DE690201C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines Rundfunkempfaengers - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines Rundfunkempfaengers

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Publication number
DE690201C
DE690201C DE1937H0154083 DEH0154083D DE690201C DE 690201 C DE690201 C DE 690201C DE 1937H0154083 DE1937H0154083 DE 1937H0154083 DE H0154083 D DEH0154083 D DE H0154083D DE 690201 C DE690201 C DE 690201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
clockwork
metal
switch
time
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937H0154083
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Heissmann
Gustav Westerich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV WESTERICH
Original Assignee
GUSTAV WESTERICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV WESTERICH filed Critical GUSTAV WESTERICH
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Application granted granted Critical
Publication of DE690201C publication Critical patent/DE690201C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/02Details
    • H01H43/04Means for time setting

Landscapes

  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten eines Rundfunkempfängers Einrichtungen an Rundfunkempfängern, die selbsttätig: ein- und ausschalten, sind bereits bekannt.
  • Derartige Einrichtungen bestehen aus einer Uhr, auf deren Zifferblatt eine größere Anzahl von Schaltstiften in entsprechende Bohrungen eingeschraubt werden, so daß der Empfangsapparat an den Stellen, an denen der Stift jeweils eingeschraubt wurde, selbsttätig ein- oder ausgeschaltet wird.
  • Da das Einschrauben der erwähnten Stifte jedoch zeitraubend und umständlich ist, wurden diese Apparate dadurch verbessert, daß man an Stelle der Schaltstifte einen Skalenring auf dem Zifferblatt anbrachte, der mit einem Einstellpfeil versehen ist. Der Skalenring ist ferner mit einem Druckstift zum Einschalten und einem solchen zum Ausschalten ausgestattet.
  • Beim Einstellen wird. der Pfeil auf die gewünschte Zeit gedreht und dann an dieser Stelle der Einschaltknopf bzw. -stift niedergedrückt: Hierdurch wird einer der in der Uhr angebrachten 72 Reiter umgelegt, der zu gegebener Zeit den -Schaltmechanismus betätigt. Wie bereits bemerkt, ist die Schalteinrichtung mit 72 Reitern versehen, so daß die Uhr, auf 12 Stunden verteilt, alle zo Minuten schaltet.
  • Ein- und Ausschaltungen folgen abwechselnd aufeinander. Durch den erwähnten zweiten Druckstift am Skalenring kann der jeweilig eingeschaltete Reiter wieder ausgeschaltet werden. Dieser verbesserte Schaltapparat ist jedoch, so gut er auch ist, infolge der vielen im Uhrwerk angebrachten Reiter in Verbindung mit dem mit zwei Schaltstiften versehenen Skalenring äußerst empfindlich und vor allem mit hohen Fertigungskosten verknüpft. Allein die 72 Reiter in Präzisionsausführung und deren genaue Montage im Uhrwerk erfordern einen hohen Fertigungswert. Durch eine geringfügige Hemmung einer der Reiter kann ferner schon eine Betriebsstörung entstehen. Der wesentlichste Nachteil dieser Einrichtung besteht jedoch darin, daß das Schaltwerk nur in Zeitabständen von io zu io Minuten schaltet. Die Zwischenzeiten, in welchem gerade eine Sendung gewünscht werden könnte, sind nicht einschaltbar.
