AT125362B - Fühlwerk für Lochkartenauswertungsmaschinen u. dgl. - Google Patents

Fühlwerk für Lochkartenauswertungsmaschinen u. dgl.

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AT125362B
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AT
Austria
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card
feeler
punch card
bristles
sensor
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Application number
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Inventor
Gustav Tauschek
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Tabulating Machine Company New
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
   Steuerwirhì1ngen   zu veranlassen, u. zw. insbesondere auf solche Fühlwerke, die durch elektrische Kontakt- gebung arbeiten. Es ist bekannt, bei solchen   Fühlwerken   aus feinem Stahldraht hergestellte Bürstenfühler zu verwenden, die in der Lage sind, jeweils einen schmalen Streifen der Lochkarte, sobald dieselbe unter dem Fühler hinweg bewegt wird,   abzufühlen   und die beim Auftreffen auf ein   Kartenloch   mit der 
 EMI1.3 
 aus Fig. 1 ersichtliche Form.

   Es sind in einer zylindrischen Metallhülse 1 eine Anzahl (etwa 10-15) feine Stahldrähte 2 in der ungefähren Stärke von   0'2   mm befestigt und sind dieselben an ihrem freien, aus der Metallhülse ragenden Ende unter einer Neigung von 450 angeschliffen, so dass sämtliche Drähte die Karte 3 bzw. deren Unterlage 4 berühren, wenn man sie ungefähr unter 450 geneigt leicht gegen diese
Flächen drückt. Die durch derartige Fühler vermittelten elektrischen   Stromstösse   sind wohl so lange 
 EMI1.4 
 Kommt die Karte nur um weniges seitlich verschoben unter den Fühler, dann laufen einzelne der Stahldrähte auf der Kartenfläche anstatt in das Loch einzufallen, und es wird der durch die Fühler vermittelte Stromstoss kürzer sein und später erfolgen.

   Fig. 2 zeigt in vergrössertem Masse die   Beruhrungsstelle'5   vom Fühler einerseits mit der Karte 6 bzw. deren Unterlage 7 anderseits bei einem derartigen ungenauen Auftreffen des Fühlers. Um nun auch bei seitlichem Abweichen der Karte stets gleichmässigen und gleichlangen Kontakt zwischen Fühler und Kartenunterlage zu erhalten, sieht die Erfindung die Anordnung einer über einer Mehrzahl bzw. sämtliche   Loehrubriken   der Karte reichende Bürste vor, deren Stahlborsten in einer oder mehreren Reihen nebeneinander gelegt sind, so dass immer gleichmässig viele Fühler durch ein   Kartenlorh   hindurchtreten und dies immer zum selben Zeitpunkt erfolgt.

   Aus Fig. 3 ist das Berührungsfeld einer derartigen Bürste ersichtlich und lässt die Abbildung deutlich erkennen, dass die Löcher 9 der Karte 10 immer gleichmässig abgefühlt werden. Die Fig. 4 zeigt die beispielsweise Ausführungsform des Abfühlwerkes gemäss der Erfindung sowie deren   Wirkungsweise.   Die Karte 11 gelangt, durch Transportrollen   1 : 3 bewegt, zwischen   die Unterlagsplatte J3 und die   Fühlbürste   14. Die Unterlagsplatte 13 besitzt entsprechend den vorhandenen   Kartenrubriken   voneinander isolierte, leitende Lamellen   15,   die mit den einzelnen Steuermagneten od. dgl. in elektrischer Verbindung stehen.

   Die Drahtborsten der   Fühlerbürste   14 sind auf ein Joch 16 in einer Reihe aufgelötet und erfolgt durch dieses Joch 16 gleichzeitig auch die   Stromzuführung. Um   die   Fühler 4 von   der Karte 11 bzw. der Unterlagsplatte   13   abheben zu können, ist eine Schiene 17 vorgesehen, die an einem Hebel 18 befestigt ist, der 
 EMI1.5 
 Karte ab. Wie bereits erwähnt, können an Stelle der einzigen Lage von Drahtborsten deren mehrere treten. Anstatt der Stahldrähte könnten natürlich beliebige andere, elektrisch leitende Borsten Verwendung finden. Ebenso könnten die Borsten an ihren untersten Enden unter einer Neigung von ungefähr   450 angescllliffen   werden.

   Es können natürlich an Stelle der Lochkarten äquivalente Einrichtungen, wie elektrisch leitend   gemachte Registrierkarten. Platten   usw. treten, ebenso kann die Form der Löcher bzw. Kontaktstellen eine beliebige sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 gekennzeichnet durch eine über mehrere bzw. sämtliche Lochreihen der abzufiihlenden Karte od. dol. reichende Bürste (z. B. 14) deren Drahtborsten in einer oder mehreren Reihen gleichmässig gelagert sind. EMI2.2 einer oder mehreren Lagen Stahldrähten besteht, die auf einem gemeinsamen Joch (z. B. 16) aufgelötet sind. EMI2.3 unteres freies Ende hin erfassende Schiene (z. B. 17), die die Borsten gleichzeitig von ihrer Auflagefläche abzudrücken, vermag. EMI2.4
AT125362D 1929-08-21 1929-08-21 Fühlwerk für Lochkartenauswertungsmaschinen u. dgl. AT125362B (de)

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