AT130051B - Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von Wäschetrommeln. - Google Patents

Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von Wäschetrommeln.

Info

Publication number
AT130051B
AT130051B AT130051DA AT130051B AT 130051 B AT130051 B AT 130051B AT 130051D A AT130051D A AT 130051DA AT 130051 B AT130051 B AT 130051B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
transmission means
turning device
movement
guide
drive element
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wenzel Balik
Original Assignee
Wenzel Balik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wenzel Balik filed Critical Wenzel Balik
Application granted granted Critical
Publication of AT130051B publication Critical patent/AT130051B/de

Links

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene   schmiegsame Cber-   tragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von   Wäschetrommeln.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Wendevorrichtung für solche Antriebe, die sich eines mit einem ständig umlaufenden Treiborgan in Eingriff stehenden schmiegsamen Übertragungsmittels, z. B. einer von einem Kettenrad angetriebenen Gall'schen Kette, bedienen. Eine der Erfindung entsprechende Wendevorrichtung eignet sich daher insbesondere für den Antrieb von Maschinenteilen, z. B.   Wäschetrommeln,   die zu einer unausgesetzten Drehung mit oftmals wechselndem Drehsinn zu veranlassen sind. Die üblichen aus Zahnradsätzen bestehenden Wendegetriebe sind für den ständigen Wechsel der Drehrichtung infolge des baldigen Ver-   schleisses   von Getriebeteilen wenig geeignet. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das mit dem ständig umlaufenden Antriebsorgan, z. B. einem Kettenrad, zusammenwirkende Übertragungsmittel, z. B. eine Gall'sche Kette, nach jedem Abwälzen der Kettenlänge auf die ungefähr diametral dem bisherigen Kraftangriffspunkt gegenüberliegende Stelle selbsttätig umgesetzt wird, woraus sich der Wechsel in der Umlaufrichtung des Übertragungsmittels ergibt. 



   Auf der Zeichnung ist eine mit Gall'scher Kette und Kettenrad arbeitende   Wendevor-   richtung als Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung bei im Uhrzeigersinn umlaufender Kette, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, und Fig. 3 die Vorrichtung während des Überganges zu dem gegenüber der Fig. 1 entgegengesetzten Kettenumlaufe. 



   Die Wendevorrichtung besteht aus der z. B. von einem Motor in ständigem Umlauf versetzbaren Antriebswelle a, auf der ein Kettenrad b befestigt ist. Über das auf der zu treibenden Welle 33 sitzende Kettenrad 31 und das Umleitrad c ist das aus einer Gall'schen Kette d bestehende Übertragungsmittel gelegt, das vom Kettenrade b angetrieben wird. Zwischen zwei Kettenbolzen e, f ist ein gelenkiges Verbindungsstück eingeschaltet, das aus den Laschenteilen y, h besteht, die durch ein Glied i unter Anordnung von Gleitrollen   j,   le miteinander verbunden sind. Die wirksame Länge des Laschenteiles    bzw. h   ist dem Teilkreishalbmesser des Rades b gleich. Dieses Verbindungsstück ist aus der Ebene des Übertragungsmittels derart versetzt, dass es an dem Kettenrad b vorbeigeführt werden kann.

   Vor dem Kettenrad b befindet sich ein   Schaltstück 1.   das in Führungen m innerhalb von   Anschlägen   n, n'beweglich ist, 
 EMI1.1 
 Wendevorrichtung. Am Ende eines Umlaufes der Kette   d   im Uhrzeigersinn gelangt die dem Kettenbolzen e folgende Gleitrolle j an die Gleitfläche o und wird von ihr insofern zurückgehalten, als sie bei der weiteren Drehung des Kettenrades b lediglich das Schaltstück   1   nach unten verschiebt und dabei längs der   Gleitfläche   o in die Lage nach Fig. 3 gelangt.

