DE537703C - Sicherung fuer die Loesevorrichtung an selbsttaetigen Mittelpufferkupplungen - Google Patents

Sicherung fuer die Loesevorrichtung an selbsttaetigen Mittelpufferkupplungen

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DE537703C
DE537703C DE1930537703D DE537703DD DE537703C DE 537703 C DE537703 C DE 537703C DE 1930537703 D DE1930537703 D DE 1930537703D DE 537703D D DE537703D D DE 537703DD DE 537703 C DE537703 C DE 537703C
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Knorr Bremse AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/14Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherung für die Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen, die sich mit geringem Aufwand von Mitteln (baulichen und wirtschaftlichen Mitteln) bei vorhandenen Lösevorrichtungen nachträglich anbringen läßt und diese gut gegen Lösen sichert. Voraussetzung für die Anwendung dieser Sicherung ist das Vorhandensein des bekannten, an der Fahrzeuglängsseite etwa in Höhe der Pufferbohle befindlichen Handrades mit der Welle, die die Übertragung der Bewegungen des Handrades auf die im Kuppelkopf befindlichen Teile der Lösevorrichtung bewirkt.
Nach der Erfindung besteht die Sicherung aus einer am Handrad zu befestigenden Platte mit einer Rast, in die eine am Fahrzeug angeordnete Sperrklinke eingreift, um das Handrad in der Lösestellung festzuhalten.
An Stelle der am Handrad zu befestigenden Platte mit Rast kann das Handrad selbst am Umfang mit Vorsprüngen versehen sein, vor bzw. hinter die sich die Sperrklinke legt und so das Handrad feststellt.
Die Sperrvorrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die am Fahrzeug angebrachte, in der Normallage befindliche Vorrichtung in Seitenansicht.
Abb. 2 ist die entsprechende Stirnansicht. Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform in Seitenansicht, und
Abb. 4 stellt die dazugehörige Stirnansicht dar.
Der drehbare, durch ein Gewicht beschwerte Auslösehebel ι des Kupplungskopfes 2 ist in bekannter Weise durch eine Kette 3 mit der Welle 4 verbunden, die in den Lagern S und 6 gelagert ist. Das bekannte, die Rückstellung der Teile veranlassende Gewicht 7, das durch die Gelenkglieder 8 an dem Fahrzeuggestell zur Vermeidung des Vor- und Rückwärtsschaukelns befestigt ist, ist durch die Kette 9 ebenfalls mit der Welle 4 verbunden. Auf der Welle 4 sitzt das Handrad 10. Dieses Handrad 10 ist gemäß "Abb. 1 und 2 mit Schlitzen 11 versehen, in denen eine Platte 12, die eine Rast besitzt, verstellbar befestigt werden kann. An der Stirnseite des Fahrzeuges ist auf einer-Platte 13 eine Klinke 14 um den Bolzen 18 drehbar angeordnet. Ein um denselben Bolzen drehbarer, durch ein Gewicht 15 belasteter Arm 16 legt sich in der Ruhestellung gegen einen Anschlag 17. Die Klinke 14 kann so weit gedreht werden, daß sie sich in die Rast der Platte 12 legt. Nach Schwenken des Armes 16 um den Bolzen 18 legt sich das Gewicht 15 auf die Klinke 14 und hält diese in der neuen Lage fest (in Abb., 2 strichpunktiert dargestellt). Die bekannte Kette 20, die an der Welle 4 befestigt ist, begrenzt die Drehung der Welle 4, welche unter dem Einfluß des Gewichtes 7 vor sich geht, und verhütet gleichzeitig die Drehung der Welle 4 in verkehrter Richtung.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist das Handrad 10 mit verschiede-
nen Vorsprüngen 19 versehen. Es wird dadurch die Anbringung der Platte 12 überflüssig, weil sich die Klinke 14 unmittelbar gegen einen der Vorsprünge leg>en kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Soll die Kupplung in die Lösestellung gebracht werden, so wird in bekannter Weise das Handrad IO) im Sinne des Uhrzeigers, gedreht. Infolgedessen wickeln sich die Ketten 3 und 9 auf die Welle 4 auf und die Kette 20 von der Welle ab. Dadurch wird der Auslösehebel 1 in die Lösestellung gebracht und gleichzeitig das Gewicht 7 angehoben. Soll nun die Lösevorrichtung in dieser Lage festgehalten werden, so wird bei der Vorrichtung gemäß Abb. 1 und 2 die Klinke 14 in die Rast der Platte 12 hineingelegt und durch das Gewicht 15 des Armes 16 belastet. Das Handradio wird dadurch festgehalten.
Die Platte 12 ist beim Zusammenhau in dem entsprechenden Schlitz 11 befestigt worden. Für das Lösen der Kupplung ist etwa ι Ve Umdrehung des Handrades erforderlich. Würde nun das Handrad 10 von dem Dienstpersonal nur um x/6 gedreht werden und in dieser Lage bereits durch die Klinke festgehalten werden, so würde damit ein Lösen der Kupplung nicht erreicht werden, weil die kurze Umdrehung nicht einmal genügen1 würde, die Kette 3 straff zu spannen.
Bei den Ausführungsformen der Vorrichtung nach den Abb. 3 und 4 kann die Klinke bereits so weit umgelegt werden, daß sie auf dem Umfang des Handrades 10 beim Drehen auf hegt; sie fällt dann von selbst hinter einen der Vorsprünge 19 und hält das Handrad 10 gesperrt.
Soll die in der Lösestellung gesperrte Lösevorrichtung freigegeben werden, so werden die Klinke 14 und der gewichtsbelastete Arm in die Normallage zurückgelegt, worauf die Teile unter dem Einfluß des Gewichtes 7 in bekannter Weise in die Kupplungsbereit-Schaftsstellung zurückkehren.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sicherung für die Lösevorrichtung an selbsttätigen Mittelpufferkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß am. Fahrzeug (zweckmäßig an der Pufferbohle) eine Klinke (14) drehbar angeordnet ist, die zwecks Sicherung der Lösevorrichtung in die Rast einer am bekannten Handrad (10) befestigten Platte (12) eingelegt und hier durch ein Gewicht festgehalten wird.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rast aufweisende Platte (12) in Schlitzen (11) des Handrades (10) verstellbar ist.
3. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten für die Sperrklinke (14) durch am Handrad (10) angebrachte Vorsprünge (19) gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537703D 1930-07-06 1930-07-06 Sicherung fuer die Loesevorrichtung an selbsttaetigen Mittelpufferkupplungen Expired DE537703C (de)

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