CH150511A - Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen. - Google Patents

Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen.

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Publication number
CH150511A
CH150511A CH150511DA CH150511A CH 150511 A CH150511 A CH 150511A CH 150511D A CH150511D A CH 150511DA CH 150511 A CH150511 A CH 150511A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
handwheel
release
locking
coupling
locking device
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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Publication date
Application filed by Knorr Bremse Ag filed Critical Knorr Bremse Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/10Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads in the form of hook-like interengaging rigid jaws, e.g. "Willison" type
    • B61G3/14Control devices, e.g. for uncoupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  



  Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen.



   Gegenstand der Erfindung   ist eine Löse-    vorrichtung an   selbsttätigen Mittelpuffer-    kupplungen, bei denen die   Kuppelkopfe    mit starren Klauen ineinandergreifen und die
Sicherung des Kupplungsschlusses durch    Verriegelungskeile    erfolgt, die im m Innern der
Kuppelköpfe in deren Längsrichtung ver schiebbar angeordnet sind und sich in der
Verschlussstellung mit ihren Längsseiten    nebeneinanderlegen.   



   Man hat bereits Vorrichtungen geschaffen, die dazu dienen, die   Losevorrichtung    in der    Losestellung    zu sperren. Eine solche Vor richtung besteht aus einer gekröpften Stange, die an ihrem einen Ende als Auge, an ihrem andern Ende als von der   Wagenseite    aus erreichbarer Handgriff ausgebildet ist. Die Stange ist in der Nähe des Handgriffes gelagert und hängt   auBerdem    zwischen der Kröpfung und dem Auge an einem Gliede, das mit einer Ose am Wagen befestigt ist.



  Eine in dem Auge der gekröpften Stange geführte und von dieser bewegte Schubstange ist mit einem mit einer   maulartigen    Off    nung-versehenen    Sperrglied verbunden. In diese Öffnung legt sich bei Betätigung der gekröpften Stange durch einen Handhebel ein am Bedienungshebel der   Auslosevorrich-    tung besonders vorgesehener, halbrunder Ansatz.



   Diese bekannte Vorrichtung ist vielseitig und hat den Nachteil, dass ihre Betätigung umständlich ist, weil für die Sperrung des   Lösegliedes    der   Mittelpufferkupplung    in der Lösestellung das Handrad für die Auslösevorrichtung der Kupplung und der Handhebel der   Sondervorriohtung    für das Festhalten der Auslösevorrichtung fast gleichzeitig bedient werden müssen und der Handhebel sich nicht unmittelbar neben dem Handrad befindet.



   Die   Lösevorrichtung    nach der Erfindung zeichnet sich   demgegenüber durch Einfach-    heit aus. Gemäss der Erfindung ist an der Fahrzeugseite in unmittelbarer Nähe des   Eandrades eine Sperrvorrichtung    angeordnet, die es gestattet, das Handrad willkiirlich in derjenigen Lage festzuhalten, in der die beweglichen Teile der Kupplung ihre Lösestellung einnehmen.



   Die Feststellung des Handrades kann dabei auf verschiedene Art erfolgen. Es kann beispielsweise an dem Handrad ein mit einer Rast versehenes Glied verstellbar angeordnet sein, in dessen Rast eine durch ein Gewicht belastete Klinke einfallen kann ; das Handrad selbst kann aber auch mit Vorspriingen versehen sein, gegen die sich die Klinke legt. Auf diese Weise wird ein be  sonderer Bedienungshebel für    die Sperrung des   Losegliedes    in der Losestellung   entbehr-    lich, da vorliegend eine einfache Sperrvorrichtung unmittelbar auf das Handrad der Welle der   Losevorrichtung    einwirken kann.



  Auch kommt das   vielteilige    komplizierte Gehänge der bekannten Vorrichtungen in Wegfall.



   Die Lösevorrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.



   Fig.   1    zeigt das erste Beispiel des am Fahrzeug   angebraohten,    in der Normallage befindlichen Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 in der Stirnansicht ;
Fig. 3 veranschaulicht   die zweite Aus-    führungsform der   Lösevorrichtung    in Seitenansicht ;
Fig. 4 stellt die dazugehörige   Stirnan-    sicht dar.



   Der drehbare, durch ein Gewicht be  schwerte Auslösehebel 1    des   Kupplungskop-    fes 2 ist durch eine Kette 3 mit der Welle 4 verbunden, die in den Lagern 5 und 6 gelagert ist. Das die Rückstellung der Teile veranlassende Gewicht 7, das durch die Gelenkglieder 8 an dem   Fahrzeuggestell    zur Vermeidung des Vor-und   Rückwärtsschau-      kelns    befestigt ist, ist durch die Kette 9 ebenfalls mit der Welle 4 verbunden. Auf der Welle 4 sitzt das Handrad 10. Dieses Handrad 10 ist gemäss Fig.   1    mit Schlitzen 11 versehen, um eine Leiste 12, die eine Rast besitzt, verstellbar befestigen zu können An der Stirnseite des Fahrzeuges ist auf einer Platte 13 eine Klinke 14 um den Bolzen 14a drehbar angeordnet.

