AT125870B - Feuermelder. - Google Patents

Feuermelder.

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AT125870B
AT125870B AT125870DA AT125870B AT 125870 B AT125870 B AT 125870B AT 125870D A AT125870D A AT 125870DA AT 125870 B AT125870 B AT 125870B
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Lorenz C Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuermelder. 



    Vorliegende Erfindung betrifft Feuermeldeanlagen, bei denen der Sender bei durch andere Meldungen belegter Leitung mehrmals abläuft. Bei derartigen Anlagen kann es vorkommen, dass bei einer starken gleichzeitigen Inanspruchnahme der Melder einer Anlage, z. B. bei einem Grossfeuer, so viele Melder gleichzeitig gezogen werden. dass nicht alle Melder vor Ablauf des Werkes dazu kommen, ihre Meldung abzugeben. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, nach einer gewissen Anzahl von Abläufen den Melder zu sperren, so dass die Antriebsfeder für das Sendewerk nicht völlig entspannt werden kann und der Melder nach einer gewissen Zeit zur Absetzung einer neuen Meldung wieder bereit ist. Es. ist jedoch ein Nachteil dieser Anordnungen, dass der Meldende nach dein erstmaligen Ziehen des Melders nicht weiss. ob seine Meldung Erfolg gehabt hat oder nicht.

   Es könnte sich also bei einem Grossfeuer sehr leicht ereignen, dass ein bestimmter Melder gezogen wird und nach einer gewissen Anzahl von Abläufen, z. B. acht Abläufen, gesperrt wird. ohne dass die Meldung erfolgte. Es kann nun eine kurze Zeit darauf die Schleife wieder frei werden, so dass der Meldende die Möglichkeit der Abgabe seiner Feuermeldung hätte. Da bei den bekannten feldern jedoch keinerlei Überwachungseinrichtungen angewendet wurden,   
 EMI1.1 
 wird dadurch, falls er nach Ablauf dieser Zeit noch Wert auf die Anbringung seiner Meldung legt, unterrichtet. dass er den Melder erneut auslösen   muss.   



   Gemäss einer weiteren Erfindung wird durch die zur Signalisierung dienende Vorrichtung eine 
 EMI1.2 
 erst nach dem   völligen Aufziehen   der Antriebsfeder ermöglicht wird. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind nur einige Teile des Melders dargestellt, um die für das Wesen der Erfindung wichtigen Vorgänge klarer hervortreten zu lassen. Zum Antrieb des in den Figuren nicht dargestellten Senderwerkes dient die Feder 1, die durch Drehung der Achse 2 aufgezogen wird. Die Achse 2 treibt über ein Ritzel das Zahnrad 3 an, welches die Kurvenscheibe 4 trägt. Die Kurvenscheibe 4 steuert den Hebel 5 durch den Stift 6. Der 
 EMI1.3 
 Tür des Melders dienenden Riegel 9 und eine zum Anzeigen der Anzahl der erfolgten Abläufe dienende Fahne 10. Der Hebel 5 kann drei verschiedene Stellungen   einnehmen.   Bei aufgezogener Feder nimmt der Stift 6 und somit auch der Hebel 5, der durch die Kurvenscheibe geführt wird, seine oberste Lage ein.

   In dieser Lage ist der Riegel 9. der sieh   um   die Achse 11 dreht, nach rechts abgelenkt. In diesem Zustand kann die Tür ohneweiters geschlossen werden. Nach einem Ablauf des Melders gleitet der Stift 6 von der Nase der   Kurvenselheibe herunter,   so dass sich der Hebel   5   in eine Lage begibt, die man sich in der   Zeichnung   als Mittellage zwischen dem ausgezogenen und gestrichelt gezeichneten Hebel vorstellen kann. In dieser Lage des Hebels J steht der Anschlag 12 des Riegels 9 nicht mehr unter dem Einfluss des auf dem freien Schenkel des Hebels) befestigten Stiftes   if. l   Wird nun die   Tnr   des Melders z. B. 
 EMI1.4 
 lotrechte Lage ein. Die Tür kann nun nicht mehr geschlossen werden. da der an der Tür befestigte Stift 17 gegen den Riegel 9 stossen würde.

   Erst nach erfolgtem Aufzichen der Feder 1 geht der Hebel   J   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in die ausgezogen gezeichnete Ruhelage zurück, so dass der Riegel 9 wieder nach rechts gedreht ist und also die Tür geschlossen werden kann. 



   Läuft der Melder jedoch mehrmals, z. B. achtmal ab, so wird der Stift 6 durch eine weitere Stufe in der Kurvenscheibe 4 weiter abwärts bewegt. Der Hebel 9 nimmt dann die gestrichelt gezeichnete Lage ein. In dieser Lage wird nun durch den auf den freien Schenkel des Hebels 5 befestigten Stift 14 die Fahne 10 gegen den Zug der Feder 15 nach rechts geschwenkt. Bei der Schwenkbewegung   drückt   der Stift 14 auf den mit der Fahne starr verbundenen Hebel 16. In der nach rechts abgelenkten Lage der Fahne erscheint diese in einem Fenster der Tür des Melders, so dass sie erst jetzt sichtbar wird. 



  Durch dieses Zeichen wird dem Meldenden mitgeteilt. dass er, im Falle er noch Wert auf die Anbringung seiner Meldung legt, die Meldung erneut vornehmen muss. Beim erneuten Aufzug der Feder des Melders dreht sich die Kurvenscheibe in ihre Ruhestellung zurück, so dass auch die Fahne wieder verschwindet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 abläuft und nach einer bestimmten Anzahl erfolgter Abläufe selbsttätig gesperrt wird. dadurch gekennzeichnet, dass bei Eintreten der selbsttätigen Sperrung ein Signal   (10)   erscheint, zu dem Zweck, den Meldenden auf die Notwendigkeit der erneuten Auslösung des Melders aufmerksam zu machen.

Claims (1)

  1. 2. Feuermelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal durch Verschwenkt)) einer Signalscheibe (10) gegeben wird.
    3. Feuermelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Aufzugsachse (2) angetriebene Kurvenscheibe (4) die Auslösung des Signals steuert.
    4. Feuermelder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (4) eine Sperrvorriehtung (9, 11, 12) steuert. die das Schliessen der Tür des Melders bei nicht völlig aufgezogener Antriebsfeder verhindert. EMI2.2 EMI2.3
AT125870D 1930-04-08 1930-12-17 Feuermelder. AT125870B (de)

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