) * 1964-12-22 1968-06-18 British Ropes Ltd Manufacture of wire strands

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3388543A (en) * 1964-12-22 1968-06-18 British Ropes Ltd Manufacture of wire strands

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