DE404845C - Fahrtrichtungsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit durch Eindruecken von Knoepfen oder Wellen betaetigtem Schaltwerk zum Schliessen eines Signalstromkreises, der selbsttaetig wieder ausgeschaltet wird - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit durch Eindruecken von Knoepfen oder Wellen betaetigtem Schaltwerk zum Schliessen eines Signalstromkreises, der selbsttaetig wieder ausgeschaltet wird

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DE404845C
DE404845C DEJ24097D DEJ0024097D DE404845C DE 404845 C DE404845 C DE 404845C DE J24097 D DEJ24097 D DE J24097D DE J0024097 D DEJ0024097 D DE J0024097D DE 404845 C DE404845 C DE 404845C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit durch Eindrücken von Knöpfen oder Wellen betätigtem Schaltwerk zum Schließen eines Signalstromkreises, der selbsttätig wieder ausgeschaltet wird. Die Erfindung erstreckt sich auf solche Fahrtrichtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei denen elektrische Signale, die das Links- bzw. Rechtsabbiegen oder Halten des Fahrzeuges der anzeigen, von Hand eingeschaltet und selbsttätig wieder abgeschaltet werden. 'Man hat zu diesem Zweck bereits Schaltwerke verwendet, bei denen durch Eindrücken von Knöpfen oder Wellen Signalstromkreise geschlossen werden, die dann von der Steuerung aus z. r. beim N ehrnen der Kurve selbsttätig wieder ausgeschaltet «-erden. Den bekannten Einrichtungen dieser .Art gegenüber v,-eist der Fahrtrichtungsanzeiger nach der Erfindung den Vorteil großer Einfachheit, geringer Raumbean-'spruchung und Betriebssicherheit auf, was allgemein dadurch erreicht wird, daß ein Schaltwerk zum Einschalten der Signalstrornkreise von Hand mit einem Zeitlaufwerk derart verbunden ist, daß jede Einschaltung von Hand nach einer bestimmten, beliebig einstellbaren Zeit durch das Laufwerk dauernd aufgehoben wird. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen worden, daß bei Verwendung nur eines einzigen Laufwerks mehrere Schaltungen, wie z. B. für Rechts- und Linksabbiegen und Halten, in beliebiger Reihenfolge und Zeitwahl vorgenommen «erden können. Das Zeitlaufwerk kann durch Feder, elekmisch oder sonst geeignet angetrieben werden. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, die als Vorführungsmodell gedacht ist und bei der die Signale in Form von elektrischen Lampen unmittelbar in die Vorrichtung eingebaut sind. Für jedes Signal, d. h. also für Rechts-, Linksabbiegen und Halten, ist eine besondere, z. B. verschiedenfarbige Lampe vorgesehen, die bei der praktischen Anwendung der Vorrichtung sämtlich am Fahrzeug so angebracht %.-erden, (laß man sie von hinten und auch von i orn sehen kann. Die Signale können auch Transparente usw. sein. Die Vorrichtung selbst wird am Armaturen- oder Spritzbrett oder Lenkrad des Fahrzeuges im Bereich des Fahrers angebracht.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung, und Abb. 2 zeigt Einzelheiten der Schaltanordnung: AH). ist eine hintere Ansicht der Vorrichlung; Alb. @. veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung des Laufwerks; Abb. 5 und 6 zeigen in Vorderansicht und Draufsicht (las Gehäuse, in welches die Vorrichtung bei der praktischen Ausführung einrel--aut wird und (las dann zweckmäßig im Armaturenbrett des Fahrzeuges unmittelbar neben (lern Lenkrad angeordnet wird.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich einem an und für sich, z. B. bei Kurzzeitmessern bekannten Laufwerk (io. das zwischen zwei Werkplatinen eingebaut ist, und aus einem Schaltwerk 63 (Abb. 3), das an dem Zeitlaufwerk tio angebaut ist. Lauf- und Schaltwerk werden durch einen Druckknopf 55 bzw. eine Schaltwelle 58 bedient, die mit einem Zeiger 56 versehen ist, welcher vor einer Schalttafel 57 mit entsprechender Aufschrift, z. B. »Links«, »Halt«, »Rechts«, liegt. Durch die Schaltwelle 58 wird das Zeitlaufwerk 6o aufgezogen und (las Schaltwerk 63 eingestellt und eingeschaltet. Aufgezogen wird das Laufwerk 6o durch einen Druck auf den Knopf 55 und durch die hierbei erfolgende Achsialverschiebung der Welle 58, deren Ende 64 dabei in Berührung mit einem Werkaufzug 65 kommt, der auf einer Aufzugswelle 66 mit Aufzugrad bzw. Segment 67 und einer Laufwerkfeder 68 sitzt. Wird also die Schaltwelle 58 nach innen gedrückt, so drückt sie den erkaufzughebel 65 -zurück, wodurch das Laufwerk 6o aufgezogen wird. Läßt man die Scilaltwelle58 hierauf frei, so wird diese durch eine Schraubenfeder 69 in ihre Ausgangsstellung zurückgeschnellt und gibt damit den Werkaufzughebel 65 und damit auch den Gang des Werkes 6o frei. Das beliebig einstellbare Werk läuft so lange ab, bis der Werkaufzughebel65 wieder in seine Ausgangsstellung bzw. an seinem in der Platine 61 vernieteten Gegenlagerstift 7o zurückgelaufen ist.
