AT138110B - Wanderrostfeuerung. - Google Patents
Wanderrostfeuerung.Info
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Description
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Wanderrostfeuerung.
EMI1.1
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Mitnehmer sind miteinander verbunden, so dass sie die Querträger an beiden Enden gleichzeitig bewegen, wodurch naturgemäss die Verdrehungsbeanspruchung der Querträger verringert und damit die Betriebssicherheit erhöht wird. Die Verbindung der Mitnehmer untereinander kann beliebig ausgeführt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mechanischer Art dargestellt. Auf den Wellen h sitzen Zahnsegmente i, die mit den Zahnsegmenten k in Eingriff stehen. Die Zahnsegmente k sind auf einer gemeinsamen Welle I befestigt, auf der auch der Arm m aufgekeilt ist, an dem der eigentliche Antrieb angreift.
In den Fig. 3 und 4 ist eine der vielen möglichen Ausführungsarten dargestellt, die besonders für sehr breite Wanderroste geeignet sind. Das Wesentliche hiebei ist, dass die Vorrichtungen zum Drehen der Querträger nicht an den seitlichen Drehzapfen c angreifen, sondern unter der oberen Rostbahn zwischen den Antriebsketten a angeordnet sind. So ist die Möglichkeit gegeben, entsprechend der Rostbreite mehrere miteinander verbundene Vorrichtungen gleichzeitig an einem Querträger oder an die dazugehörige Konstruktion angreifen zu lassen, wodurch die Beanspruchung der Rostteile auf ein Mindestmass beschränkt und die Lebensdauer erhöht wird.
Diese Anordnung bietet weiterhin den grossen Vorteil, dass sie unempfindlich gegen Wärmedehnungen der Querträger ist, denn gerade bei sehr breiten Rosten besteht die Gefahr, dass durch die grosse Längenänderung der Querträger der seitliche Schürantrieb nicht mehr genau arbeitet.
Auch bei dieser Ausführungsform sind die Querträger b mit den aufgereihten Roststäben d mit Zapfen c drehbar in den seitlichen Antriebsketten a verlagert. An den. Querträgern sind mit kleinen Auslegern n Rollen o befestigt, an die je ein Stössel p angreift. Dieser Stössel p wird durch den Hebel q betätigt und durch einen Lenker r gezwungen, mit dem Kopf eine den Rollen o entsprechende Bahn zu beschreiben.
In der Ruhestellung befinden sich die Stössel unter der geraden Rollenbahn, so dass sich die Rollen o ungehindert darüber hinweg bewegen können. Die Hebel q sind auf einer gemeinsamen Welle l befestigt, die auch den Arm m trägt, an dem er eigentliche Sohürantrieb (nicht gezeichnet) angreift.
Bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsart wird angenommen, dass die hochgedrückten
Querträger durch das grosse Gewicht der daraufliegenden Rostglieder von selbst wieder zurückfallen.
Selbstverständlich lassen sich auch irgendwelche Mittel anbringen, die die Querträger zwangsläufig wieder in die Ruhestellung zurückholen.
Zur leichteren Beweglichkeit der Querträger ist es ausserdem bei solchen Wanderrosten vorteilhaft, gemäss Fig. 4 die Zapfen c in den Antriebsketten a mit Wälzlagern s bekannter Konstruktion zu verlagern, die staub-und öldicht eingekapselt sind. Um ein Klemmen der Zapfen e durch Schiefstehen der Querträger infolge geringer Unterschiede zwischen den Antriebsketten mit Sicherheit zu vermeiden, ist es zweckmässig, Wälzlager mit kugelbeweglicher Einstellung zu verwenden.
Die Rostglieder d sind an der einen Stirnseite mit einem kreisbogenförmigen Ansatz versehen, der bei hochstehender Roststabreihe die Rostbahn geschlossen hält. Die Gesamtheit der nebeneinander hochstehenden Rostgliederansätze stellt gewissermassen einen zusätzlichen Roststreifen dar, der eine Lüekenbildung in der Rostbahn beim Hochgehen der Rostglieder verhindert, also ein Durchfallen des Brennstoffes durch den Rost unmöglich macht. Damit bei hochstehender Roststabreihe auch von der
Seite her zwischen dem letzten Roststab und der Feuerraumwand keine Kohle durchfallen kann, wird der Endroststab, abweichend von den normalen Roststäben, voll ausgeführt und erhält nur die Aussparung- gen zum Aufreihen auf den Querträger.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wanderrost mit auf Querträgern aufgereihten Rostgliedern, bei dem die Querträger in den Antriebsketten drehbar gelagert sind und unabhängig von der Bewegung des Rostes eine Drehbewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass an beliebig zu wählenden Stellen der oberen Rostbahn durch mechanisch betätigte Vorrichtungen selbsttätig die jeweils sich vorüberbewegenden Roststabreihen ruckartig um einen Winkel bis zu 900 nach oben in oder entgegengesetzt der Vorwärtsbewegung des Rostes gekippt und durch Eigengewicht oder kraftschlüssig wieder in die Ruhelage zurückgedreht werden.
Claims (1)
- 2. Wanderrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kippvorrichtung an den Rost- stabträgern angebrachte Kurbeln oder Hebel dienen, welche um den beabsichtigten Winkel geschwenkt werden.3. Wanderrost nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kippvorrichtung ein drehbarer Mitnehmer dient, an dessen Führungsbahnen die nach Bedarf mit Rollen versehenen Kurbel- zapfen vorübergleiten und der bei Erreichen einer vorher bestimmten Lage durch Drehen um eine Achse die Kippbewegung ausführt.4. Wanderrost nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeln oder Hebel und die Kippvorrichtungen an den Enden der Roststabträger oder an mehreren über die Länge der Rost- stabträger verteilten Stellen zwischen den Antriebsketten angebracht und untereinander starr verbunden sind, so dass die Kraftübertragung an allen Hebeln gleichzeitig eintritt.5. Wanderrost nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger in den Antriebsketten mit Wälzlager und vorzugsweise mit Kugelzapfen gelagert sind. <Desc/Clms Page number 3>6. Roststab für Wanderroste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Roststab an einer Stirnseite einen der Form nach bekannten kreisbogenförmigen Ansatz hat, der beim Hochkippen eine zusätzliche Brennbahn bildet. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE138110T | 1932-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT138110B true AT138110B (de) | 1934-06-25 |
Family
ID=34257054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT138110D AT138110B (de) | 1932-04-23 | 1933-04-08 | Wanderrostfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT138110B (de) |
-
1933
- 1933-04-08 AT AT138110D patent/AT138110B/de active
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