DE599982C - Ausloesungs- und Abwurfvorrichtung fuer Rettungsringe mit Leuchtboje - Google Patents

Ausloesungs- und Abwurfvorrichtung fuer Rettungsringe mit Leuchtboje

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DE599982C
DE599982C DEM123201D DEM0123201D DE599982C DE 599982 C DE599982 C DE 599982C DE M123201 D DEM123201 D DE M123201D DE M0123201 D DEM0123201 D DE M0123201D DE 599982 C DE599982 C DE 599982C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/082Annular or U-shaped life-buoys intended to be thrown to persons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
, 12.JULM934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 b GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1933 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslösungs- und Abwurfvorrichtung für Rettungsringe mit Leuchtboje, bei der ein gemeinsames Auslösungsorgan vorgesehen ist, durch dessen Bewegung der Bojenverschhiß abgerissen, die Halterung des seefest gelagerten Ringes gelöst und dem Ring eine zusätzliche Beschleunigung erteilt wird.
Bei den bekannten Auslösungs- und Abwurfvorrichtungen dieser Art werden zur Durchführung der einzelnen Bewegungsvorgänge starre, z. B. stangenartige Glieder benutzt, die einen komplizierten Mechanismus darstellen, der durch Witterungseinflüsse leicht derart festrostet, daß die angestrebte Wirkung, den Ring mit der Leuchtboje unter Abriß des Bojenverschlusses schnell und sicher im Augenblick der Gefahr abzuwerfen, vereitelt wird. Es kommt hierbei noch hinzu, daß die zum Auslösen der verschiedenen Vorgänge erforderliche Kraft auf einmal aufzubringen ist, da sämtliche Bewegungsvorgänge gleichzeitig erfolgen, so daß ein ganz erheblicher Kraftaufwand zur Auslösung notwendig ist, zumal wenn starke Korrosionen der zu bewegenden Teile die Wirksamkeit der Einrichtungen außerdem noch beeinträchtigen. Die Erfindung schafft hier Abhilfe, indem sie diese Nachteile der bekannten Vorrichtungen durch eine Ausbildung der Vorrichtung vermeidet, die zum Auslösen der verschiedenen Vorgänge nur eine verhältnismäßig sehr geringe Kraft erfordert und in ihrer Wirksamkeit auch bei starken Korrosionen der zu bewegenden Teile weitaus sicherer ist als bei den bekannten Vorrichtungen.
Erfindungsgemäß sind die verschiedenen· Einrichtungen zum Abreißen des Bojenverschlusses, zum Lösen der Ringhalterung und zum Abwerfen des Ringes je für sich als selbständige Organe ausgebildet und durch ein als gemeinsames Auslösungsorgan dienendes Zugseil fortlaufend derart verbunden, daß durch Ziehen des Seiles das Abwerfen des Ringes in zeitlichem Abstand gegenüber dem Abreißen des Bojenverschlusses und dem Lösen der Ringhalterung bewirkt wird, so daß die Kraft zum Betätigen der gesamten Vorrichtung nicht auf einmal aufgebracht zu werden braucht, sondern die einzelnen Kraftanteile nacheinander. Insbesondere kommt bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung der auf das Abwerfen entfallende Kraftanteil gänzlich in Fortfall, wenn der Ring bereits unter seinem Eigengewicht nach Lösen seiner Halte-.rung abfällt.
Um den Rettungsring nebst Leuchtboje in kürzester Zeit abwerfen zu können und ihn andererseits mit Rücksicht auf schweres Wetter fest an der Schiffsreeling o. dgl. anzubringen, ist der Ring in bekannter Weise in einem im Querschnitt -U-förmigen Gehäuse gelagert.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß das mit ίο seinem äußeren Ende an die Abwurfvorrichtung angeschlossene Zugseil durch Öffnungen eines blockartigen, zum Betätigen der Bojenverschlußabreißvorrichtung dienenden, einstellbaren Anschlages und durch das Auge eines Sperrbolzens der Halterungsvorrichtung für den Ring derart hindurchgeführt ist, daß die zum Anschluß des Sperrbolzens an den Anschlag dienende Seillänge beim Ziehen des Seils unverändert bleibt und in dem zwischen ao dem Anschlag und der Abwurfvorrichtung liegenden Teil zur Wahrung des zeitlichen Abstandes zwischen Auslösen und Abwerfen eine entsprechende Lose hat.