  • Das Laufwerk 6o hat im dargestellten Fall die Aufgabe, einen segmentartigen Schaltteil i der . Schaltvorrichtung 63 anzutreiben (Abb. 3). Es geschieht dies durch einen Aufzughebel 65, der in geeigneter Weise durch Hebelübertragungen oder ein Gestänge 72, 73, 7-+> 75, 76, 77, 78 mit diesem zwangläufig verbunden ist, und zwar derart, daß sich der Schaltteil 71, wenn sich der Aufzughebel 65 in der Pfeilrichtung (Abb. 3 rechts) und umgelehrt bewegt, ebenfalls entsprechend, und zwar in der Pfeilrichtung (Abb. 3 links) und umgekehrt, verschiebt.
  • Der segmentartige Schaltteil -71 (Abb. 3) besteht aus einem Segment 79, an dessen Umfang eine Isolierungsplatte 8o angebracht ist. Auf letzterer befinden sich in gleichen Abständen voneinander angebrachte, U-förmig ausgebildete Kontaktstücke 81, 82 und 83 mit je einem Stromzuleitungspol. Der ganze Kontaktteil ist frei drehbar um die Schaltwelle 58 herum gelagert und mit dein Aufzughebel 65, wie vorher erwähnt, zwangläufig gekuppelt. ]hin unmittelbar gegenüber ist ebenfalls auf der Schaltwelle 58, jedoch zwangläufig gelagert, ein zweiter Kontaktteil 84. angeordnet (Abb. i). Dieser besteht aus einer Nabe 85 mit einem Schaltstiftschlitz 86, aus einem auf der Nabe befestigten Isolatorträger 87, einem daran befestigten Isolator 88, einem in diesem kippbar angebrachten Polträger 89 mit einem an einem Ende gefedert angebrachten Schnappriegel go und einem an dem anderen Ende daran befestigten Isolationsplättchen 9i. Der Polträger 89 wird in -Null- bzw. Ruhestellung durch eine Schraubenfeder 92, die einerseits an ihm, anderseits an dem Isolator 88 befestigt ist, aus seiner senkrechten Stellung so weit herausgezogen, bis er mit einem Isolationsplättchen 9i an einem in der Schaltwelle 58 gelagerten Schaltstift 93 anliegt. Ferner weist die Nahe 85 (Abb. 2) drei Rasten 9.1, 95, 96 auf, in die ein an der Schaltwellenplatine 97 befestigter Vorsprung 98 eingreift. Auf diese Weise kann die Schaltwelle 58 und mit ihr zwangläufig die Nabe 85 mit ihrem ganzen Polträger 89 in drei verschiedene bestimmte Stellungen seitlich verdreht werden, und zwar entsprechen diese Stellunge-i der Stellung des Zeigers 56 hzw. den Aufschriften auf der Schalttafel 57, wobei zwei in einer Schaltwellenplatte 97 befestigte Begreazungsstifte 99, ioo ein überdrehen der Schaltwelle 58 nach rechts oder links verhindern.
  • Um eine selbsttätige bzw. ungewollte Verdrehung zu vermeiden, wird die Nabe 85 und damit auch die Schaltwelle 58 durch eine zwischen ihrer Halsscheibe und der Platine 97 angebrachte Schraubenfeder ioi (Abb. i) gegen den Vorsprung 98 gedrückt (Abb. 2).