  • Anders ist dies bei der Schalteinrichtung nach der Erfindung: Sie besteht aus nur wenigen Teilen, an deren Genauigkeit keine hohen Anforderungen gestellt werden. Sie ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite des Uhrwerksgehäuses zwei Scheiben um die Zeigerachse drehbar angeordnet sind. Von diesen besteht die außenliegende Scheibe aus Isolierstoff, und sie weist einen radial verlaufenden Schlitz auf, durch den die ändere, aus Metall bestehende und radial gespaltene Scheibe schraubenartig bewegbar ist. Um die Scheiben ist ein auf dem Uhrwerksgehäuse isoliert befestigter Metallring angeordnet, über den das eine Ende einer am Uhrzeiger isoliert angebrachten, den Stromkreis schließenden Kontaktfeder schleift, deren anderes Ende auf der Isolierscheibe und auf dem von ihr freigegebenen Kreissektor der Metallscheibe schleift. Durch Drehen der Isolierscheibe ist der Einschaltpunkt und durch Ändern der Größe des Kreissektors der Metallscheibe der Ausschaltzeitpunkt mittels auf der Rückseite des Uhrwerkes befindlicher Einstellorgane einstellbar.
  • In der Einfachheit dieser Einrichtung, die aus nur zwei gestanzten Scheiben, einem Metallschleifring, einer Kontaktfeder und einigen Isolierbuchsen besteht und keinerlei Teile von mechanischer Feinheit aufweist, liegt ein wesentlicher technischer Fortschritt gegenüber dem Bekannten. Hiermit sind äußerst geringe Fertigungskosten, vor allem jedoch höchste Betriebssicherheit gewährleistet.
  • Ein zweiter technischer Fortschritt liegt darin, daß jede beliebige Rundfunksendung in einfachster Weise durch das Verdrehen der Scheiben genau auf Sendungsbeginn und Ende eingestellt werden kann.
  • Besonders wichtig ist es; daß diese Einrichtung an jede Stand=, Wand-, Tisch- oder Weckeruhr leicht anzubringen ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Schalteinrichtung nach der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i ist die Ansicht und Abb.2 der Grundriß derselben. Abb. 3 und 4 zeigen die einzelnen Steuerscheiben, während Abb.5 bis 8 einige Einstellbeispiele veranschaulichen.
  • Die Zeitauslösung besteht aus einer für diesen Sonderzweck eingerichteten Uhr, die in oder außerhalb desEmpfängers angebracht sein kann und durch Leitungsdrähte mit dem Empfänger in Verbindung steht.
  • An einer Uhr 3 (Abb. z und a) mit Zifferblatt i o; Zeiger q. und Zeigerachse ii ist um die Zeigerachse lose, mit entsprechendem Abstand isoliert, eine Lagerbüchse 12 zur Aufnahme der Steuerscheiben am Zifferblatt befestigt. Auf dieser Buchse sind die beiden Steuerscheiben i und 2 mit Zwischenscheibe 13 drehbar gelagert. Sie können nach ihrer Einstellung durch eine Übermutter 15 festgeklemmt werden. Von den Steuerscheiben ist die vorn hinter dem Uhrzeiger gelagerte Scheibe i (Abb. 3) aus Zelluloid oder einem sonst geeigneten Isolierstoff hergestellt, mit Zeiger 6, Lagerloch 16 und Durchgangsschlitz 8 für die radial gespaltene Scheibe z versehen. Die Scheibe 2 (Abb: 4) ist aus Metall hergestellt; sie besitzt gleichfalls eine mittlere Lagerbohrung 17, einen Zeiger 7 und außerdem einen Spaltschlitz 9, der bis zum Zeiger 7 durchläuft, so daß sich diese Scheibe als Kreisringläche schraubenartig durch den Schlitz 8 der Scheibe i hindurch bewegen kann.
  • An der Rückseite des Uhrzeigers ist, dem Zifferblatte zugekehrt, ein Kontaktstift 5 vorgesehen, der eine Schleifkontaktfeder i8 trägt. ! Diese radial zum Zifferblatt am Uhrzeiger isoliert befestigte Feder schleift mit dem der Zeigerachse zugekehrten Ende i 9 über die Steuerscheiben i und 2 und mit dem nach außen zeigenden Ende 2o über einen auf dem Zifferblatte befestigten, isoliert angebrachten Metallschleifring 2,1.