Die Abwurfvorrichtung besteht gemäß der as Erfindung aus einem auf den Ring aufhakbaren, mit dem Zugseil verbundenen Haken, der in Vertiefungen des Ringgehäuses geführt ist und durch Zug am Seil ein leichtes und sicheres Abwerfen des Ringes gewährleistet. Die Halterung für die Leuchtboje ist erfindungsgemäß am Ringgehäuse befestigt und federnd ausgebildet, um die Boje sicher in ihrer Lage zu halten und ein schnelles Lösen der Boje von der Halterung zu ermöglichen. Die Leuchtboje wird seitlich von einem Halter umfaßt, der mittels eines Seiles mit dem Ring mit derart kurzer Lose verbunden ist, daß diese beim Ziehen des Zugseiles dicht geholt wird, bevor die Bewegung der Ringabwurfvorrichtung beendet ist, so daß die Wirkung der Ringabwurfvorrichtung auch auf das Lösen der Leuchtboje aus ihrer Halterung übertragen wird.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Auslösungs- und Abwurfvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die z. B. an der Schiffsreeling befestigte Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 dieselbe in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Teil der Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 4 und 5 die Vorrichtung nach Fig. ι in Rück- und Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 6 die Leuchtboje mit Halterung in schaubildlicher Darstellung,
Der Rettungsring ist beispielsweise an der Schiffsreeling mittels eines im Querschnitt U-förmigen Gehäuses ι gehalten. Das Gehäuse ι ist mit Rippen 2 versehen und durch Klemmschellen 3 o. dgl. an der Reeling4 zwischen zwei benachbarten Reelingstützen 5 befestigt; durch Winkelstücke 6 sind die Rippen 2 außerdem mit der Bordwand 7 o. dgl. verbunden, so daß das Gehäuse 1 fest in seiner Lage gehalten wird. Der Rettungsring 8, 9 kann in üblicher Weise mit einer Handleine 56 versehen sein. Die Leuchtboje 10 kann eine beliebige bekannte Form haben; auf der Zeichnung ist sie der Einfachheit halber als zylindrischer Behälter dargestellt. Der Ring 8, 9 ist an einer Stelle mit einem Verstärkungsstreif en- 11 umgeben, mit dem er auf dem den Ring 8, 9 im Gehäuse 1 haltenden Halte- bzw. Tragbügel 12 aufliegt, welcher am einen Ende mit einem Auge 13 versehen ist. Der Bügel 12 ist in geeigneter Weise an dem Verstärkungsstreifen 11 befestigt. Das Auge 13 der am freien Ende vorzugsweise nachgiebigen Ringhalterung 12 ist durch eine öffnung 15 in einem Arm 14 des Gehäuses 1 geführt und zwischen zwei Ringgliedern oder ösen 17, die fest an dem Arm 14 sitzen, lösbar mittels eines durch die Ringgliederöffnungen 16 und das Auge 13 gesteckten Sperrbolzens 18 gehalten.
Die Leuchtboje 10 ist mit dem Rettungsring 8, 9 durch ein Seilstück 19 o. dgl. verbunden, welches mit seinem einen Ende an einem Auge 20 der Boje befestigt und anderends bei 21 um den Halte- bzw. Tragbügel 12 herumgeführt und verseilt ist (Fig. 1 und 5). Die Boje 10 wird von einem am Gehäusearm 14 sitzenden Vorsprung 22 gehalten, der zu diesem Zweck mit gegen die Boje anliegenden Klemmfedern 23 versehen ist. Der Verschluß der Boje 10 besteht aus einer Kappe 24, die auf den Bojenbehälter 10 aufgelötet ist, so daß sie normalerweise die für die Inbetriebsetzung der Leuchtboje vorgesehene öffnung 25 verschließt (Fig. 6). Zum Entfernen der Kappe 24 und Freigabe der öffnung 25 ist die Kappe 24 mit einem Auge 26 versehen, welches einen Ring 27 0. dgl. trägt, der über einen Haken oder Zapfen 28 gehängt werden kann. Der Haken oder Zapfen 28 sitzt an einem Hebel 29, der in geeigneter Weise bei 30 an einen Arm 31 des Vorsprunges 22 angelenkt ist (Fig. ι und 2). Das Ende des Hebels 29 ist bei 32 gegabelt und umfaßt das Zugseil 33 zum Auslösen der Ausläsungsund Abwurfvorrichtung, so daß, wenn das Hebelende 29 durch das Zugseil'33 bewegt wird, die Kappe 24 von. der Boje 10 abgerissen wind. Das Zugseil 33 ist bei 34 zweckmäßig geteilt; die beiden Stränge 35 und 36 sind durch eine Öffnung 37 eines Armes 38 am oberen Gehäuseteil 1 geführt, hinter welcher öffnung der Strang 35 in einer Schlaufe endigt, während der Strang 36 zu einer anderen geeigneten Stelle des Schiffes o. dgl.
geführt sein kann, so daß die Vorrichtung auch von einer entfernten Stelle aus bedient werden kann.
