AT138845B - Münzautomatenwerk, insbesondere für Gasmesser. - Google Patents

Münzautomatenwerk, insbesondere für Gasmesser.

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AT138845B
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Meaf Mach En Apparaten Fab Nv
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Münzautomatenwerk,   insbesondere für Gasmesser. 
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 Kupplung 16 die Verbindung mit einer geeigneten Achse des Zählwerkes hergestellt wird. Das Sonnenrad 10 besitzt zugleich Sperrverzahnung und wird vom Klinkenrad 18 jedesmal um einen Zahn weitergedreht, wenn eine niederwertige Münze gezahlt wird. Zu diesem Zwecke ist der Klinkenhalter 12 an seinem Ausleger 20 mit einem Münzhebel 22 durch ein Velbindungsglied 19 gekuppelt.

   Beim Drehen der Geldwelle 23 mittels des Griffes 30 in der Pfeilrichtung wird die in den Schlitz 26 eingeworfene, aus dem Geldwellenschlitz 24 herausragende Münze 29 an der   Führungsleiste 3j ! und   dem Anschlag 32 des Münzhebels 22 vorbeigeschleust, drängt den letzteren beiseite und fällt nach Drehung der Geldwelle um   180    aus dieser heraus in die darunter befindliche Kassette. Ein Rückwärtsschleusen der Münze verhindert der unter Federkraft wieder in seine Ruhelage zurückgekehrt Hebel 22 durch seinen Anschlag 32, der als Abstreifer wirkt. 



   Die Geldwelle 23 (gefräst oder aus Spritzguss) erhält vorteilhaft Schlitze 24. 25 für beide   Münzen-   sorten. Diese können schräg durchgeführt sein, um in umgedrehter Stellung den Einwurf unmöglich zu machen und dadurch, dass zu kleine Münzen durch die Schlitze frei hindurchfallen, zu erreichen, dass bei   irrtümlichen   Einwurf der kleineren Münze in den grossen Schlitz 24 diese nach der Vorderseite des Gehäuses abgelenkt wird und durch eine Fangöffnung der Vorderwand wieder zurückgegeben werden kann. Den Einwurf zu grosser Münzen verhindern in bekannter Weise die genau bemessenen Einwurföffnungen 26 und 27. 



   Bei Einwurf einer (hochwertigen) Münze in den Schlitz 27 wird durch Drehen der Geldwelle in analoger Weise der Anschlag 34 des   Münzhebels   35 abgedrängt. Mit Hilfe einer Klinke 36 schaltet der Hebel 35 dann das Schneckenrad 3, das hiefür eine Sperrzahnung besitzt, um einen Gang im Sinne der Pfeilrichtung weiter. Hiedurch wird die Schnecke 2 ebenfalls um diesen Gang axial verschoben. Sowohl bei der Sperrzahnung dieses Rades sowie bei der des Sonnenrades 10 hält eine festgelagerte, nicht besonders bezeichnete Sperrklinke das Rad in der neuen Schaltlage fest. 



   Um zu verhindern, dass die Münzhebel 22 und   35-durch   Drahthaken od. dgl. bewegt werden können, 
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 in schräger Richtung vorgeschoben wird. Ein Winkelhebel 43 bringt die Blende wieder in die Ausgangs- stellung zurück, sobald der Vorsprung 44 der rückfederndern Geldwelle seinen Gegenschenkel trifft. 



   Ist die Aufnahmefähigkeit erschöpft, so steht die Schnecke so weit links, dass sie schliesslich die Blende an ihrem Arm   45   am Wiederöffnen behindert. 



  Bei Gasentnahme wird durch das Sonnenrad 11 das Differentialkreuz 7 und die Achse   j ! in   dem
Sinne gedreht, dass die Schnecke 2 sich an der Gewindezahnung des feststehenden Schneckenrades 3 nach rechts schraubt. Sie besitzt Ausleger bzw. Klauen 46, mit denen sie sich Gegenklauen 47 des Münz- ventilhebels 14 dabei mehr und mehr nähert, bis sie dieselben erfasst und den Hebel im Drehsinne mit- nimmt, so dass hiedurch das mit ihm gekuppelte Münzventil geschlossen wird. Bei Einwurf einer nieder- wertigen Münze wird die Schnecke 2 entgegen der Sperrichtung gedreht, so dass die Klauen 46 die Gegen- 
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 hochwertigen Münze wird die Schnecke 2 axial um einen Gang verschoben, wodurch die Klauen 46 eben- falls ausser Eingriff mit den Gegenklauen 47 gebracht werden. 



