AT138100B - Mechanische Kleinfeuerung. - Google Patents

Mechanische Kleinfeuerung.

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AT138100B
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Erich Bauer
Jakob Weisz
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Erich Bauer
Jakob Weisz
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Description


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  Mechanische Kleinfeuerung. 



   Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, überall dort, wo man bis jetzt nur gewöhnliehe Planroste, Treppenroste, Halbgas-oder Schaehtfeuerungen anwenden konnte, das von Hand bediente oder nur halbautomatische Rostsystem durch eine vollkommen selbsttätig arbeitende Feuerung mit oberer Brennstoffaufgabe zu ersetzen. Dabei ist in erster Linie an Zentralheizungskessel und an industrielle und gewerbliche   Zwergkessel   und sonstige kleinere Feuerstellen gedacht. 



   Die bisher für solche Zwecke verwendeten Roste haben den Nachteil, dass sie dauernd aufmerksam bedient werden müssen und dass sie ein hochwertiges, grobstückiges und daher teures Brennmaterial benötigen. Demgegenüber besitzt die Feuerung nach der Erfindung den Vorteil, dass sie nur eine geringe Wartung erfordert und sich auch für minderwertige und feinkörnige Brennstoffe eignet. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Brennbahn aus zwischen Längsträgern abwechselnd angeordneten Längsreihen von feststehenden, luftzuführenden, insbesondere einander übergreifenden Rostgliedern und von hin-und herbewegten, zweckmässig gegenüber den Rostgliedern vertieft liegenden Vorschubstösseln für das Brennmaterial gebildet ist. 



   Gegenüber den bekannten automatischen Rosten besitzt ein solches Feuerungssystem den Vorteil, dass der vollkommene Ausbrand des Brennstoffes auch bei einer ganz geringen Länge des Rostes möglich ist. Zu diesem Zwecke genügt z. B. bereits eine Rostlänge von 0-5 m. Daher kann dieses Rostsystem auch für ganz geringe Rostleistungen mit einer totalen   Rastfläche   von   O'l   m2 ausgeführt werden. Diese Eigenschaft verdankt dieses Rostsystem auch dem Umstand, dass die Hublänge und damit die Vor-   sehubwirkung   der   beweglichen Vorschubstössel nach hinten   zu allmählich abnimmt und am Rostende erforderlichenfalls ganz aufgehoben ist.

   Dadurch ist es möglich, die Fortbewegung des Brennstoffes genau nach Belastung und Kohlenart einzustellen, so dass der Ausbrand des Brennstoffes trotz geringer Länge des Rostes an seinem hinteren Ende bereits vollkommen beendet ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Rostes gemäss der Erfindung veranschaulicht. 



  Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt nach A- der Fig. 2 und Fig. 2 einen Querschnitt nach B-B der Fig. 1 von links gesehen. Ferner zeigt Fig. 3 einen Längsschnitt nach C-C der Fig. 2 durch einige Rostglieder in grösserem Massstab, Fig. 4 ein Rostglied in der Druntersicht und Fig. 5 einen Querschnitt nach   D-D   der Fig. 3. Fig. 6 zeigt ein Stück des   Längsschnittes   nach   A-A   der Fig. 2 im grösseren Massstab und Fig. 7 einen Querschnitt nach E-E der Fig. 6. Der Massstab der Fig. 3-5 ist der Deutlichkeit wegen grösser als jener der Fig. 6 und 7. 



   Die Feuerung besteht aus in Abständen nebeneinander angeordneten Längsträgern   1,   wobei die Zwischenräume abwechselnd von Rostgliedern 2 und Kohlenvorschubstösseln 3   überbrückt   sind, die zweckmässig gegenüber den Rostgliedern 2 vertieft angeordnet sind. Auf diese Weise entstehen in der Breitenrichtung aufeinanderfolgend treppenförmig verlaufende Längsreihen von feststehenden und luftzuführenden Rostgliedern 2 und von   hin-und herbeweglichen Kohlenvorschubstösseln .   



   Die Rostglieder 2 sind von Platten gebildet, die einander übergreifen (Fig. 1 und 3), wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Schlitzweite a zwischen den einander   schuppenförmig   übergreifenden Rostgliedern gegen das Rostende zu allmählich abnimmt (Fig. 3). Die Rostglieder liegen nach dem Einsetzen mit ihren T-förmigen Enden 2 a hinter den Leisten 1   ader Längsträger 1.   



