AT124795B - Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen. - Google Patents

Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen.

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AT124795B
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   Gegenstand der Erfindung ist eine Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen, bei denen die   Knppelköpfe   mit starren Klauen ineinandergreifen und die Sicherung des   Kupplungsschlusses   durch Verriegelungskeile erfolgt, die im Innern der   Kuppelköpfe   in deren   Längsrichtung   verschiebbar angeordnet sind und sich in der   Verselussstellung   mit ihren Breitseiten   nebeneinanderlegen.   



   Man hat bereits Vorrichtungen geschaffen, die dazu dienen, die   Lösevorrichtung   in der Lösestellung zu sperren. Eine solche Vorrichtung besteht aus einer   gekröpften   Stange, die an ihrem einen Ende als Auge, an ihrem andern Ende als von der Wagenseite aus erreichbarer Handgriff ausgebildet ist. Die Stange ist in der Nähe des Handgriffes gelagert und hängt ausserdem zwischen der Kröpfung und dem Auge in einem Gliede. das mit einer Öse am Wagen befestigt ist. Eine in dem Auge der gekröpften Stange geführte und von dieser bewegte Schubstange ist mit einem, mit einer   maulartigen   Öffnung versehenen 
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 hebel ein am Bedienungshebel der   Auslösevorriehtung besonders vorgesehener halbrunder Ansatz.   



   Diese bekannte Vorrichtung ist vielteilig und hat den Nachteil dass ihre Betätigung umständlich ist, weil für die Sperrung des Lösegliedes der   Mittelpufferkupplung   in der Lösestellung das Handrad für die   Auslösevorrichtung   der Kupplung und der Handhebel der Sondervorriehtung für das Festhalten 
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 neben dem Handrad befindet. 



   Die   Lösevorrichtung   nach der Erfindung zeichnet sich   demgegenüber durch Einfachheit aus.   



  Sie macht einen besonderen Bedienungshebel für die Sperrung des Lösegliedes in der Lösestellung entbehrlich, da bei ihr eine einfache Sperrvorriehtung in Gestalt einer Klinke unmittelbar auf das Handrad der Welle der   Lösevorriehtung einwirkt. Auch   kommt das vielteilige, komplizierte Gehänge in Fortfall. 



   Der wesentliche Teil der   Vorrichtung nach   der Erfindung ist eine an der Wagenseite   befindliche -   also leicht   zugängliche-durch   ein Gewicht belastete Klinke, die unmittelbar auf das Handrad für die   Auslösevorrichtung   der Mittelpufferkupplung einzuwirken vermag. Die Feststellung des Handrades durch die Klinke kann dabei auf verschiedene Art erfolgen. Es   kann   beispielsweise an dem Handrad 
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 ansieht. Fig. 3 veranschaulicht eine andere AusfÜhrungsform der   Lösevorrichtung in Seitenansicht,   Fig. 4 stellt die dazugehörige Stirnansicht dar. 



   Der drehbare, durch ein Gewicht beschwerte   Auslösehebel 7 des Kupplungskopfes   ist in bekannter Weise durch eine   Kette. 3   mit der Welle 4 verbunden. die in den Lagern J und 6 gelagert ist. Das bekannte, die   Rückstellung   der Teile veranlassende Gewicht 7. das durch die Gelenkglieder   8   an dem Fahrzeug- 
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 drehbar angeordnet. Ein um denselben Bolzen drehbarer, durch ein Gewicht 1.   j belasteter Arm 16   legt sieh in der Normalstellung gegen einen Anschlag 17. Die Klinke 14 kann so weit gedreht werden, dass sie sich in die Rast der   Platte 12   legt. Durch Schwenken   des Armes 76   legt sich das Gewicht 15 auf die 

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 Klinke 14 und hält diese in der neuen Lage fest.