  • Der Schleifring 2 1 und die Lagerbuchse 12 für die Steuerscheiben sind mit elektrischen Leitungsdrähten der verschiedenen Pole versehen und mit dem Empfänger verbunden.
  • Soll die Einrichtung auf eine bestimmte Sendung eingestellt werden, so wird wie folgt verfahren.
  • Zunächst wird die Übermutter 15 leicht gelöst. Nun wird die Scheibe i im Sinne des Uhrzeigers auf den Beginn der- Sendung, beispielsweise 4 Uhr, eingestellt. Soll die Sendung beispielsweise 112 Stunden dauern; so wird der Zeiger 7 der Scheibe ,2 durch den Schlitz der Scheibe r hindurch auf 4 -1- 11/2 = 512 eingestellt und beide Scheiben durch die Übermutter 15 festgeklemmt. Nach dieser Einstellung steht der Zeiger 6 auf 4 Uhr und Zeiger 7 auf 51/2 Uhr, so daß ab 4. Uhr die Metallscheibe 2, über welche das Ende 2o der Kontaktfeder schleift, auf die Dauer von 11/2 Stunden freigegeben ist. Sobald der Stundenzeiger mit der Kontaktfeder über diese Scheibenfläche läuft, ist auf die Dauer von 11/2 Stunden von :a: bis 51/2 Uhr der Empfänger eingeschaltet. In gleicher Art kann jede beliebig gewünschte Sendung zu jeder beliebigen Zeit auf Beginn und Ablauf der Sendung eingestellt werden, so daß die Sendung automatisch beginnt und endet.
  • In Abb. 5 ist beispielsweise bei der Uhrzeigerstellung io Uhr 3o Min. eine Sendung eingestellt, die um 4Uhr beginnt und 5'/,Uhr endet.
  • Abb. 6 zeigt das gleiche Beispiel,' in' welchem der Uhrzeiger bis zum Anfang der Sendung fortgeschritten ist. Abb. 7 zeigt die Zeigerstellung genau bei Beendigung der Sendung und Abb. 8 die Stellung i Stunde nach Beendigung der Sendung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Vorrichtung zum selbsttätigen Einschalten eines Rundfunkempfängers zu einem bestimmten Zeitpunkt und zum selbsttätigen Ausschalten desselben nach Ablauf einer bestimmten Zeit unter Verwendung eines Uhrwerkes, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite des Uhrwerkgehäuses zwei Scheiben (1,2) um die Zeigerachse drehbar angeordnet sind, von denen die außenliegende Scheibe (i) aus Isolierstoff besteht und einen radial verlaufenden Schlitz (8) aufweist, durch den die andere, aus Metall bestehende und radial gespaltene Scheibe (2) als Kreisringfiäche schraubenartig bewegbar ist, und daß um die Scheiben (i) ein auf dem Uhrwerksgehäuse isoliert befestigter Metallring (2i) angeordnet ist, über den das eine Ende (2o) einer am Uhrzeiger isoliert angebrachten, den Stromkreis schließenden Kontaktfeder (i8) schleift, deren anderes Ende (i9) auf der Isolierscheibe und auf dem von ihr freigegebenen Kreissektor der Metallscheibe schleift, und daß durch Verdrehen der Isolierscheibe der Einschaltzeitpunkt und durch Andern der Größe des Kreissektors der Metallscheibe der Ausschaltzeitpunkt mittels auf der Rückseite des Uhrwerkgehäuses befindlicher Einstellorgane einstellbar sind.
DE1937H0154083 1937-12-23 1937-12-23 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines Rundfunkempfaengers Expired DE690201C (de)

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DE690201C true DE690201C (de) 1940-04-18

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DE (1) DE690201C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2535029A (en) * 1946-08-13 1950-12-26 John V Atanasoff Method and apparatus for cutting fusible fabrics
DE828729C (de) * 1949-03-01 1952-01-21 Marian Josef Rudorfer Zeitausschalter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2535029A (en) * 1946-08-13 1950-12-26 John V Atanasoff Method and apparatus for cutting fusible fabrics
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