AT137996B - Stopfbüchsenloser Flügelradwassermesser mit trockenem Zifferblatt. - Google Patents

Stopfbüchsenloser Flügelradwassermesser mit trockenem Zifferblatt.

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AT137996B
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    Stopfbiiehsemoser     Flügelradwassermesser   mit trockenem Zifferblatt. 



   Es sind stopfbüchsenlose Flügelradwassermesser bekannt, bei welchen eine magnetische Kupplung die Drehung des Flügelrades auf das Zählwerksüberetzungsgetriebe überträgt. Dabei besteht aber die Möglichkeit, dass der vom Flügelrad unmittelbar angetriebene Kupplungsteil den andern Kupplungsteil nicht mitnimmt, u. zw. entweder bei einer Vergrösserung des Zählwerkwiderstandes oder wenn der Magnetismus der Magnete durch vagabundierende Erdströme gelitten hat. Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass zur Anzeige des Zählwerkstandes Magnetnadeln dienen, deren Drehung durch unterhalb der die Nadeln tragenden Platte angeordnete, auf die Zeigerwellen statt der Zeiger aufgesteckte Stabmagnete bewirkt wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. 



   An Stelle des sonst üblichen dicken Schauglases, das dem im Wassermesser auftretenden Druck standhalten muss, wird eine metallische Platte P, z. B. aus Messing, verwendet, welche von einer dünnen Platte E aus gewöhnlichem Fensterglas überdeckt ist, die keinem Druck standzuhalten braucht. An die Stelle der sonst üblichen Zeiger treten kleine Stabmagnete S, zweckmässig aus nichtrostendem Stahl. 



  Durch die Platte P sind die Magnete verdeckt, aber genau oberhalb der Magnete sind in der Platte P kreisförmige Vertiefungen angebracht, um deren Mittelpunkte kleine Magnetnadeln   R   sich drehen. Sie dienen zur Ablesung des Zählwerkstandes, da auf der Oberseite der Platte P das Zifferblatt angebracht ist. Die Magnetnadeln   R   stehen nämlich genau in der Richtung, in welche sie durch die Stabmagnete S geführt werden.

   Die Befürchtung, dass die einzelnen Magnete S nicht nur, wie gewünscht, die genau über ihnen befindlichen Magnetnadeln, sondern auch die benachbarten Magnetnadeln beeinflussen können, hat sich, wie Versuche ergeben haben, ebensowenig als stichhältig erwiesen wie die Befürchtung, dass die Anzeige der Magnetnadeln durch Schwächung des eigenen Magnetismus oder desjenigen der Magnete S sowie durch vagabundierende Erdströme verfälscht werden könnte. Die sehr geringe Masse der Magnetnadeln und ihre ausserordentlich geringe Reibung bei ihrer langsamen Drehung erfordert zu ihrer sicheren Einstellung so wenig Magnetismus seitens der Magnete S, wie er selbst nach Bemühungen, die Stabmagnete zu entmagnetisieren, stets zurückbleibt, und ein Versagen dieser Einrichtung ist daher praktisch so gut wie ausgeschlossen. 



   Selbst wenn das Schauglas   B   zufällig zertrümmert wird, lässt sich der Zählwerkstand nach Abheben der Platte P aus der Stellung der Magnete S leicht bestimmen. Das Zifferblatt, das auf der Oberseite der Metallplatte P angebracht ist, ist ebenso wie die Schauglasunterseite vollständig der Benetzung durch die zu messende Flüssigkeit entzogen. Selbst bei raschem Sinken der Aussentemperatur kann sich das Schauglas E nicht mehr an der Innenseite mit Kondenswasser beschlagen. Ausserdem kann man es auf die Platte P aufkleben, nachdem man die Luft zwischen der Metall-und der Glasplatte durch Erhitzen der ersteren getrocknet hat. 



   Will man das Zählwerk gegen den Einfluss der zu messenden Flüssigkeit, die ja meist Trinkwasser ist, schützen, so kann man in an sich bekannter Weise den ganzen Zählwerksraum mit Öl füllen, wenn man die Durchführung der Flügelradwelle durch den unteren Boden dieses Raumes so ausbildet, wie dies in der Zeichnung bei B veranschaulicht ist. Die Bohrung des Rohres B soll dabei so gross sein, dass eine metallische Berührung mit der   Flügelradwelle   nicht eintritt, damit eine zusätzliche Reibung vermieden wird. Sobald einmal der Messer unter Druck steht, kann bei genügend enger Bohrung B ein Ölverlust nicht mehr eintreten.

   Damit auch dann, wenn sich ausser Öl etwas Luft im Zählwerksraum befindet, kein Wasser eintreten kann, lässt sich die Dichtung der Flügelradwelle auch unter Anwendung einer an 

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   sich bekannten Vorkammer ausbilden. Dabei kann man noch das Flügelrad. mit einem Hohlraum versehen,   so dass es in der zu messenden Flüssigkeit schwimmt, wodurch auch der Vorteil der Entlastung des unteren, vom Wasser benetzten Lagers der Flügelradwelle gegeben ist. 



     PATENT : ANSPRUHE   : 
1. Stopfbüchsenloser Flügelradwassermesser mit trockenem Zifferblatt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige des Zählwerkstandes Magnetnadeln dienen, deren Drehung durch unterhalb der sie tragenden Platte angeordnete, auf die Zeigerwellen aufgesteckte Stabmagnete bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetnadeln in kreisförmigen Vertiefungen der sie tragenden metallischen Platte angeordnet sind, die durch ein dünnes Schauglas abgedeckt werden. EMI2.1
AT137996D 1933-06-02 1933-06-02 Stopfbüchsenloser Flügelradwassermesser mit trockenem Zifferblatt. AT137996B (de)

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