AT143379B - Federkupplung für elektrische Lokomotiven usw. - Google Patents

Federkupplung für elektrische Lokomotiven usw.

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AT143379B
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  Federkupplung für elektrische Lokomotiven usw. 



   Bei Schienenfahrzeugen mit rotierenden Antrieben wird die Relativbewegung zwischen dem Wagengestell und den nicht abgefederten, angetriebenen Radsätzen durch Federkupplungen ausgeglichen. Die verbreiteste Bauart ist, die Antriebskraft des Motors mittels einer Hohlwelle auf die Laufräder   oder Wagenachse   zu übertragen, wobei zwecks Wahrung einer entsprechenden Beweglichkeit zwischen Wagenachse und Hohlwelle nach allen Seiten Spiel ist. Das wichtigste und gleichzeitig empfindlichste Element dieser elastischen Kupplungen sind die zwischen Hohlwelle und Antriebsrädern tangential eingeschalteten Federn. Diese Federn werden je nach der Fahrtrichtung gezogen oder gedruckt und je nach der Bewegung zwischen Wagengestell und Radsatz gebogen bzw. verwürgt. 



   Am weitesten verbreitet ist eine Kupplung, die erstmalig in Amerika angewendet wurde, bei welcher das eine Federende an dem angetriebenen Rad, das andere an der Hohlwelle befestigt ist, so dass die Feder gezogen, gedrückt und   schliesslich   verwürgt werden kann. Hiebei treten an den Übergangsstellen zwischen den eingespannten und frei beweglichen Federwindungen ausserordentlich ungünstige Beanspruchungen auf, die zu vorzeitigen Dauerbrüche an dieser Stelle führen. 



   Bekannt sind Kupplungen, wo die Feder in ein Gehäuse eingeschlossen und die Relativbewegung zwischen dem nicht abgefederten Radsatz und dem Wagengestell durch Gleitflächen ausgeglichen wird. Solche Kupplungen bedürfen einer dauernden Wartung und sind ausserdem einer ständigen Abnützung ausgesetzt. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine elastische Kupplung, welche diese beiden Nachteile nicht hat. 



  Wie Fig. 1 und Fig. 2 zeigen, liegt bei dieser Kupplung die Schraubenfeder A und B zwischen dem Federteller C der Hohlwelle und dem Federteller D der Laufräder, ohne mit diesen in fester Verbindung zu sein. 



   Fig.   3.   zeigt, dass diese Schraubenfeder alle Relativbewegungen in vertikaler und horizontaler Richtung ausgleichen kann, ohne dass gleitende   Übertragungsflächen   eingeschaltet werden müssen. 



   Erreicht wird dies dadurch, dass die Federn mit einer entsprechenden Vorspannung zwischen den Federtellern des Rades und der Hohlwelle liegen, wie dies Fig. 4 zeigt. Das Diagramm der Feder A ist über der Nullachse, das der Feder B unter derselben gezeichnet. Die Vorspannungen der Federn A und B sind in dem Diagramm durch Strecken ao bzw. bo angedeutet. Im Zustande der Ruhe ist eine Winkelverschiebung zwischen Hohlwelle und Laufrad unmöglich, da beide Kräfte gleich gross und einander entgegengerichtet sind. Durch das Drehmoment wird der mit der Hohlwelle fix verbundene Zapfen gegen das Laufrad um die Strecke s1 verschoben. Die Spannung der Feder A ist sodann gleich der Strecke   a1, die   der Feder B = bl. Die Resultierende, gleich der Differenz   al-b1-r4, wirkt   sodann dem Drehmoment entgegen.

   Bei Drehung im entgegengesetzten Sinne um den Weg   82   ist die Spannung der Feder A durch Strecke   a2   und die der Feder B durch Strecke   b2   dargestellt. Die Resultierende beider   Federspannungen d2   wirkt wieder der Drehung entgegen. Die Grösse der Resultierenden ist jeweils durch die schraffierte Fläche angedeutet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elastische Kupplung für Fahrzeuge mit rotierendem Antrieb, insbesondere für elektrische Lokomotiven, bei der die   Kraftübertragung durch tangential   angeordnete Schraubenfedern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn eine Vorspannung erhalten, so dass sie nur auf Druck beansprucht sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Elastische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federenden frei be- EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143379D 1934-10-20 1934-10-20 Federkupplung für elektrische Lokomotiven usw. AT143379B (de)

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