AT140570B - Verfahren zur Herstellung von Kautschukhohlkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kautschukhohlkörpern.

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AT140570B
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Anode Rubber Co England Ltd
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  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    VerfahrMi zur Herstelluug von Kimtsehukhohlkörllem.   
 EMI1.1 
 oder wenige Tauchungen dicke Niederschläge zu erhalten. Zu diesem Zwecke   werden saugfähige Tauch-   formen, z. B. poröse Tonformen, verwendet, die vor dem Tauchen in die Kautschukdispersion mit einer wässerigen Lösung eines koagulierenden Stoffes, z. B.   Essigsäure oder Chlorcaleium,   getränkt werden. 



  Die porösen Formen sind kostspielig und zerbrechlich. ausserdem besitzen sie keine polierte, glatte Oberfläche,   wie dies manchmal erforderlieh ist. Auch ist es bei der Herstellung von Hohlkörpern mit verhältnis-   mässig kleiner Öffnung schwer und oft sogar unmöglich, den Kautschukniederschlag von der Tauchform abzustreifen. In solchen Fällen wäre also die Verwendung von aufblasbaren Tauchformen aus Kautschuk vorteilhaft, doch konnte man bisher bei Veiwendung dieser Formen von den   koagulierenden Mitteln   zur Beschleunigung des Tauchens keinen richtigen Gebrauch machen. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass man beim Tauchen unter Verwendung aufblasbarer Kautschuktauchformen eine koagulierend Flüssigkeit zum Tränken der Kautschuktauchform verwendet, die aus einem flüssigen organischen Quellmittel des Kautschuks besteht. das entweder selbst koagulierend auf die wässerige Kautschukdispersion wirkt oder koagulierende Stoffe gelöst enthält. Versuche haben ergeben, dass z. B. Benzol.   welehes 50   Eisessig gelöst enthält, gute Ergebnisse liefert. Die gleiche Flüssigkeit kann man bei wiederholtem Tauchen zum Befeuchten der durch das vorhergehende Tauchen erzielten Kautschukschicht benutzen.

   Da die meisten Quellmittel des Kautschuks mit Wasser nicht mischbar sind, so wird durch die in den wasserfreien Kautschukschichten aufgesaugte koagulierende Lösung beim Eintauchen in die wässerige Kautschukdispersion kein Wasser aus dieser letzteren in die bereits   wasserarmen   oder wasserfreien   Kautschukschichten   eingezogen, worin ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens liegt.

   Die Tauchformen werden aus einer 
 EMI1.2 
 erhalten kann : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 40'0 <SEP> Gew. <SEP> T. <SEP> Kautschuk
<tb> l'o..,. <SEP> Schwefel
<tb> 0'4.... <SEP> Diphenylgnanidin
<tb> 0#6 <SEP> Antioxydierungsmittel <SEP> (...\gerit")
<tb> 5'0.... <SEP> Zinkoxyd
<tb> 0'5.... <SEP> Stearinsäure
<tb> 52'0 <SEP> ".. <SEP> Kieselsäure.
<tb> 
 Derartige Tauchformell können leicht in beliebiger Gestalt in der weise hergestellt werden, dass sie dünnwandige, aufblasbare Hohlkörper bilden, die während des   Tauchens   durch Gas-oder Flüssigkeitsdruck straff gehalten werden. Nach dem Tauchen und Trocknen werden sie in schlaffem Zustande leicht aus dem durch Tauehen erzeugten Hohlkörper herausgezogen. In dieser   Weise können komplizierte   Hohlkörper, z. B.

