AT130066B - Elektromagnetische Kupplung. - Google Patents

Elektromagnetische Kupplung.

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AT130066B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetische Kupplung. 
 EMI1.1 
 derselben auftretenden Schlüpfen der Kupplung sofort selbsttätig auszuschalten. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Stromzufuhr zum   MagnetMrper   bzw. zur 
 EMI1.2 
 eintretenden   Schlüpfen   dieser Teile selbsttätig unterbrochen wird. aber in jeder beliebigen Stellung derselben zueinander, also auch bei Ausserkontaktstellung dieser Teile, von Hand aus wieder eingeschaltet und geschlossen gehalten werden kann. 



   Durch diese Einrichtung ergibt sich der Vorteil, dass beim Einschalten der Kupplung der Magnetstrom dauernd geschlossen bleibt und nicht beim jedesmaligen Passieren der Unter-   brechungsstelle unterbrochen wird,   bis der angetriebene Teil seine volle Drehzahl erreicht, hat. Zweckmässig ist eine Ausführungsform der Kupplung, bei welcher der Magnetstromkreis der Kupplung nicht direkt, sondern durch einen   Hilfsstromkrcis     (Auslosekreis) unterbrochen wird.   



   Die   Ausführung kann   gemäss der Erfindung so getroffen sein, dass der eine   Kupplung-   teil mit einem unterbrochenen Schleifring verseilen ist, auf dem ein oder mehrere mit dem andern Kupplungsteil verbundene Schleifkontakte (Kontaktbürsten od. dgl.) schleifen, die bei einem Schlüpfen der Kupplung infolge Überlastung den   Auslösestromkreis eines Selbstaus-   schalters mit Arbeitsstromauslöser oder   Ruhestromauslöser schliessen bzw. offnen und dadurch   den   Ausschalter des Magnetstromkreises   der Kupplung ausschalten. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfmdungs- 
 EMI1.3 
 die auf dem ändern Kupplungsteil C sitzen. Der eine Schleifring H1 ist voll, während der andere Schleifring   H2   auf einem Teil seines Umfanges unterbrochen ist, so dass, wenn infolge Überlastung der Kupplung oder aus sonst einem Grunde ein Gleiten zwischen dem treibenden   und getriebenen Kupplungsteil eintritt, der Auslosestromkreis   eines Selbstausschalters geschlossen oder unterbrochen werden kann und hiedurch mittels einer auf ganz kurze   Stromimpulse   oder -unterbrechungen entsprechenden Auslösevorrichtung K der   Ausschalter ! 7 betätigt   und die Kupplung momentan ausgeschaltet wird. Der Magnetstromkreis bleibt dann so lange unterbrochen, bis er von Hand wieder geschlossen wird. 



   An Stelle der zwei Schleifringe H1, H2 kann auch ein einziger unterbrochener Schleifring verwendet werden. 



   Die in Fig. 1 beispielsweise gezeigte Schaltung entspricht jener   Ausführungsform,   bei welcher durch Gleiten der Kupplungsteile eine oder beide der   KontaktbÜr5ten.     fol, in   Kon-   taktstellung   kommen und dadurch der Auslösestromkreis eines Selbstausschalters u mit dem Arbeitsstromauslöser K geschlossen und durch diesen der Ausschalter und die Kupplung ausgeschaltet wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Auslösestromkreis eines ein-oder zweipoligen Schalters U mit   Ruhestromauslösung   unterbrechen und dadurch die Ausschaltung des Magnetstromkreises der Kupplung bewirken. 



   Die Schaltung ist so getroffen, dass der Magnetstromkreis von Hand aus mittels des Schalters U auch gesehlossen werden kann, wenn die Schleifkontakte J1,   J2   sich in-bzw.   ausser-Kontaktstellung befinden.   Diesem Zwecke dienen drei auf dein einen Kupplungsteil z. B. auf der Nabe der Scheibe C sitzenden Schleifringe Li,   Lg, Lg,   die mit Schleifkontakten   ilfl,   M2, M3 zusammenwirken. Die Schaltung ist durch entsprechende Verbindung der   drei Schleifringe Li, L2 L3 mit der   Magnetspule einerseits und den Kontaktbürsten J1,   J2   sowie dem Schalter U anderseits so durchgeführt, dass der Erregerstrom auch geschlossen werden kann, wenn der Auslösestromkreis durch die Bürsten J1, J2 geschlossen bzw. ge- öffnet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Elektromagnetische Kupplung mit beim   Schlüpfen   der Kupplungsteile, insbesondere bei   Überlastung   der angetriebenen Welle, die Abschaltung des Magnetstromkreises bewirkenden Kontaktorganen, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetstromkreis der Kupplung auch bei   Ausschaltstellung der Kontaktorgane durch Einschalten, zweckmässig   der Stromzuführungsleitung, von Hand aus wieder geschlossen werden und während der ganzen Anlaufperiode (ohne Unterbrechung durch die Kontaktorgane) geschlossen gehalten werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetstromkreis der Kupplung beim Schlüpfen derselben nicht direkt, sondern durch einen beim Gleiten der Kupplungsteile durch die mit diesen verbundenen Kontaktorgane betätigten Hilfsstromkreis, der auf eine geeignete, im Magnetstromkreis liegende Schaltvorrichtung einwirkt, unterbrochen wird.
    3. Elektromagnetische Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kupplungsteil mit einem unterbrochenen Schleifring oder mit einem unterbrochenen und einem nicht unterbrochenen Schleifring (H1, H2) versehen ist, auf dem bzw. auf denen mit dem ändern Kupplungsteil verbundene Kontaktbürsten (J1, J2) od. dgl. schleifen, die beim Schlüpfen der Kupplung einen von der Stromzuführungsleitung abgezweigten Stromkreis schliessen (Arbeitsstromkreis Fig. 1) oder öffnen (Ruhestromkreis Fig. 2), wodurch mittels einer in diesem Hilfsstromkreis liegenden elektromagnetischen Einrichtung (X) ein im Magnetstromkreis liegender Schalter (P) in die Ausschaltstellung gebracht wird.
AT130066D 1929-03-11 1930-03-11 Elektromagnetische Kupplung. AT130066B (de)

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