<Desc/Clms Page number 1>
Lohnausgabeapparat.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Ausgestaltung des durch das Patent Nr. 60867 geschützten Apparates zur Ausgabe von klingender Münze oder von Metallmarken und bezieht sich auf eine wesentliche Vereinfachung sowohl des Mechanismus zum Herausdrehen der Münzen aus den Röhren, wie auch der Rückstellung des ersteren in die Nullage.
Das Wesentliche besteht darin, dass die Drehung der in die Münzröhren eingreifenden Scheiben durch Zahnradsegmente erfolgt, weiche in die auf den Scheibenachsen angeordneten Zahnräder eingreifen, wobei die Rückdrehung derselben bzw. der Scheiben beim Einstellen der Segmente in die Nullage durch ein Sperrwerk oder dgl. verhindert wird. Das Zurückführen der Segmente in die Nullage wird durch Umlegen eines Hebels erreicht, dessen Achse durch lleb6'lmechanismen einerseits mit der Drehachse der Segmente, andererseits mit der den Münzenauslauf bildenden, verschiebbaren Schiene in Verbindung gebracht ist, so dass
EMI1.1
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, nnd zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriss des Mechanismus und Fig. 3 und 4 Details in vergrössertem Massstabe.
Auf der Achse 1 der die Münzen aus den Trichtern ausstossenden Scheibe 2 ist ein Zahnrad 3 gelagert, welches mit einem die Rückdrehung verhindernden Sperrwerkes 4 versehen ist. Das Zahnrad greift in das Zahnsegment 5 ein, welches durch den Griffknopf 6 von der Hand aus bewegt wird, wobei durch den unter Federdruck stehenden Einschnappbolzen 7 die Arretierung des Zahnsegmentes an der gewünschten Zahl des Skalenbogens 8 erreicht wird. Die Drehachse 9 des Zahnsegmentes steht durch die
EMI1.2
Anschlaghebel 15, welcher durch Anschlagen an den Stift 16 des Zabnsegmentes beim Umlegen des Hebels 14 das Segment in die Nullstellung bringt.
Die Achse 13 wirkt ihrerseits durch die Hebel 17, 18, 19 auf die Schiene 20 derart, dass beim Umlegen des Hebels 14 die Auslauföffnung der Abschlussschiene 21 mit der Öffnung der beweglichen Schiene 20 zusammenfällt. Der Ausschlag des Hebels 14 wird durch den auf der Achse 13 gelagerten Ausschlaghebel 22 und an der Gehäusewand angeordneten Anschläge begrenzt, während die Feder 23 seine Rückführung in die Normalstellung bewirkt.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende : Soll ein bestimmter Betrag der Münzröhre entnommen werden, so wird das Zahnsegment 5 durch den Knupf 6 soweit in der Pfeilrichtung bewegt, bis der Zeiger J die gewünschte Zäh) an der Skala anzeigt.
Hiedurch macht auch die Scheibe 2 den entsprechenden Weg und bringt die Münzen aus der Röhre in die Führung. Wird nun der Hobol 74 in der Pfeilrichtung umgelegt, so wird durch das Anschlagen des Hebels 15 an den Stift 16 das Segment 5 in die Nullstellung zurückgebracht, wobei durch das Sperrwerk 4 die Rückdrehung des Zahnrades 3 verhindert wird. Gleichzeitig wird aber auch durch die Hebel 17, 18 und 19 die Schiene 20 soweit verschoben, bis ihre Öffnung mit der Öffnung der Abschlussschiene zusammenfällt, so dass hiedurch die in der Führung befindlichen Münzen in das Gehäuseinnere und zum Auslauf befördert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lohnausgabeapparat gemäss Patent Nr. 60867, dadurch gekennzeichnet, dass die
EMI1.3
achsen (1) angeordnete Zahnräder (3) eingreifen, wobei die Rückdrehung der Scheiben (2) beim Einstellen der Segmente (5) in die Nullage durch ein Sperrwerk (4) oder dgl. verhindert wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.