   Ein um denselben Bolzen drehbarer, durch ein Gewicht 15 belasteter Arm 16 legt sich in der Normal  stellung-bei de : r die Klinke    14 nicht in die Rast der Leiste 12   eingreift-gegen    einen Anschlag 17 der Platte   13.    Die Klinke 14 kann so weit gedreht werden, dass sie sich in die Rast der Leiste 12 legt. Durch Schwenken des Armes 16 legt sich das Gewicht 15 auf die Klinke   14      undhältdiese    in der neuen Lage fest (in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt). Die Kette 18, die an der Welle 4 befestigt ist,   begrenzt die Dre-    hung, die die Welle 4 unter dem Einflüsse des Gewichtes 7 ausführen kann.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist das Handrad 10 mit verschiedenen Vorsprüngen 19 versehen. Es wird dadurch die Anbringung der Leiste 12 überflüssig, weil-sich die Klinke 14 unmittelbar gegen einen der Vorsprünge legen kann. Um das Rad mit einer grösseren Hebellänge in Drehung versetzen zu können, ist ein um einen Zapfen oder Haken 20 lose drehbarer, mit einem Handgriff 22 versehener Hebel 21 vorgesehen, dessen seitlicher Vorsprung 23 mit den Vorsprüngen 19 des Handrades 10 in Eingriff gebracht werden kann.



   Die Wirkung der Vorrichtung ist die folgende :
Soll die Kupplung in die Lösestellung gebracht werden, so wird das Handrad 10 im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Infolgedessen wickeln sich die Ketten 3 und 9 auf die Welle 4 auf und die Kette 18 von der Welle ab. Dadurch wird der Auslösehebel   1    in die Lösestellung gebracht und gleichzeitig das Gewicht 7 angehoben. Soll nun die   Lösevor-    richtung in dieser Lage festgehalten werden, so wird bei der Vorrichtung gemäB Fig.   1    und 2 die Klinke 14 in die Rast der Leiste 1 2 hineingelegt und durch das Gewicht 15 des Armes 16 belastet. Das Handrad 10 wird dadurch festgehalten.



   Die Leiste   12    ist bei der Montage in dem entsprechenden Schlitz 11 eingesetzt und befestigt worden. Für das Losen der Kupplung ist etwas mehr als eine volle Umdrehung des Handrades erforderlich. Würde nun das Handrad 10 von dem   Dienstpersonal    nur um einen   Teil einer vollen Drehung ge-    dreht werden und in dieser Lage bereits dure. die Klinke festgehalten werden, so würde damit ein Lösen der Kupplung nicht erreicht werden, weil die kurze Umdrehung nicht einmal   genügenwürde,.dieKette3    straff zu spannen.



   Bei der Ausführungsform der   Vorrich-    tung nach den Fig. 3 und 4 kann die Klinke 14 bei der Drehung des Handrades im Sinne des Lösens der Kupplung auf dem Handradumfang aufliegen ; sie fallt dann von selbst hinter einen der Vorsprünge 19 und hält das Handrad 10 gesperrt.



   Soll die in der Losestellung gesperrte   Lösevorrichtung    freigegeben werden, so werden der   gewiohtbelastete    Arm 16 und die Klinke 14 in die Normallage zurückgelegt, worauf die Teile unter dem Einfluss des Ge  wichtes 7    in die   Kupplungsibereitschaftsstel-    lung zurückkehren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen, bei denen die mit starren Klauen ineinander greifenden Kuppelkopfe durch in ihrem Innern verschiebbare, sich in der VerschluBstellung längsseits nebeneinander legende Verriegelungskeile in der gupp lungslage gesichert werden, und bei denen das an dem Verriegelungskeil angreifende Loseorgan durch Handrad und Welle von der Seite des Fahrzeuges aus betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fahrzeug- seite in unmittelbarer Nähe des Handrades eine Sperrvorrichtung angeordnet ist, die es gestattet, das Handrad willkürlich in derjenigen Lage festzuhalten,
    in der die be weglichen'Teile der Kupplung ihre Lösestellung einnehmen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Losevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aus einer durch einen mit einem Gewicht (15) ver sehenen Arm (16) belastbare Klinke (14) bestehende Sperrvorrichtung in die Rast einer an dem Handrad in Sehlitze (11) derselben verstellbar eingesetzte Leiste (12) willkürlich hineingelegt werden kann.
    2. Losevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die aus einer Klinke (14) und einem gewichts- belasteten Arm (16) bestehende Spcrrvor- richtung hinter am Handrad vorgesehene Vorsprünge (19) legen kann.
    3. Lösevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da. B ein um einen am Fahrzeug angebrach- ten Zapfen (20) lose drehbarer, mit Hand griff (22) und Vorsprung (23) versehener Hebel (21) mit den Vorsprüngen (19) des Handrades in Eingriff gebracht werden kann, um die Drehung desselben mit einem grösseren Hebelarm durchführen zu können.
CH150511D 1930-07-07 1930-07-07 Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen. CH150511A (de)

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