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Feuermelder.
Vorliegende Erfindung betrifft Feuermeldeanlagen, bei denen der Sender bei durch andere Meldungen belegter Leitung mehrmals abläuft. Bei derartigen Anlagen kann es vorkommen, dass bei einer starken gleichzeitigen Inanspruchnahme der Melder einer Anlage, z. B. bei einem Grossfeuer, so viele Melder gleichzeitig gezogen werden. dass nicht alle Melder vor Ablauf des Werkes dazu kommen, ihre Meldung abzugeben. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, nach einer gewissen Anzahl von Abläufen den Melder zu sperren, so dass die Antriebsfeder für das Sendewerk nicht völlig entspannt werden kann und der Melder nach einer gewissen Zeit zur Absetzung einer neuen Meldung wieder bereit ist. Es. ist jedoch ein Nachteil dieser Anordnungen, dass der Meldende nach dein erstmaligen Ziehen des Melders nicht weiss. ob seine Meldung Erfolg gehabt hat oder nicht.
Es könnte sich also bei einem Grossfeuer sehr leicht ereignen, dass ein bestimmter Melder gezogen wird und nach einer gewissen Anzahl von Abläufen, z. B. acht Abläufen, gesperrt wird. ohne dass die Meldung erfolgte. Es kann nun eine kurze Zeit darauf die Schleife wieder frei werden, so dass der Meldende die Möglichkeit der Abgabe seiner Feuermeldung hätte. Da bei den bekannten feldern jedoch keinerlei Überwachungseinrichtungen angewendet wurden,
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wird dadurch, falls er nach Ablauf dieser Zeit noch Wert auf die Anbringung seiner Meldung legt, unterrichtet. dass er den Melder erneut auslösen muss.
Gemäss einer weiteren Erfindung wird durch die zur Signalisierung dienende Vorrichtung eine
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erst nach dem völligen Aufziehen der Antriebsfeder ermöglicht wird.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind nur einige Teile des Melders dargestellt, um die für das Wesen der Erfindung wichtigen Vorgänge klarer hervortreten zu lassen. Zum Antrieb des in den Figuren nicht dargestellten Senderwerkes dient die Feder 1, die durch Drehung der Achse 2 aufgezogen wird. Die Achse 2 treibt über ein Ritzel das Zahnrad 3 an, welches die Kurvenscheibe 4 trägt. Die Kurvenscheibe 4 steuert den Hebel 5 durch den Stift 6. Der
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Tür des Melders dienenden Riegel 9 und eine zum Anzeigen der Anzahl der erfolgten Abläufe dienende Fahne 10. Der Hebel 5 kann drei verschiedene Stellungen einnehmen. Bei aufgezogener Feder nimmt der Stift 6 und somit auch der Hebel 5, der durch die Kurvenscheibe geführt wird, seine oberste Lage ein.
In dieser Lage ist der Riegel 9. der sieh um die Achse 11 dreht, nach rechts abgelenkt. In diesem Zustand kann die Tür ohneweiters geschlossen werden. Nach einem Ablauf des Melders gleitet der Stift 6 von der Nase der Kurvenselheibe herunter, so dass sich der Hebel 5 in eine Lage begibt, die man sich in der Zeichnung als Mittellage zwischen dem ausgezogenen und gestrichelt gezeichneten Hebel vorstellen kann. In dieser Lage des Hebels J steht der Anschlag 12 des Riegels 9 nicht mehr unter dem Einfluss des auf dem freien Schenkel des Hebels) befestigten Stiftes if. l Wird nun die Tnr des Melders z. B.
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lotrechte Lage ein. Die Tür kann nun nicht mehr geschlossen werden. da der an der Tür befestigte Stift 17 gegen den Riegel 9 stossen würde.
Erst nach erfolgtem Aufzichen der Feder 1 geht der Hebel J
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in die ausgezogen gezeichnete Ruhelage zurück, so dass der Riegel 9 wieder nach rechts gedreht ist und also die Tür geschlossen werden kann.
Läuft der Melder jedoch mehrmals, z. B. achtmal ab, so wird der Stift 6 durch eine weitere Stufe in der Kurvenscheibe 4 weiter abwärts bewegt. Der Hebel 9 nimmt dann die gestrichelt gezeichnete Lage ein. In dieser Lage wird nun durch den auf den freien Schenkel des Hebels 5 befestigten Stift 14 die Fahne 10 gegen den Zug der Feder 15 nach rechts geschwenkt. Bei der Schwenkbewegung drückt der Stift 14 auf den mit der Fahne starr verbundenen Hebel 16. In der nach rechts abgelenkten Lage der Fahne erscheint diese in einem Fenster der Tür des Melders, so dass sie erst jetzt sichtbar wird.
Durch dieses Zeichen wird dem Meldenden mitgeteilt. dass er, im Falle er noch Wert auf die Anbringung seiner Meldung legt, die Meldung erneut vornehmen muss. Beim erneuten Aufzug der Feder des Melders dreht sich die Kurvenscheibe in ihre Ruhestellung zurück, so dass auch die Fahne wieder verschwindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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abläuft und nach einer bestimmten Anzahl erfolgter Abläufe selbsttätig gesperrt wird. dadurch gekennzeichnet, dass bei Eintreten der selbsttätigen Sperrung ein Signal (10) erscheint, zu dem Zweck, den Meldenden auf die Notwendigkeit der erneuten Auslösung des Melders aufmerksam zu machen.