AT141081B - Verfahren zum Herstellen von Knüpfteppichen auf Teppichknüpfstühlen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Knüpfteppichen auf Teppichknüpfstühlen.

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AT141081B
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Austria
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Franz Breitschaedel
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Franz Breitschaedel
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Vefahren zum Herstellen von Knüpfteppichen. insbesondere solchen mit Smyrna- oder Perserknoten, auf Teppichknüpfstühlen. Bei den bekannten   Knüpfteppichen   werden die einzelnen Knoten oder Noppen, wenn es sich   um     Smyrna-oder Perserknoten handelt, um   zwei benachbarte Kettfadenstränge   herumgeknotet.   In manchen Fällen werden die Noppen jedoch auch nur um einen Kettfandenstrang herumgeknotet. Weiterhin ist es allgemein üblich. auf jede Knotenoder Noppenschussreihe zwei   Bindesehüsse   folgen zu lassen. Bei der Herstellung der bekannten Knüpfteppiche ist nicht zu vermeiden. dass diese schrumpfen, d. h. beim Weben einspringen. dass also die Breite des fertigen Teppichs geringer ist als die Breite der Kette im Webstuhl. 



   Die Schrumpfung tritt um so starker in die Erscheinung, je geringer die Knotenzahl pro Quadrat-   meter Teppichflächp ist.   



   Der Schrumpfung kann bei   handgekniipften   Teppichen   unter Anwendung einer gewissen Mehr-   arbeit dadurch Rechnung getragen werden, dass man den Teppich entsprechend der jeweiligen Knoteneinstellung und der dadurch bedingten   Schrumpfung   breiter webt. so dass man am fertigen Teppich auf das   gewünschte Mass   kommt. Wesentlich schwieriger liegen aber die Verhältnisse bei der mechanischen Herstellung von   Knüpfteppichen. Man   hat hier der   Schrumpfung   dadurch Rechnung zu tragen gesucht. dass man die Webbreite der Teppichknüpfmaschine um etwa 10 cm breiter gewählt hat, als die Breite des fertigen Teppichs sein soll. Dieser Schrumpfungszuschlag von 10 cl reicht aber bei breiteren Teppichen nicht aus.

   Weiterhin ist ja   das Mass   der   Schrumpfung   stark abhängig von der Knoteneinstellung im Teppich, während der   Sehrumpfungszuschlag   bei der   Knüpfmasehine ohne Rücksieht   auf die Knoteneinstellung ein für allemal festliegt. Die Folge davon ist. dass man bisher beim mechanischen Kniipfen 
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 einigermassen geradegeriehtet werden : diese Nachbehandlung verursacht aber erhebliche Kosten. Weiterhin ist es auch nur in den wenigsten Fällen möglich gewesen, die nachteiligen Auswirkungen der Schrumpfung durch die Nachbehandlung restlos zu beseitigen. 
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 ein   axminsterartiges Aussehen   erhält. 



   Zweck der Erfindung ist es. das Schrumpfen des Teppichs auf der   Teppichknüpfmaschine   zu vermeiden und ferner durch   zusätzliche Massnahmen   die Streifigkeit des Musters zu beseitigen. 



   Gemäss der Erfindung besteht jeder der Kettfädenstränge. um welche die einzelnen Noppen-   schlingen herumgeführt werden, nicht wie   bisher aus einem einzigen, sondern aus mehreren nebeneinander 
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 Fig. 9 ist eine   perspektivische Darstellung der   in Fig. 3 gezeigten Webait. Fig. 10 veranschaulicht gleichfalls perspektivisch das Knüpfverfahren mit festen und losen Ketten. Schliesslich zeigt Fig. 11 das Verfahren gemäss der Erfindung mit versetzten Noppen. 



   In den Figuren ist die   erste Noppensehussreihe mit .   die zweite mit B, die dritte   Noppenschuss-   
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 Noppe zwei Schlaufen oder Schlingen. In den Fig. 2, 4, 6 und 8 stellen die in den beiden Schlaufen einer jeden Noppe liegenden Punkte die Kettfäden dar, um welche die Noppe herumgeschlungen ist. Jede Figur umfasst in der   Zeichnung   drei Noppenkettenreihen I, II und III. 



   Fig. 1   und 2 steHen   die bisher   übliche Webart dar. Dabei bestehen   die beiden zu einer jeden Noppe gehörigen Kettfadenstränge aus je einem Faden   d bzw. g. so dass   also in jeder Schlinge nur ein Kettfaden 
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 Noppenkettenreihen I und 111 sind während des Einschiessens des ersten   Bindeschusses 7   die beiden aussenliegenden Fäden d und h angehoben, beim Einschiessen des zweiten Bindeschuses 2 dagegen die beiden 
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   Gemäss Fig. 7 und 8 besteht jeder der beiden Kettfadenstränge, um welche eine jede Noppe herumgekniipft ist, aus drei Fäden d, e und f bzw. g. h und i. Jede Schlaufe der Noppen umgibt also drei Fäden. 
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 sein als drei. Wesentlich ist für die   Erfindung   immer nur. dass die Mehrzahl der von einer jeden Schlaufe   umschlungenen   Kettfäden mit den Bindeschüssen. die auf jede Noppenschussreihe folgen. verkreuzt abgebunden wird. 



   Fig. 9 ist eine perspektivische Darstellung des in Fig. 3 schematisch gezeigten Teppichgewebes mit zwei weiteren. auf die Noppenschussreihe B folgenden. in der Fig. 3 nicht gezeigten Bindeschüssen I 
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 einander in der gleichen Horizontalebene. Die   Noppenendenl. die   an den Schussfäden 2 keinen Widerstand finden, sind etwas geneigt. 



   In Fig. 10 ist eine ähnliche Knüpfart dargestellt wie in Fig. 9 : jedoch ist gemäss der obenbeschriebenen weiteren Ausbildung der Erfindung ein Teil der in jeder Noppenschlinge liegenden Kett-   fäden   mit geringerer Spannung eingearbeitet als der andere Teil. 



   Die Spannungsverteilung ist bei der in Fig. 10   gezeigten Ausführungsform beispielsweise   derart gewählt, dass in allen Noppenkettenreihen I, II und III jeweils die ersten und dritten   Kettfäden   d und g lose und die zweiten und vierten Kettfäden e und h straff gespannt sind. In allen Noppenkettenreihen werden durch den ersten   Bindeschuss 1   die festen   Kettfäden     ('und 11, durch   den zweiten   Schuss : 2 dip   
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AT141081D 1933-06-01 1934-05-28 Verfahren zum Herstellen von Knüpfteppichen auf Teppichknüpfstühlen. AT141081B (de)

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