   Durch die Lage des Anschlages   n   bedingt, kann das   Schaltstück     1   nur so weit verschoben werden, dass die Achse der Gleitrolle   j   mit der Achse der Welle a zusammenfällt, so dass der Kettenbolzen e nunmehr gehindert ist, das Kettenrad b zu verlassen und gezwungen ist, samt der Lasche g 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in die in Fig. 3 mit   ei bzw. y bezeichnete Stellung zu wandern.   Auf diesem Weg tritt zunächst eine verzögerte Bewegung der Kette in der bisherigen Richtung ein, die über Stillstand in die Bewegung in der andern Richtung übergeht, bei deren Beginn die Gleitrolle j längs des linken Teiles der Gleitfläche o austritt.

   Die Kette wandert sodann im Gegenuhrzeigersinn so lange, bis die dem   Kettenbolzen f   folgende Gleitrolle k von unten her an den linken Teil der Gleitfläche   0'gelangt,   wodurch das Schaltstück   1   bis an die Anschläge n'verschoben wird und nunmehr die Gleitrolle    &    mit der Wellenachse a in Übereinstimmung kommt ; dadurch ist jetzt der Kettenbolzen f gezwungen,'im Teilkreis des Rades b weiterzuwandern, woraus sich die neuerliche Umkehr in der Kettenbewegung ergibt. Bei entsprechendem Verlauf der Gleitflächen o,   0'geht   die Bewegungsumkehrung derart schlüssig vor sich, dass es zu der in Fig. 3 aus Gründen der Darstellung ersichtlichen Knickstellung der Laschenglieder gar nicht kommt. 



   Eine Vereinfachung der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform ergibt sich, wenn die Gleitrolle j auf dem Kettenbolzen e links der Ketten und die Gleitrolle   Je auf   dem   Kettenbolzen f   rechts der Ketten angeordnet und jeder dieser Gleitrollen eine den Treibrad. umfang oben bzw. unten begleitende, ungefähr halbkreisförmige Führung zugeordnet ist, welche das Schaltstück   1   ersetzt und ein Abgehen der betreffenden Kettenbolzen vom Kettenrad   b   während der Umkehrperiode verhindert. 



   Sinngemäss können auch andere schmiegsame   Übertragungsorgane,   z. B. Schnüre oder Riemen, der Erfindung gemäss ausgebildet werden. 



    PATENT ANSPRÜCHE :  
1. Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere für den Antrieb von zu unausgesetzter Drehung mit oftmals wechselndem Drehsinn zu veranlassenden Maschinenteilen, z. B.   Wäschetrommeln,   
 EMI2.1 
 zusammenwirkende Führung, welche die   zwangsläufige   Umleitung des Kraftangriffs (e) auf eine ungefähr diametral gegenüberliegende Stelle   (el)   des Treiborganes (b) und damit eine Umkehrung des Bewegungssinnes des Übertragungsmittels bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Übertragungsmittel (d) ein aus seiner Ebene tretendes Verbindungsstück eingeschaltet ist, dessen in der Bewegung vorangehender Teil (g odeur 71) mit einer Führung zusammenwirkt, welche die fortschreitende Bewegung des Übertragungsmittels (d) verhindert und nur eine auf einer Kreisbahn vorsichgehende Umleitbewegung der Kraftangriffsstelle (e oder f) gestattet.
    3. Wendevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung mit Gleitflächen (o) versehen ist, welche das Verbindungsstück (g oder h) zu einer Bewegung veranlassen, bei welcher das mit ihm verbundene Ende (e oder f) des Übertragungsmittels (W) einen dem Treiborgan (b) entsprechenden Kreisweg zurückzulegen gezwungen ist.
    4. Wendevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus einem zwischen Anschlägen (n, n') verschiebbaren Schaltstück 1 besteht, das die für die Umkehr des Übertragungsmittels (d) aus jeder der beiden Bewegungsrichtungen erforderliche Stellung einnehmen kann.
    5. Wendevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Schaltstückes (I) in die zur Bewegungsumkehr des Übertragungsmittels (d) erforderliche Grenzlage durch den vom Übertragungsmittel ausgeübten Druck geschieht.
    6. Wendevorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltstück während des Umlaufes des Übertragungsmittels federnd in einer Mittelstellung gehalten ist, um seinen Schaltweg zu verkürzen.
    7. Ausführungsform der Wendevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus den Treibradumfang oben und unten begleitenden Gleitflächen besteht, welche an den Übertragungsmittelenden seitlich angeordnete Führungsorgane am Verlassen des Treibmittelumfanges während der Umleitung des Kraftangriffspunktes hindern.
AT130051D 1931-02-06 1931-02-06 Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von Wäschetrommeln. AT130051B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT130051T 1931-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT130051B true AT130051B (de) 1932-10-25