   Eine Anzeige der bereits eingezahlten und noch unverbrauchten Münzen kann in der Weise statt- finden, dass mit der Schnecke 2 ein Zeiger oder eine Fahne 49 parallel mitbewegt wird, wobei letztere etwa mit einer Gabel 50 in eine Rille 51 der Schnecke eingreift. Die Fahne, die mit zur Anzeige des Guthabens in hochwertigen Münzeinheiten dienenden Ziffern versehen ist, bewegt sich langsam, nämlich bei jeder ganzen Umdrehung der Schnecke bzw. bei jeder Verschiebung der Schnecke um eine Einheit weiter.
Durch ein Fenster 53 des Münzwerkgehäuses kann das Guthaben in vollen hochwertigen Münzeinheiten , abgelesen werden.

   Zur Anzeige des darüber hinausreichenden Vorrates in geringwertigen Münzen dient eine Ziffernscheibe 54, die durch eine Triebstockverzahnung 56 od. dgl. und ein auf der Welle 1 befestigtes
Zahnrad 8 angetrieben wird und deren Ziffern durch ein zweites Fenster des   Münzwerkgehäuses   abgelesen werden können. Ein in der Ziffernscheibe 54 angeordnetes spiralförmiges Fenster lässt hiebei in dem
Fenster 53 der Münzwerkvorderwand die das Guthaben in vollen hochwertigen Münzeinheiten angebende Ziffer der Fahne 49, trotz der nur ein Zwölfteleinheit betragenden Verschiebung der Fahne bei Einzahlung einer niederwertigen Münze bzw. trotz der kontinuierlichen Verschiebung bei Gasverbrauch, stets ohne ihre Nachbarziffern erscheinen.

   Die Anzeige erfolgt also in vollen hochwertigen Münzen, und nur der darüber hinausgehende-Betrag wird in niederwertigen Münzen angegeben ; hiebei ist es ganz gleichgültig, in welcher Münzart die Einzahlung erfolgt ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Münzautomatenwerk, insbesondere für Gasmesser mit einer den Münzhebel schaltenden Schnecke (oder Gewindemutter), die bei Gasentnahme in der Sperrichtung gedreht wird und sich dadurch an dem Führungsgewinde eines Schneckenrades entlang schraubt, welches durch Einwurf höherwertiger Münzen zahnweise gedreht wird, wodurch es die Schnecke gangweise axial verschiebt, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem durch Einwurf von niederwertigen Münzen die Schnecke mit Hilfe eines zusätzlichen Diffe- rentals in der der Sperrichtung entgegengesetzten Richtung drehbar ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Münzautomatenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke vor Beendigung ihres Schaltweges, d. i. bei verbrauchtem Einsatz, den Münzhebel bzw. das ihn bewegende oder freigebende Organ erfasst und in ihrer Drehrichtung mitnimmt, so dass die Lösung zwischen der Schnecke und dem Ventilsteuerhebel bei Einzahlung einer niederwertigen Münze durch Rückdrehung der Schnecke oder bei Einzahlung einer hochwertigen Münze durch axiale Verschiebung derselben erfolgt.
    3. Münzautomatenwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke sich an einem Schneckenrad abwälzt, das von der Geldwelle aus vorzugsweise vermittels Sperrad und Sperrklinke gedreht wird.
    4. Münzautomatenwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Geldwelle mit zwei Schlitzen, die schräg zur Geldwellenachse stehen.
    5. Münzautomatenwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Guthaben in hochwertigen Münzeinheiten durch einen mit der Schnecke axial bewegten Zeiger oder eine Ziffern tragende Fahne und der über volle hochwertige Münzeinheiten hinausgehende Betrag in kleinen Münzeinheiten durch eine von der Schneckenwelle angetriebenen Ziffernscheibe angezeigt wird.
    6. Münzautomatenwerk nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anzeige des über volle hochwertige Münzeinheiten hinausgehenden Betrages dienende Ziffernscheibe mit einem spiraligen Fenster versehen ist, das die Ziffern der Fahne stets ohne ihre Nachbarziffern erscheinen lässt. EMI3.1
AT138845D 1932-08-12 1933-06-02 Münzautomatenwerk, insbesondere für Gasmesser. AT138845B (de)

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