AT134242B - Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren.

Info

Publication number
AT134242B
AT134242B AT134242DA AT134242B AT 134242 B AT134242 B AT 134242B AT 134242D A AT134242D A AT 134242DA AT 134242 B AT134242 B AT 134242B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
polyoxymonocarboxylic
acids
preparation
soluble complex
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Fab Vormals Sandoz filed Critical Chem Fab Vormals Sandoz
Application granted granted Critical
Publication of AT134242B publication Critical patent/AT134242B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/90Antimony compounds
    • C07F9/902Compounds without antimony-carbon linkages

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren. 



   Im Stammpatent Nr. 122522 ist ein Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren geschützt, das darin besteht, dass man orthoantimonige Säure in Lösungen von Alkalisalze der aus Aldosen durch Oxydation hergestellten   Monocarbonsäuren   auflöst und die entstandenen komplexen Salze ausfällt. Die auf diese Weise erhaltenen Produkte können als Salze komplexer Antimonylverbindungen aufgefasst werden. 



   Bei der weiteren Ausbildung dieses Verfahrens wurde gefunden, dass man zu ebenfalls wertvollen Antimonverbindungen in der Weise gelangen kann, dass man an Stelle der Alkalisalze der Polyoxymono-   carbonsäuren   Salze letzterer mit organischen Basen als Ausgangsstoffe verwendet. Die Ausführung des Verfahren erfolgt in der gleichen Weise wie im Stammpatent. So wird in wässerigen Lösungen von z. B. gluconsauren Salzen der Stickstoffbasen Antimontrihydroxyd gelüst und die hiebei entstandenen Salze aus den Lösungen durch Eindampfen oder Ausfällen mit organischen Lösungsmitteln isoliert.

   Die so erhaltenen Verbindungen stellen leicht wasserlösliche Körper dar, deren   wässerige   Lösungen je nach der Basizität der zur Anwendung gelangenden Base neutral oder schwach sauer reagieren, wobei im letzteren Falle die saure Reaktion abneutralisiert werden kann, ohne dass Ausfällung basischer Antimonverbindungen eintritt. 



   Die nach dem vorliegenden Verfahren   erhältlichen   Verbindungen sollen in der Therapie Verwendung finden. 



   Beispiel 1 : Eine wässerige Lösung von   Diäthylamingluconat, welche   erhalten wurde durch Neutralisieren von 40 cm3 Gluconsäure (ungefähr 50 Volumenprozentig) mit Diäthylamin, wird mit einem Überschuss von Antimontrihydroxyd bei Zimmertemperatur geschüttelt. Nach dem Abtrennen des   Unlöslichen   durch Zentrifugieren und Klären durch Filtration wird die Lösung im Vakuum zur Trockne eingedampft, wobei ein fast farbloses hygroskopisches Pulver erhalten wird. Die so erhaltene Verbindung 
 EMI1.1 
 24. 3% Sb und 3. 3% N ; berechnet für   CloHOj. Sb   N (Mol. Gew. = 424) : 28.   8%   Sb, 3. 3% N. 



   Beispiel 2 : Eine Lösung von 10 g   p-Aminobenzoesäureester   des   4-Diäthylamino-2-methylpen-   tanols- (5) in 10 cm3 Methanol wird mit ungefähr 50% iger Gluconsäure neutralisiert und das Methanol im Vakuum abdestilliert. Hierauf wird die Lösung mit 8   g   Antimontrihydroxyd versetzt und nach 24- 
 EMI1.2 
 vervollständigt. Nach dem Trocknen der halbflüssigen Ausscheidung im Vakuum werden 21   g   eines farblosen leicht   löslichen   Produktes erhalten mit einem Sb-Gehalt von 17. 6% ; berechnet für   CagHOuNsSb   (Mo. Gew. = 643. 1) : 18. 9% Sb. 



   Beispiel 3 : 10. 4 Chininmonogluconat in 20   cm3   Wasser gelöst, werden mit 7.2 ems   Gluconsäure   (54.5 Volumenprozentig) versetzt und mit 8.3 g Antimontrihydroxyd geschüttelt. Durch Zentrifugieren wird von nicht gelöstem abgetrennt und die klare Lösung im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 auf 50 ems gebracht. Diese Lösung wird mit 10gAntimontrihydroxyd über Nacht geschüttelt. Nach dem Abtrennen vom Unlöslichen durch Zentrifugieren wird die klare Lösung bei weniger als   500 im Vakuum   zur Trockne eingedampft, wobei 28.5 g eines fast farblosen, in Wasser leicht löslichen Pulvers gewonnen werden, das 19.   3%   Sb und 40. 4 % Emetin enthält ; berechnet für C42H70O22N2Sb2 (Mol. Gew. = 1194) : 20. 4% Sb, 41. 5% Emetin. 