Family

ID=3636353

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT130051D AT130051B (de) 1931-02-06 1931-02-06 Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von Wäschetrommeln.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT130051B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2807440A1 (de) Rutschkupplung fuer eine vertikale lamellenjalousie
DE1756674A1 (de) Vorrichtung zum Transportieren von Werkstuecken zwischen zwei Stationen
AT130051B (de) Wendevorrichtung für von einem ständig umlaufenden Treiborgan angetriebene schmiegsame Übertragungsmittel, insbesondere zum Antrieb von Wäschetrommeln.
DE2607503B2 (de) Antrieb für eine Blattabzugsvorrichtung
DE6931463U (de) Zahnstangentrieb
DE1110977B (de) Schrittschaltgetriebe
DE506514C (de) Einrichtung gegen Ruecklauf von Kraftfahrzeugen
DE595268C (de) Wendegetriebe, insbesondere fuer Flachstrickmaschinen
DE1625562B2 (de) Schalthebel insbesondere fuer eine steuervorrichtung der in zwei quer zueinander stehenden schwenkebenen bewegbar ist mit einer einrichtung zur grob und feinverstellung
DE608356C (de) Vorrichtung zum Hinundherbewegen des Rutenschlittens an Webstuehlen
DE669832C (de) Klinkenfreilauf
DE675121C (de) Vorrichtung zur Erzielung einer hin und her gehenden Bewegung eines Fuehrungsstueckes, insbesondere als Fuehrung zum Aufwickeln von Kabeln, Seilen, Draehten o. dgl.
DE536297C (de) Auf- und Abwickelvorrichtung fuer offene Musterbaender, z. B. fuer Jacquardstrickmaschinen
DE955408C (de) Transportvorrichtung mit spreizbaren Zaehnen als Antriebsuebertragungsmittel fuer gelochte Baender, z.B. Mitlaeuferbaender bei Filmdruckmaschinen
DE449154C (de) Schnecken- oder Schraubengetriebe
DE711228C (de) Antriebsvorrichtung fuer die eine rechteckige Bewegungsbahn beschreibende Foerderschwinge an selbsttaetigen Fassbehandlungsmaschinen
AT118128B (de) Vorrichtung zur Änderung des Phasenwinkels, bzw. der Versetzung zwischen mittels Kettentriebes mit einstellbaren Spannrollen verbundenen Wellen.
DE909189C (de) Aufwindevorrichtung fuer Textilmaschinen, insbesondere fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE811964C (de) Sperrvorrichtung
DE653341C (de) Drehkeilkupplung mit Rueckschlagkeil
DE3106464C2 (de) Exzentergetriebe zum Übertragen einer Drehbewegung im Über- bzw. Untersetzungsverhältnis 1 : 2 bzw. 2 : 1
AT10548B (de) Selbsttätige Farbbandumsteuerungs-Vorrichtung für Arbeiter-Kontrolapparate.
AT108803B (de) Getriebe mit veränderbarer Übersetzung.
DE819345C (de) Stufenlos regulierbares Keilriemenwechselgetriebe mit automatischer Geschwindigkeitsverstellung mittels Steuerring durch AEnderung des Achsabstandes
DE658988C (de) Antriebsvorrichtung fuer den Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen