AT115645B - Maschine zur Herstellung von schnellbrennenden oder detonierenden Zündschnüren. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von schnellbrennenden oder detonierenden Zündschnüren.

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AT115645B
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Kommerzmunitionsfabrik Ges M B
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  Maschine zur Herstellung von schnellbrennenden oder detonierenden   Zündschnüren.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, welche die Herstellung von schnellbrennenden oder Knallzündschnüren gefahrlos in einem Arbeitsgange gestattet, indem die Maschine selbsttätig das Herstellen der Zündschnurseele durch Tränken von   Zwirnfäden   und Beladen derselben mit Sprengsatz in einem mit Rührwerk versehenen Behälter, hierauf sogleich das Einrollen der so gebildeten Seele in ein Band und daran anschliessend das Umspinnen der eingerollten Zündschnur bewirkt. 



   Auf der angeschlossenen Zeichnung ist die Maschine schematisch in einer Seitenansicht veran-   schaulicht.   



   In einem rahmenartigen Gestell 1 ist ein Spulenträger 2 für die Zwirnspulen 3 angebracht, deren Fäden (gewöhnlich 2-6) zur Herstellung der Seele dienen. 



   Nahe dem Spulenträger 2 ist an einer Tischplatte 4 eine aus einem Gefäss 5 und einem darinnen eingebauten Leitstifte 6 bestehende Imprägniervorrichtung angeordnet, in welcher die Zwirnfäden mit einer Tränkflüssigkeit behandelt werden. Die Tischplatte 4 trägt weiters einen Trog 7 zur Aufnahme des Sprengsatzes ; dieser Trog, welcher vorteilhaft aus Hartgummi od. dgl. hergestellt ist, ist mit einem   Rührer 5   aus ähnlichem Material versehen, der mittels der Rolle 9 und einer Leitrolle 10 seinen Antrieb von einer Schnurscheibe 11 erhält, die an einer Antriebswelle 12 im Fussteile des Gestelles 1 festsitzt. 



  Diese Welle   72 wird   unter Zwischenschaltung einer durch einen Fusstritt 13 einschaltbaren, für gewöhnlich offenen Reibungskupplung 14 von einer Riemenscheibe 15 angetrieben. Für den Durchtritt der im Gefässe 5 vorbehandelten Zwirnfäden ist eine Öffnung vorgesehen, während der Austritt durch eine den Überschuss des Knallsatzes zurückhaltende Düse 16 erfolgt. Der   Rührer 8   verhindert das Absetzen des z. B. Knallquecksilber enthaltenden Knallsatzes aus der Füllmasse im Trog 7 und gewährleistet eine   gleichmässige Beschickung   der Fäden.

   Neben der Düse 16 ist ein Spiegel 17 so angeordnet, dass er hinter den aus der Düse 16 austretenden, die Seele bildenden und mit Knallsatz versehenen Zwirnfäden zu stehen kommt und so es der vorne sitzenden Arbeiterin ermöglicht, das fehlerlose Vorhandensein des Knallsatzes ringsum die Fäden beobachten zu können. Neben dem Spiegel 17 ist eine Schneckenführung 18 an der Tischplatte 4 verstellbar angebracht, welche die die Seele bildenden Fäden aufnimmt und in ein in die Führung 18 eintretendes Band einrollt. Zur Führung des Bandes von der am Gestellrahmen gelagerten Rolle 19 längs des Tisches 4 zur Schneckenführung 18 dienen Führungsrollen 20 und 21 sowie eine elastische Führung 22. Eine auf die Aehse der Rolle 19 wirkende, einstellbare Bremsfeder 23 erzeugt im Zusammenwirken mit der elastischen Führung 22 die erforderliche Spannung des Einrollbandes.

   Die beiden Umspinnvorrichtungen oder Klöppelscheiben 23 und 24, welche von den auf der Antriebswelle 12 sitzenden   Sehnurscheibe   25 und 26 im entgegengesetzten Sinne angetrieben werden, sind in Armen 27 und 28 gelagert, welche am Gestell 1 befestigt sind. Eine ebenfalls in einen Arm 29 des Gestelles 1 gelagerte Führungsrolle 30 leitet die fertige   Zündschnur   zu einer ebenfalls von der Welle 12 angetriebenen Aufwickelvorrichtung 31. 



   Die Maschine arbeitet vollkommen gefahrlos, da die mit dem Knallsatze versehene Seele in der Maschine selbst hergestellt und gleich nach der Fertigstellung durch Einwickeln in ein Band und Umspinnen vor äusseren Einflüssen geschützt wird. Die Arbeiterin kommt dabei mit dem Knallsatze gar nicht in Berührung. Die so hergestellte   Zündschnur   kann allenfalls noch mit einer Imprägnierung oder 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zur Herstellung von schnellbrennenden oder detonierenden Zündschnüren, gekennzeichnet durch den Zusammenbau einer Tränkvorrichtung (J, 6) für die den Träger des Knallsatzes bildenden Fäden, eines daran anschliessenden, mit einem Rührwerke (8) versehenen Behälters (7) zum lückenlosen Aufbringen der Knallmasse auf die Fäden, einer daran anschliessenden Einrollvorrichtung (18), um die so hergestellte Seele in ein Band zu wickeln, und einer oder mehrerer daran anschliessenden Umspinnvorrichtungen.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche bewegten Teile ihren Antrieb von einer gemeinsamen Welle (12) erhalten, die nur bei Betätigung einer Kupplung von der. Riemenscheibe (15) angetrieben wird. EMI2.1
AT115645D 1928-02-01 1928-02-01 Maschine zur Herstellung von schnellbrennenden oder detonierenden Zündschnüren. AT115645B (de)

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