   Beispiel 5 : Eine wässerige Lösung von 16.9 g Diäthylamingluconat wird mit 20   g   Antimontrihy- 
 EMI2.2 
 



   Beispiel 6 : Eine warme Lösung von 20   Mannonsäurelacton   in 40 cm3 Wasser werden mit wässeriger   Trimehtylaminlösung   neutralisiert und dann mit   28 g   orthoantimoniger Säure über Nacht geschüttelt. Nach dem Abtrennen   des Unlöslichen durch Zentrifugieren   und Klären durch Filtration wird die Lösung mit soviel Methylalkohol versetzt, bis sich die Menge des ausgefallenen klebrigen Produktes nicht mehr vermehrt. Darauf wird der überstehende, verdünnte Alkohol abgegossen, der Rüekstand so oft mit frischem Methylalkohol durchgeknetet, bis er vollständig zu einem spröden Pulver zerfällt.

   Das in einer Ausbeute von 15 g erhaltene farblose amorphe Pulver, das in Wasser leicht löslich ist, enthält 
 EMI2.3 
 Nach dem Abtrennen des ausgeschiedenen Chlorsilbers und Caleiumearbonats wird die klare Lösung im Vakuum auf 30 cm3 eingeengt und hierauf mit 10 g Antimontrihydroxyd 24 Stunden geschüttelt. Die Reaktionsmasse wird zentrifugiert, die abgetrennte Lösung mit wenig Kohle behandelt und durch ein Talkfilter   geklärt.   Die klare Lösung wird mit viel Aceton gefällt, bis die Ausscheidung fest wird, hierauf abgesaugt, mit Acton und Äther gewaschen und im   Valnmmexsiccator getrocknet.   Auf diese Weise werden 17 g eines farblosen, in Wasser leicht löslichen Pulvers gewonnen, das 19. 1% Sb und 2.   zu   N enthält ; berechnet für   Ci, H3sOMNSb   (Mol.

   Gew. = 650) : 18.   7%   Sb, 2. 1% N.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens gemäss Stammpatent Nr. 122522, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle von Alkalisalzen der aus Aldosen durch Oxydation hergestellten Monocarbonsäuren Salze EMI2.4
AT134242D 1930-07-13 1931-07-02 Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren. AT134242B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE601995T 1930-07-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT134242B true AT134242B (de) 1933-07-25

Family

ID=34608828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT134242D AT134242B (de) 1930-07-13 1931-07-02 Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT134242B (de)
CH (2) CH158450A (de)
DE (1) DE601995C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE601995C (de) 1934-08-29
CH155938A (de) 1932-07-15
CH158450A (de) 1932-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH669593A5 (de)
AT134242B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze von Polyoxymonocarbonsäuren.
CH419083A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Addukten
DE578213C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Antimonsalze
DE527036C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Metallmercaptoverbindungen
DE716436C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Metallalkalihumate
DE188435C (de)
DE276976C (de)
DE898899C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Carbothionverbindungen der Oxy-carboxy-phenylamine und deren Derivaten
DE923486C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten der Additionsprodukte von Bisulfit an hoehere Fettisocyanate
DE187822C (de)
DE647056C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Hexamethylentetraminrhodanid
AT65803B (de) Verfahren zur Darstellung von Kokainisovalerianat.
AT151299B (de) Verfahren zur Herstellung von schweinfurtergrünartigen Verbindungen.
AT53590B (de) Verfahren zur Herstellung merkurierter Karbonsäureester und ihrer Verseifungsprodukte.
DE575598C (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Verbindungen organischer Schwermetallmercaptoverbindungen
AT159431B (de) Verfahren zur Herstellung organischer Jodverbindungen.
DE611158C (de) Verfahren zur Herstellung des Hexamethylentetraminbetains
DE1273529B (de) Verfahren zur Herstellung von Diorganozinn-S, O-mercapto-acylaten
AT154902B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.
AT219203B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Ester
DE551145C (de) Verfahren zur Darstellung von Jodmethansulfonsaeure bzw. ihren Salzen
DE246207C (de)
AT92778B (de) Verfahren zur Darstellung neuer Ester der Adipinsäure.
DE536275C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxyessigsaeurebenzimidazolarsinsaeuren