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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, um Stromkreise, welche periodisch geschlossen werden, wie beispielsweise Beleuchtungen für Geschäfte, Lichtsignale u. dgl. selbsttätig einzuschalten, eine bestimmte Zeit hindurch geschlossen zu halten und sodann wieder zu unterbrechen.
Es sind zu diesem Zwecke bereits Einrichtungen vorgeschlagen worden, bei welchen konzentrisch zum Drehpunkt eines als Stromabnahmeorgan dienenden Zeigers Metallsegmente einsetzbar sind, die durch ihre Bogenlänge die Zeitdauer der Einschaltung des Stromes bestimmen. Bei diesen Ausführungen ist man daher an die vorgegebenen Abmessungen der Segmente gebunden, so dass beliebige Zeiträume nicht eingeschaltet werden können, will man nicht unverhältnismässig viel Segmente vorrätig halten.
Es sind auch Einrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen sich über ein Drittel des vollen Kreisumfanges erstreckende Ausschnitte einer Platte vorgesehen sind, hinter denen mittels Schrauben drehbare Scheiben angeordnet sind, die zum Teil aus leitendem, zum Teil aus nichtleitendem Material bestehen, so dass die Ausschnitte zur Gänze oder nur teilweise stromleitend freigegeben werden können. Diese Ausführungen sind aber verhältnismässig kompliziert und geben, da die Stromabnahme bei den meisten Einstellungen von einem Ausschnitt zum andern übergeht, leicht zu Störungen Anlass.
Gemäss der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, dass ein konzentrisch zum Drehpunkt des umlaufenden Stromabnahmeorganes, z. B. eines Uhrzeigers angeordneter Kontaktstreifen od dgl. durch Verdrehen von mit Ausschnitten versehenen Streifen od. dgl. derart abdeekbar ist, dass zwischen den vorzugsweise mit Zeigerspitzen versehenen Enden zweier Ausschnitte ein, einem beliebigen Zeitraum entsprechendes Stück des Kontaktstreifens u. dgl. freigelegt werden kann.
Vorzugsweise ist hiebei noch eine dritte Scheibe od. dgl. vorgesehen, welche den zwischen den andern Enden der Ausschnitte der beiden übrigen Scheiben verbleibenden Ausschnitt abdeckt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung gemäss der Erfindung in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 in einem Schnitt nach i-B der Fig. 1 veranschaulicht.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Einrichtung an einer Weckeruhr angebracht, in deren vorzugsweise aus isolierendem Material bestehende Gehäuse 1 das Uhrwerk 2 untergebracht ist, wobei an der Welle : 3 der grosse Zeiger 4 und der kleine Zeiger 5 normaler Weise befestigt sind. An dem Träger 6 für das Uhrwerk ist eine aus isolierendem Material hergestellte Scheibe 7 befestigt, die einen ringförmigen Kontaktstreifen 8 trägt. Vor der Scheibe ? sind drei Scheiben 9, 10 und 11 vorgesehen, welche verdrehbar angeordnet und mit Ausschnitten derart versehen sind, dass durch ihre Verstellung durch Drehung um die Achse J eine bestimmte Länge des Kontaktstreifens 8 freigelegt, der übrige Teil jedoch abgedeckt wird.
Wie Fig. 1 zeigt, können die Scheiben 9, 10, welche zeigerartige Fortsätze 12, 18 tragen können, so eingestellt werden, dass zwischen letzteren die zwischen 17 und 23 Uhr liegende Strecke des Kontaktstreifens 8 freigelegt wird. Die freigelegte Länge des Kontaktstreifens 8 lässt sich durch Einstellen der Zeiger 12, 7-3 in beliebiger Weise vergrössern bzw. verkleinern, so dass bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Länge von 16 Uhr bis 9 oder 10 Uhr bemessen werden kann, so dass der Stromkreis von 16 Uhr Nachmittag über die ganze Nacht bis 10 Uhr vormittags geschlossen bleibt und beispielsweise eine Geschäftsbeleuchtung, Auslagenbeleuchtung od. dgl. unter Strom gehalten werden kann.
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eine dritte Scheibe 11 erforderlich ist, um, an den zweiten Rand des Ausschnittes der Scheibe 10 anschliessend, den Kontaktstreifen 8 abzudecken.
Am kleinen Zeiger 5 ist eine Kontaktfeder 14 vorgesehen, welche mit ihrem freien Ende leicht federnd an dem Kontaktstreifen 8 bzw. den Scheiben 9, 10 und 11 während der Bewegung des Zeigers 5 aufruht. Der Strom wird durch das Kabel 15 und den Stecker 16 derart zugeführt, dass von der am Gehäuse isoliert eingesetzten Kontaktstelle 1'7 eine Leitung 18 zum Kontaktstreifen 8 führt, während die zweite Leitung mittels der Kontaktstelle 19 an die Masse des Uhrwerkes angeschlossen ist, so dass auch der kleine Zeiger 5 und die Kontaktfeder 14 in den Stromkreis eingeschlossen sind.
Ist der Stromkreis eingeschaltet, so wird, solange die Kontaktfeder 14 noch auf der Scheibe 9 aufruht, der Stromkreis nicht geschlossen sein. Bei der Weiterbewegung des Zeigers 5 wird jedoch die Kontaktfeder 14 auf dem Kontaktstreifen 8 gleiten und den Stromkreis schliessen und geschlossen halten, bis sie auf die Scheibe 10 gelangt und hiedurch vom Kontaktstreifen 8 abgehoben wird. Während der Kontaktgebung wird sohin die Beleuchtung eine vorausbestimmte Zeit hindurch eingeschaltet bleiben.
Um die selbsttätig einschaltende und unterbrechende Einrichtung gänzlich auszuschalten und die Beleuchtung von Hand aus nach Bedarf ein-und ausschalten zu können, ist ein zweiter, an die Masse angeschlossener Kontakt 20 vorgesehen und es ist nur notwendig, den Stecker 16 in die Kontakte 19 und 20 zu stecken, wodurch die Ein-und Ausschaltvorrichtung kurz geschlossen wird.
Für Schaltvorrichtungen, welche wie beispielsweise bei dem Strassenverkehr dienenden Signaleinrichtungen ständig in gleichen Zeitabschnitten ein-und auszuschalten haben, kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass an aus isolierendem Material bestehenden Rädern des Uhrwerkes oder besonderen Scheiben Kontaktstreifen der erforderlichen Länge vorgesehen sind, an welchen feststehende Stromabnehmer schleifen. Für unter Starkstrom brennende Beleuchtungskörper kann die Anordnung derart getroffen sein, dass die Stromunterbrechung auf ein Relais eines Schwachstromes wirkt, welches Relais den Stromunterbrecher des Starkstromes betätigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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