   Puppen oder Tiergestalten, aus verhältnismässig hartem Gummi, sogar aus einer Gummimischung, erzeugt werden, die nach dem Vulkanisieren einen Hartgummi ergibt. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 80-0 <SEP> Gew. <SEP> T. <SEP> Kautschuk <SEP> als <SEP> Kautschukmilch
<tb> 3-0.... <SEP> Schwefel
<tb> 0#5 <SEP> .. <SEP> .. <SEP> Vulkanisationsbeschleuniger
<tb> 2-0.... <SEP> Zinkoxyd
<tb> 10-0.... <SEP> Mineralöl
<tb> 4#0 <SEP> .. <SEP> .. <SEP> Ton
<tb> 0'5..,. <SEP> Farbstoff.
<tb> 
 
 EMI2.3 
   Mischung   wird in einer Konzentration von   40-50% verwendet.  

Claims (1)

  1. Die Vulkanisation erfolgt zweckmässig in heisser Luft bei einer Temperatur von 100-1100 C unter atmosphärischem Druck, beispielsweise in einem wärmeisolierten Kasten mit Luftzirkulation. Wenn ein Vulkanisationsbeschleuniger verwendet wird, beispielsweise pentamethylendithiocarbaminsaures Piperidin (Vulcacit P"). so nimmt die Vulkanisation ungefähr 20-30 Minuten in Anspruch. Wurde beispielsweise die Kautschul ; : form wiihrend 20 Sekunden in der koagulierenden Lösung gelassen und EMI2.4 versehende Unterlage zunächst mit einer dünnen Schicht eines kautschukartigen thermoplastischen Stoffes. wie Guttapercha.
    Balata, oder eines aus Kautschuk dmch Wärmebehandlung in Gegenwart von beispielsweise Schwefelsäure in bekannter Weise erhaltenen Kautschukisomeren überzogen. Diese Stoffe können in beliebiger Weise, z. B. auch nach dem oben beschriebenen Verfahren, aus ihrer wässerigen Dispersion auf die Unterlage aufgebracht werden. Nach teilweisem oder vollständigem Trocknen dieser ersten Schicht folgt dann ein einmaliges oder mehrmaliges Tauchen, abwechselnd in ein koagulierende Stoffe enthaltendes Quellmittel. z. B. eine in Eisessig-Benzolosung. und sodann in die zu verarbeitende Kautschukdispersion in der oben beschriebenen Weise.
    Unter dem Begriffe.. Kauschuk" werden alle kautschukartigen Stoffe verstanden, so dass mit dem neuen Verfahren beliebige wässerige Dispersionen von natürlichem oder künstlichem Kautsehuk.
    Guttapercha. Balata, Regeneraten, Faktissen. aus Kautschuk erhaltenen thermoplastischen Produkten u. dgl. in natürlichem oder konzentriertem, gegebenenfalls vulkanisieitem Zustande oder mit Zusatzstoffen versetzt oder auch künstliche Dispersionen dieser Stoffe verarbeitet werden können.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kautschukhohlkörpern aus wässerigen Kautschukdispersionen unter Anwendung von nachgiebigen Kautschukhohlkörpern als Tauchformel1, die während des Tauchen unter Flüssigkeits- oder Gasdruck gestellt werden. und unter Mitverwendung koagulierender Mittel. dadurch gekennzeichnet. dass die Tauchform mit einem flüssigen organischen Quellmittel für Kautschuk befeuchtet wird, das auf die Kautschukdispersion koagulierend wirkt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass als koagulierende Flüssigkeit ein mit Wasser unvermischbares Lösungsmittel des Kautschuks benutzt wird, welches koagulierend wirkende Stoffe gelöst enthält.
    3. Verfahren nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass als koagulierende Flüssigkeit eine Lösung einer organischen Säure in einem Kautschuilösungsmittel verwendet wird.
    4. Verfahren zur Herstellung von Kautshukhohlkörpern nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauchform mit einem ersten Überzug aus einem kautschukartigen thermo- EMI2.5 Kautsehukisomeren versehen wird, um eine feste Verbindung des durch das weitere Tauchen erzielten Kautschuküberzuges mit der Tauchform zu erzielen.
AT140570D 1928-08-16 1929-07-23 Verfahren zur Herstellung von Kautschukhohlkörpern. AT140570B (de)

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