   Die Stössel 3 sind hin-und herbeweglich zwischen feststehenden Führungsplatten 4 gelagert (Fig. 1 ung 6), von welchen alle oder wenigstens einzelne an ihrem Ende mit Staunasen   5   ausgestattet sind, durch die der noch unverbrannte Brennstoff nach oben gegen die Luftschlitze   a   der benachbarten 

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 Rostglieder 2 gedrängt und so einem völligen Ausbrand zugeführt wird. Die Kohlenvorschubstüssel   3   bilden getrennte, hintereinander angeordnete Teile und haben einen gemeinsamen Antrieb. Zu diesem Zwecke besitzen sie nach abwärts gerichtete, eventuell rippenförmige Arme   3a,   die zwischen je zwei Mitnhemerstifte 6 eines Längssteges 7 ragen.

   Um den Stösseln 3 innerhalb einer Stössellängsreihe verschiedene Hublängen zu erteilen, sind entweder die Mitnehmerstifte 6 für jeden Stössel in verschiedener Entfernung b bzw.   b'voneinander   angeordnet (Fig. 6) oder die Arme 3a der Stössel sind verschieden breit ausgebildet (Fig. 1). Dadurch wird erreicht, dass der Hub der Vorschubstössel 3 gegen das Rostende allmählich abnimmt, weil die Stifte 6 des Antriebsteges 7 einen nach rechts zu immer grösser werdenden toten Weg zu machen haben, bevor sie durch Anschlag an den Arm 3 a die Stössel 3 mitnehmen (Schleppbewegung). 



   Der Antrieb der Stössel 3 aller Längsreihen wird durch die zu einem Rahmen verbundenen Längsstege y bewirkt, durch'deren Bewegung den Stösseln eine langsame Hin-und Herbewegung erteilt wird. 



    Dieser Betätigungsrahmen   ist an den beiden Seiten des Rostes   in Führungsschuhen 8 gelagert   und wird durch einen hydraulischen oder elektrischen Antrieb mittels eines Antriebsgestänges 9, 10 hin-und herbewegt. 



   Für eine gleichmässige Zuführung des frischen Brennstoffes von oben ist z. B. ein Doiserungsrad 11 in einer Dosierungsgosse 12 vorgesehen, das gleichfalls vom Antriebsgestänge des Rostes regelbar betätigbar ist. 



   Der Brennstoff gelangt aus dem nicht gezeichneten Brennstoffbehälter über das Dosierungsrad 11 in freiem Fall gleichmässig verteilt auf das vordere Ende des Rostes. Von dort wird der Brennstoff durch die Vorschubstössel 3   allmählich   rückwärts befördert. 



   Die erforderliche Verbrennungsluft gelangt durch die schlitzförmigen Öffnungen a zwischen den schuppenförmig angeordneten Rostgliedern 2 zu dem Brennstoff. Das Brennmaterial wird durch die hin-und hergehenden   Kohlenvorschubstössel     3,   deren Hublänge nach hinten zu entsprechend dem Brenn-   stoffabbrand   abnimmt, fortbewegt. 



   Die Verbrennungsrückstände werden durch die hinteren   Vorschubstössel   3 unter dem Drucke des nachdrängenden Brennmaterials auf die hintere fixe Rostpartie M abgeschoben, von wo sie nach   gänzlichem   Ausbrand in den Schlackenbehälter 14 abgedrängt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mechanische Kleinfeuerung mit oberer Brennstoffaufgabe, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennbahn aus zwischen Längsträgern abwechselnd angeordneten Längsreihen von feststehenden, luft-   zuführenden, insbesondere   einander übergreifenden Rostgliedern und von hin-und herbewegten, zweckmässig zu den Rostgliedern vertieft liegenden   Vorsehubstösseln   für das Brennmaterial gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsreihen der Rostglieder (2) und Vorschubstössel (3) treppenförmig angeordnet sind.
    3. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Weite der Luftsehlitze (1) zwischen den einander übergreifenden Rostgliedern (2) gegen das Rostende zu abnimmt.
    4. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubstössel (3) jeder Reihe getrennte Teile bilden und gemeinsam angetrieben werden.
    - -- 5. Feuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Vorschubstössel (3) so erfolgt, dass deren Hub gegen das Rostende allmählich abnimmt.
    6. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubstössel (3) zwischen festliegenden Platten (4) geführt sind.
    7. Feuerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne oder alle Führungsplatten (4) in jeder Längsreihe am hinteren Ende mit Staunasen (5) versehen sind.
AT138100D 1932-05-13 1932-05-13 Mechanische Kleinfeuerung. AT138100B (de)

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ID=3640028

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262493B (de) * 1959-08-18 1968-03-07 Fuller Co Unterwind-Schraegrost zur Muellverbrennung

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