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Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel steht unmittelbar mit dem Belastungsgewicht 1 ein Zugorgan 9 in Verbindung dessen anderes Ende mehrmals über eine drehbare Walze 10 gewickelt ist, die mit Anschlägen 11 auf einem schwingbar gelagerten Hammer 12 derart einwirkt, dass bei der durch die Freigabe des Gewichtes 1 erfolgten Drehung der Walze der Hammer 12 in schwingende Bewegung versetzt wird und gegen eine Glocke 13 oder dgl. aufschlägt.
Würde also beispielsweise im Bereiche der Nebenleitung 7 ein Feuer ausbrechen und einer der die Kupplung dieser herstellenden Schmelzringe 6 abbrennen, so wird der betreffende Kupplungshebel. 5 freigegeben, so dass eine Unterbrechung der Nebenleitung erfolgt. Hiedurch fällt das Belastungsgewicht 8 hE'rab und zieht hiebei den mit dem Zugorgan 7 in Verbindung stehenden Schmelzring 6 der Hauptleitung 2 soweit vor, dass auch der entsprechende Kupplungs-
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die Glocke 13 aufschlägt.
Auf ähnliche Weise werden nun gleichzeitig auch eine Viehentkupplungsvorrichtung sowie Vorrichtungen zum Öffnen der Türe und Tore in Bewegung gesetzt, so dass gleichzeitig mit dem Anzeigen des Brandes auch das Vieh entkuppelt und sämtliche Ausgange selbsttätig geöffnet werden.
Die Viehentkupplungsvorrichtung ist bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel folgendermassen konstruiert.
An dein Futtertrog 14 sind in entsprechenden Abständen gabelförmige Organe 15 festgelegt, die mit Öffnungen versehen sind, durch welche je ein winkelförmig abgebogener Hebel 16 hindurchgreift, der in der Gebrauchslage die Gabel nach aussen hin abschliesst und derart einen den Kettenknebel aufnehmenden Ring 17 in der Gabel 15 festhält. Sämtliche Hebel 16 werden in ihrer Lage durch eine verschiebbar an dem Futtertrog 14 angeordnete Schiene 18 festgehalten. und zwar dadurch, dass die abgebogenen Hebelenden in entsprechend ausges@ltete Rasten 19 dieser Schiene zu liegen kommen.
Unterhalb der Schiene ist ein Winkelhebel 20 drehbar gelagert. der einerseits mit der Schiene 18 in Verbindung steht, andererseits ein Belastungsgewicht 21 trägt und in der angehobenen. der Normalstellung der Schiene 18 entsprechenden Lage durch einen drehbar gelagerten Haken 22 festgehalten wird, der seinerseits wieder seinen Halt in einem Ring 23 findet. welcher in der Gebrauchslage von einem mit der Hauptleitung 2 in Verbindung stehenden Zugorgan 24 festgehalten wird.
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dass der durch das Gewicht 27 belastete Arm des Hebels 20 ausschwingen kann. Hiedurch erfolgt eine Verschiebung der Schienen 18 und eine Verdrehung der mit derselben in loser Verbindung
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also freigegeben und ist das mit demselben in Verbindung stehende Vieh entkuppelt.
Auf ähnliche Weise, durch Auflösung von Belastungsgewichten. erfolgt auch eine Entriegelung sowie ein öffnen der Türen bzw. der Tore.
Zu diesem Behufe zweigt von dem Zugorgan ein Zugorgan 28 ab, welches n it einem längs einer Schiene 29 verschiebbar gelagerten Hebel-30 in Verbindung steht, der in der Nord alliage durch eine Feder 31 festgehalten wird. Dieser Bügel 30 befindet sich gerade gegenüber eines an dem oberen Rand des Türflügels drehbar gelagerten Hebels 32, dessen über dem Türrand vonstehender Arm hakenförmig abgebogen ist.
Der zweite Hebelarm ist zu einer Öse ausgestaltet. in welche ein verschiebbar an der Tür gelagerter Haken oh eingreift, der mittels eines Zugorganes
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ein öffnen der Torflügel, da einerseits der Bügel 30 in den Hebel, 12 verankert ist, andererseits mit dem zweiten Torflügel ein weiteres von dem Zugorgan 24 abzweigendes Zugorgan 41 in Verbindung steht, das derart über Führungsrollen geleitet wird, dass auch ein selbsttätiges Aufgehen dieses Tornügela erfolgt.
Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist weiters noch eine einflügelige Tür dargestellt, deren Öffnen ebenfalls selbsttätig erfolgt. Zu diesem Behufe ist der in dem Türstock befindliche Teil des Schlosses leicht lösbar in demselben festgelegt und erfolgt im vorliegenden Falle die Verbindung dieses Teiles mit dem Türstock durch eine Stange 42, welche durch mit dem Türstock bzw. mit dem Schlossteil verbundene Ösen hindurchgreift und derart den Schlossteil in dem Türstock festhält. Mit dieser Stange ist ein an das Zugorgan 24 angeschlossenes Zugorgan 43 verbunden. Eine Abzweigung dieses Zugorganes führt zu einem in dem oberen Türstock gelagerten Winkelhebel 44, dessen längerer Arm sich gegen die Tür stützt.
Beim Anziehen des Zugorganes 24 bzw. des mit demselben verbundenen Zugorganes 43 wird einerseits die Stange 42 nach aufwärts gezogen, so dass die Verbindung des Schlossteiles mit dem Türstock unterbrochen wird und anderer- seits erfolgt eine Verdrehung des Winkelhebels 44, so dass ein selbsttätiges Aufspringen der Tür bewerkstelligt wird.
Die Länge des den Winkelhebel 44 betätigenden Zugorganes ist derart bemessen, dass eine Verdrehung des Hebels erst nach Lösung des Schlosses erfolgt, so dass Klemmwirkungen vermieden werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen eines ausgebrochenen Feuers sowie zum Entkuppeln des Viehes und Offnen der Türen durch ein die verschiedenen Vorrichtungen betätigendes Belastungsgewicht, das von einer Leitung in der Normallage erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (2) aus mehreren voneinander unabhängigen, beiderseits mit Ösen versehenen Stücken gebildet wird, die durch winkelförmig abgebogene lose Hebel dadurch miteinander gekuppelt werden. dass der eine Hebelarm durch die übereinandergelegten Ösen hindurchgesteckt und der andere Arm mittels eines aus leicht brennbarem Material, wie Zelluloid oder dgl. gebildeten Ringes an der Leitung festgelegt wird.