  • Der Kontaktteil 84 ist auf der Schaltwelle 58 so befestigt, daß in der Ruhelage der Polträger 89 mit dem Schnappriegel 9o genau in dem einen der Zwischenräume zwischen den Gleitkontakten 81, 82, 83 zu stehen kommt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Stellt man den Zeiger 56 durch Drehen des Knopfes 55 bzw. der Welle 58 auf das gewünschte Signal ein, so wird dadurch der ganze Kontaktteil 84 an das eine Ende des für das betreffende Signal bestimmten Gleitkontaktes 81, 82 oder 83 gebracht, wobei die Schaltwelle 58 in eine der Rasten 94, 95 oder g6 einschnappt. Wird alsdann der Druckknopf 55 mit der Schaltwelle 58 weitmöglichst nach innen gedrückt, so wird nicht nur das Werk 6o dadurch aufgezogen, sondern auch der seginentartige Kontaktteil 71 (Abb.3) Seitlich so verschoben, daß der zuerst eingestellte Kontaktteil 84 nicht mehr an dem vorher gegenüberliegenden Ende seines entsprechenden Schleifkontaktteiles 8i, 82 oder 83 steht, sondern am anderen Ende desselben bzw. an dessen Anfang (Laufrichtung gemäß Pfeil links in Abb. 3).
  • Der Kontaktschluß erfolgt dadurch, daß die Schaltwelle 58 den in ihr gelagerten Schalt-Stift 93 (Abb. i) etwa im letzten Drittel ihres Weges mitnimmt, wobei dieser gegen den gefederten Polträger 89 drückt, wodurch dessen Schnappriegel go zurückweicht und hierauf unser die Kante des betreffenden Schleifkontaktstückes 81, 82 oder 83, mit demselben fest zusamineagreifend, geführt wird. Beim Freilassen des Druckknopfes 55 beginnt dann das Werk, wie vorher erwähnt, zu laufen und schiebt damit das jeweilige Kontaktstück 81, 82 oder 83 an dem Schnappriegel go entlang so lange, bis ein Zwischenraum zwischen der. Kontaktstücken erreicht wird und durch denselben der Polträger 89 mit seinem Schnappriegel go in seine Ausgangsstellung zurückfedert, womit der Kontakt wieder unterbrochen ist.
  • Diese Schaltkonstruktion ermöglicht es, für alle Signale und Schaltungen nur ein Laufwerk zu verwenden, wobei durch die relative unabhängige Anordnung des Schaltwerkes 63 vom Laufwerk 6o ohne Rücksicht auf die Bewegung des Laufwerkes momentan jede beliebige Schaltung bzw. Unterbrechung der Schaltung vorgenommen werden kann. Die Aufmerksamkeit auf die Signale seitens der Passanten usw. wird zweifellos gehoben, wenn die Signale in kurzen Intervallen einu:_d aussetzen, wie z. B. Licht an, Licht aus, aii, aus usw. Um dies zu erreichen, können an den einzelnen Kontaktstücken 81, 82, 83 mehrere isolierende Zwischenflächen derart angebracht werden, daß der Stromkreis beim Darübergleiten des Kontaktteiles 8.1 immer wieder unterbrochen wird.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANSPRÜCHR: 1. Fahrtrichtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit durch Eindrücken von Knöpfen oder Wellen betätigtem Schaltwerk zum Schließen eines Signalstromkreises, der selbsttätig wieder- ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk (63) mit einem Zeitlaufwerk (6o) derart verbunden ist, daß jede Einschaltung von Hand nach einer bestimmten, beliebig wählbaren Zeit durch das Laufwerk (lauernd aufgehoben wird.
  2. 2. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk (63) eine einzige, mit Zeiger (56) versehene, achsial verschiebbare und drehbare Schaltwelle (58) aufweist, die der Achsialverschiebung von Hand das Zeitlaufwerk (6o) aufzieht und gleichzeitig eine Kontaktvorrichtung (81, 82, 83, 84) derart einstellt, daß das durch Drehung der Schaltwelle (58) bzw. des auf ihr befestigten Zeigers (56) eingestellte Signal nach Freigabe der @`elle (58) bzw. des Zeitlaufwerks (6n) nur für eine gewisse, beliebig wählbare Zeit eingeschaltet bleibt.
  3. 3. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung (81, 82, 83, 84.) aus einem auf der Schaltwelle (58) frei drehbaren segmentartigen Teil (71) mit untereinander isolierten Kontaktstücken (81, 82, 83) und einem mit der Schaltwelle (58) auf Drehung gekuppelten Kontaktteil (84) besteht, wobei der erstere Teil (71) nach Freigabe der Schaltwelle (58) von dem Zeitlaufwerk (6o) eine Drehbewegung erhält, während welcher eines seiner Kontaktstücke (81, 82, 83) sich an dem durch Drehen der Welle (58) entsprechend eingestellten Kontaktteil (8-4) vorbeibewegt und den jeweiligen Signalstromkreis zeitweise geschlossen hält.
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