Der erste Vorgang beim Ziehen am Zugseil 33 ist die Bewegung des Hebels 29, um den BojenverSchluß abzureißen, während der zweite Vorgang das Herausziehen des Sperrbolzens 18 ist; diese Vorgänge finden vor dem eigentlichen Abwerfen von Ring und Boje statt. Zu diesem Zweck läuft das Zugseil 33 in der auf der Zeichnung dargestellten Weise durch mehrere öffnungen eines blockartigen Anschlages 40 (Fig. 3), der, wie in Fig. 1 dargestellt, auf das gegabelte Ende 32 des Hebels 29 einwirkt. Das Zugseil 33 ist zuerst durch eine öffnung 41 im Anschlag 40, dann durch ein Auge 42 am einen Ende des Sperrbolzens 18 und dann durch Öffnungen 43 und 44 des Anschlages 40 geführt. Vom Anschlag 40 aus läuft das Zugseil über eine Rolle 45, die in einem Arm 45' am Arm 14 angeordnet ist, wobei normalerweise das Zugseil bei 46 eine Lose hat, so daß die Vorgänge des Verschlußabreißens und des Herausziehens des Sperrbolzens 18 nacheinander stattfinden, bevor das Zugseil 33 um die Rolle 45 dicht geholt wird, um die nachfolgend beschriebene Abwurfvorrichtung zu betätigen.
Das über die Rolle 45 geführte äußere Ende des Zugseiles 33 ist an die Abwurfvorrichtung 47 angeschlossen, indem es in einem Auge 48 derselben befestigt ist. Die Abwurfvorrichtung 47 besteht aus einem auf den Ring 8, 9 aufhakbaren Haken, der in Vertiefungen 49 des Ringgehäuses 1 geführt ist. Zu diesem Zweck ist der Abwurfhaken 47 mit einem Ansatz 50 o. dgl. versehen, der in eine Führung 51 eingreift. Nachdem der Sperrbolzen 18 aus dem Auge 13 herausgezogen und damit die Ringhalterung gelöst ist, kann der Ring 8, 9 durch Eigengewicht frei aus dem Gehäuse 1 fallen; ein weiteres Ziehen am Zugseil 33 jedoch holt die Lose bei 46 dicht und wirkt dann auf die Abwurfvorrichtung 47 em, so daß der Ring 8, 9 sicher abgeworfen wird.
Da die Leuchtboje 10 mit dem Rettungsring 8, 9 durch das Seilstück 19 verbunden ist, zieht der Ring 8, 9 beim Abwurf die Boje 10 mit aus den Klemm- bzw. Haltefedern 23. Vorzugsweise ist jedoch das Seilstück 19 von größerer Länge, und es würde, wenn die Boje aus irgendeinem Grunde in den Federn 23 und dem Vorsprung 22 steckenbleiben sollte, der Ring 8, 9 also an ihr hängenbleiben können. Um dies zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung eine besondere Einrichtung vorgesehen, die durch die Abwärtsbewegung des Rettungsringes 8,9 betätigt wird, solange sich der Ring noch unter der Einwirkung der Abwurfeinrichtung 47 befindet. In Fig. 5 und 6 ist diese Bojenaibwurfeinrichtung innerhalb des Vorsprunges 22 gesondert dargestellt; die Abwurf einrichtung besteht aus dem die Boje 10 seitlich umfassenden Halter 52, der gegabelte Arme 53 besitzt, die sich oben auf die Boje legen und die Kappe 24 umschließen (Fig. 6). Am unteren Ende hat der Halter 52 ein Auge 54, in dem ein Seilstück 55 befestigt ist, welches anderends mit den Auslösemitteln des Rettungsringes 8, 9 in beliebiger Weise verbunden ist. Wie Fig. 1 zeigt, kann das Seilstück 19, das bei 21 um die Ringhalterung 12 herumgeführt ist, verlängert sein, um das kürzere Seilstück 55 zu bilden. Die Leuchtboje 10 ist durch den Halter 52 auf diese Weise mittels des Seiles 55 mit dem Ring 8, 9 mit derart kurzer Lose verbunden, daß diese beim Ziehen des Zugseiles 33 dicht geholt wird, bevor die Bewegung der Ringabwurfvorrichtung 47 beendet ist, so daß die Wirkung der Ringaibwurfvorrichtung 47 auch auf das Lösen der Leuchtboje 10 aus ihrer Halterung 22, 23, 52 mit Sicherheit übertragen wird.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist kurz folgende: Der Rettungsring und die Boje befinden sich normalerweise in der in der Zeichnung dargestellten Lage, wobei der Rettungsring durch den in go das Auge 13 eingesteckten Sperrbolzen 18 im Gehäuse 1 und die Boje 10 im Vorsprung 22 von den Federn 23 gehalten wird. Das Seil 19 ist vorzugsweise lose um die Ringe 17 am Arm 14 aufgeschossen (Fig. 1). Wenn der Ring abgeworfen werden soll, wird an der Schlaufe 39 gezogen. Dadurch wird zunächst 'der Hebel 29 um sein Gelenk 30 durch den blockartigen Anschlag 40 nach oben bewegt und die Kappe 24 von der Boje, wie oben beschrieben und in Fig. 6 gezeigt, abgerissen. Mit der Bewegung des Hebels 