   (In Fig. 2 strichpunktiert dargestellt.) Die bekannte   Kette 18,   die an der Welle 4 befestigt ist, begrenzt die Drehung der Welle J unter dem Einfluss des Gewichtes 7 und verhütet gleichzeitig die Drehung der Welle 4 in verkehrter Richtung. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist das Handrad 10 mit verschiedenen Vorsprüngen 79 versehen. Es wird dadurch die Anbringung der Platte 12 überflüssig, weil sich die Klinke 7J unmittelbar gegen einen der Vorsprünge legen kann. Um das Rad mit einer grösseren Hebellänge in Drehung versetzen zu können, ist ein um einen Zapfen 20 lose drehbarer, mit einem Handgriff 22 versehener Hebel 21 vorgesehen, dessen seitlicher Vorsprung 23 mit den Vorsprüngen 19 in Eingriff gebracht werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Soll die Kupplung in die Lösestellung gebracht werden, so wird in bekannter Weise das Handrad 10 im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Infolgedessen wickeln sich die Ketten 3 und 9 auf die Welle 4 auf und die Kette 18 von der Welle ab. Dadurch wird der   Auslösehebel 7   in die   Lösestellung gebracht   und gleichzeitig das Gewicht 7 angehoben. Soll nun die   Lösevorrichtung   in dieser Lage festgehalten werden, so wird bei der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 die Klinke 14 in die Rast der Platte 12 hineingelegt 
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   Die Platte 12 ist bei der Montage in dem entsprechenden Schlitz 11 befestigt worden. Für das Lösen der Kupplung ist etwa   ive Umdrehung   des Handrades erforderlich. Würde nun das Handrad 10 von dem Dienstpersonal nur um   Ve   gedreht werden und in dieser Lage bereits durch die Klinke festgehalten werden, so wurde damit ein Lösen der   Kupplung   nicht erreicht werden, weil die kurze Umdrehung nicht einmal genügen würde, die Kette 3 straff zu spannen. 



   Bei den Ausführungsformen der Vorrichtung nach den Fig. 3 und 4 kann die Klinke 14 bereits so weit umgelegt werden, dass sie auf dem Umfang des Handrades 10 beim Drehen aufliegt ; sie fällt dann von selbst hinter einen der Vorsprünge 19 und hält das Handrad 10 gesperrt. 



   Soll die in der   Lösestellung   gesperrte   Lösevorriehtung   freigegeben werden, so werden die   Klinke 14   und der gewichtbelastete Arm 16 in die Normallage zurückgelegt, worauf die Teile unter dem Einfluss des Gewichtes 7 in bekannter Weise in die Kupplungsbereitschaftsstellung   zurückkehren.   



     PATENT-ANSPRACHE   :
1.   Lösevorriehtung   für selbsttätige   Mittelpufferkupplungen,   bei denen die mit starren Klauen ineinandergreifenden Kuppelköpfe durch in ihrem Innern verschiebbare, sich längsseits nebeneinander 
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 keil angreifende Löseorgan durch Handrad und Welle von der Seite des Fahrzeugs aus betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fahrzeugseite in unmittelbarer Nähe des Handrades (10) eine Sperrvorrichtung angeordnet ist, die es gestattet, das Handrad (10) willkürlich in derjenigen Lage festzuhalten, in der die beweglichen Teile der Kupplung ihre Lösestellung einnehmen.

Claims (1)

  1. 2. Lösevorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorriehtung aus einer durch einen mit einem Gewicht (15) versehenen Arm (16) belastbaren Klinke (14) besteht, die zwecks Sperrung des Handrades in die Rast einer in den Schlitzen (11) des Handrades (10) verstellbar angeordneten Platte (12) hineingelegt wird.
    3. Ausführungsform einer Lösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Handrad (10) mit Vorsprüngen (19) versehen ist, hinter welche die aus einer Klinke (14) und einem gewiehtsbelasteten Arm (16) bestehende Sperrvorrichtung gelegt wird.
    4. Lösevorriehtung nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch einen um einen am Fahrzeug angebrachten Zapfen (20) lose drehbaren, mit Handgriff und Vorsprung . versehenen Hebel (21), der mit den Vorsprüngen (19) des Handrades (10) in Eingriff gebracht wird. um die Drehung des letzteren mit einem grösseren Hebelarm durchführen zu können.
AT124795D 1930-07-07 1930-07-07 Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen. AT124795B (de)

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