29 wird gleichzeitig der Bolzen 18 nach oben gezogen, so daß er das Auge 13 der an dieser Stelle nachgiebigen Ringhalterung 12 freigibt, wodurch der Rettungsring 8, 9 nunmehr frei durch eigene Schwerkraft aus dem Gehäuse 1 abfallen kann. Während dieses Vorganges ist die Abwurf einrichtung 47 noch nicht in Tätigkeit gesetzt worden, weil das Zugseil 33 bei 46 eine Lose hat. Sobald der Bolzen 18 von dem Auge 13 frei ist, ist die Lose bei 46 dicht geholt, und es wird bei weiterem Ziehen am Zugseil 33 die Abwurfvorrichtung 47 scharf nach unten gezogen, so daß der Rettungsring 8, 9 wirksam aus dem Gehäuse 1 herausgeschoben wird. Die Abwärtsbewegung des Ringes 8, 9 holt die Lose im Seil 55 dicht, bevor die B.ewegung der Abwurfvorrichtung 47 beendet ist, so daß der Zug an der Schlaufe 39 wirksam auf die Abwurfvorrichtung 52 übertragen und die Boje 10 aus ihren Halte-
federn 23 herausgerissen "wird. Durch diese Anordnung wird auch die Leuchtboje sicher abgeworfen.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt; es können auch Abänderungen getroffen werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen. So kann u. a.
. an Stelle der Schlaufe 39 auch beispielsweise eine Kurbel oder ein Hebel zum Ziehen des Zugseiles 33 verwendet werden; ferner kann die Anordnung des die einzelnen Vorgänge auslösenden Zugseiles abgeändert und an Stelle der verschiedenen dargestellten und besdhrie-•5 benen Teile, wie z. B. des Hebels zum Abreißen des Bo'jenverschlusses, des blockartigen Anschlages und der Rolle ein technisches Äquivalent benutzt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Auslösungs- und Abwurfvorrichtung für Rettungsringe mit Leuchtboje, mit einem gemeinsamen Auslösungsorgan, durch dessen Bewegung der Bojenver:
    schluß abgerissen, die Halterung des seefest gelagerten Ringes gelöst und dem Ring eine zusätzliche Beschleunigung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Abreißen des Bojenverschlusses, zum Lösen der Ringhalterung und zum Abwerfen des Ringes je für sich als selbständige Organe ausgebildet und durch ein als gemeinsames Auslösungsorgan dienendes Zugseil fortlaufend derart verbunden sind, daß durch Ziehen des Seils das Abwerfen des Ringes im zeitlichen Abstand gegenüber dem Abreißen des Bojenverschlusses und dem Lösen der Ringhalterung bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem im Querschnitt U-förmigen Gehäuse für den Ring, dadurch gekennzeichnet, daß das mit seinem äußeren Ende an die Abwurfvorrichtung angeschlossene Zugseil durch öffnungen eines blockartigen, zum Betätigen der Bojenverschlußabreißvorrichtung dienenden, einstellbaren Anschlages und durch das Auge eines Sperrbolzens der Halterungsvorrichtung für den Ring derart hindurchgeführt ist, daß die zum Anschluß des Sperrbolzens an den Anschlag dienende Seillänge beim Ziehen des Seils unverändert bleibt und in dem zwischen dem Anschlag und der Abwurfvorrichtung liegenden Teil zur Wahrung des zeitlichen Abstandes zwischen Auslösen und Abwerfen eine entsprechende Lose hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwurfvorrichtung aus einem auf den Ring aufhakbaren Haken besteht, der in Vertiefungen des Ringgehäuses geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ringgehäuse befestigte Halterung für die Leuchtboje federnd ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtboje seitlich von einem Halter umfaßt wird, der mittels eines Seiles mit dem Ring mit derart kurzer Lose verbunden ist, daß diese beim Ziehen des Zugseiles dicht geholt wird, bevor die Bewegung der Ringabwurfvorrichtung beendet ist, so daß die Wirkung der Ringabwurfvorrichtung auch auf das Lösen der Leuchtboje aus ihrer Halterung übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM123201D 1932-03-23 1933-03-11 Ausloesungs- und Abwurfvorrichtung fuer Rettungsringe mit Leuchtboje Expired DE599982C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1983004234A1 (fr) * 1982-06-03 1983-12-08 Josef Elmar Bissig Appareil de sauvetage

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US4563156A (en) * 1982-06-02 1986-01-07 Bissig Josef E Rescue apparatus
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